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Pizza

Pizza ist bekanntermaßen typisch und ursprünglich italienisch. Vermutlich einer der wichtigsten Exportartikel, gleich neben Pasta und kitschigen Plastikminiaturen venezianischer Gondeln.

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt eine Pizza in einem italienischen Restaurant oder direkt in einer Pizzeria gegessen habe...

Es gibt jedenfalls zwei Läden, bei denen ich mir gerne Pizza hole. Der eine ist ein Restaurant mit angegliedertem Imbiss. Die Aufmachung des Ladens ist griechisch, der Name passenderweise "Akropolis", betrieben wird es jedoch von Aramäern. Deren Pizza könnte ich ungelogen täglich essen, ohne dass ich sie irgendwann nicht mehr sehen könnte. (Wochenlang getestet.) Inzwischen kehre ich dort seit knapp 15 Jahren ein und keine andere Pizza ist bislang auch nur annähernd an meine geliebte "Akropizza" herangekommen.

Dann gibt es hier in Bremen noch einen ganz passablen Pizzabringdienst. Ist nicht ganz so gut wie "Akro", aber dafür liefern sie nach Hause. Italiener? Nein. Inder betreiben den Laden, der sich hier gleich um die Ecke befindet und von dem wir uns mindetens einmal im Monat Abendessen hier in die Firma liefern lassen...

Meine beiden Lieblingspizzen werden also von Indern und Aramäern zubereitet. Na, denn... :-)

Nachwuchsplanung

Werbemail einer Handelsplattform:
Sehr geehrter Herr Björn Harste!

Der Frühling naht und mit ihm erwachen endlich auch die Frühlingsgefühle. Es kann also nicht schaden, schon einmal die Nachwuchsplanung in Angriff zu nehmen und an die passende Ausstattung für die Kleinen und ganz Kleinen zu denken.
Nachwuchsplanung? Sind die irre? :-O

Caught In the Act - "You know"

Eben lief hier im POS-Radio von Caught in the Act der Titel "You know". Die ersten Zeilen lauten folgendermaßen:
I love you baby
just look me in the eyes and see
I´ve got to let you know
I think you´re my destiny
[...]
Mein Englisch hat mangels regelmäßiger Nutzung sicherlich schon einige deutlich erkennbare Roststellen, aber "look me in the eyes" klingt für mich einfach nur grausig falsch. Müsste es nicht "look into my eyes" heißen? Sagt man das so? Poetische Ausdrucksweise? Klingt irgendwie, wie 1:1 aus dem Deutschen übersetzt... Aber andererseits haben doch auch zwei (?) Engländer bei C.i.t.A mitgesungen und die müssten es doch wissen..?

Östern

Diesen Reim hat mir kurz vor Ostern 2007 einer meiner Mitarbeiter um die Ohren geschlagen. Damals hatte ich leider die Chance versäumt, ihn hier im Blog zu verewigen. Jetzt aber: Wenn die Glocken läuten in Kirchen und in Klöstern - dann ist Östern.

Narrrrf.

Stress-Frust

hatte ich gerade vor, einen "Rekordversuch" zu starten: Wie lange brauche ich, um hier 11 Paletten Getränke wegzupacken. Immerhin sind das bei uns nicht nur Kistenstapel, die einfach verschoben werden können, sondern ein Großteil der Ware steht in Form von einzelnen Flaschen und Sechserträgern im Regal.

Nach einer guten halben Stunde habe ich die Stoppuhr wieder abgestellt. Spätestens nach jeder zweiten Kiste hat mich jemand angesprochen: "Der Automat nimmt diese Flasche hier nicht an.", "Chef, der Drucker an meiner Kasse funktioniert nicht mehr.", "Können Sie mir sagen, wieviel dies hier kostet?", "Ich komme da oben nicht dran, können sie mir da mal drei Flaschen heruntergeben?", "Ich habe hier gestern ein Handy verloren. Das wurde nicht zufällig gefunden, oder?" und "Wenn ich 50 Osterhasen kaufe, bekomme ich dann Mengenrabatt?"

Dann packe ich eben in einem gemütlichen Tempo weiter. Wenn ich sowieso die Zeit nicht erfasse, brauche ich dabei auch nicht ins Schwitzen zu kommen. :-)

Honig aus Griechenland

Vor einigen Jahren haben mir zwei Stammkunden (ein Paar aus der Nachbarschaft) aus ihrem Urlaub in Griechenland eine Dose voll Honig mitgebracht. Die Dose träft den SPAR-Schriftzug und ist offenbar Handelsmarke der SPAR in Griechenland. Ich hatte mich sehr darüber gefreut und die Dose natürlich auch mit auf meiner ursprünglichen Website in der Kuriositätensammlung untergebracht:



Jahrelang stand die Dose hier in der Firma geschlossen im Küchenschrank. Vor ein paar Tagen, als ich etwas im Schrank suchte, fiel mir auf, dass an der Dose irgendetwas herunterlief. Ich sah sie mir genauer an und bekam erstmal einen Schreikrampf.

