Die große Trennwand zwischen dem (schon arg geschrumpften) Maschinenpark und den auf dem Hof aufgereihten Schalldämpfern ist mittlerweile auch schon verschwunden, bzw. liegt in Einzelteilen draußen auf dem großen Schutthaufen.
Sobald unser Kältemonteur (ja, er arbeitet auch am Sonntag) die letzten Kältemittelleitungen entfernt hat, wird auch die zweite Seite dieses gemauerten Verschlages fallen. Später noch sollen die Maschinen komplett ausgebaut sein, so dass der Keller komplett frei ist für die Pumpenstation und auch die beiden neuen Aggregate für die Kühlräume,
Im Mai 2000 haben wir im Maschinenraum auch einen nicht ganz kleinen Schaltschrank installiert bekommen. Das Ding beherbergte vor allem die Temperaturüberwachung und neben einem Hauptschalter auch die Möglichkeit, jedes einzelne Kühlgerät einzeln an- und ausschalten zu können.
Das Ding hat nun endgültig ausgedient und ist ein schönes Beispiel für Dinge, die eigentlich überflüssig aber irgendwie viel zu schade zum verschrotten sind. Als Gesamtkonzept ist der Schrank gänzlich unbrauchbar, aber erstmal ist der Stahlschrank richtig schön massiv, mit Hutschienen und Hauptschalter ausgestattet, dazu stecken auf den Schienen etliche elektrotechnische Komponenten: Spontan fallen mir diverse Schütze und unzählige Reihenklemmen ein.
Ich glaube, bei diesem Schrank werde ich wenig Messitum ausleben, ihn bei mir in der Halle einlagern und ihn erst in ein paar Jahren entsorgen.
Das kleine Bio-Kühlregal ist inzwischen auch verschwunden. Damit sind die Demontagearbeiten im Bereich der Verkaufsfläche schon vollständig abgeschlossen. Das war ein Schritt, der eigentlich erst für Montag geplant gewesen ist – aber jede Tätigkeit, die wir der ursprünglichen Planung vorwegnehmen können, entlastet die folgenden Arbeiten.
Der Tiefkühlraum muss noch bis heute Abend / morgen aktiv bleiben, da dort noch etliche Kartons Eis drin stehen. Die werden wir zwar in den anderen Tiefkühltruhen aus dem Laden verteilen können, aber das bitte erst, wenn keine Kunden mehr im Laden sind.
Morgen ist dann der Rest im Maschinenraum dran, bevor hier am Montag die neue Technik schon angeliefert wird und wir dann parallel dazu schon die Regale im Laden ausräumen.
Blick durch die drei Gänge (zwischen Nährmittel/Fertiggerichte, Speisezutaten/Fixprodukte und Konserven/Brotaufstrich) in den Bereich, wo sich heute Morgen noch unser großes Kühlregal befand.
Ist ja nur eine kurze Phase. In einer Woche sollen da um diese Zeit sogar schon längst wieder Kunden herumlaufen und sich an der opulenten Auswahl erfreuen können.
Fundstück am Rande im Teeregal: Wer nicht bezahlen möchte, reißt die Packung mit Teebeuteln kurzerhand mitten im Laden auf und stopft sich den Inhalt irgendwie lose in die Tasche. Seufz …
Die schlimmsten Spuren sind schon mal grob mit der Wischmaschine beseitigt, aktuell hängt das Gerät an der Ladestation und wird mit elektrischem Nachschub versorgt.
Was passiert hier jetzt noch? Wischen, Wischen, Wischen. Das Kabelbündel sind die Zuleitungen für die beiden Coolbox-Geräte vorne im Markt. Im Hintergrund wird aktuell das kleine Bio-Kühlregal zerlegt.
Eine der Bodenwannen des großen Wandkühlregals. Ist schon erstaunlich, was sich da in knapp zwei Jahrzehnten im Verborgenen tut und an Schmutz und sonstigen Folgeerscheinungen ansammelt. Sowas könnte man auch grundreinigen, ist aber natürlich mit immensem Arbeitsaufwand verbunden. Ich vermute mal, dass das in der Praxis (fast) nie gemacht wird, denn wenn so ein Kühlmöbel
so aussieht, ist es meistens schon so alt, dass es gegen ein moderneres und/oder effizienteres Gerät ausgetauscht wird. So, wie es jetzt auch bei mir hier der Fall ist …
(Und ja, zwischen all diesen Arbeiten laufen hier gerade auch Kunden herum. Mit vielen komme ich ins Gespräch und auch da ist, trotz der Umstände, eigentlich nur positive Kritik zu hören und vor allem ganz viel Glück und Erfolg für die kommende Woche. Ich bin wirklich gerührt.)
