Thursday, November 3. 2005Eine richtige BewerbungTrackbacks
Trackback specific URI for this entry
No Trackbacks
Comments
Display comments as
(Linear | Threaded)
Hallo Björn,
bei den Jobs in Deinen Läden ist sicherlich keine besonders hohe Kreativität gefragt. Warum verlangst Du diese dann in den Bewerbungen? Gruß, Andreas
@Andreas: Nein, ich verlange es nicht. Bewerbungen, die hier eingehen, sind zu 100% (!) Initiativbewerbungen.
Bezieht sich auch auf den Eintrag vorher:
Und wo anders fallen hangeschriebene Berwerbungen durch, weils unprofessionell wirkt. Das hängt so von Erwartungen und Laune des Entscheiders ab, das kann man nicht vorhersehen. Was schreibt man, wenn einem wirklich mal was Spaß gemacht hat? Dann darf man es nicht schreiben, weil es schriftlich immer aufgesetzt wirkt. Das blöde nur bei unserem Arbeits"markt": Es findet sich immer ein Grund warum der Berwerber "schuld" an seinem Versagen ist. Letztendlich, und seinen wir mal ehrlich, kommt es doch auf den Nasenfaktor an. Da kann einer ungeeignet sein, aber der Chef meint, dass der das schon lernen wird. Also wird er genommen. Einem anderen wird das aus ebenso subjektiven Gründen leider nicht zugetraut, also wird er nicht genommen. Das kann man natürlich keinem so sagen. Konfrontiert man Personaler mit ihrer Entscheidung erlebt man oft, dass die sich winden, weil sie nicht zugeben wollen, dass die Entscheidung letztlich eine Sympathie- oder Vertrauensfrage war. Was ja nicht schlimm wäre, wenn man es a) zugeben und b) nicht mit nichtssagenen Textbausteinen absagen würde. Allerdings, wie sagt man 199 Bewerbern individuell ab. Geht nicht. Auch klar. Mir sagte mal eine Verkäuferin für Herrenmode, dass sie (nur Realschulabschluss und dann "nur" langjährige praktische Berufserfahrung, dass in ihrem Bereich keine schriftlichen Bewerbungen erwartet werden. Da hängen teilweise Zettel in den Schaufenstern (auch besserer Läden) und da kann/muss man gleich vor Ort aufschlagen, damit der Chef sich einen Eindruck von der neunen Verkäuferin machen kann. Wie wäre es mal damit: Bewerber die den formalen Anforderungen für den Job genügen zum Gespräch einladen. Da wird sich dann zeigen, ob die sich für irgendwas begeistern können, wie die tatsächlich auftreten etc. Und dann entscheiden.
Ich HASSE es Bewerbungen zu schreiben. Nur mal so am Rande. Das macht echt keinen Spass.
wie wärs denn hiermit ?
hiermit bewerbe ich mich um ..... Reden kann ich gut und Kunden aller Art schrecken mich nicht ab, allerdings liegen mir schnörkelige Formulierungen auf der Tastatur überhaupt nicht, darum spare ich es mir an dieser Stelle. Ich hoffe aber trotzdem, daß Sie mir die Möglichkeit geben Sie von meiner Qualifikation zu überzeugen. Ich stehe auch kerne vorab für ein kurzes Praktikum zur Verfügung mit......
#4
on
2005-11-03 14:11
Aber mal ehrlich: Ich finde es eigentlich einen Schritt in die richtige Richtung. Wie soll man denn entscheiden, wenn man nur Standard-Briefe bekommt? Natürlich sind sie leichter zu schreiben, aber wenn jeder unzählige Massenanschreiben verschickt, bringt das auf lange Sicht doch keinem was.
Björn,
bitte blogge dieses handschriftlich verfaßte Anschreiben oder schick mit das mal per eMail zu. Danke.
Hallo,
Na also ich weis ja nicht aber was bitte soll man von jemanden erwarten, der sich vielleicht gerade zum ersten mal in seinem Leben um eine Stelle bewirbt? Ich meine, es wird wohl kaum jemand geben der sich in seiner Freizeit mit Buchhaltung & Co beschäftigt Ausserdem habe ich in einem Kurs an meiner FH gelernt, dass Bewerbungsunterlagen zu den Dingen gehören, die am wenigsten über die Bewerber aussagen. Vorstellungsgespräche sind besser und Arbeitsproben sind laut Lehrbuch die bessten Möglichkeiten Bewerber einzuschätzen. Allerdings hilft alles nix wenn man einfach jemanden erwischt der gut schauspielern kann oder einfach nicht ins Team passt. No Risk no Fun!
