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Voucsrshs

Der folgende Text dürfte vielen bekannt sein:
„Afugrrnud enier Stidue an der elingshccen Uävirrrrressstint Cmabrdige ist es egal, in wlehcer Riehnefgoe die Bcuhtsbaen in eniem Wort sethen. Dsd eniizg Wcihitge ist, dsas der estre und der lzette Bsthucabe am rcihhgiten Paltz snid. Den Rset knan man dnan onhe Polbrmee lseen. Das ghet dseahlb, weil das mnehhcschile Geihrn nnciht jdeen Bschutbean ezleinn liset, sodnern das Wort als Gnaezs.“
Für alle, die damit jetzt nicht klarkamen:
Aufgrund einer Studie an der englischen Universität Cambridge ist es egal, in welcher Reihenfolge die Buchstaben in einem Wort stehen. Das einzig Wichtige ist, dass der erste und der letzte Buchstabe am richtigen Platz sind. Den Rest kann man ohne Probleme lesen. Das geht deshalb, weil das menschliche Gehirn nicht jeden Buchstaben einzeln liest, sondern das Wort als Ganzes.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mich mit einem Kollegen darüber unterhalten und ihm dabei auch genau diesen Text vor die Nase gehalten.

Und er war beeindruckt. So beeindruckt, dass er eine Quittung auch gleich in der selben Art und Weise ausgefüllt hat, zumindest die Zeile mit dem Verwendungszweck.

Und die Mitarbeiterin bei meinem Steuerberater nicht zu überfordern, habe ich das Wort noch einmal im Klartext daneben geschrieben. Besser ist das, glaube ich. ;-)

Schnpasglas-Mikado

Liebe Kollegen, man kann die Rollen mit den kleinen Plastik-Schnapsgläsern auch ordentlich in die Regale legen, damit die Platzierung hinterher nicht aussieht, als hätte jemand versucht, mit den Stangen Mikado zu spielen.

Weia. :-O


Für Faule

98 Berichtsheftseiten unterschreiben müssen?

Einfach auf einem Blankozettel unterschreiben, das Ergebnis einscannen und dann das komplette Berichtsheft einmal durch den Farbdrucker schicken. Sieht vermutlich sogar um Längen besser aus, als wenn ich spätestens nach dem zwanzigsten "Kringel" einen Krampf in der rechten Hand bekommen hätte. :-)

Bislang nicht geschehen

Im Herbst des letzten Jahres war eine Mitarbeiterin von mir als Beifahrerin in einen Verkehrsunfall verwickelt, in dessen Folge sie mehrere Wochen krankgeschrieben war. Sie hat ihr Gehalt natürlich weiterbekommen und so trete ich in dem ganzen Verfahren ebenfalls als Kläger auf, da ich die angefallenen Lohn- und Lohnnebenkosten natürlich wiederhaben möchte.

Warum das Verfahren vorschusspflichtig ist, kann ich nicht sagen – aber auf jeden Fall habe ich meinen Teil des Gerichtskostenvorschusses schon vor knapp zwei Monaten überwiesen.

Und nun kam doch tatsächlich vom Landgericht Bremen ein Schreiben an den Anwalt meiner Mitarbeiterin, in dem darauf hingewiesen wird, dass diese Zahlung, zu der ich verpflichtet bin, bislang noch nicht geschehen sein soll.

Die erfolgte Zahlung ist zum Glück leicht zu belegen. Die Frage nach dem Unfallverursacher wird die wohl deutlich spannendere Angelegenheit werden.

Osterteller

Kollegin: Guck mal, diesen Karton mit Papptellern habe ich eben im Lager gefunden.

Ich: Ja, und?

Kollegin: Naja, Kollege XYZ hat vor ein paar Monaten gesagt, dass schon wieder Pappteller geliefert worden wären und dass das Regal komplett voll wäre und dass er sie deshalb ins Lager zu den Resten stellt.

Ich: Jaa...? Ist doch normal.

Sie zeigte mir den Inhalt des Kartons und ich wusste nicht, ob ich lachen oder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen sollte. Argh. Zum Glück keine verderbliche Ware...


