Vor ein paar Minuten habe ich festgestellt, dass wir hier am Gründonnerstag einen größeren Umsatz in der Warengruppe Obst&Gemüse als bei den Tabakwaren hatten. Gut, insgesamt rede ich hier von einer Differenz von sage und schreibe
0,1% – aber immerhin! Normalerweise verkaufen wir nämlich
deutlich (bis zu 100%) mehr Tabakwaren als Obst und/oder Gemüse.
Ich bin beeindruckt.
Diese Sitzbank im Lindt-Hasendesign hat Albert in der Galeria Kaufhof in Saarbrücken entdeckt. Schöne Idee, bei uns leider aus Platzgründen gar nicht unterzubringen:
Dieses Foto von Isabella ist übrigens schon am 22. Dezember letzten Jahres geschossen worden. So viel zum Thema "es wird immer früher"…
Vielen Dank an beide für die Zusendungen!
Momentan bin ich in der Firma. Als ich gerade den Laden betreten wollte, lief gerade eine Frau mit einem kleinen Jungen vorbei. Oma und Enkelsohn, vermute ich.
Arbeitet der Mann da?
Nein, der will nur durch die Fenster gucken, wie so ein Laden an Tagen aussieht, an denen nicht gearbeitet wird.
Das erstaunte Gesicht des Jungen, als ich die Tür aufschloss und in den Laden ging, war herrlich.
Bin ja neugierig, wieviele Fragen seine Großmutter danach noch zu beantworten hatte…
Der nächste Schritt ist getan: Das Geländer ist nun bereits demontiert. Fehlt nur noch der gammelige Holzfußboden (immerhin ca. 30qm) und schon können die Mauern abgetragen werden. Aber bis dahin wird es noch ein paar Tage dauern…
Im
Onlineshop gibt es seit gestern Abend einen neuen Artikel:
Katzentoilettenschaufeln, eines der Überbleibsel von
"Picas Tierfutter", die seit inzwischen weit über drei Jahren bei uns zu Hause auf dem Dachboden stehen…
Dazu gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht:
Die gute: Die Dinger gibt es kostenlos.
Die schlechte: Pro Bestellung maximal eine einzige.
Inzwischen sind die Boxen komplett ausgeräumt. Die Regale aus dem kleinen "Werkstattraum" (oder was auch immer dort mal war) sind abgebaut und nun braucht's nur noch etwas Motivation, das alles zu demontieren…
Weitere
fünf Monate später ist von dem "Rhino"-Aufsteller immer noch so viel Ware übrig. So viel Freude hätte mir so
ein kleines Pocketbike gar nicht machen können, dass ich über diesen Ladenhüter hätte lächelnd hinwegsehen können.
Ein Komissaranwärter stellte sich vor und berichtete, dass sie von der Polizei demnächt an einem Tag die Auszubildenden im Einzelhandel zum Thema Ladendiebstahl schulen wollen. Mein erster Gedanke war, dass sich das für meinen einen Azubi wohl kaum lohnen dürfte. Aber um ihn speziell ging es gar nicht.
Viel mehr waren ganze Gruppen gemeint, die unmittelbar "am Ort des Geschehens", sprich: Realitätsnah direkt in einem Supermarkt, rund um das Thema Ladendiebstahl geschult werden sollen. Von der Erkennung potentieller Ladendiebe bis zur Strafanzeige.
Ich bin gespannt…
Nach
diesen beiden erfolglosen Reparaturversuchen meines Plotters (und einer erfolgreichen Instandsetzung durch HP), hat mir die IT-Firma, die sich zweimal an dem Gerät versucht hat, eine Rechnung geschickt.
Gut 130 Euro sollte ich für die Anfahrt und die "durchgeführten Arbeiten" berappen. Für absolut gar keine für mich auch nur annähernd brauchbare Leistung. Nachdem ich zehn Minuten mit dem Chef der Firma telefoniert hatte, durfte ich die Rechnung wegwerfen.
