Derzeit bin ich (noch) parallel bei zwei verschiedenen ec-Cash-Anbietern, nämlich sowohl bei
Telecash als auch bei
Rea-Card. Lange habe ich versucht, die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen, doch inzwischen hat mir Rea-Card die Entscheidung abgenommen.
In deren Terminal passen nämlich seit einer Softwareumstellung gerade mal rund 100 Zahlungen hinein, bis der sogenannte Kassenschnitt (Eine Funktion, die die im Terminal gespeicherten Daten an das Rechenzentrum weiterleitet und einen Beleg mit der Gesamtsumme der angefallenen Zahlungen ausdruckt.) fällig wird. Das wäre nicht weiter dramatisch, wenn besagter Kassenschnitt ausdrücklich unter Eingabe eines Passwortes ausglöst werden müsste. Muss er aber nicht und wenn der Speicher voll ist, wird er somit quasi von alleine gedruckt. Es ist jedenfalls schon häufiger vorkommen, dass diese Belege in der Hektik an der Kasse verschwunden sind und das ist ausgesprochen lästig.
Eine Speichererweiterung ist nicht möglich, aber ich könnte ein neues Terminal bekommen. Das wiederum würde ich allerdings nur bekommen, wenn ich einem neuen (und damit logischerweise verlängerten) Vertrag zustimmen würde. Nee, lasst man. Die drei Jahre beiße ich noch die Zähne zusammen und dann fliegt Rea-Card hier wieder raus.
Peter hat eine Frage zu schon beim Kauf beschädigten Mehrwegflaschen:
Wir (ich und meine Kumpels) trinken öfter am Wochenende Bier und wenn man die eine oder andere Flasche öffnet, merkt man, dass es von innen nicht ganz in Ordnung ist. Ich fahre immer mit dem Finger einmal um die Öffnung und merke dort dann kaputte Stellen, diese Flaschen stelle ich meistens weg, weil man ja nicht weiss ob sich Glas in der Flasche befindet...
Meine Frage: Würdest du so eine Flasche umtauschen oder weisst du das es nicht schlimm ist und nix passieren kann?
Ob da nichts passieren kann, weiß ich nicht. Das ist natürlich vor allem davon abhängig, ob die Stellen vor oder während/nach der Abfüllung herausgebröselt sind.
Normalerweise sind diese Macken aber schon vor der Reinigung und Abfüllung im Glas, so dass sich keine Scherben oder Splitter in der Gerstensaftschorle befinden sollten. Pauschal würde ich also sagen, dass der Genuss unbedenklich ist.
Wenn ein Kunde eine solchde Flasche reklamieren würde (ist noch nie vorgekommen oder so lange her, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann), würde ich sie aber trotzdem umtauschen.
Immer wieder bekommen wir hier im Laden irgendwelche Werbegeschenke. Bälle, Spiele, Uhren, Dekoartikel, Taschen etc.
Vieles davon kann oder will man gar nicht selber verwenden. Verkaufen kann man sowas nicht, zum wegwerfen ist es zu schade und hier im Laden die Sachen mit einem "Zu verschenken"-Hinweis auszulegen, hat irgendwie auch nichts. Es gibt Leute, die dann einfach alles mitnehmen. Ist ja umsonst. Dann bin ich die Werbegschenke zwar auch los, aber ich möchte diese Nehmermentalität nicht unterstützen.
Nun hatte ich die Idee, die Dinge einfach bei Bestellungen im Onlineshop einfach mit in die Pakete zu legen. Was haltet ihr davon? Einfach machen? Information mit reinlegen? Ganz schlechte Idee? Keine Ahnung.
Unser Leergutautomat leidet übrigens derzeit unter einem
umwerfenden Problem. Das ist aber zum Glück "nur" lästig und blockiert nicht gleich das gesamte Gerät.
Dass
ich beklaut werde, ist hier ja nun alltäglich.
Nun hat es einen Mitarbeiter erwischt: Er wurde, nachdem er den Laden in Zivilbekleidung betreten hatte, aber dennoch von einem Kunden erkannt wurde, von diesem angesprochen. Es ging um einen bestimmten Artikel, den der Kunde suchte. Im Rahmen der Suche ließ mein Mitarbeiter seine relativ teuren Lederhandschuhe auf einer der Kühltruhen, an der er sich mit dem Mann unterhalten hatte, liegen.
Mehrere Minuten später erinnerte er sich wieder an die Handschuhe, konnte sie jedoch nirgends finden. Kurzerhand sahen wir auf der Videoaufzeichnung nach, ob wir darauf einen Hinweis über den Verbleib entdecken konnten.
Dort gab es nicht nur einen Hinweis, sondern konkrete Informationen: Der Kunde hat sich die Handschuhe kurzerhand eingesteckt und mitgenommen.
Ich gebe zu, dass ich diesen allgemeinen (und gefühlt immer schlimmer werdenden) Mangel an Respekt vor fremdem Eigentum immer frustrierender finde.
Ein Kunde hat in der Vergangenheit mehrmals moniert, dass der Preis eines bestimmten Artikels nicht mit dem Preis auf dem Regaletikett übereinstimmt. Einmal auch in meiner Anwesenheit. Ich hatte mich auch darum gekümmert, aber offenbar ohne Erfolg. Der Kunde hat mich nämlich nun via E-Mail angeschrieben und mir seinen (verständlichen) Frust mitgeteilt.
Ich habe die Angelegenheit für längst erledigt gehalten und habe vorhin mal intensiver überprüft, wo das Problem liegt.
Nun: Kleine Ursache, große Wirkung.
