Dass Paketboten spätestens seit Corona ganz eigene Vorstellungen davon haben, wie Pakete abgeliefert werden sollten, hat inzwischen vermutlich schon jeder selber erlebt.
Ich staunte nicht schlecht, als ich den Ablieferbeleg von GLS sah. Zugestellt wurde das Päckchen bei uns in die Firma, angenommen habe offenbar ich die Sendung (die Anzahl der Björns ist bei uns relativ überschaubar), aber die Unterschrift sieht so überhaupt nicht nach "Björn" und schon gar nicht nach meiner aus.
Naja, die Wege der Paketdienste sind unergründlich und man kann ja wirklich froh sein, wenn die Bestellung überhaupt an der richtigen Adresse ohne Komplikationen abgeliefert wird.
Immerhin steht da ein Name. Bei UPS würde die Sendungsverfolgung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit "Kunde getroffen" ausweisen.
Um das dann erfolgreich telefonisch zu reklamieren, muss man wohl irgendeinen thailändischen Minderheitendialekt beherrschen, damit einen der sogenannte "Kundendienst" überhaupt versteht.
Aber immerhin kann man dem braunen Paketdienst nicht vorwerfen, sie würden nicht alles dafür tun, ihre Kunden zu verärgern und letztendlich früher oder später auch zu vergraulen.
Micha on :
Bei all dem Druck die diese Austräger als letztes Glied der Kette ertragen, manches geht halt leider garnicht.
Ich musste gerade GLS bspw erst "erziehen"
Wir wohnen in einer Mietwohnung, an einer Bundestrasse. Hauseingang direkt am Gehweg. Paket wurde direkt an Haustür abgestellt, angeblich von mir angenommen.
Ich habe Glück gehabt, und bin zeitnah gekommen.
Habe dann eine Verlustmeldung erstellt, mir wurde dann gesagt ich hätte es angenommen. Auf meinen Hinweis dass ich nicht daheim war und den Namen des Boten sowie ein Bild der Unterschrift haben wollte wegen Anzeige Urkundenfälschung, wurde es hektisch, der Bote hat Abends nochmal geklingelt und sich entschuldigt und versucht zu erklären. Hab die Sache dann abgebrochen und gesagt dass jemand aus dem Haus das Paket gesehen und gerettet hatte. Seitdem klappts idR.
Oder Amazon. Die auch versuchen um jeden Preis Artikel zuzustellen, ganz beliebt der Briefkasten. Da wird eine Sendung irgendwie versucht in den Schlitz zu stopfen, man merkt dass es nicht reingeht unf beim rausziehen wird dann Umverpackung und Artikel beschädigt.
Oder ein Artikel wird angeblich an den Briefkasten zugestellt. Er hing zu 2/3 aus dem Briefkasten raus, am Gehweg an einer Bundesstrasse.
Da hab ich dann auch schonmal ne Verlustmeldung losgestoßen, wo dann die Standardantwort kam ich soll in den Briefkasten schauen. Ich hab dann ein Bild des Briefkastens mit Zollstock geschickt mit der Frage, wie ein Artikel, der bereits ohne Verpackung nicht durch den Schlitz passt, im Kasten sein soll. Da gabs sofort ne Erstattung. Nehm ich gern mit.
Bernd on :
QUOTE:
manches geht halt leider garnicht
Stimmt, z.B. Unterschlagung bzw. Betrug:
QUOTE:
Nehm ich gern mit.
Ja, das Verhalten vom Boten ist falsch, dein Fehlverhalten toppt es aber noch mal um das Dreifache.
Schau dir mal die Wallraff-Doku zu DPD an. Dort kam heraus, dass die Fahrer oft voll bzw. teilweise für den "Verlust" bezahlen müssen.
Die Fahrer verdienen 100 Euro pro Tag, egal wie lang der Tag dauert (alle Pakete müssen raus), sprich keine 8 Stunden, sondern eher 10 bis 14 Stunden. Oft kommen sie aus Ostblockstaaten wie Bulgarien, Rumänien und Co., wohnen hier mit 3-4 Mann in dreckigen und versifften Absteigen mit Etagenbetten, wofür ihnen dann noch mehrere Hundert Euro pro Monat und Mann berechnet werden. Der Stundenlohn liegt am Ende bei ca. 5 Euro. Also Ausbeutung par excellence.
Und diese armen Schweine beklaust bzw. betrügst du auch noch? Applaus!
Micha on :
Dein Whataboutism machts nicht besser.
