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UVP

Manche Hersteller sorgen auf ganz geschickte Art und Weise, dass mit ihre Produkte zu einem einheitlichen Verkaufspreis an den Kunden gebracht werden: Sie drucken einfach schon Preise auf die Verpackungen.

Natürlich ordentlich als "Unverbindlicher VerkaufsPreis" deklariert, aber mal ganz ehrlich: Wer würde sich nicht daran halten und dann, sofern die Produkte teurer als empfohlen verkauft werden sollten, auch noch mit den Kunden darüber diskutieren? Eben…

Externe Palettenzählung

Vor Jahren bis Jahrzehnten (Irgendwann Anfang bis Mitte der Achtziger) ist mir mal ein Cartoon in die Hände gefallen. Ein Mann klingelt an einer Haustür, die dreiköpfige Familie öffnet und darunter steht sinngemäß der folgende Dialog: "Guten Tag, ich komme wegen der Volkszählung. Dreimillionensiebenhundertachtzehntausendeinhundertundzwölf, Dreimillionensiebenhundertachtzehntausendeinhundertunddreizehn, Dreimillionensiebenhundertachzehnttausendeinhundertundvierzehn. Vielen Dank, schönen Tag noch."

Die Firma Chep verleiht Paletten in den unterschiedlichsten Größen. Wie jede Firma muss auch Chep Inventur machen und dazu kam nun eine Mitarbeiterin des Unternehmens hier vorbei, um unsere Bestände an Holz- und Kunststoffpaletten zu erfassen.

Ich musste unweigerlich an den o.g. Cartoon denken. :-)

Spiele und neckisches Treiben

Ich habe mir eben nochmal die Website der Straussenfarm Plessa angesehen. Dabei bin ich in der Rubrik "Was wird aus was?" über diesen Text gestolpert:
Auch wenn die Tiere uns mit ihren Spielchen und neckischen Treiben viel Freude bereiten, dienen sie uns nicht nur damit, sie zu beobachten und zu hegen und zu pflegen. Nach einem sehr entspannten Leben mit viel Auslauf und reichlich Kontakt zu Artgenossen, treten unsere Tiere nach ca. einem guten Jahr ihre letzte Reise an.
Das ist mal angenehm ehrlich.

Das ziemlich leere Sockenregal

Hier ein aktuelles Foto des vor einigen Wochen schon erwähnten Socken-Regalmeters. Es ist ziemlich leer (was auf Fotos erstaunlicherweise immer anders wirkt) und nun wird etwas passieren. Vom Hersteller habe ich nie wieder etwas gehört und das nehme ich jetzt als Schlag mit dem Lattenzaun, dort mal eine Sortimentsveränderung zu veranlassen.

Aber erstmal muss das da weg:


Tägliche Remi-Pakete

Der Fahrer unseres Zeitschriftengroßhandels staunte nicht schlecht: "Täglich Remis?!?"

Tzja… Meine vor einiger Zeit neu angebrachten "Anweisungen für gelangweilte Mitarbeiter" (heißen natürlich nicht offiziell so, aber oft genug wissen (auch gerade neue) Mitarbeiter eben nicht, was hier im Laden zu tun sein könnte) beinhalten unter anderem den Punkt "Zeitungen bündeln".

So ist der Job, den man sonst immer mal 1-2mal pro Woche erledigt hat, nun auf der täglichen To-Do-Liste. :-)

PflanzenFlasche

Der Paketbote brachte mir einen kleinen Karton, in dem sich eine einzelne Mineralwasserflasche der Marke "ViO" befand. Das Wasser war nicht ausschlaggebend, der Verpackung, also der Flasche als solche, gebührte die Aufmerksamkeit:
[…] Sie ist für uns ein erster wichtiger Schritt auf unserem Weg zu einer komplett aus pflanzlichen Rohstoffen bestehenden nachhaltigen Verpackung. Schon heute besteht die PlantBottle™ Flasche von ViO aus 35% Recycle-PET und 14% pflanzenbasierten Rohstoffen.
Mehr Infos bei TheCoca-ColaCompany.com und auch als Info-Paket bei Coca-Cola-GmbH.

Wenn CocaCola es tatsächlich schafft, 100% Pflanzenanteil zu erreichen, wäre es ein Meilenstein in der Verpackungsentwicklung. Und wenn dann noch dieser seltsame Geruch vermieden werden kann, den die Buddel ausdünstet… :-)


Der Profi

Der Außendienstmitarbeiter eines Wein-Vertriebs sogenannter "Bag in Box"-Weine erzählt mir, nachdem ich das Argument anbrachte, dass Rotweine auf diese Weise nicht atmen könnten, dass man keinen Supermarktwein unter 10 Euro finden würde, der einen Naturkorken hätte.

Aaaahja.

Gut, mein Einwand ist nicht so dramatisch gewesen: Man könnte ja auch eine Menge Rotwein entsprechend früh vor dem Genuss aus der BiB-Packung in eine Karaffe umfüllen, so dass der Wein atmen kann.

Aber was zum Geier sollte der Quark mit dem Naturkorken? Erstens findet man reichlich Weine im Einzelhandel, die mit einem Naturkorken verschlossen sind und zweitens wäre es ausgesprochen fatal, wenn diese nicht luftdicht abschließen würde.

