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Kein Läkerol

Stellanera hatte vor ein paar Tagen nach Läkerol gefragt.

Also hatte ich dort kurzerhand nachgefragt, wie es mit den Bezugsmöglichkeiten für mich aussieht. Hier die Antwort von Läkerol:
Sehr geehrter Herr Harste,

Danke für Ihr Interesse an unseren Läkerol Pastillen. Leider haben wir uns entschieden, unsere Läkerol Tätigkeiten in Deutschland aufzuhören.
An diesem Moment ist es noch nicht möglich unsere Produkte online zu bestellen.

Sie können Läkerol in Deutschland an Ikea kaufen. Läkerol ist weltweit über die Ikea-Geschäfte vorhanden.

Wir hoffen Sie mit dieser Auskunft behilflich gewesen zu sein.

Kind regards,

J. L.
International Product Manager
Schade. Dann bleibt also erstmal keine andere Wahl, als sich die Sachen entweder selber im Ausland zu besorgen – oder eben hin und wieder ins blau-gelbe Möbelhaus zu gehen...

Gegen Eigenmarken

Ein Stammkunde:
"Ich bin gegen Eingenmarken! Die Leute, die ein Produkt erfunden haben, sollen auch was daran verdienen und darum kaufe ich keine Eigenmarken."
Das ist mal 'ne Aussage. :-)

Deutsche Schlampe

Dieses Erlebnis hat sich sehr zeitnah zu dieser Geschichte ereignet. Da ich mit der Tipperei etwas durcheinandergekommen war, standen sie auch beide kurzzeitig unmittelbar hintereinander hier im Blog. Da eine gewisse Ähnlichkeit nicht zu verleugnen ist, habe ich diesen Text hier nun aber ein paar Tage verschoben. Es ist echt frustrierend, so eine Scheiße mit aller Regelmäßigkeit zu erleben.


Drei Heranwachsende betraten den Laden und gingen direkt in die Getränkeabteilung. Einer nahm sich eine kleine Flasche Vanilla-Coke aus dem Kühlregal, nahm auf dem Weg zur Kasse eine großzügigen Schluck daraus und erklärte meinem Kassierer dann, dass ihm das Produkt nicht schmecken würde und dass er es deswegen nicht kaufen wird.

So funktioniert das Spielchen aber nicht und mein Mitarbeiter verlangte unbeirrt von dem Cola-Trinker:
Einen Euro, bitte.

Isch hab' kein' Euro.

Nee, aber zwei!
Mein Kassierer hatte die Münze in der Hand des Bengels entdeckt und schälte sie ihm kurzerhand aus den Fingern. Er legte einen Euro Wechselgeld auf die Geldablage, grinste provokativ und wünschte einen schönen Abend.

Das ist den drei Typen wohl so sehr aufgestoßen oder hat an ihrer Ehre gekratzt, dass sie mit wüstesten Flüche und Beleidigungen um sich warfen. Die Kunden hinter ihnen lachten schon und zusammen mit einer Kollegin wollte ich das Trio zur Tür begleiten. "Du scheiß deutsche Schlampe!", gröhlte einer noch in den Laden.

Sie fühlte sich allerdings überhaupt nicht beleidigt und gemeinsam gingen wir zurück in den Laden und lachten über diese Intelligenzverweigerer.

TDK SA90

Audiokassetten haben wir hier schon seit Jaaahren nicht mehr im Sortiment. Wozu auch? So selten, wie jemand danach fragt, wäre das sicherlich auch kein notwendiger Bestandteil meines Angebots hier im Laden.
Eine Doppelpackung TDK SA90 "High Position IECII" habe ich jetzt doch wieder hier im Laden liegen. Für 2,99€. Das originalverpackte Doppelpack war noch ein Fundstück zu Hause und wer weiß, vielleicht freut sich ja noch der eine oder andere Kunde darüber... :-D


Einkaufswagensicherung und wie man meinen Laden nennt

André hat mir das folgende Foto geschickt und mir dazu diese E-Mail geschrieben:
Hi Björn,

ich befinde mich gerade in Boston und habe beim örtlichen Supermarkt (Stop&Shop) folgendes Bilder entdeckt (siehe Anhang). Es scheint sich um eine Art Sicherung der Einkaufswagen gegen Diebstahl zu handeln. Leider habe ich vergessen einen Einkaufswagen zu fotografieren. Diese sehen jedoch genauso wie alle anderen aus. Ich denke, das Schild soll potentielle Diebe nur abschrecken. Ich konnte auch schon selbst beobachten wie eine Frau einen Einkaufswagen deutlich aus dem Bereich des Supermarktparkplatzes hinausgeschoben hat.
Hast du von soll einer Sicherung schon mal gehört?
Allerdings. Solche Systeme gibt es hierzulande auch und sind seit einigen Jahren im Einsatz. Fährt man mit dem Wagen über eine in den Boden eingelassene Schleife, blockieren die Räder.