Was vergreifen sich die Leute an fremdem Eigentum? :-(


Briefkastenaufkleber

Beim Spaziergang an der Weser [tm] an einem Briefkasten einer Parzelle entdeckt.

Der Aufkleber ist cool. Bräuchte ich noch zu Hause.:-)


Kettenbrief

Ich dachte, wir hätten sogar die Welle der Ketten-E-Mails überstanden, in denen einem im Falle des Nichtweiterverschickens ewiges Pech angedroht wird.

Diese Briefe in "echt" (Auf Papier und mit Briefmarke) und enthaltener Aufforderung, bestimmte Dinge an die eingetragenen Personen zu schicken (Schneeballsystem), habe ich schon sehr lange nicht mehr gesehen. Noch viel erstaunter war ich darüber, dass tatsächlich Leute aus meinem Bekanntenkreis sowas allen Ernstes weiterreichen.

Die Door-Elfriede

Gespräch mit einer Kollegin über den geplanten Türsteher.

Doormen heißen die Leute. Sind jetzt auch in der Innenstadt.

Ganz im Trend. Ohne Englisch kann man nichts mehr benennen.

Ich glaube, das mache ich auch. Als Nebenjob. Find' ich cool. Doorwoman!

Du wirst höchstens eine Door-Elfriede. :-)

Nach mehreren beherzten Schlägen:

...und door ist die Tür, Elfriede.

Aua! Aua!! Aua!!!
(Ich glaube, die Schläge hatte ich verdient. :-) )

Anspruchsvoller als ein kleines Kind

"Deine Firma ist anspruchsvoller als ein kleines Kind.", musste ich mir gerade vorwerfen lassen. (Gemeint war, dass ich zu viel Zeit hier im Laden verbringe.)

Anspruchsvoller als ein kleines Kind...

Hmm...

Darauf konnte es nur eine Anwort geben: "Jedenfalls macht sie kein A-A."

Religion: Deutsch

Eine neue Aushilfe hat im Personalbogen (wohl als Folge eines Missverständnisses) als Religion "Deutsch" angegeben.

Das wär's doch noch: Mehrmals täglich müssten wir in Form eines Mantras murmeln klar aussprechen: "Du sollst nicht den Dativ mit dem Genitiv verwechseln." und "Wer brauchen ohne 'zu' gebraucht, braucht 'brauchen' erst gar nicht zu gebrauchen."

Neben den Eingängen sämtlicher Bibliotheken wären nicht die zehn Gebote angeschlagen, sondern die zehn goldenen Deutschregeln:
1. Benutze die Artikel. "d'" ist keine gültige Verallgemeinerung: d'Kinokarte, d'Auto, d'Handyladen.

2. "Ey!" ist keine höfliche Anrede für Fremde.

3. Die Aussage "Ich tue irgendwas" ist böse!

4. Du trinkst ein Getränk und kein "Trinken".

5. "Bitte" und "Danke" sind keine sinnlosen Floskeln.

6. Du sollst Sätze nicht mit "Weil, ..." beginnen.

7. Du gehst zu Personen und nach Orten.

8. Dinge sind entweder besser oder schlechter als oder genauso gut wie andere.

9. Der Plural wird meistens nicht durch einfaches Anhängen eines "s" gebildet.

10. Die größten (und nicht die größesten) Fehler passieren immer wieder beim Superlativ.
Der Ansatz ist jedenfalls brauchbar. :-)

Verwirrt

Kollegin: "Ist heute nicht so viel in der Abrechnung. Freitags ist's ja immer etwas ruhiger an der Kasse."

Ich: "Heute ist Donnerstag!"

Ja, nee. Ist klar... :-O

Rechtsverkehr für Fußgänger

Diese Situation kennt wohl jeder: Zwei Fußgänger kommen sich entgegen und wollen ausweichen. Dummerweise kommen beide auf die gleiche Idee und stehen sich nach dem "Spurwechsel" wieder gegenüber. Ich habe schon beobachtet, dass sich dieses Wechselspielchen gleich mehrmals wiederholt hat, bis man sich schließlich einigen konnte, wer wo an wem vorbeigeht.

Was ist daran eigentlich so schwierig? Ich, als langjähriger Autofahrer, weiche grundsätzlich nach rechts aus, wie es jeder vernünftige Mensch im Straßenverkehr auch tun würde. Das könnte sogar funktionieren, wenn jeder so handeln würde, aber oft genug habe ich dann die "Geisterläufer" wieder vor mir, die mich dann böse angucken.

Dabei könnte es so leicht sein.