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Süßes Frühstück

Vor Wochen fand ein Gewinnspiel statt, bei dem es einen Frühstückskorb zu gewinnen gab: "Mit Frühstücksgeschirr und -besteck für 4 Personen und einer Auswahl köstlicher Bonne Maman Konfitüren".

Eine meiner Kundinnen darf sich jetzt über diesen Korb freuen. Hoffentlich erreiche ich Frau P. telefonisch - ansonsten werde ich einfach mal unangemeldet zwischendurch dort vorbeifahren und ihr das Set in die Hand drücken... :-)


Zeitschriftengroßhändler II

Zwei kleine Mädchen haben nach dem YAM!-Sonderheft "Us 5" gefragt. Natürlich habe ich sofort beim Bremer Zeitschriftenhandel angerufen und mich erkundigt, ob ich die Hefte, die nach Aussage der beiden Kids heute rauskommen sollten, nachgeliefert bekommen könnte.

Die Antwort ließ mich leicht erröten: "Die sind schon Mitte November ausgeliefert worden. Die haben sie alle aber gleich wieder in die Frühremission geknallt."

Trotzdem bekomme ich morgen noch die gewünschten Hefte für die beiden Mädchen... ;-)

Bus Stop

Hat jemand diesen Spielzeug-Gelenkbus verloren?
Bitte melden.


Reingucken

Eine Kassiererin bat einen Kunden freundlich darum, den im Einkaufswagen stehenden Korb anzuheben. Sie ist schließlich dazu verpflichtet, sich davon zu überzeugen, daß sich im Wagen keine Artikel mehr befinden, die z.B. unbeabsichtigt unter oder hinter den Korb gerutscht sein können. Sie war wirklich freundlich. Das hat ein weiterer Kollege und sogar andere Kunden, die in der Nähe standen, bestätigt.

Irgendwie muß sie den Mann dennoch auf dem falschen Fuß erwischt haben. Er hat sich mächtig aufgeregt, wurde laut, schrie vor allen Anwesenden herum, daß er sich nicht als Ladendieb beschuldigen läßt und hat dann laut fluchend den Laden verlassen.

Ja, nun... :-|

Schütze gesucht

Eine Kundin, Alter mitte Fünfzig, sprach mich eben ziemlich direkt an: Wenn ich mal einen Mann wüßte, Alter 50-70 Jahre, nicht liiert und Schütze, dann solle ich ihr doch bitte Bescheid sagen. Sie sucht einen Mann, aber der soll eben unbedingt vom Sternzeichen ein Schütze sein.

Bin ich hier 'ne Partnervermittlung? :-)

E-Mail eines Kunden

Ein Kunde schrieb am Wochenende folgendes:
Guten Tag,

als zufriedener Kunde wollte ich Sie schon lange mal anschreiben, um Ihnen mitzuteilen, dass ich Ihre Einrichtung eines extra BIO-Kühlregals und generell ihre Stärkung der regionalen Partner sehr unterstützendswert finde! Weiter so!

Einen (großen) Kritikpunkt habe ich allerdings dabei: BITTE setzen Sie doch auch bei Milch und Milchprodukten auf _regionale_ Hersteller!!! Sonst ist Ihr Konzept der "Regionalität" etwas widersprüchlich.
Ich würde mich freuen, wenn Sie die BIO-Milch (und Milchprodukte) von der "Hofmolkerei Dehlwes" aus Lillienthal in Ihr Sortiment mit aufnehmen. Comet in der Pappelstrasse führt diese auch. Allerdings passt es bei denen nicht so gut in ihr "BIO-Konzept", so wie bei Ihnen.

Außerdem wüsste ich gerne, warum Sie kein BIO-Obst oder -Gemüse führen?!

Vielleicht lassen Sie sich das noch mal durch den Kopf gehen. Über eine kurze Rückmeldung per mail würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen aus der Neustadt,

Derartige Kritik konnte ich so natürlich nicht im Raum stehen lassen und habe ihm eine ausführliche Antwort zurückgeschickt, auf die bislang leider noch keine Reaktion kam...

"E-Mail eines Kunden" vollständig lesen

Präsentkörbe

Das waren übrigens die vier Präsentkörbe, die wir Donnerstag Abend noch in Windeseile zusammengebastelt haben...

(Da macht man extra ein Foto von den Dingern und vergißt dann, den entsprechenden Blogeintrag zu tippen... tztztz... ;-) )


Verfolgungswahn

SIE war wieder da.
(Genau: Sie, sie, also sie, also wirklich diese Kundin!)

Sie kam als einzige Kundin zur Kasse und sprach dort gezielt den Mitarbeiter an. Daraus ergab sich dann folgender Dialog:
Ich war gestern bei Dodenhof und wurde belästigt. Da war diese Frau mit Pferdeschwanz und bei Euch am Regal steht sie wieder.

War es denn die selbe Frau?

Nein, aber sie hat auch einen Pferdeschwanz.

Der Kollege versuchte, sie zu beruhigen:
Sind Sie sicher, daß es die selbe war? Es gibt viele Frauen mit Pferdeschwanz...

Sie murmelte noch ein paar Dinge vor sich hin, unter anderem, daß sie auch mehr als nur eine 5-Minuten-Terrine gekauft hätte, wenn man hier nicht im Markt belästigt werden würde. Sie trollte sich dann mit den Worten:

Naja, meine Probleme gehen ja auch niemanden was an.