Im schlimmsten Falle habe ich Amazon beklaut.
Was die dann mit den von dir gut beschrieben Ausgebeuteten machen, dafür trage ich welche Verantwortung?
Bernd on :
Du trägst in allererster Linie für dein Handeln Verantwortung.
Da gibst du ja schon zu, dass du ein Dieb bist. Sehr gut. Du hast das gut erkannt. Jetzt musst du die erkannte Verantwortung nur noch tragen und dich ändern.
In zweiter Linie beeinflusst dein Handeln auch Dritte. Inwieweit du dafür Verantwortung tragen willst, musst du moralisch mit dir ausmachen. Aber auch da hast du erkennen lassen, dass dir Andere völlig wurscht sind.
Charakterlich hat deine Mama bei dir viel falsch gemacht und versagt. Dein Papa hätte dir öfter mal die Ohren langziehen sollen. Schönen Gruß an Papa und Mama.
Und nu schleich' dich. Mit Dieben will ich nichts zu tun haben.
Micha on :
Wenn du schon vom hohen moralischen Gaul auf andere herunter zu schauen versuchst, so solltest du zumindest versuchen, dich dabei nicht lächerlich zu machen.
In dem Sinne hoffe ich auf die Einhaltung deines letzten Satzes und freue mich auf das Ausbleiben weiterer derartiger niveauloser Ergüsse.
Bernd on :
Anstatt mir immer wieder was vorzuwerfen, fege doch erst mal vor deiner dreckigen Haustür.
nicht der andere on :
Andere Methoden bewirken nichts. Diese bewirkt Verhaltensänderung und Betrugseinstellung beim Logistiker.
JP95 on :
Habe das gleiche mit Amazon erlebt. Die klingeln gefülhlt im ganzen Haus, schmeißen dann die Pakete auf einen Haufen im Treppenhaus und rennen weg. Immer wenn ich unten angenommen war, sah ich allenfalls noch die Rücklichter vom Amazon-Fahrer.
Leider sind andere Zusteller genauso schlecht. DHL hat wie bei Björn eine Unterschrift gefälscht, damit sie das Paket "abgeben" können ohne mich zu sehen.
Verluste weil Paket im Treppenhaus liegt haben wir erstaunlich selten, sie werden aber wenigstens problemlos erstattet. Habe trotzdem immer ein mieses Gefühl wenn Medikamente oder der neue PC m Treppenhaus steht.
Spannend war mal DHL, als mein Paket bei "Nachbar" abgegeben hatte. Nachbar war keiner im gleichen Haus, sondern die Rentner im Haus auf der anderen Straßenseite.
Letztlich hilf nur melden: Beim Versender (DHL und Shop) und zugleich Meldung an Bundesnetzagendtur. Inzwischen muss ich meine Pakete wieder unterschreiben und meine Pakete landen als einzige nicht im Treppenhaus.
Micha on :
Ja, das Spiel "Finde den Nachbar" war auch mal eine beliebte Aufgabe eines DHL Austrägers, der hier mal Zeitweise ausgeliefert hat.
Beim ersten Mal hab ich noch eine 2stellige Anzahl Klingeln gedrückt bis ich es hatte, dauerte ein paar Tage.
Auch da hilft eine Verlustmeldung, dann erinnert man sich sehr schnell, wo das Paket liegt.
Wieso soll ich Detektiv spielen?
Pit Brett on :
Tja, ein Paketbote mit 130 Auslieferungen und 60 Abholungen am Tag hat halt nicht so viel Zeit zu warten, bis Du Deinen Pops nach unten bewegst.
Und wenn Du weißt das Du langsam bist, kaufe wichtige Dinge halt stationär. In Deinem Fall Medikamente in der örtlichen Apotheke und Computer im nahe gelegenen Elektrofachmarkt.
Micha on :
Ah, der Kunde ist also wieder Schuld, wenn die Firmen Subunternehmer zu prekären Verhältnissen einstellen und die Austräger dann machen wie sie wollen damits am Ende für sie irgendwie klappt.
Da muss man ja echt aufpassen, das man als Kunde nicht verklagt wird, wenn die das mitbekommen.
Pit Brett on :
Soll ich meinen ersten Kommentar wiederholen, damit Du ihn verstehst?
Also noch mal: Ja, als Kunde trifft dich eine Mitschuld an den prekären Arbeitsverhältnisen in der Paketbranche. Sieht man ja an Deinen Antworten nach dem Motto, ich bin Kunde, ich bin König.
