Hier sind noch zwei Bilder aus Ines' Handy von der Enteisungsaktion am vorletzten Tag des vergangenen Jahres. Alles ausräumen, in Kisten verpackt ins Tiefkühlhaus stapeln und dann mit heißem Wasser den Verdampfer, das ist das Teil mit den vielen dünnen Blechrippen, irgendwie wieder freibekommen, damit die Luft auch vernünftig zirkulieren kann.
Ich gebe ja zu, dass ohne den Tiefkühlschrank momentan viel Fläche fehlt und auch die Optik rund um die beiden hingestellten Sydney-Truhen macht nicht besonders viel her – aber die technischen Probleme, die der alte Schrank mit sich gebracht hat, fehlen mir kein Stück …
Ein Kunde kam zu mir: "Sind keine Brötchen mehr da???""
Ich entschuldigte mich für die Unannehmlichkeit und auch wenn es dem Kunden nicht mehr in dem Moment weiterhelfen konnte,warf ich schnell den Ofen an, wusch mir die Hände und bereite alles vor, um Brötchenrohlinge auf die Bleche zu legen. Damit ich die richtigen Mengen vorbereite, lief ich noch mal schnell nach vorne in den Laden, um zu gucken, was wir wirklich brauchen.
Beim Blick in den heimischen Kühlschrank stutze ich: Was hat meine Frau denn da merkwürdiges mitgebracht? Eingelegtes Hirn im Glas? Lecker. Also "lecker"… Wer soll das denn essen?
Okay… Alle wieder durchatmen. Ist ein Bio-Frischkäse aus Schafsmilch in Paprika-Chili-Marinade, den wir ganz neu im Sortiment haben.
Ich habe soeben die 30% Anzahlung für das neue Fenster in meinem neuen Büro überwiesen. Ab jetzt kann ich nur noch abwarten und Tee trinken, alternativ weiter renovieren …
Wir haben uns vorhin mal die Mühe gemacht, dieses Bündel an Netzwerkkabeln zu sortieren und die einzelnen Strippen mal abzumessen. Erkenntnis: Das längste Stück hat 25 Meter, die paar kürzen Kabel sind zwischen acht und 16 Metern lang.
Damit sind die LAN-Kabel aktuell für mich nicht zu gebrauchen (bis zu meinem Büro brauche ich schon knapp 40m), aber damit habe ich für die zukünftigen Überwachungskameras schon mal ein paar Kabel, die für die büro-näheren Kameras verwenden kann.
Noch liegen zwar nicht mal die Stromkabel, aber immerhin habe ich mir schon zwei neue Leuchten bestellt: Im neuen Büro möchte ich endlich das umsetzen, was im alten großen Büro von Anfang an geplant war, aber nie realisiert wurde – eine Beleuchtung direkt über dem Schreibtisch.
Zwei dieser Pendelleuchten werde ich rechtwinklig angeordnet über dem Schreibtisch montieren, zusätzlich wird aber auch noch eine allgemeine Flächenbeleuchtung in den Raum kommen. Beides, wie im alten Büro, getrennt zu schalten, jeweils von der Tür als auch vom Schreibtisch aus.
Eine Anruferin wollte sich beschweren, weil sie bei SPAR auf Mallorca ein abgelaufenes Produkt gekauft hatte. Mein Mitarbeiter, der den Anruf entgegengenommen hatte, erklärte ihr nett und ruhig, dass wir dafür nicht zuständig sind und generell überhaupt nichts mit irgendeinem SPAR-Markt auf den Balearen zu tun hätten.
Wir blieben kopfkratzend zurück und einigten uns darauf, dass das nur ein Telefonstreich gewesen sein kann. Aber ich würde zugegebenermaßen auch nicht generell ausschließen, dass das von der Frau nicht doch ernst gemeint war. Dafür haben wir schon zu viele merkwürdige Dinge erlebt in all den Jahren…
Habe die Nebenkostenabrechnung für meine Halle bekommen. Nicht ganz positive Überraschung: Ich soll rund 200 Euro nachzahlen und mein zukünftiger monatlicher Abschlagsbetrag hat sich fast verdoppelt. Was zum Henker soll das denn?! Und vor allem: Wie soll ich denn da bitte so viel Wasser verbraucht haben? Mal einen Kaffee kochen und zwischendurch mal Hände waschen oder pinkeln gehen reicht gerade, dass sich das Zählwerk nicht festsetzt. Aber von den berechneten 34.000 Litern müsste ich ganz, ganz weit weg sein.