Der ziemlich verwunderte Kassierer fühlte sich spontan an den Film Fletcher's Visionen erinnert... ;-)

500er

Eine Kundin läßt sich häufiger 500-Euro-Scheine von mir in kleine Scheine wechseln. Ihr Chef würde den Lohn immer bar und in Form von großen Scheinen auszahlen.

Kann natürlich wahr sein.
Inspiriert trotzdem zum Nachdenken.

Selber suchen

Eine ältere Stammkundin hat sich eben nach Grünkohl im Glas erkundigt. Die Kollegin, die gerade neben mir stand, hat der Kundin natürlich gewohnheitsgemäß sofort angeboten, sie zum Regal zu begleiten und ihr die Ware zu zeigen.

Eher ungewöhnlich war, daß die Frau unbedingt darauf bestand, nur grob die Richtung gezeigt zu bekommen. "Bei den Konserven, genau in der Regalmitte und dann ganz unten." reichte ihr vollkommen als Beschreibung, auf die sie noch sinngemäß scherzhaft erwiderte, daß sie schon älter sei und ruhig mal ein bißchen suchen könnte.
Okay, wenn sie meint... ;-)

Zu viel geliefert

Anruf einer Lieferkundin: Wir haben ihr Tee geliefert, den sie nicht bestellt hat und mit dem sie auch gar nichts anfangen kann und bittet darum ihn bei der nächsten Lieferung zurückgeben zu dürfen.

Natürlich darf sie den Tee zurückgeben. Interessanter finde ich vor allem die Frage, wieso die Frau den Tee überhaupt bekommen hat. Sie hat ihn nicht bestellt, er steht nicht mit auf dem Kassenbon und alle Artikel, die sie bestellt hat, wurden ihr vollständig geliefert.
Also entweder hat sie die beiden Packungen noch bei sich liegen gehabt und vergessen, woher sie stammen - oder irgendjemand hat sie hier einfach mit zu der auszuliefernden Ware gelegt... Aber warum?

Lesestunde

Es ist mal wieder so weit... Dieser Knilch steht mal wieder seit einer halben Stunde vorm Zeitschriftenregal und liest in aller Ruhe "sein" Magazin. Ein bißchen stöbern ist okay, aber das, was der Kunde dort regelmäßig macht, regt mich auf.
Ich hatte ihn vor wenigen Wochen schon einmal gezielt darauf angesprochen, daß er das Heft auch kaufen und zu Hause lesen dürfe - aber das schien ihn offensichtlich wenig beeindruckt zu haben.

Es ficht mich an, aber andererseits habe ich keine Lust, nach vorne zu laufen und ihm mal wieder zu sagen, daß das, was er da macht, hier nicht gern gesehen ist.


Bierkisten aus Dänemark

Pünktlich zum Feierabend wollten zwei Kunden an der Leergutannahme zwei Bierkisten aus Dänemark abgeben. Leider waren es nicht einmal Standard-Bierflaschen, so daß ich die beiden mit den vollen Kisten wieder wegschicken mußte. Die Frage, ob sie eventuell bei "Lidl" mehr Glück hätten, konnte ich definitiv verneinen und ergänzte, daß sie es auch nicht bei Aldi, Plus und Penny zu versuchen brauchen.

Leider hatte ich aber auch keine Idee, wer die Kisten wohl annehmen würde. Wahrscheinlich werden sie hier bei keinem Laden fündig werden. Sollten sie das Bier hier in Deutschland gekauft haben, dann möglicherweise bei einem Laden nahe der dänischen Grenze...

Je ne comprends pas

Zwei junge Männer kauften gemeinsam ein. Einer der beiden trug ein paar Artikel in der Hand, der andere füllte seinen Rucksack. Nachdem er einige Dinge hineingefüllt hatte, zog er den Reißverschluß zu, schulterte das Behältnis und setzte seinen Einkauf fort. Nachdem sie sich ca. 15 Minuten im Laden aufhielten, gingen sie, jeder mit ein paar Teilen in der Hand, zur Kasse.

Die Spannung war zum zerreißen. Die Situation war eindeutig.

Ja... und dann hat der Rucksackträger an der Kasse seine paar Artikel, die er in der Hand trug, auf das Förderband gelegt, nahm wie selbstverständlich seinen Rucksack ab, öffnete und leerte ihn und bezahlte alles, was darin war.
Ich glaube übrigens nicht, daß er durch die Observation mißtrauisch geworden war. Da er offenbar einige Teile tatsächlich bezahlen wollte und deswegen keine Fluchtgefahr bestand, hielt ich mich ganz unauffällig im Hintergrund.

Um solche Mißverständnisse zukünftig zu vermeiden, sprach ich die beiden an der Kasse allerdings noch freundlich an und bat darum, doch beim nächsten Einkauf einen unserer roten Einkaufskörbe und nicht den mitgeführten Rucksack zu verwenden.
Sie haben mich nur leider absolut nicht verstanden und stattdessen nur verständnislos und irritiert angesehen. Ich glaube, sie haben sich untereinander auf Französisch unterhalten, bin mir dessen allerdings nicht ganz sicher...

Präsentkorb-Auftrag

Eine Kundin hat gerade vier Präsentkörbe im Gesamtwert von rund 200 Euro bestellt. Dann werde ich mir mal die Sachen zusammensuchen und mit der Bastelstunde beginnen...