Wisst ihr, was krass ist? Ich habe mein eigenes Firmenjubiläumt verpennt. Auf den Tag genau ist es heute
15 Jahre her, dass ich diesen Laden am Standort Gastfeldstraße eröffnet habe.
Am 30. Mai 2000 ging es hier los.
Ist doch toll, wenn einem sowas zufällig am frühen Abend einfällt. Wie kann man sowas nur vergessen? Das wäre ein richtig schöner Anlass gewesen, die Werbetrommel zu rühren und vielleicht mal mit ein paar außergewöhnlichen Angeboten die sprichwörtlichen Korken knallen zu lassen. Ach, da freuen wir uns doch einfach mal auf das 20-jährige Jubiläum in fünf Jahren.
Da fällt mir gerade ein, dass ich euch schon immer mal die beiden Sonderseiten aus unserem internen SPAR-Magazin zeigen wollte, auf denen einige Fotos von der Eröffnung abgebildet waren. Das wäre jetzt ja mal eine gute Gelegenheit. Sobald ich sie gefunden habe, lege ich die beiden Blätter mal auf den Scanner…
…irgendwann mal vielleicht.
Vielen Dank an Blogleserin Frederike, die diesen "SPAR Express" beim Zoologischen Garten in Berlin entdeckt hat.
Weiß jemand, warum der in einem Container steckt?
Bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass es dem Kollegen schon ziemlich wichtig ist, an diesen beiden Tagen frei zu haben.
Blogleser Marco hat mir dieses Foto eines EUROSPAR in Corralejo auf Fuerteventura geschickt, den er dort während eines Kurzurlaubs entdeckt hatte. Vielen Dank für die Zusendung!
(Anmerkung: Alter Schwede..! Habe mir die
Gegend rund um den Markt (Geokoordinaten in der EXIF des Originalbildes) mal bei Google Streetview angesehen. Der kleine Ort Corralejo hat in den letzten 15 Jahren (Anfang 2000 war ich nämlich selber mal dort) gewaltig zugelegt. Das sieht ja mittlerweile aus wie die Touristenhochburg schlechthin…)
Eine Kundin gab zu, nicht oft einkaufen zu gehen.
Das war nicht zu übersehen. Zumindest die Kernkompetenzen "Kühltruhendeckel wieder schließen" und "Waren nicht irgendwie ins Regal zurückwerfen" waren bei ihr nicht nennenswert ausgeprägt.
Immer wieder werden auch Toilettenpapier-Packungen hier im Markt beschädigt. Den Inhalt werfen wir natürlich nicht weg, sondern stellen die Rollen dann auf die Mitarbeiter-Toiletten. Wenn mehrere Packungen beschädigt sind, erhöht sich so eben der Rollen-Bestand auf dem WC.
Falls beschissene Zeiten kommen, sind wir jedenfalls vorbereitet.
Ich war im Gespräch mit einem Bewerber. Hinterher sprach mich einer meiner Mitarbeiter an: Wer war das denn?
Ein Bewerber.
Echt? Der wirkte, als würde er normalerweise Schutzgeld erpressen.
Im Rahmen eines Stellenangebotes vor einer Weile rief auch eine Frau an, die wohl Interesse an dem Job hatte. Ihre erste und letztendlich auch einzige Frage war, ob wir nur
eine oder
mehrere Mitarbeiter suchen würden.
Ich war irritiert und erkundigte mich natürlich nach dem Grund für diese Frage. Nun: Sie wollte sich zusammen mit einer Freundin beim selben Unternehmen bewerben, demit sie eine Fahrgemeinschaft bilden können. Bei so einer Grundvorraussetzung dürfte es mit der Jobsuche noch schwierig geworden sein…
"Das ist zwar Zucker pur, aber lecker."
So und nicht anders beschrieb ein Vater seinem kleinen Sohn im Buggy den Inhalt einer Packung Kekse, die er dann gekauft hat.
Aufdruck auf einer Dose Raumspray:
"Nur in gut gelüfteten Bereichen verwenden."
Damit wird die Verwendung fast witzlos.
Vor ein paar Jahren hatte ich mal
einen ganzen Haufen für die Benutzung vorgesehener aber faktisch nie eingesetzter Kundenkarten entsorgt.
Gerade ist mir die Auftragsbestätigung für die Dinger in die Hand gefallen. Das "Standardpaket" mit den 250 ersten Karten und Freischaltung und allem Pipapo hatte mich damals (Mitte 2003)
1399 Euro plus Mehrwertsteuer gekostet.
Arggghhh… Aber man lernt ja dazu. Manchmal.
Habe eben eine E-Mail von DHL bekommen:
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
leider konnten wir Ihnen Ihre Sendung xxx von xxx (europaket) nicht übergeben. Wir konnten Sie unter der folgenden Adresse nicht finden.
Gastfeldstr. 29
28201 Bremen
Alles klar, das erinnerte mich spontan erstmal an
die Aktion von GLS vor ein paar Tagen. Allerdings gibt es diesmal einen gravierenden Unterschied! Auf dem folgenden Bild seht ihr den Sendungsverlauf zu diesem Paket, wie er auf der DHL-Website nachzuschlagen ist:
Da hätte irgendwann heute Morgen noch die Zeile "
Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen." ergänzt werden müssen. Und nun rätseln wir alle mal fröhlich drauf los, wie der Empfänger eines Paketes, das sich gar nicht in der Auslieferung befand, nicht ermittelt werden konnte…
Der nette Mann in der DHL-Hotline hatte dazu auch keine Antwort parat.