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Fast leer und versiegelt

In einem Chipskarton steckte eine Tüte "leichte" (wo, mal nicht "light") Kartoffelchips. Eine Tüte hat dem Aufdruck wortwörtlich genommen. Statt der aufgedruckten 95 Gramm befand sich gerade mal eine Handvoll der frittierten Kartoffelscheiben in der Packung.

Ein YouTube-Video vom Öffnen der Tüte mache ich diesmal aber nicht. Jeder zweite Kommentar dazu wäre sowieso "fake" – als wenn ich die Zeit und Lust hätte, so einen banalen Kram zu fälschen. :-)

SPAR-Markt in Budapest 2

Jan hat mir geschrieben und mir ein Foto eines SPAR-Marktes in Budapest geschickt. Dazu schrieb er:
Hallo Björn,

nach längerer Zeit habe ich mal wieder ein Foto von einem Spar-Markt für dich, diesmal mitten in der Innenstadt von Budapest an der Ecke Erzsébet körút - Wesselényi utca.
Ich war auch kurz drin, habe die moderne Einrichtung bewundert (leider gibt's kein Innenfoto) und ein bisschen Proviant für die Rückfahrt gekauft: unter anderem eine interessante Mischung aus Holunder-, Apfel- und Birnensaft. Sehr lecker, aber einen Tick zu süß :-).
Vielen Dank für das Foto.

Dies ist übrigens der selbe Markt wie schon in meinem Blogeintrag vom 24. Juni 2011. Diesmal ist aber doch schon "etwas mehr" von dem Gebäude zu erkennen. :-)


Gewinnspiel in Findorff

Am 20. Juli feiert mein Markt in der Münchener Straße im Stadtteil Findorff ein kleines Jubiläum: Vor 5 Jahren haben wir ihn eröffnet. Wie die Zeit vergeht…

Marktleitung Romy hatte eine nette Idee: Wir verlosen einen vollen Einkaufswagen.
Wer den Wert der Waren im Wagen genau errät (oder sich am dichtesten von allen Einsendungen genähert hat), bekommt den kompletten Inhalt des Wagens.

Bestechungsversuche funktionieren nicht: Auch ich kenne die genaue Summe nicht. :-)




Fast fertige Feuerwerksbestellung

Auch die Feuerwerksartikel für Silvester müssen relativ früh im Jahr bestellt werden. Gerade eben habe ich eine Mail an meinen Kundenbetreuer beim Lieferanten geschickt, in der ich alle Artikel mitsamt Mengen aufgeführt habe. Einen Auftrag wird er daraus aber noch nicht machen, sondern mir erstmal ein Angebot erstellen.

Ich fürchte nämlich, dass wir uns vor lauter Euphorie ob der vielen schönen Artikel viel zu sehr haben hinreißen lassen. Was übrigbleibt (mal mehr, mal weniger, manchmal fast gar nichts) nimmt zwar an meinem privaten Jahreswechsel teil, aber man muss es ja auch nicht gleich übertreiben. :-)

Roland zu den Kartoffeln aus Israel

Noch eine Frage von Roland:
Noch ein kleiner persönlicher Kommentar zu deiner Kartoffeln aus Israel Geschichte
Mich hat es etwas verwundert, dass du so was überhaupt im Laden hast. Ok, das Kunden deine Ware bekritzeln geht mal garnicht, aber Kartoffeln aus Israel gehen doch nun wirklich auch nicht, wenn die doch hier auch wachsen können. Einerseits ist dein Laden voll von Nachhaltigkeit, Bio und Fairtrade und andererseits hast du Kartoffeln aus Israel? Versteh ich nicht…
Das ist ganz einfach zu erklären: Man kann sich nicht um jeden einzelnen Artikel kümmern und so bestellen wir eben aus Einfachheit und/oder Kostengründen (Stichwort: Markttaugliche Preise) das, was uns über die Großhandlung angeboten wird. Wenn das (aus welchen Gründen auch immer) Kartoffeln aus Ägypten, Israel oder Timbuktu sind, dann ist es einfach mal so.