Nun ist unser großes Kühlregal dran. Das linke der drei Elemente ist hier schon abgetrennt und zur Hälfte zerlegt, die kompletten Einbauten der Kühltechnik (Rohre, Verdampfer etc.) sind auf der gesamten Länge ausgebaut. Wenn das heute noch fertig wird, und danach sieht es aus, brauchen wir uns ja vielleicht nicht den (kompletten) Sonntag um die Ohren zu schlagen. Aber herkommen und was tun werden wir morgen auf jeden Fall auch.
Das Wurstkühlregal ist damit Geschichte:
Von unserem mittelgroßen Kühlregal ist inzwischen kaum noch zu erkennen, was das überhaupt mal gewesen sein soll. Die beiden Hälften sind getrennt und es stehen im Grunde nur noch die Wannen und ein paar Stützen mit den Rückwänden:
So sehen übrigens die Kulissenschalldämpfer bei Tageslicht aus.
Jedes dieser Module hat etwa die Maße 97 x 50 x 21 cm. Acht Stück haben eine aufgesetzte Führung, so dass man immer zwei Module sicher übereinander stapeln kann, und so standen sie auch hier im Maschinenraum. Insgesamt acht Türme, jeweils vom Boden bis zur Decke hoch.
Die acht unteren Module
standen zeitweise im Wasser, daher der weiße Rand im unteren Bereich. Zum Alter der Schalldämpfer kann ich leider üüüüüüberhaupt nichts sagen. Die waren da schon drin, als wir hier eingezogen sind, aber seit wie vielen Jahrzehnten wohl? Irgendwie zu schade zum verschrotten. Will die von euch jemand haben? Oder kennt ihr einen Bekannten eines Freundes der Oma eurer Patentante, der daran Interesse haben könnte? Ich muss nicht mal etwas dafür haben. Gibt's für lau. Für Notting. Quasi ein kostenloses Gratisgeschenk.
Für die letzte Ähre, dachte sich Nestlé wohl, und druckte diesen Getreide-Strichcode gleich auf diverse Ceralien-Packungen:
Unter einem der Bodenbleche in unserem alten Wurst-Kühlregal tauchte eine ca 20x20cm große, verschraubte Abdeckung auf.
"Abfluss monatlich reinigen" … Hätte ich gerne gemacht, mir war die Existenz dieser Klappe nicht mal bewusst, da sie unter einem der Bleche in der Bodenwanne des Regals liegt / lag.
Ich vermute sogar, dass nicht nur mir es so ging, sondern auch irgendwelchen Vorbesitzern, immerhin hatte ich das Regal vor gut 18 Jahren mal gebraucht gekauft. Insgesamt wird das Teil rund 30 Jahre alt sein. Ganz ehrlich ? Ich würde sogar darauf wetten, dass diese Klappe noch
nie jemand geöffnet hat, um den Tauwasserablauf zu reinigen. Immerhin hat sich dann aber vermutlich auch noch nie jemand an den scharfen Kanten die Finger aufgeschnitten.
Aus einer Zeit, als in unserem heutigen Maschinenraum noch die beiden riesigen Gebläse für Luftzirkulation sorgten, stammten auch diese großen Schalldämpfer, die in einem gemauerten Bereich hinter unseren heutigen Kältemaschinen stehen. Inzwischen weiß ich, dass diese Dinger als "Kulissenschalldämpfer" bezeichnet werden.
Hier sind sie schon lange überflüssig, aber da an der Wand davor Kabel und Rohre befestigt waren (und immer noch sind), ist ein Ausbau bislang nicht wirklich möglich gewesen. Es bestand auch keine Notwendigkeit dazu, denn davor standen immer die Maschinen und bis vor einem Jahr (So lange schon wieder?!) war rechts davon noch diese
gemauerte Ecke mit den beiden großen Ventilatoren.
Aber nun
muss es passieren. Wir brauchen den Platz, denn das
Pumpenmodul wird ab Montag offiziell aufgestellt werden.
Von unserer Großhandlung haben wir zusätzlich zu den rund 200 blauen Klappboxen noch einmal etwa genauso viele große Gemüsekisten bekommen. Diese Behälter sollten reichen, um die großen Regale auf der rechten Ladenseite ausräumen und die Ware erst mal auf der anderen Ladenseite zwischenlagern zu können. 400 Kisten, das klang zunächst ganz schön viel. Insgesamt haben wir jedoch 80 Regalmeter auszuräumen, das sind 5 Kisten pro Regalmeter, was sogar schon bei nicht mal allzu genauer Betrachtung "etwas" eng werden könnte. Das könnte man jetzt als Panne in der Planung bezeichnen.
Macht aber nichts. Wir haben noch die zwölf alten Tiefkühltruhen hier stehen, deren kompletten Deckel wir noch problemlos vollstapeln können. Wird schon klappen, notfalls stapel ich die Sachen irgendwo auf den Fußboden. So!