Ich hatte immer nur das Regaletikett mit ins Büro genommen und anhand dessen den Preis in unserem Warenwirtschaftssystem überprüft. In diesem Fall habe ich wohl schlichtweg versäumt, die Artikelnummer auf den im Regal platzierten Produkten mit der auf dem Preisetikett abzugleichen. Die hatte sich nämlich geändert und so war der Preis des Artikels, der zu der auf dem Etikett abgedruckten Nummer gehörte zwar noch richtig im Warenwirtschaftssystem eingepflegt, der eigentliche Artikel mit der geänderten Nummer aber eben nicht.
Nun sollte aber alles endgültig wieder stimmen.
Mal gucken, was hier passiert ist: Jemand macht sich die Mühe und löst von einer Einwegbierflasche (25 Cent Pfand) das Etikett mit dem Pfandlogo ab. Danach nimmt er eine Mehrweg-Sprudelflasche (15 Cent Pfand) und löst von dieser enfalls das Etikett ab. Das Etikett vom Bier klebt er jetzt auf die Limoflasche und versucht sein Glück am Leergutautomaten. Im Idealfall hätte er somit ein Plus von zehn Cent gemacht, was in Relation zum vermutlich aufgewendeten Arbeitseinsatz doch eher bescheiden ist.
Geholfen hat's alles nichts, denn der Leergutautomat hat die Flasche ganz normal als Mehrwegflasche angenommen.
Sachen gibt's, die gibt's gar nicht...
"Lesumer" ist ein Mineralwasser aus einer Quelle aus dem Norden unserer Stadt. Trotz der Regionalität habe ich den Artikel nie hier im Sortiment gehabt. Zugegebenermaßen haben aber auch nur äußerst selten mal Kunden danach gefragt.
Die Firma
Vilsa / Rodekohr, die das "Lesumer"-Wasser auch vertrieben hat, hat die Marke nun zum 1. April dieses Jahres sterben lassen.
Und nun bekomme ich von unserem Getränkegroßhandel zwei Kisten "Lesumer" geliefert. Nie bestellt habe ich die. Auch noch nie zuvor. Wenn das jetzt nicht nur ein blöder Zufall war, würde ich glatt unterstellen, dass die jetzt auf diese Weise ihr Lager räumen.
Egal, ich reklamiere das jetzt trotzdem nicht. Nach ein paar Stunden sind schon die ersten Flaschen verkauft und ich bin hundertprozentig sicher, dass die restlichen 19 Flaschen auch noch ihren Weg an die Kunden finden werden.
"
S-Budget" ist die Eigenmarke der SPAR in Österreich.
Dieses Foto hat mein Mitarbeiter Stephan in einer ALDI-Filiale hier in Bremen aufgenommen. Sollte man sich Sorgen machen?
Mitte April hatte ich einen
"SPAR-Markt" in Venedig vorgestellt. Damals spekulierten wir: "
Das ist anscheinend die Rückansicht, auf der Vorderseite kan man wahrscheinlich direkt vom bei SPAR einkaufen."
Nun habe ich das Bild noch einmal von Oliver bekommen:
"Hallo Herr Harste,
keine Ahnung, ob das (siehe Attachment) etwas fuer Ihr Blog ist; es ist ja anscheinend kein Spar-Markt im engeren Sinne. Eigentlich habe ich keine Idee, was es ueberhaupt sein koennte. Das Foto entstand in den Hafenanlagen von Venedig. Moeglicherweise ist es ja die Rueckseite eines Lagerraums fuer den lokalen (De)Spar-Markt?
Die Idee mit dem Lagerraum halte ich für wahrscheinlicher als die Tatsache, dass es sich um die Rückseite eines Ladens handelt.
Aber noch viel wahrscheinlicher ist, dass einfach ein paar Sprayer die Wand mit den unterschiedlichsten Logos verziert haben.
Bei genauerer Betrachtung muss ich feststellen, dass das Wort "verziert" den Kern der Sache aber nicht so richtig trifft.
Der Leergutautomat ist derzeit defekt. Zumindest teilweise, die Mehrweg-Annahme ist ausgefallen und eingeworfene Flaschen würden die ganze Mechanik blockieren. Einwegflaschen nimmt und cruncht die Maschine problemlos.
Aber den Unterschied kann man leider nur den wenigsten Kunden klarmachen. Bevor ich ein Schild mit langem Text aufhänge, auf dem beschrieben wird, woran man eine Einwegflasche erkennt ("Ich habe keine Einwegflaschen! Die sind alle mit Pfand!"), mache ich es lieber so wie jetzt:
Ein Auslieferungsfahrer fluchte mitten im Laden laustark vor sich hin. Nicht ein einmaliger Kraftausdruck, sondern die ganze Zeit schimpfte er. Über seine Urlaubsvertretung, wie er auch Nachfragen erklärte.
Der Vertreter Die Vertretung hat das Regal wohl nicht so hinterlassen, wie es sein sollte. Lücken und Chaos beherrschten das Bild. Gut, den Frust kann ich verstehen.
Unerwünschtes Wasser tropft nicht nur hier in der Gastfeldstraße mit aller Regelmäßigkeit von der Decke. Jetzt hat es auch meinen kleineren Markt erwischt: Ein Wasserhahn war undicht und so lief am Wochenende langsam ein Rinnsal die Treppe herunter in den Keller, der sich langsam füllte. Zum Glück nicht bis oben hin und auch ohne weiteren Sachschaden zu hinterlassen.
Einzig die Arbeit, alles aufwischen zu müssen, war lästig.
Immo ist übrigens am Wochende eingefallen, welche Pflanzen wohl am besten in
Rindermulch wachsen. Ich hätte ja auf
Löwenzahn getippt, aber die Horstensien von real,- sind auch nicht schlecht.