Zensierbier

Dass es, vor allem im indischen / ostasiatischen Raum viele Produkte mit aufgedrucktem Hakenkreuz gibt, mag für viele Deutsche im ersten Moment irritierend sein – aber es ist nunmal ein uraltes Symbol und gilt dort (u.a.) auch als Glücksbringer.

Warum allerdings in Italien (?) dieses Bier verkauft wird/wurde (vielleicht auch nur in einem ganz bestimmten Laden?), ist mir dagegen komplett schleierhaft. :-O


Die neuen Kassen

Im Februar berichtete ich darüber, dass ich mir das Warenwirtschaftssystem unseres Jauptlieferanten angesehen und für absolut gut befunden habe. Und, dass ich mich sehr darauf freue, endlich die neuen Kassen zu bekommen.

Obwohl ich irgendjemandem am Telefon unmittelbar danach gesagt hatte, dass ich die Kassen haben möchte und dass die geplante Abholung der Kassenhardware doch nicht mehr nötig wäre, wurden die Sachen zunächst wieder zurückgeholt.
Dier "irgendjemand" war wohl leider nur für den Rücktransport zuständig oder hatte seine Gedanken in dem Moment nur dabei und so ist wohl leider vollkommen untergegangen, dass ich die Kassen doch definitiv nun haben möchte. Ich für meinen Teil hatte in Erinnerung, dass ich das Okay signalisiert hatte, aber offenbar ist es nie bei dem Zuständigen angekommen.

Der war jetzt allerdings nach meinem Blogeintrag vor ein paar Tagen ganz enttäuscht. Man würde doch nur auf meine Zusagen warten und hätte ich micht vergessen. Da hat's dann wohl leider irgendwo mit der Kommunikation von Abteilung zu Abteilung gehakt. Merke: Nächstes Mal immer nur mit ein und der selben Person kommunizieren.

Egal. Wir haben reinen Tisch gemacht, ich möchte die neuen Kassen haben – wollte ich mich am Telefon freuen und schon kam ein Dämpfer: Das alte Kassensystem könnte ich zwar bekommen, aber in ein paar Monaten würde ein neues System Verwendung finden. Ob ich noch so lange warten möchte..?

Nun: Ja. :-)

Wir sind doch nicht nur "die"!

Mir ist gerade aufgefallen, was mir ernsthaft sauer aufstößt: Wenn Leute (Kunden) meinen Laden hier im Gespräch als "die" bezeichnen. "Produkt xyz haben die hier nicht", zum Beispiel.

Ich weiß nicht, ob ich mich gekränkt fühle oder was das ansonsten für ein Empfinden dabei ist. Wir sind nicht einfach nur ein neutrales "die" wie eine beliebige austauschbare Filiale einer Handelskette. :-(

Das tut mir gerade richtig weh. Okay, für viele Kunden ist es ein Supermarkt wie viele andere auch, aber irgendwie sind wir eben auch anders (vor allem persönlicher) und wenn man sowas mitbekommt, ist es nicht schön.
Wahrscheinlich aber auch nur für mich persönlich, vermute ich. Irgendwelche Mitarbeiter von mir dürften das wieder anders sehen…

Minus 2 Gramm

Der Schokoriegel "Kit Kat Chunky" wird seit kurzer Zeit in einer neuen Größe ausgeliefert: Statt 50 Gramm wiegt der Barren nur noch 48 Gramm. Der Preis ist (logisch…) der alte geblieben.

Der Unterschied beträgt gerade mal nur 2 Gramm, also eigentlich eine Differenz, die vermutlich irgendwo auch im Toleranzbereich der Abpackmaschinen des Herstellers liegt. Aber warum machen die sowas?

Die Kunden dürften sich (falls sie den Unterschied bemerken) nur mäßig bemogelt fühlen. Genauso mäßig dürfte die Gewinnsteigerung des Herstellers sein. Was soll die Aktion nur?