Vor ein paar Tagen hatte eine Kundin via E-Mail eine Anfrage bezüglich einiger Artikel im
Onlieshop gestellt. Meine Antwort mag ungewöhnlich erscheinen, aber immerhin war sie ehrlich:
Hier waren in den letzten Tagen einige Mails liegengeblieben. Da ich aber trotzdem den Anspruch habe, jede Anfrage zu beantworten, teile ich Ihnen mit, mich darüber zu freuen, dass Sie die Artikel ja bereits im Shop gefunden und bestellt haben.
Jonas hatte ein paar Fragen zur Ausbildung bei mir:
[…]
Werden Sie dieses Jahr in Ihren Märkten Ausbildungsplätze anbieten? Wenn Ja, wie sind da Ihre Kriterien bei der Auswahl neuer Mitarbeiter bzw. Auszubildenen? Schauen Sie konsequent nur nach Zeugnissen und Noten oder spielen noch andere Kriterien eine Rolle?
Aktuell beschäftige ich einen Auszubildenden. Zu Spitzenzeiten hatte ich mal drei Lehrlinge gleichzeitig, aber das möchte ich nun aus organisatorischen Gründen nicht mehr machen.
Die Auswahl der neuen Azubis hat bisher noch
nie nach dem "klassischen" Schema stattgefunden. Ausschreibung, Bewerbungen, ggf. Einstellungstest – das alles gab es hier zumindest für den "Nachwuchs" noch nie. Stattdessen kamen
sämtliche meiner Azubis aus dem eigenen Haus. Im Grunde haben es in den ganzen Jahren vor allem Aushilfen, teilweise Schüler und/oder Abiturienten, die hier vorher gejobbt haben und die ich folglich inkl. ihrer Arbeitsweise und -Leistung kannte, zum "Stift" gebracht.
Mein Fazit daraus: Eine sehr erfolgreiche Methode, die sich in den vielen Jahren sehr bewährt hat. Dadurch ergibt sich aber auch, dass Initiativbewerbungen von Ausbildungsplatzsuchenden hier auf relativ taube Ohren stoßen.
Diese beiden ca. drei Meter tiefen Boxen, vor allem die unter der Treppe, waren voll mit altem Holz. Auf den Fotos sieht das immer so klein und harmlos aus, aber in Wahrheit bewegen wir dort richtige Massen.
Mir kommt gerade wieder der Gedanke, warum wohl überhaupt einst diese einzelnen Boxen gebaut worden sind. Ob dort Kohlen oder Baustoffe wie Sand gelagert wurden? Wir haben keine Ahnung. Für mich ist diese Unterteilung aber gänzlich unbrauchbar, zudem leisten die steile Treppe und der alte Holzaufbau mit dem klapperigen Geländer absolut keinerlei Überzeugungsarbeit dabei, eine Möglichkeit zu finden, diese gesamte Konstruktion zu nutzen. Also weg damit!
Ein Mann betrat den Laden und steckte sich eine einzelne Packung Kaffee (Hey, immerhin war er bescheiden…) in die Jacke und wollte mein Geschäft nur zwei Minuten später ohne weiteren Einkauf schon wieder verlassen. An der Kasse löste allerdings zu seinem Pech der Alarm der Warensicherungsanlage aus.
Er war friedlich, geständig und hatte seinen Ausweis dabei und so folgte das normale polizeilose Programm: Daten aufnehmen, Hausverbot erteilen, auf Nimmerwiedersehen. Hoffentlich diesmal. Vor ein paar Jahren hatte er hier nämlich schon einmal geklaut: "Hausverbot? Kann ich mich nicht dran erinnern."
Dass wie den Typen hier schon einmal erwischt hatten, fiel mir aber gleich wieder ein, als ich seinen Namen sah. Der einzige Ladendieb in zwölf Jahren, der mit mir den Vornamen teilt.
Von Bekannten habe ich diese Werkbank bekommen. Sie ist zwar gebraucht, aber noch in absolut brauchbarem Zustand. Langfristig soll hier zwar eine abgetrennte Werkstatt mit großer Arbeitsfläche im Hallenbereich entstehen, aber auf jeden Fall bis dahin ist diese Werkbank eine gute Arbeitsfläche für "grobe" Tätigkeiten. Dafür ist Kollege "Galant" dann doch zu schade.