Die Crux lag in der im April getauschten Wasseruhr. Der Monteur hatte darauf nämlich ziemlich deutlich den Bestand des alten Zählers notiert (33 Kubikmeter), die neue Uhr stand bei nullkommairgendwas Kubikmetern, die ich dann auf einen aufgerundet habe. Irgendwie war ich aufgrund des hinterlassenen alten Zählerstandes der Meinung, beide Werte addieren zu müssen – und so hatte ich 34m³ angegeben. War aber Quark, denn den Wert der alten Uhr hätte ich ignorieren müssen.
Ich erwähnte ja schon mal, dass ich auf das Vitalis Schokomüsli stehe. Nun haben wir seit einer Weile hier von Alnatura ein Bio-Schokomüsli im Sortiment, das optisch dem von Dr. Oetker schon sehr gleicht.
Aber auch wirklich nur optisch. Wir verkaufen eine Menge davon, so schlecht kann es offenbar nicht sein. Aber meine ganz subjektive Meinung: Bevor ich das esse, verzichte ich lieber ganz auf ein Müsli. Nach nur einem (des Anstands wegen geleerten) Teller hatte ich überhaupt keine Lust mehr auf nur einen einzigen weiteren Löffel.
(Isst ein Elch ein Müsli, ist es wohl ein Moosly…)
Zwei Kundinnen fragen mich nach Ginger Ale. Während ich sie hinführe, blökt ein Stammkunde von der Seite herüber: "Hey Gregor, was trinkt man zu Springer?"
Die eine der beiden Kundinnen springt zum Regal um den Ginger Ale herunterzuholen, die andere dem rufenden Kunden geradezu ins Gesicht: "ALLES! Zu Springer kannste alles trinken!"
Er: "Echt? Alles?"
Sie: "Jau, bei uns aufm Dorf isses das perfekte Gesöff zum Resteficken!"
Er: "Resteficken?"
Sie: "Dass man euch Stadtkindern alles erklären muss …"
Sie hakt ihn unter und sie gingen zu dritt aus dem Laden.
Mit der "Anhängertechnik" klappt das ganz prima. Der kleine Hänger gehört übrigens einem mir bekannten Nachbarn, was unsere Absperrbemühungen noch weiter unterstützt. Jedenfalls kam der LKW wieder einmal problemlos hier rein und entsprechend problemlos lief die Containerleerung.
Da der Behälter unter freiem Himmel steht, sammelt sich da zusätzlich zu den ohnehin vorhandenen Getränkeresten auch immer einiges an Regenwasser. Was für eine Sturzflut …
Vor knapp zwei Jahren war die Fahrschule Hastedt aus der Pappelstraße in meine unmittelbare Nachbarschaft gezogen und hatte sich in den Räumen eines ehemaligen Drogen-Umschlagplatzes "Internetcafés" einquartiert.
Seit ein paar Tagen befindet sich die Fahrschule zwar immer noch an der Kreuzung Gastfeld-/Hermannstraße, allerdings auf der rechten Seite – welche Beweggründe auch immer zum Umzug nach "ein Haus weiter" geführt haben …
Für heute ist mal wieder eine Containerleerung angesagt. Auf der Straße steht mein Anhänger, dahinter ein fremder, der schon ein paar Tagen dort herumsteht, und davor steht ein kleiner Motorroller.
Ich sehe der Anfahrt mit dem Laster ganz gelassen entgegen.
Die alten Spinde haben bald ausgedient. Bereits bestellt und bezahlt habe ich eine Garderobenanlage mit insgesamt 25 abschließbaren Fächern. Da kann dann endlich jeder Mitarbeiter ein eigenes Fach bekommen, in dem persönliche Gegenstände gelagert werden können.
Momentan (und schon seit Anfang an) ist es so, dass sich mehrere Leute einen Schrank teilen müssen. Dadurch hat man zwar etwas Ordnung, aber so richtig glücklich war ich mit der Lösung nicht. Da der Platz in dem Flur durch meine neue Bürotür ohnehin etwas knapper geworden ist, habe ich mich für diese Lösung mit den kleinen Fächern entschieden.