Der Chauvi des Tages

Ein Pärchen kaufte einige Dinge ein, unter anderem einen Träger Bier. Mein Mitarbeiter an der Kasse wollte nett sein und schlug vor, den das ladenwarme Bier doch gegen einen Träger aus der Kühlungs auszutauschen. "Ach", lenkte die Kundin ein. "Bis Fußball anfängt, sind ja noch ein paar Stunden."

Er sagte nur vollkommen trocken: "Bis Fußball anfängt, dauert's noch ein paar Wochen."

Mitarbeiter und Taschenrechner

Vor knapp einem halben Jahr hatten wir zwei neue Taschenrechner gekauft, damit meine Mitarbeiter vernünftig ihre Abrechnungen machen können. Die beiden Geräte haben einen festen Platz in einer Schublade mit den Vordrucken für die Kassenabrechnungen bekommen.

Bilanz heute: Ein Taschenrechner ist weg, von dem anderen ist der Deckel abgebrochen. Herzlichen Glückwunsch.

Meinung zu den Zirkusfreikarten

Roland hat mich vor ein paar Tagen angeschrieben und bezieht sich dabei auf die Zirkus-Freikarten, die ich vor einer Weile (nur mehr oder weniger erfolgreich) verschenkt habe:
Ich habe auch nicht ganz verstanden warum deine Freikarten nicht weggehen.
Als ich dann vor zwei Wochen in Bremen ankam habe ich das Zirkuszelt gesehen und sehr schnell von Bremern mitbekommen wie kritisch der Zirkus doch betrachtet wird. Von wegen Tierhaltung und Co.
Also aus Berliner Sicht finde ich das toll, in Bremen wird immer sehr kritisch und sehr Grün und Naturnah diskutiert. Und gerade die Alternativen Bio/Fairtrade Leser/Kunden sind doch deine Fans oder? Da verstehe ich das schon, dass kaum jemand deine Freikarten haben wollte.
Ich habe die Freikarten nicht selber genutzt, da ich dem "klassichen Zirkus" mit Tierhaltung überhaupt nichts abgewinnen kann und es, wie die meisten anderen wohl auch, im Großen und Ganzen als Tierquälerei verbuche.

Offenbar ging es den meisten Leuten auch so und das wird früher oder später auch zum Ende dieser "romantischen Zirkustradition" führen. Ich will FlicFlac wiederhaben. :-|

Shopblogger bei Facebook

Zu diesem Blog gibt es jetzt übrigens auch eine Facebook-Seite. Was man damit genau anfangen kann, außer seit letzter Nacht automatisch über neue Blogeinträge zu informieren, weiß ich noch nicht – aber vielleicht fällt ja dem einen oder anderen etwas dazu ein. :-)

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Eine Minute!

Wir haben eben um kurz vor sechs Uhr Ware von einem kleineren Lieferanten bekommen. Parallel dazu kam meine Mitarbeiteren rein, die für die Frühschicht geplant ist und um 5:59 Uhr konnte ich erst wieder abschließen. Das musste ich aber auch tun, zumal wir noch eine Kasse zählen mussten und im ganzen Laden auch noch kein Licht eingeschaltet war.

Dem vor der Tür wartenden Kunden sagte ich, dass er noch eben einen kleinen Moment warten muss. Er ermahnte mich nur:
"Eine Minute!"
"Wir beeilen uns", sagte ich und bevor ich die Tür zunächst wieder zuschließen konnte, zeigte er auf das Schild mit unseren Öffnungzeiten:
"Da steht sechs Uhr. Ich muss auch zur Arbeit."
Während wir noch dabei waren, die Kasse einzuzählen, klingelte plötzlich das Telefon. Zeitgleich hielt sich der Mann vor der Tür sein Handy ans Ohr.
Ich habe das Klingeln einfach mal ignoriert, bin nicht rangegangen und habe mit den Vorbereitungen für einen neuen Arbeitstag weitergemacht.

Sonst wäre es ja noch später geworden. :-)