Der piepende Kollege

Einer meiner Mitarbeiter kam zu mir ins Büro: "Ich brauch' mal deine Hilfe. Irgendwie piepe ich. Das könnte meine neue Jeans sein. Guck doch mal mit dem Handchecker."

Die Jeans war es nicht. In seiner Weste klebte ein Sicherungsetikett in der Waschanleitung. Das wäre nicht weiter ungewöhnlich, wenn es nicht eine der Westen gewesen wäre, die wir hier als Mietbekleidung im wöchentlichen Wechsel bekommen. Die Dinger sind nicht gesichert, waren sie auch nie. Da hat ihm nur einer seiner lieben Kollegen einen Streich gespielt.

Wir trennten das Etikett heraus und für mich war die Sache damit erledigt. Später erfuhr ich, dass sich noch drei weitere Etiketten in der Weste befanden.

Spielkinder. :-)

Knallt

"Das Bier knallt total rein.", erklärte ein Kollege dem Kunden.

Ich war entsetzt über dieses "Verkaufsargument".

Der Kunde fand's klasse. :-)

Verwirrung mit der DM-Annahme

Rechnet man ja nicht mit, dass die Annahme von DM-Bargeld für manche Kollegen oder Kolleginnen so extrem verwirrend sein könnte.

Eine Kollegin, die erst vor ein paar Jahren nach Deutschland gekommen ist, hat nach dem Cedi direkt den Euro kennengelernt und mit der D-Mark im Grunde nie etwas zu tun gehabt.

Und dann kommen Kunden an und wollen damit bezahlen... :-O

Ratskrone im Beck's-Kühler

Auch, wenn Beck's gerade Lieferschwierigkeiten hat und einige bestellte Artikel in der letzten Woche hier gar nicht erst angekommen sind, ist das doch kein Grund für so einen Missgriff, wie ihn hier ein Kollege getan hat.

Nicht, dass das Bier da nicht reingehört (gut, das ist auch ein Grund) – vor allem stört mich aber, dass hier Arbeitszeit und Strom investiert werden, um einen Artikel gekühlt anzubieten, an dem man im Grunde nichts verdient. Bei 39 Cent pro Flasche bleibt nämlich nicht viel übrig.

War ja gut gemeint, aber dann hätte er den Platz lieber mit irgendeinem anderen Premium-Bier auffüllen können.


Kein Argument

Eine Mitarbeiterin (2) kam zu spät zur Arbeit. An der Lagertür lief sie einer bereits anwesenden Kollegin (1) über den Weg:

MA 1: "Guten Morgen, auch schon wach?"

MA 2: "Jooooah, hab verschlafen. Das Bett hatte mich irgendwie festgehalten, war so schön warm und kuschelig und dann bin ich irgendwie wieder eingeschlafen..."

MA 1: "Stell dir einfach vor, du hättest einen wichtigen Termin verpasst."

MA 2: "Termin verpasst? Dann kann ich ja sowieso liegen bleiben."

MA 1: "[...]"

:-)

(Gute Nacht. Jetzt bin ich nämlich dran.)

Süße Präsentkörbe

Ein Kollege hatte eine Idee, wie er die beiden Kinder einer Bekannten überraschen könnte: Er hat zwei bunte Körbe genommen, die mit den verschiedensten Süßwaren, Schokolade und Kaugummi gefüllt und das alles mit Folie umwickelt und dekoriert. Die Kids werden sich freuen und deren Zahnarzt sicherlich auch. :-)

Die Körbe sind allerdings so schön geraten, dass hier gerade spontan die Idee im Raum stand, mal ein paar davon fertigzumachen und hier im Laden als Geschenkartikel anzubieten. Wäre zwar nicht der erste Supermarkt, der sowas anbietet, aber doch immerhin für uns eine Premiere.


22 und 24

Oops. Unsere normale Nachmittags-Schicht dauert von 14 bis 22 Uhr. So stehen auch heute Nachmittag alle Mitarbeiter aus Gewohnheit bis 22 Uhr auf dem Einsatzplan.

Ganz vergessen hatte ich, dass wir heute aber wegen des morgigen Feiertags um 24 Uhr schließen und dass ich – verständlicherweise – meine reguläre Nachtschichtmannschaft nicht hier für zwei Stunden antanzen lasse.

Da wird mir noch irgendetwas zum Motivieren einfallen müssen.