Nachdem wir rund 360m von dem Kabel auf der Trommel abgeschnitten hatten, sah sie so aus:
Danach kam der anstrengende Teil: Gemeinsam mit einer Hilfe aus dem Bekanntenkreis war ich unten im Kriechkeller, während Ines oben die sechs langen Leitungsstücke durch das Loch im Fußboden gefädelt und dabei stets darauf geachtet hat, dass sich kein großer Knoten bildet.
Eine Stunde lang im Kriechkeller zu arbeiten, ist unglaublich anstrengend. Lauft einfach mal eine Stunde lang in der Hocke hin und her und macht dabei noch parallel ein paar leichte Kraftübungen mit den Armen.
Aber wir haben es geschafft: Die sechs Strippen liegen vom neuen Verteilerschrank auf den Kabelbahnen bis (momentan noch) oben auf den Regalboden bei uns im Lager, wo auch schon die aufgewickelten Kabel liegen, welche der Elektriker Ende letzten Jahres dort hinterlassen hatte.
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In den nächsten Tagen müssen die insgesamt neun dort liegenden Leitungen im Kabelkanal noch weitergeführt und jeweils in die Toiletten, mein Büro und den Aufenthaltsraum geführt werden. Gegen den Knochenjob von heute wird das aber eine geradezu entspannende Arbeit werden, die ich immer mal zwischendurch machen kann.
Aus irgendeinem vollkommen unerklärlichen Grund haben Ines und ich heute am frühen Nachmittag die Motivation gefunden, zur Firma zu fahren und die sechs neuen Zuleitungen für den Aufenthaltsraum und mein neues Büro abzulängen.
Erste Amtshandlung: Die rund zwei Zentner (!) schwere Trommel mit 500m Mantelleitung mit Hilfe einer Schaufel und einer Stehleiter abrollbar machen:
Anschließend haben wir den langen Hauptgang vom Lager zur Kasse (und wieder zurück) genutzt, um mit Hilfe eines 50 Meter langen Maßbands jeweils drei 57 und drei 62 Meter lange Stücke abzuschneiden:
Auch eine Interpretation der Edeka-Werbung.
In diesem Sinne: Schönes Wochenende.
44. KW 2017.
Erledigt ist:
· Kabelkanäle vom Kassenbüro zum neuen Büro legen (Link)
Die nächste größere Aufgabe in der Liste (nicht bis nächste Woche) ist die komplette Elektroinstallation im neuen Büro und im Aufenthaltsraum. Dazu müssen wir nun aber erst mal die sechs neuen Zuleitungen durch den Kriechkeller fädeln und
dazu braucht es zugegebenermaßen ganz, ganz viel Motivation. (Ob ich mir mal eine Kopfkamera besorge und euch auf den Trip durch die Katakomben mitnehme?)
Alle meckern, keiner kauft sie.
Darum sind jetzt auch schon die ersten Aufsteller quasi
leer!
Post von einer Anwaltskanzlei, mit der ich noch nie zu tun hatte. Der Umschlag enthielt spürbar mehrere Seiten. Man macht sich ja in Sekundenbruchteilen unzählige Gedanken, was einen da für eine unangenehme Überraschung erwarten wird.
Dass da in dem Brief dann doch nur profane Werbung für ein Seminar, das an Arbeitgeber gerichtet ist, steckte, war dann zwar gewissermaßen auch eine Überraschung, aber die ließ sich mit einer Handbewegung in Richtung Papierkorb buchstäblich schnell vom Tisch schaffen.
Ihr erinnert euch an "
die Farbe Lila"? Ein Kollege auch. Im Vorbeigehen stutze er: "Knoblauch-Joghurt"? Zum Glück war es dann aber doch nicht.
In einem
HOL'AB!-Markt war mir dieses Holzregal mit Kartoffeln "direkt vom Bauernhof" aufgefallen. Leider nicht von einem unmittelbar regionalen Erzeuger hier aus dem Umland, aber
80km sind immerhin gerade noch eine überschaubare Strecke. ("Regional" ist natürlich ein dehnbarer Begriff, ich persönlich würde bei max. 50km die Grenze ziehen, eher sogar noch enger!) Aber gut, darum geht es hier aber gar nicht.
Eigentlich finde ich dieses Holzregal cool. Ich meinte nicht die Konstruktion des Regals, sondern die Sache an sich. Shop-in-Shop quasi. Mich erinnert das Ding an die vielen Holzbuden, in denen man an der Landstraße im Vertrauen gegen den Einwurf von passendem Bargeld Gemüse, Blumen, Honig und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse kaufen kann. Sowas würde sich bei uns im Markt im Umfeld der (zukünftig neuen) Gemüseabteilung bestimmt auch gut machen. Oder vielleicht sogar noch ein bisschen davon abgesetzt, evtl. direkt im Eingangsbereich des Ladens.