Ich habe damit selber noch keine Erfahrungen gesammelt. Bislang habe ich aber vor allem Negatives darüber gehört. Nämlich, dass die Räder entweder oftmals dauerhaft blockiert sind, auch innerhalb des Geländes – oder eben, so wie in dem von dir genannten Beispiel, dass die Räder gar nicht blockiert werden und man den Wagen bequem weiterschieben kann.
P.S.: Eine kleine Frage "brennt" mir schon die ganze Zeit auf den Lippen. Kennt man deinen Laden eher als Spar oder gibt es auch Leute die sagen: "Ich geh mal kurz zum Björn noch Bier holen?" oder "Ich bin mal schnell beim Harste Kippen holen?" Bei mir in der Umgebung ist es durchaus üblich, dass man manchmal nicht den Laden nennt, sondern den Besitzer, va wenn es sich im einen kleinen Laden handelt.
Wie die Leute meinen Laden hier "eher" bezeichnen, kann ich nicht sagen. Ich vermute mal SPAR, die alten Kunden manchmal sogar auch noch (nach elf Jahren!) als Tengelmann...

Ich weiß aber, dass zumindest einige Leute tatsächlich sagen, dass sie "zu Björn" gehen. Ich finde das toll. :-)

Links XCVII

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50% der Zehnklässler wissen nicht, was ein Girokonto ist

Süßwaren-Werbung macht die Kinder dick

Grundpreis-Auszeichnung: Jeder 2. Händler schludert

Mal die Oberweite beim Gemüseverkauf mitwiegen

Energiesparsupermärkte: Verkauf im Sparbetrieb

Karlsruhe schützt Verbraucher vor Gentechnik

Fruchtbonbons oft ohne Früchte

Festliche Verpackung kostet extra

Ritter Sport: Quadratisch, praktisch, pleite?

Freund und Helfer

Anruf der Polizeiwache hier im Stadtteil. Man wollte mir nur mitteilen, dass an einer Kreuzung hier in der Nähe einer meiner Einkaufswagen stehen würde und bittet darum, dass ich ihn dort abhole.

Gerne. Den Penny-Wagen haben wir aber stehengelassen. :-P

"Attent"-Markt in Naturistenanlage Flevo-Natuur / NL

Von Enno habe ich ein paar Bilder eines "Attent"-Marktes bekommen, der immerhin in Partner der SPAR in den Niederlanden ist und sich inmitten einer großen Naturisten-Anlage befindet. Aber lest selber...
Hallo Björn,

ich lese seit Jahren/Monaten regelmäßig deinen tollen Blog und habe daher gestern (am letzten Tag meines/unseres Urlaubs) mal den Spar-Markt fotografiert, der sich im Zentrum einer der größten Naturisten-/FKK-Anlagen Europas in den Niederlanden bei Zeewolde befindet. Diese nennt sich Flevo-Natuur (www.flevonatuur.nl). Du hattest glaube ich schon einmal ein Foto eines Attent-Marktes im Blog, oder? Leider ist die Fotoqualität nicht berauschend, da ich relativ zügig und am frühen Morgen fotografieren musste. Grund: Es ist (natürlich) verboten, auf dem Gelände fremde Personen zu fotografieren, so dass ich weit vor Ladenöffnung zur Kamera gegriffen habe. Vielleicht hast du Verwendung für die Fotos. Falls nicht - auch in Ordnung. Ich hoffe, dass die Fensterscheiben mich nicht im Adamskostüm gespiegelt haben :-). Das werde ich jetzt aber noch einmal kontrollieren.

Der Attent-Markt ist dort der einzige Supermarkt weit und breit. Das Sortiment ist auf das Nötigste beschränkt, ist für Urlauber aber ausreichend. Jeden Morgen gibt es 7 verschiedene Sorten frischer (aufgebackener) Brötchen. Einkaufen geht man dort für gewöhnlich bzw. je nach Wetterlage hüllenlos. Der Markt liegt inmitten der FKK-Anlage, neben Schwimmbad und Sauna. Sozusagen auf der Hauptplaza :-). Die Einsendung der Fotos meine ich aber keineswegs anzüglich, reisserisch oder dergleichen. Ich bitte, dies zu beachten. Flevo-Natuur ist eine ganz tolle Anlage, die ich jedermann (und vor allem Familien) nur weiterempfehlen kann. Von Bremen ist es ein Katzensprung von nicht mal 300 km.

Grüße aus Kiel
Enno



"Virtuelle Spendendose"

Hier schlug Tina vor ein paar Jahren in einem Kommentar mal vor, eine "virtuelle Spendendose" einzurichten, z.B. mit einem PayPal-Konto.

Bevor ich hier irgendein Spendenkonto einrichte und die Summe weiterleite und mir bei dieser Arbeit als "Treuhänder" irgendein Fehler vorgeworfen wird oder sogar passiert, könntet ihr eigentlich auch direkt spenden.

Es ging zwar damals um das Kinderhilfswerk, aber ich möchte an dieser Stelle einer Organisation zu ein paar Spenden verhelfen, die leicht übersehen wird: Sea Shepherd.



(Hier der Wikipedia-Beitrag über die Organisation.)

Achtung, Kühlkette!

Für die Weihnachtsdekoration hatten wir unter anderem eine Deko-Kette an einen der (Kunst-)Weihnachtsbäume hier im Laden gehängt. Irgendwann ist sie runtergerutscht, aber ein Kollege hat sie gefunden und mehr oder weniger dekorativ an die Kühlhaustür gepappt.

So weit ist das eigentlich nicht weiter erwähnenswert.



Wie gesagt: "Eigentlich" :-)


Hängengebliebene Pfandbons

Daniel hatte folgende Frage:
Was ist, wenn ich an einen Leergutautomaten komme, aus dem ein nicht eingelöster Pfandbon hängt, aber weit und breit kein anderer Kunde zu sehen ist?

Kann ich den dann mitnehmen oder müsste ich ihn liegen lassen? Oder sollte ich gar das Personal informieren?
Ich würde den Leergutbon beim Personal abgeben, denn a) gehört er dir nicht und b) könnte es ja noch sein, dass sich der rechtmäßige Eigentümer noch meldet.

Shopblogger ab 1. Januar 2011

Ich lese und lese und lese – und ich komme einfach nicht zu einer befriedigenden Lösung. Es geht um den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag.

Ich bin nicht in der Lage, eine aufwändige Altersverifikation hier einzubauen. Den Server nur von 22-6 Uhr zu betreiben, ist auch keine Option – die meisten Leser schwappen hier tagsüber herein und das Blog nur in den Nachtstunden zu betreiben wäre daher unsinnig.

Da ich nicht sagen kann, ob die Inhalte hier ab 0, 6, 12 oder 16 Jahren freigegeben sein könnten und ich auch nicht willens bin, eine teure Überprüfung durch Dritte zu bezahlen, bleibt nur die Einstufung "ab 18" und damit auch die Notwendigkeit einer Zugangsbegrenzung.

Dieses Blog einzustellen und stumpf abzuschalten würde mir das Herz zerbrechen. Auch die alten, bestehenden Inhalte sind im Sinne des JMStV für die Klassifizierung relevant, und müssten manuell einzeln durchgegangen werden. 180.000 Kommentare und 11.000 Blogeinträge! Wer soll das machen? Oder wer soll das bezahlen? Und vor allem: Warum? Letztendlich existiert diese Website nur aus Spaß an der Freude, ich verdiene kein Geld damit, von gelegentlichen Hinweisen auf den Onlineshop mal abgesehen und darum sehe ich auch keine Notwendigkeit darin, viel Geld in eine Zugangskontrolle und/oder Alterklassifizierung zu investieren, oder horrende Strafen und Abmahngebüren zu riskieren.

Ich habe heute eine E-Mail bekommen, in der ich gebeten wurde, eine Petition mitzuzeichnen, in der es darum geht, dass die Autos der "Tafeln" steuerfrei durch die Gegend fahren können. Interessiert doch nicht ernsthaft jemanden, oder? Wo ist die Petition gegen die Novellierung des JMStV? Warum geht nicht jeder, der eine Website betreibt oder in einem Forum aktiv ist, auf die Barrikaden und weist die unfähige Obrigkeit mal in die Schranken? Diese Problematik betrifft nicht nur ein paar bekannte Blogger, sondern jeden, der aus Deutschland heraus irgendwelche Inhalte ins Web stellt, bzw. auf seiner Site durch die Nutzer stellen lässt!

Aus meiner Sicht stellt das eine knallharte Zensur dar! Unter dem Deckmantel des Jugendschutzes (Hehe, wenn es schon keine Stoppschilder gibt, dann zeigen wir es den ekeligen Pädophilen eben anders) werden hier unkontrollierbare Inhalte schlicht und einfach indirekt vom Netz genommen. Diejenigen, die sich Alters- und Zugangskontrollen leisten können und wollen oder die nicht davon betroffen sind, werden schon nichts Schlimmes tun. Aber jede unkontrollierbare private Website würde früher oder später durch den Druck des über dem Betreiber schwebenden Damoklesschwertes ausgeknipst werden.

Zigaretten suchen

Ich war in einem Gespräch mit einem Vertreter und so ist mir nur am Rande aufgefallen, dass ein Mann mindestens 15 Minuten durch den Laden irrte. Als er sich gerade in unsere Nähe begab, fragte ich ihn schließlich: "Kann ich Ihnen irgendwie helfen? Suchen Sie etwas Bestimmtes?"

Antwort: "Zigaretten."

Da konnte ich ihm helfen, denn die haben wir in großer Auswahl an der Kasse. Was mich mehr wundert ist, dass er die offenbar tatsächlich im ganzen Laden gesucht hat. Mir ist kein einziges Geschäft bekannt, in dem die Zigaretten irgendwo in den Regalen untergebracht sind.