Bernd on :
Er (Micha) ist nicht nur Kunde und König, er ist sogar ein Dieb, der gerne bekommene Pakete als verlustig meldet und sich die Kohle einsteckt (siehe hier weiter oben). Er sieht das dann als reine Erziehungsmaßnahme.
@Micha
Poste doch mal deine Adresse. Ich schicke allen bekannten Paketdienstleistern einen netten Hinweis zu deiner Person. *lach*
Braunbär_Bruno on :
Nach Möglichkeit immer DHL als Paketdienst auswählen und zur Packstation schicken lassen. DAS erspart einiges an Ärger und Lauferei.
Frimiax on :
Ich bin Paketzusteller bei einer Firma mit roten Würfeln auf den Fahrzeugen. Vorweg: Due Farbe der Bekleidung des Zustellers oder des Fahrzeuges spielt keine Rolle, es kommt nur auf den Menschen an, der die Pakete zustellt.
Ich bin eine Ausnahme in der Branche, da Deutscher und der Sprache in Wort und Schrift mächtig. Außerdem fahre ich meine Tour, gemessen am Branchenstandard, seit Ewigkeiten, sprich, ich kenne meine Kunden und die kennen mich auch.
Der Auftraggeber meines Chefs möchte gerne, dass man 96 % aller Stopps (ein Stopp ist ein Kunde) beim ersten Mal zustellt. Das mag vor 15 Jahren vielleicht mal so funktioniert haben, als Frauen häufig zu Hause waren und es noch eine Nachbarschaft gab. Heute ist das Träumerei. Es gibt zahlreiche Kunden, die sehr viel bestellen, aber tagsüber außer Haus sind, die Nachbarn auch. Wie soll ich solchen Menschen Pakete zustellen?
Was sich Zusteller dabei denken, wenn sie die Pakete einfach vor die Haustür stellen, über den Gartenzaun werfen oder in Briefkästen hineinprügeln, ich weiß es nicht.
Ich weiß allerdings auch nicht, warum man sich 10 Liter frisch gepresstn Saft oder 75 kg gefrorenes Hundefutter als Expresspaket bestellt und sich um den Empfang der Pakete einen Scheixxdreck schert. Mir tut es um die Eare leid und stelle die Pakete, wenn möglich, sicht- und wettergeschützt ab. Dann muss ich auch die Unterschrift fälschen! Beschwert sich so jemand über mich, bekommt er künftig lecker warmen Saft und aufgetautes Futter einen oder zwei Tage später.
Gegenüber Geschäftskunden, wie der Hausherr hier, bzw. deren Mitarbeiter verhalte ich mich immer freundlich und höflich, die treffe ich nämlich häufig fast jeden Tag. Komischerweise verhalten die sich mir gegenüber genauso und da ich weiß, wo die Pakete hingehören, baller ich die nicht irgendwohin. Dafür gibt es so manches Getränk und Leckerei und zu Weihnachten einen Umschlag.
Das kostet meine Zeit, aber ich möchte auch Freude an der Arbeit haben und nicht jeden Tag auf zig mürrische Gesichter blicken.
Wer weiß, wie Amazon bzw. dessen Subunternehmer die Fahrer behandelt, bestellt dort nichts mehr.
Sendung von Günter Wallraff: Zur zweiten Hälfte der Sendung (überteuerte Bruchbuden usw.) kann ich nichts sagen. Aber die Sachverhalte im ersten Teil der Sendung kann ich zu 99 % unterschreiben. Arbeitszeitgesetz, Mindestlohn, Arbeits- und Gesundheitschutz, die sind individuell Beanche (DHL ausgenommen) unbekannt und brauchen daher auch nicht ignoriert werden.
Ulli on :
Oh, Gott Du bist echt ein Einhorn, laß' Dir das gesagt sein.
Hier meine Liste
1. DHL: top. Etwa vier verschiedene Fahrer, die durchrotieren (meistens ein bestimmter, aber auch die anderen tauchen regelmäßig auf). Alle sind Deutsche (oder sprechen zumindest akzentfrei), und bis auf gelegentliche Fehlwürfe perfekt – und für die Fehlwürfe ist der fast gleiche Name meines Nachbarn mitverantwortlich, denke ich.
2. DPD: klappt meistens (ich bin auch (fast) immer zuhause). Bei etwa 10% der Fälle allerdings geht das Paket nachverfolgbar ohne Umweg direkt zum DPD-Shop, mit der Meldung "Kunde nicht angetroffen". No shit, Sherlock, ich bin normalerweise auch nicht im DPD-Shop! Das nervt.