Was würdet ihr davon halten?
Meine Handtuchrollen bekomme ich über ein Amazon-Abo (unverschämt praktisch, ich mag es kaum zugeben) regelmäßig in den Laden geliefert.
Ich schwankte die ganze Zeit zwischen einem und zwei Paketen pro Monat. Eins ist zu wenig, aber zwei sind wiederum so viel, dass ich immer nach spätestens drei Monaten mal aussetzen musste, weil uns hier sonst der Lagerplatz für die Papierrollen ausgegangen ist.
Vor ein paar Wochen kam mir die Idee: Alle zwei Monate drei Pakete bestellen, so dass ich im Durchschnitt auf 1,5 Pakete pro Monat kommen. Das müsste gut passen – dachte ich.
Die Lieferung kam Ende September, von den 36 Rollen ist noch eine auf Vorrat im Regal. Unsere Vermutung ist, dass wir aufgrund der vielen Bauarbeiten noch viel häufiger die Hände waschen.
Jetzt kommen erst mal wieder zwei Pakete pro Monat und sollte der Bestand hier zu groß werden, setze ich eben einfach wieder aus.
Vor knapp einem Jahr hatte der Elektriker ein paar Kabelkanäle
im Lager montiert. Bis an diese Kanäle heran reichen nun meine in den letzten Tagen angebauten Kabelkanäle, in welchen vor allem Netzwerkleitungen liegen werden.
Ab jetzt geht es daran, die vorhandenen alten Netzwerkkabel zu sortieren, auszumessen und entsprechend beschriftet zu archivieren. Meine große Hoffnung besteht ja darin, dass sich
in diesen Resten noch ein ausreichend langes Stück Verlegekabel befindet, mit dem ich von meinem neuen Büro bis in den Netzwerkschrank im Kassenbüro komme.
Und dann kommt die nächste schweißtreibende Arbeit: Von der
großen Rolle müssen wir sechs Stücke abschneiden, welche jeweils ca. 50m lang werden und die wir dann durch den Keller bis zum neuen Verteiler legen müssen. Uns soll ja nicht langweilig werden …
Wir konnten eben zunächst keine Bestellung über unser kleines MDE-Gerät senden. Nach einiger Recherche kam ein Kollege darauf, dass aus der Basisstation für das Gerät sowohl das Strom- als auch das Netzwerkkabel herausgezogen waren. Das Stromkabel hat einen kleinen runden Stecker, der hätte vielleicht bei einer ruppigen Bewegung am Kabel herausrutschen können. Der RJ45-Stecker vom Netzwerkkabel mit Sicherheit nicht.
Heute Mittag hatten wir noch eine Bestellung gesendet. Aber alle drei Kollegen, die Zugang zum Kassenbüro haben, versicherten mir, nicht an dem Gerät herumgefummelt zu haben.
Da diese Leute mit meinem Ladenschlüssel herumlaufen, muss ich denen vertrauen können. Also bleibt nur eine Erklärung: Hier spukt es!
Mit der Bohrmaschine zugange, ein Bein auf der schräg zwischen Palette und Fußboden stehenden Klappleiter, das andere auf zwei übereinandergestapelten Rolltischen. Eine Kollegin rief quer über das Leergut: "
Oh, das sieht gefährlich aus!"
Ich erwiderte: "
Gefahr? Hah! Ich hab' keine Angst. Hörst du mich Gefahr, ich lach' dir ins Gesicht. Hahaha!"
Sie konterte: "
Pass auf, gleich kommen die Hyänen!"
Die größte Freudes des Tages: Jemand, der ein Zitat aus dem König der Löwen (er)kennt. Die Kandidatin hat 100 aufblasbare und voll recyclebare Gummipunkte!
(Übrigens: Gefährlich ist etwas nur, wenn man keine Kontrolle über eine Situation hat. Auch wenn das auf dem Bild so instabil aussieht – ich hatte volle Standsicherheit und kann die Maschine auch sicher am ausgestreckten Arm halten.)
Ich krieg das Heulen … Die Wände und Decken sind so krumm und schief, dass es im Grunde nicht möglich ist, um die Ecke herum zwei Kabelkanäle halbwegs passgenau zu montieren.
Man kann es drehen und wenden, der Pfusch steckt in den Wänden.
Bleibt jetzt so. Das ist im Lager und wenn die Deckel drauf sind, wird das sowieso niemand mehr sehen. Aber grämen tut mich sowas trotzdem: