Die Mindestbestellmenge von Ingwer-Shots
Ein junger Mann kam vor einer ganzen Weile in den Laden und stellte mir sein Produkt vor: Ingwer-Shots in kleinen Flaschen fürs Kühlregal. Inzwischen haben wir den Artikel schon lange nicht mehr im Sortiment, ich habe ihn nie wieder gesehen und weiß auch schon gar nicht mehr, wie die Firma und das Produkt hießen – aber die folgende Anekdote ist unvergessen.
Im Laufe des Gesprächs teilte mir der Vertreter mit, dass die Mindestbestellmenge für die Shots bei vier Kartons liegen würde. Wie groß die Kartons oder wie teuer die einzelnen Flaschen oder wie knapp die MHDs bemessen waren, weiß ich nicht mehr. Ich (Ingwer-Fan) wollte ihm eine Chance geben, sagte aber, dass ich nur zwei Kartons nehmen würde. Er zögerte und stammelte etwas davon, dass die Mindestmenge wegen der Versandkosten eingerichtet sei. Gut, das verstand ich natürlich. Schade.
Der Außendienstler wollte mir die Sache aber doch noch einmal schmackhaft machen und versuchte es mit dem Argument, dass ich seine Produkte aber ohne Wartezeit auf die Lieferung anbieten könne: "Ich hab die Ware im Auto, könnte ich sofort reinbringen."
Häh?! Was?! Wie?!
"Wo ist dann der Aufwand, wenn ich nur zwei Kartons nehme? Oder ist eure kleine Manufaktur ein Weltkonzern, der durch den fortschreitenden SAP-Einsatz über keinerlei Flexibilität mehr verfügt?"
Zähneknirschend ging es dann erstaunlicherweise doch – ich habe aber auch nie wieder etwas von dieser Firma gesehen oder gehört …
Im Laufe des Gesprächs teilte mir der Vertreter mit, dass die Mindestbestellmenge für die Shots bei vier Kartons liegen würde. Wie groß die Kartons oder wie teuer die einzelnen Flaschen oder wie knapp die MHDs bemessen waren, weiß ich nicht mehr. Ich (Ingwer-Fan) wollte ihm eine Chance geben, sagte aber, dass ich nur zwei Kartons nehmen würde. Er zögerte und stammelte etwas davon, dass die Mindestmenge wegen der Versandkosten eingerichtet sei. Gut, das verstand ich natürlich. Schade.
Der Außendienstler wollte mir die Sache aber doch noch einmal schmackhaft machen und versuchte es mit dem Argument, dass ich seine Produkte aber ohne Wartezeit auf die Lieferung anbieten könne: "Ich hab die Ware im Auto, könnte ich sofort reinbringen."
Häh?! Was?! Wie?!
"Wo ist dann der Aufwand, wenn ich nur zwei Kartons nehme? Oder ist eure kleine Manufaktur ein Weltkonzern, der durch den fortschreitenden SAP-Einsatz über keinerlei Flexibilität mehr verfügt?"
Zähneknirschend ging es dann erstaunlicherweise doch – ich habe aber auch nie wieder etwas von dieser Firma gesehen oder gehört …
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eigentlichegal on :
Mich wundert dass es doch zu einem Deal kam nachdem der erste Eindruck aus einer Verarsche bestand.
Nobody on :
Chris_aus_B on :
Horst-Kevin on :
Kühlpflichtige Ware lässt sich in Styroporboxen Amit Kühlakkus sogar versenden. Zudem gibt es Kühlboxen, die man an den Zigarettenanzünder anschließen kann oder aktive Kühlboxen mit Akkubetrieb.
Ob die Ingwershots überhaupt kühlpflichtig sind, steht noch auf einem anderen Blatt. Das ist ja eigentlich Saft, also eher nicht. Angeboten werden sie aber meist zum Sofortverzehr, also wie die Halbliterflasche Cola. Direkt neben den fertig geschnippelten Salaten für die Mittagspause.
Bremerin on :
Horst-Kevin on :
Wie auch immer, für die Kühlung gibt's ja Lösungen.
Nobody on :
Horst-Kevin on :
Wenn man einen Kombi mit Styroporboxen volllädt, wird das schon für einen Arbeitstag reichen.