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SPAR-Markt auf Grand Canaria

Axel hat mir ein Foto eines SPAR-Marktes auf Gran Canaria geschickt. Dazu schreibt er:
Hallo Björn,

da ich Dein Blog schon länger verfolge möchte ich nun auch einmal einen Beitrag leisten und habe Dir deshalb von meinem letzten Urlaub auf Gran Canaria ein Foto eines dortigen Spar-Marktes mitgebracht. Von der Insel an sich hast Du zwar schon zwei, aber da dieser hier quasi direkt am Strand (von Playa del Ingles / Maspalomas) liegt ist er vielleicht eine Veröffentlichung wert.
Vielen Dank für das Bild. Und hier noch der Google-Earth-Link:

Google-Maps-Link

Wenn Google-Street-View populärer wird, werden Foto-Einsendungen bald überflüssig. :-)


Kalt wie Vanilleeis

In der Filiale in Findoff hat eine Dreiergruppe ganz cooler "Checker" (aka Heranwachsende mit diesem Migradingens...) eine Flasche Duschgel mitgehen lassen.

Sorte: "Dusch Das – Heavenly Vanilla" :-O

So kann's kommen...

Das Telefon klingelte. Auf dem Display war die Nummer eines Bekannten zu sehen. Dachte ich. Die angezeigte Nummer wich etwas von der meines Bekannten ab, aber das fiel mir in dem Moment nicht auf.

"Na, du Horst. Dein Paket ist noch nicht da!", trötete ich ihm mit leicht verzerrter Stimme entgegen.

Schweigen am anderen Ende der Leitung.

Sollte ich mich getäuscht haben? Ich legte ein vorsichtiges "Harste." nach.

War ja irgendwie klar: Angerufen hatte nicht mein Bekannter, sondern eine Kundin, die verständlicherweise reichlich irritiert war.

Mal wieder ein neuer Red-Bull-Kühler

Den kleinen Red-Bull-Kühlschrank von Anfang 2009 haben wir hier schon gar nicht mehr im Laden stehen. Jetzt haben wir einen großen Kühlschrank mit Glastür bekommen.

Die Grundfläche des Gerätes ist sogar etwas kleiner als vom alten Kühler. Aber durch die Höhe wirkt der leider recht klobig. Naja, nun haben wir ihn. Er sieht ja auch gut aus. Neu, strahlend hell beleuchtet, perfekt – solange man nicht durch die Gemüseabteilung auf die Rückseite des Kühlschranks guckt. :-|



Witzig finde ich den Aufdruck an der Seite. :-)


Feuerwerks-Lieferung Anfang Dezember

Oh, schön: Unsere Feuerwerks-Lieferung bekomme ich in diesem Jahr erst Anfang Dezember. Andererseits: Viel früher ist die Lieferung ja sowieso kaum noch möglich... :-)

Aber besser, als wenn die Sachen hier 2-3 Monate herumstehen müssen, weil der Lieferant aus Zeitgründen schon so früh mit der Auslieferung beginnen muss.

Hund

Ein Typ wollte am Leergutautomaten bescheißen und ließ sich dabei erwischen. Gesichter kann ich mir nicht merken, aber eine Kollegin war sich ziemlich sicher: "Das ist der Typ, der hier auch schon Kaffee klauen wollte.

Ohne viel Aufwand warfen wir den Typen wieder raus. Mit auf dem Weg gegeben habe ich ihm noch folgenden Hinweis: Falls er sich noch ein drittes Mal hier im Laden blicken lassen sollte, würde ich meinen Hund vom Hof reinholen und die beiden zusammen für ein paar Minuten hier im Lager einsperren. Der Blick sprach Bände und ich denke, dass er wirklich nicht mehr wiederkommen wird.

Dabei 'abe isch doch gar geine 'und. :-)

Betteln

Ein ziemlich heruntergekommener Mann mittleren Alters betrat den Laden durch den Ausgang und steuerte direkt auf die Kasse zu. Ein paar Augenblicke später rief mich mein Kassierer von der Kasse aus an:
"Hier ist ein Mann, der möchte den Chef sprechen."

"Um was geht es denn? Frag ihn mal."

"Das möchte er dir nur persönlich sagen."

"Sag ihm, dass ich nicht nach vorne laufe, wenn ich nicht weiß, worum es geht."

"Er möchte eine Spende."
Ein Weg gespart. :-|

Das ist Ihr Job!

Einem Mann fielen im Vorbeigehen ein paar der kleinen Walkers-Chipstüten aus dem Regal. Er ließ die Beutel einfach unten liegen und ging weiter.

Eine Kollegin, die gerade dabei war, die Chips nachzufüllen, sprach ihn an: "Man kann sowas auch wieder aufheben."

Antwort des Kunden: "Das ist Ihr Job, nicht meiner."

Auf solche Kunden kann ich dankend verzichten. :-(

Herr H. aus M.

Ich wollte heute Nachmittag noch auf eine E-Mail eingehen, die ich bereits gestern Abend bekommen hatte. Gerade habe ich bei meiner Runde durch die Nachbarschft im Lawblog den Beitrag "Aus dem Posteingang" entdeckt, der quasi die selbe E-Mail beinhaltet:
Hallo Herr Harste,

ich frage mich nun seit ein paar Tagen ob ich meinen Plan in die Tat umsetze oder ob mir das zuviel Ärger einbringt.