3. GLS: klappt problemlos, allerdings eher selten genutzt. Fahrer wirken manchmal etwas gehetzt, sind aber immer freundlich, klingeln und haben einmal sogar angerufen, ob ich zu Hause bin (kühlpflichtige Ware).
4. UPS: Problemlos, allerdings sehr kleine Datengrundlage (zwei Zustellungen in den letzten paar Jahren).
7328. Hermes. OMG, warum existieren die immer noch? Geht IMMER direkt zur örtlichen Tankstelle - 2,5 km einfacher Fußweg. Normalerweise laß' ich das Zeug zurückgehen. Zum Glück wird Hermes sehr selten benutzt. Obwohl, einmal, vor einigen Jahren, wurde tatsächlich etwas an die Haustür geliefert. Fahrerin klingelte etwa um 20:30 Uhr, kam mir auf der Treppe (ich wohne im 1. OG) sogar entgegen, entschuldigte sich für die Verspätung (in gutem Deutsch mit einem leichten Akzent (slawisch, evtl., nicht sicher). Sie sah ziemlich abgerissen aus (sichtlich müde, Kleidung nicht unordentlich, aber etwas verschlissen) … wo immer sie ist, ich hoffe, es geht ihr mittlerweile besser.
Alles in allem würde ich mich Dir vorbehaltlos anschließen: es kommt *immer* auf die Person an. Generell geht’s mir auf den Senkel, daß man sich bei so wenigen Läden einen Lieferdienst aussuchen kann. Ich würde mit Freuden zwei, drei Euro mehr bezahlen, wenn ich dafür DHL auswählen könnte.
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Chespirito on :
Um das dann erfolgreich telefonisch zu reklamieren, muss man wohl irgendeinen thailändischen Minderheitendialekt beherrschen, damit einen der sogenannte "Kundendienst" überhaupt versteht.
Aber immerhin kann man dem braunen Paketdienst nicht vorwerfen, sie würden nicht alles dafür tun, ihre Kunden zu verärgern und letztendlich früher oder später auch zu vergraulen.
Micha on :
Ich musste gerade GLS bspw erst "erziehen"
Wir wohnen in einer Mietwohnung, an einer Bundestrasse. Hauseingang direkt am Gehweg. Paket wurde direkt an Haustür abgestellt, angeblich von mir angenommen.
Ich habe Glück gehabt, und bin zeitnah gekommen.
Habe dann eine Verlustmeldung erstellt, mir wurde dann gesagt ich hätte es angenommen. Auf meinen Hinweis dass ich nicht daheim war und den Namen des Boten sowie ein Bild der Unterschrift haben wollte wegen Anzeige Urkundenfälschung, wurde es hektisch, der Bote hat Abends nochmal geklingelt und sich entschuldigt und versucht zu erklären. Hab die Sache dann abgebrochen und gesagt dass jemand aus dem Haus das Paket gesehen und gerettet hatte. Seitdem klappts idR.
Oder Amazon. Die auch versuchen um jeden Preis Artikel zuzustellen, ganz beliebt der Briefkasten. Da wird eine Sendung irgendwie versucht in den Schlitz zu stopfen, man merkt dass es nicht reingeht unf beim rausziehen wird dann Umverpackung und Artikel beschädigt.
Oder ein Artikel wird angeblich an den Briefkasten zugestellt. Er hing zu 2/3 aus dem Briefkasten raus, am Gehweg an einer Bundesstrasse.
Da hab ich dann auch schonmal ne Verlustmeldung losgestoßen, wo dann die Standardantwort kam ich soll in den Briefkasten schauen. Ich hab dann ein Bild des Briefkastens mit Zollstock geschickt mit der Frage, wie ein Artikel, der bereits ohne Verpackung nicht durch den Schlitz passt, im Kasten sein soll. Da gabs sofort ne Erstattung. Nehm ich gern mit.
Bernd on :
Stimmt, z.B. Unterschlagung bzw. Betrug:
Ja, das Verhalten vom Boten ist falsch, dein Fehlverhalten toppt es aber noch mal um das Dreifache.
Schau dir mal die Wallraff-Doku zu DPD an. Dort kam heraus, dass die Fahrer oft voll bzw. teilweise für den "Verlust" bezahlen müssen.