Oh, Mann… :-O

Hilfe oder Todesstoß?

"Insolvenz" alleine sagt nicht viel über den tatsächlichen Zustand eines Unternehmens aus. Es kann ein Zustand sein, in dem nur ein bisschen Hilfe nötig ist – oder auch die finale Abwicklung der Firma bedeuten. Daher kann ich über die tatsächliche Situation nichts sagen, aaaaber:

Wenn ich sehe, dass für einen Lieferanten die Insolvenz eröffnet wurde und ausdrücklich davor gewarnt wird, von denen noch weiter Ware zu beziehen, stimmt mich das erstmal nachdenklich. Wie soll ein Unternehmen aus den roten Zahlen kommen, wenn sich gar nichts mehr dreht? Ist so ein Verhalten nicht eher der Todesstoß für eine Firma? Wäre es nicht besser, "jetzt erst recht" zu sagen und weiter Ware zu beziehen und vielleicht diese einfach auch noch schneller als üblich zu bezahlen?
Natürlich alles nur in Dimensionen, in denen man sich selber nicht in Gefahr begibt.

Das Eid-Orn

Fundstück auf dem Lieferschein eines Lieferanten für Haushaltsgegenstände. Der Artikel ist zwar seit Anfang an hier im Sortiment, aber mit erst er heute zum ersten Mal namentlich aufgefallen. Die Rede ist vom Eidorn.

Umgangssprachlich kennt man die kleinen Dinger vor allem als "(Eier)Piekser", sachlich richtig werden sie als "Eierstecher" bezeichnet. Ich werde auch zukünftig "Piekser" sagen.

Zurück zum "Eidorn": Irgendwie ein seltsames Wort. Sprecht das mal mehrmals hintereinander aus…

Umsatzsteuer-Nachberechnung

Ein Kleinstlieferant hat mir von sämtlichen bislang in diesem Jahr ausgestellten Rechnungen neuere Versionen mit aufgeschlagener und ausgewiesener Mehrwertsteuer geschickt. Der Grund dafür ist einfach: Er hat mittlerweile die 17.500 Euro Umsatz überschritten und ist damit umsatzsteuerpflichtig geworden.

Mir ist es egal, ich bekomme das Geld ja direkt im Folgemonat als Vorsteuer wieder. Und an meinen Lieferanten: Herzlichen Glückwunsch. Das Geschäft beginnt zu laufen. :-)

Missglückte Cola-Bestellung

Eine nette Dame der telefonischen Bestellannahme von Coa-Cola rief an und wollte meine Bestellung aufnehmen. Ich fing oben auf unserer Liste an:
Einmal Powerade Wild Cherry

Oh, das kann ich gar nicht eingeben.

Höh? Wieso das?

Die ist wohl nicht gelistet bei Ihnen.

Aber wir haben die doch letzte Woche noch bekommen..!

Tut mir Leid, das steht hier so. Ich krieg' die nicht rein.
Über spontane Auslistungen wundere ich mich nicht mehr. Bekommen kann ich zwar letztendlich jeden Artikel irgendwie, aber das ist eben immer ein ziemlicher Aufwand. Aber, gut, auf die eine Sorte Powerrade kann ich zur Not auch verzichen.
Okay, dann ist's egal. Dann mache ich jetzt weiter mit den 0,33l-Dosen. Einmal Sprite, bitte.

Die ist auch nicht gelistet.

Was?

Ja, ich kann die nicht eingeben.

Hmm… Und Coke?

Auch nicht.

Mann, was soll denn so eine Scheiße. Sind die wieder im Preiskampf, dass alles ausgelistet wurde, oder was?

Keine Ahnung. Ich habe gerade nochmal nachgesehen, ob die Sachen vielleicht einfach nur nicht lieferbar sind. Aber wir haben Lagerbestand.

Weia. Naja, dann eben weiter. Nestea 1,5l, einmal Mango.

Das kann ich auch nicht eingeben.

Das kann doch nicht sein..! Langsam wird das doch echt albern. Was soll denn das? Die können doch nicht von einer Woche zur anderen alles auslisten!?!
Tzja, und was war's? Sie hatte versehentlich die falsche Kundennummer eingegeben und war bei einem Kunden mit ganz knappem Sortiment gelandet.

Hrhr. :-)

"Rolli"

Dieser –ähhm– "Rollbehälter" hat seinen Namen eigentlich nicht verdient. Immerhin sind 50% der Rollen nicht mehr funktionsfähig bis quasi nicht mehr vorhanden. Aber dafür stand das Ding auch bis oben hin mit Getränken voll. :-O


Milchkistenumschlag

Ein Mitarbeiter unseres wichtigsten Bio-Lieferanten erkundigte sich bei mir, ob wir einen kleinen Gefallen für sie erledigen würden: Im Laufe der Monate/Jahre hatte sich durch falsche Leergutrückgaben ihrer Kunden eine beachtliche Menge klarer Milchflaschen bei denen im Lager angesammelt, die sie nicht an die Bio-Molkerei zurückschicken könnten.

Ob ich die wohl en gros zurücknehmen und an einen meiner anderen Lieferanten zurückgeben könnte, wollte er wissen.

Ach, klar! :-)