Es geht um folgendes, in meiner direkten Nachbarschaft ist der Sexualverbrecher H. P. H. aus M. eingezogen.
Neben mehreren Demos der besorgten Eltern überlegen wir was wir noch machen können. Meine Idee ist es halt, im das Leben so schwer wie möglich hier in der Gegend zu machen und die Ladenbesitzer in der näheren Umgebung zu fragen ob sie von ihrem Hausrecht gebrauch machen können um dieser Person Hausverbot zu erteilen. Aber ist das so einfach möglich ohne direktes Verschulden im Laden zu haben?
Und vor allem weiß ich nicht wie die Ladenbesitzer auf so eine Anfrage reagieren deswegen würde mich interessieren wie Sie auf so eine Anfrage reagieren würden.

Mit freundlichen Grüßen
D. I.
Lieber Herr I.

da Herr H. offensichtlich seine verdiente Strafe abgesessen hat, sollte es ihm nicht auch noch unnötig schwierig gemacht werden, zurück ins Leben zu finden.
Wissen Sie eigentlich, dass Ihr Nachbar ein übler Steuerhinterzieher ist, der zudem seine Frau schlägt? Und der auf der anderen Seite hat mal besoffen jemanden zum Krüppel geprügelt, wurde aber nie entdeckt.

Achso, ja. Das kann man ja alles entschuldigen.

Ich wünsche noch ein schönes Restleben in der neuen unsicheren Nachbarschaft.

Alter Shop – neuer Shop!

Im April 2009 hatte ich hier im Blog den Beitrag "Interaktive Shopgestaltung" verfasst, zu dem viele positive Reaktion gekommen waren. Auch wenn es so scheinen mag – die Antworten sind damals nicht unbeachtet an uns abgeprallt.

Seit Juni 2009 arbeiten wir an einem komplett neuen Shopsystem. Also nicht nur einem neu gefüllten Onlineshop, sondern tatsächlich an einer gänzlichen neuen Software.
Aus Kundensicht ändert sich eigentlich nicht viel. So wie jedes Auto ein Lenkrad und vier Reifen hat, hat jeder Onlineshop eine Kategorieauswahl und einen angezeigten Warenkorb und eine Suchfunktion. Wir haben uns für den "klassischen" Aufbau mit zwei Seitenleisten entschieden. Das "Template" ist eine relativ schnell zusammengeklickte Farbkombination und ein paar Darstellungsfehler sind uns bewusst. Daran arbeiten wir, aber das hat nicht die allerhöchste Priorität.

Der Artikelstamm ist erstmal der alte geblieben, viele neue Dinge sollen im Laufe der Zeit folgen.

Zahlung auf Rechnung gibt es nicht mehr, aber dafür akzeptieren wir nun Kreditkarten. Danach haben viele Kunden gerufen und nun ist es endlich so weit. :-)

www.bjørn-shop.de



Toiletten-Paprika

Irgendjemand (Leider weiß ich nicht mehr, wer das war. Trotzdem natürlich vielen Dank für das Bild...) hat mir das Foto eines Preisschildes für "Gut & Günstig Toilettenpapier" zukommen lassen.

Da war der Autor wohl nicht ganz konzentriert und die Gedanken kreisten schon beim geplanten Abendessen herum. Fällt ja auf den ersten Blick auch gar nicht auf... ;-)


Vorschriften zur Platzierung

Sven hat mir folgendes geschrieben:
Ich war bei REWE einkaufen und der Marktleiter ging mit einer Kollegin eine Liste durch. Jedes Produkt von der Liste wurde vorgelesen und dann wurde geschaut, ob es im Supermarkt auch dort plaziert ist, wie es auf der Liste steht. Gibt es da Vorschriften? Das günstigere Sachen unten stehen weiß man ja. Danke für deine Info schon mal.
Vorschriften gibt es da innerhalb der Handelsketten mit eigenen Filialen durchaus und es wird strikt darauf geachtet, dass diese Platzierungen auch so umgesetzt werden, wie sich die Damen und Herren aus dem CM-Abteilungen sich das ausgedacht haben.

Die Artikel hier bei mir in den Läden sind eher nach Gefühl und Optik untergebracht und vor allem so, wie sie am besten in den begrenzten Platz passen. Mir kann ja auch niemand vorschreiben, wie ich was wo hinzustellen habe. :-)

Übrigens: Die Billigprodukte stehen nicht unbedingt deswegen unten, weil sie wenig kosten sind. Als Händler ist mir egal, ob ich viel oder wenig Umsatz habe. Mich interessiert die Gewinnspanne. Und wenn die bei einem Eigenmarkenprodukt höher als bei einem Markenartikel ist, wird die Eigenmarke trotzdem mit großer Wahrscheinlichkeit unten im Regal stehen. Warum? Nun: Von den Billigprodukten verkauft man mehr und diese Massen möchte man nicht zwingend oben in die Regale wuppen, sondern mal eben schnell von der Palette in die Regale bewegen können.