Die Fahrer verdienen 100 Euro pro Tag, egal wie lang der Tag dauert (alle Pakete müssen raus), sprich keine 8 Stunden, sondern eher 10 bis 14 Stunden. Oft kommen sie aus Ostblockstaaten wie Bulgarien, Rumänien und Co., wohnen hier mit 3-4 Mann in dreckigen und versifften Absteigen mit Etagenbetten, wofür ihnen dann noch mehrere Hundert Euro pro Monat und Mann berechnet werden. Der Stundenlohn liegt am Ende bei ca. 5 Euro. Also Ausbeutung par excellence.
Und diese armen Schweine beklaust bzw. betrügst du auch noch? Applaus!
Micha on :
Im schlimmsten Falle habe ich Amazon beklaut.
Was die dann mit den von dir gut beschrieben Ausgebeuteten machen, dafür trage ich welche Verantwortung?
Bernd on :
Da gibst du ja schon zu, dass du ein Dieb bist. Sehr gut. Du hast das gut erkannt. Jetzt musst du die erkannte Verantwortung nur noch tragen und dich ändern.
In zweiter Linie beeinflusst dein Handeln auch Dritte. Inwieweit du dafür Verantwortung tragen willst, musst du moralisch mit dir ausmachen. Aber auch da hast du erkennen lassen, dass dir Andere völlig wurscht sind.
Charakterlich hat deine Mama bei dir viel falsch gemacht und versagt. Dein Papa hätte dir öfter mal die Ohren langziehen sollen. Schönen Gruß an Papa und Mama.
Und nu schleich' dich. Mit Dieben will ich nichts zu tun haben.
Micha on :
In dem Sinne hoffe ich auf die Einhaltung deines letzten Satzes und freue mich auf das Ausbleiben weiterer derartiger niveauloser Ergüsse.
Bernd on :
nicht der andere on :
JP95 on :
Leider sind andere Zusteller genauso schlecht. DHL hat wie bei Björn eine Unterschrift gefälscht, damit sie das Paket "abgeben" können ohne mich zu sehen.
Verluste weil Paket im Treppenhaus liegt haben wir erstaunlich selten, sie werden aber wenigstens problemlos erstattet. Habe trotzdem immer ein mieses Gefühl wenn Medikamente oder der neue PC m Treppenhaus steht.
Spannend war mal DHL, als mein Paket bei "Nachbar" abgegeben hatte. Nachbar war keiner im gleichen Haus, sondern die Rentner im Haus auf der anderen Straßenseite.
Letztlich hilf nur melden: Beim Versender (DHL und Shop) und zugleich Meldung an Bundesnetzagendtur. Inzwischen muss ich meine Pakete wieder unterschreiben und meine Pakete landen als einzige nicht im Treppenhaus.
Micha on :
Beim ersten Mal hab ich noch eine 2stellige Anzahl Klingeln gedrückt bis ich es hatte, dauerte ein paar Tage.
Auch da hilft eine Verlustmeldung, dann erinnert man sich sehr schnell, wo das Paket liegt.
Wieso soll ich Detektiv spielen?
Pit Brett on :
Und wenn Du weißt das Du langsam bist, kaufe wichtige Dinge halt stationär. In Deinem Fall Medikamente in der örtlichen Apotheke und Computer im nahe gelegenen Elektrofachmarkt.
Micha on :
Da muss man ja echt aufpassen, das man als Kunde nicht verklagt wird, wenn die das mitbekommen.
Pit Brett on :
Also noch mal: Ja, als Kunde trifft dich eine Mitschuld an den prekären Arbeitsverhältnisen in der Paketbranche. Sieht man ja an Deinen Antworten nach dem Motto, ich bin Kunde, ich bin König.
Bernd on :
@Micha
Poste doch mal deine Adresse. Ich schicke allen bekannten Paketdienstleistern einen netten Hinweis zu deiner Person. *lach*
Braunbär_Bruno on :
Frimiax on :
Ich bin eine Ausnahme in der Branche, da Deutscher und der Sprache in Wort und Schrift mächtig. Außerdem fahre ich meine Tour, gemessen am Branchenstandard, seit Ewigkeiten, sprich, ich kenne meine Kunden und die kennen mich auch.
Der Auftraggeber meines Chefs möchte gerne, dass man 96 % aller Stopps (ein Stopp ist ein Kunde) beim ersten Mal zustellt. Das mag vor 15 Jahren vielleicht mal so funktioniert haben, als Frauen häufig zu Hause waren und es noch eine Nachbarschaft gab. Heute ist das Träumerei. Es gibt zahlreiche Kunden, die sehr viel bestellen, aber tagsüber außer Haus sind, die Nachbarn auch. Wie soll ich solchen Menschen Pakete zustellen?