#7
on
2005-11-03 16:27
Anschreiben sollten meiner Meinung nach immer handschriftich sein. Ich musste glücklicherweise erst einmal Bewerbungsschreiben verfassen (4) und bin dann auch gleich genommen worden.
gar nicht gesehen, dass die diskussion hier weiter geht
wie ich bereits unten geschrieben habe: die 15-jährigen lernen es ja nicht anders. in der scuhle werden diese "schnörkellosen, unpersönlichen, unkreativen" floskeln einstudiert und dann, meist erstmals (!), angewandt. wir sprechen ja auch nicht von einer bewerbung einer mediengestalterin in der creative arts - abteilung des marktes oder? die meinsten "kids" sind doch heute froh, wenn sie fehlerlos geradeaus schreiben können. und bewerbungen schreiben hasst doch jeder! ;D btw: jemand sagte mir letztens, dass das foto und die "aufmachung" der bewerbung einen eher voran bringt, als letztlich der inhalt. und immerhin geht es ja nur um die "vorstufe" des persönlichen kennenlernens. oder schneien bei dir täglich 100e von bewerbungen auf ausbildungsstellen rein?!
Herzliche Grüße aus Hannover.
Zufällig bin ich in diese "Postille", in diese Abteilung gestolpert ... Die Gedanken, die Betrachtungen zum Thema Bewerbung haben mir gut gefallen ... Ja, gerade jungen Menschen Bewerbungsalternativen aufzeigen, vom z.T. vertrockneten Standard abweichend ... --- So ein (Blog)-Gebilde habe ich in der Region Hannover noch nicht gesehen. Kennt jemand eins ? Dankeschön. Only registered users may post comments here. Get your own account here and then log into this blog. Your browser must support cookies.
The author does not allow comments to this entry
|
CalendarArchivesQuicksearchComments about Nicht aggressiv!!!
Sun, 27.05.2012 03:01
Hm,
bei manchen Schäden hilft
aber auch eine abgeschlossene
Haftpflichtversicherung nicht
...
Dachschäden fal [...]
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 02:40
Anhand von Björns Beitrag war
ich erst der Annahme, daß das
Kassensystem ein niedrigeren P
reis als den Regalpreis [...]
about Nicht aggressiv!!!
Sun, 27.05.2012 02:25
Er meine vielleicht die privat
e Haftpflichtversicherung, die
jeder Jugendliche oder zumind
est seine verantwortungs [...]
about Nicht aggressiv!!!
Sun, 27.05.2012 02:17
Du meinst die Versicherung, di
e für alle fälle bezahlt, in d
enen Kunden unbeabsichtigt etw
as kaputt gemacht haben? [...]
about Konserven auf Kühlregal
Sun, 27.05.2012 02:11
Seltsame Platzierung, ohne Pre
ise und so hoch oben... das is
t wie bei Lagerhaltung über Re
galen, da würde ich wohl [...]
Syndicate This BlogMeine BlogrollBestatterweblog
Das Moosyversum FRoSTA-Blog Hodenmumps Hostblogger Ingos Blog LawBlog Marcos Blog Oldschool Row for Silence Taxi-Blog Uli's Notizbuch Abbothekenrundschau Automobil-Blog basicthinking beetlebum Belauscht BILDblog Casino-Blogger Compyblog COP – Chaos Orientierte Programmierung Das Kassenmädchen Das Viertel / Bremens Cityblog Das Sonnenkind Daily Me Der Blometriker Der Glaser Doc Rollinger Drink Tank Ehrensenf Essen kommen! Fahrbier Fiatschrauber FinBlog Der Frostmann Fontblog Foodfreak Frau Shopping frl. krise interveniert Gastgewerbe Gedanken. Gurkensenf Heikos Blog Hirnrinde.de Honigblog Ich werde Politiker Indiskretion Ehrensache Isotopp Kaufhaus-per-Klick Keksblog Hans Freitag Kunden aus der Hölle La Melanie Lattmann unterwegs LECKER.de Magerquark Markenblog Marktjagd-Blog Maschinenschraubers Blog Abnehmen mit MC Reimann Medienrauschen Modellbaggerblog Mother of Six Mudder Seemann Nachtportier Netzgeflüster Nickerchen Pfötchen-Blog Pharmama Polizeinotruf Rainbraun Ringfahndung Rubiniablog Saftblog Schatzsucherblog Schockwellenreiter Sprachblog Spreeblick Straßen-Blog der VAJA Bremen Streetgirl Supermarktblog (F.A.Z.) Svenja and the City Taxiblogger Thorbens Blog TruckOnline Turbobrain VW-Bully und andere Oldtimer Die W-Akten-Blog Werbeblogger Wirres zumeinkaufswagen KategorienEs war einmal... |