Was sich Zusteller dabei denken, wenn sie die Pakete einfach vor die Haustür stellen, über den Gartenzaun werfen oder in Briefkästen hineinprügeln, ich weiß es nicht.
Ich weiß allerdings auch nicht, warum man sich 10 Liter frisch gepresstn Saft oder 75 kg gefrorenes Hundefutter als Expresspaket bestellt und sich um den Empfang der Pakete einen Scheixxdreck schert. Mir tut es um die Eare leid und stelle die Pakete, wenn möglich, sicht- und wettergeschützt ab. Dann muss ich auch die Unterschrift fälschen! Beschwert sich so jemand über mich, bekommt er künftig lecker warmen Saft und aufgetautes Futter einen oder zwei Tage später.
Gegenüber Geschäftskunden, wie der Hausherr hier, bzw. deren Mitarbeiter verhalte ich mich immer freundlich und höflich, die treffe ich nämlich häufig fast jeden Tag. Komischerweise verhalten die sich mir gegenüber genauso und da ich weiß, wo die Pakete hingehören, baller ich die nicht irgendwohin. Dafür gibt es so manches Getränk und Leckerei und zu Weihnachten einen Umschlag.
Das kostet meine Zeit, aber ich möchte auch Freude an der Arbeit haben und nicht jeden Tag auf zig mürrische Gesichter blicken.
Wer weiß, wie Amazon bzw. dessen Subunternehmer die Fahrer behandelt, bestellt dort nichts mehr.
Sendung von Günter Wallraff: Zur zweiten Hälfte der Sendung (überteuerte Bruchbuden usw.) kann ich nichts sagen. Aber die Sachverhalte im ersten Teil der Sendung kann ich zu 99 % unterschreiben. Arbeitszeitgesetz, Mindestlohn, Arbeits- und Gesundheitschutz, die sind individuell Beanche (DHL ausgenommen) unbekannt und brauchen daher auch nicht ignoriert werden.
Ulli on :
Hier meine Liste
1. DHL: top. Etwa vier verschiedene Fahrer, die durchrotieren (meistens ein bestimmter, aber auch die anderen tauchen regelmäßig auf). Alle sind Deutsche (oder sprechen zumindest akzentfrei), und bis auf gelegentliche Fehlwürfe perfekt – und für die Fehlwürfe ist der fast gleiche Name meines Nachbarn mitverantwortlich, denke ich.
2. DPD: klappt meistens (ich bin auch (fast) immer zuhause). Bei etwa 10% der Fälle allerdings geht das Paket nachverfolgbar ohne Umweg direkt zum DPD-Shop, mit der Meldung "Kunde nicht angetroffen". No shit, Sherlock, ich bin normalerweise auch nicht im DPD-Shop! Das nervt.
3. GLS: klappt problemlos, allerdings eher selten genutzt. Fahrer wirken manchmal etwas gehetzt, sind aber immer freundlich, klingeln und haben einmal sogar angerufen, ob ich zu Hause bin (kühlpflichtige Ware).
4. UPS: Problemlos, allerdings sehr kleine Datengrundlage (zwei Zustellungen in den letzten paar Jahren).
7328. Hermes. OMG, warum existieren die immer noch? Geht IMMER direkt zur örtlichen Tankstelle - 2,5 km einfacher Fußweg. Normalerweise laß' ich das Zeug zurückgehen. Zum Glück wird Hermes sehr selten benutzt. Obwohl, einmal, vor einigen Jahren, wurde tatsächlich etwas an die Haustür geliefert. Fahrerin klingelte etwa um 20:30 Uhr, kam mir auf der Treppe (ich wohne im 1. OG) sogar entgegen, entschuldigte sich für die Verspätung (in gutem Deutsch mit einem leichten Akzent (slawisch, evtl., nicht sicher). Sie sah ziemlich abgerissen aus (sichtlich müde, Kleidung nicht unordentlich, aber etwas verschlissen) … wo immer sie ist, ich hoffe, es geht ihr mittlerweile besser.
Alles in allem würde ich mich Dir vorbehaltlos anschließen: es kommt *immer* auf die Person an. Generell geht’s mir auf den Senkel, daß man sich bei so wenigen Läden einen Lieferdienst aussuchen kann. Ich würde mit Freuden zwei, drei Euro mehr bezahlen, wenn ich dafür DHL auswählen könnte.