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Gemüse-Fehlartikel

Oha, momentan (und ausgerechnet auf einen Samstag!) sieht die prinzipiell so schöne Gemüseabteilung richtig traurig aus. So viele Lücken … :-(

Das Problem ist, dass durch die neue Platzierung und den neuen Standort die Artikel ganz anders laufen. Teilweise vor allem deutlich besser. Da muss man sich natürlich auch erst mal dran gewöhnen.

Zwei neue Entwerter

Unumgänglicher Teil einer Warensicherungsanlage ist auch die Möglichkeit, die Etiketten an der Kasse zu entfernen oder (bei Klebeetiketten) diese zu deaktivieren. Dies geschieht mit den sogenannten Deaktivatoren oder Entwertern, die es als Stand-Alone-Geräte oder auch in den Kassentisch integriert gibt. Dort sitzen sie meistens unter den Förderbändern und sind der Grund für diese kleinen Aufkleber mit dem Hinweis, an bestimmter Stelle keine Bank- und Kreditkarten abzulegen, da der Magnetstreifen durch das Magnetfeld der Geräte zerstört werden kann. Dieses Magnetfeld wird übrigens normalerweise (und zumindest bei meinen Geräten hier) nur aufgebaut, wenn sich ein Etikett im Bereich des Entwerters befindet.

Seit ich meine Anlage habe (noch vor dem Blog installiert), stecken auch in meinem alten Kassentisch unter jedem der beiden Förderbänder jeweils ein Entwerter.

Nun stand ich vor einer schwierigen Entscheidung: Die alten Deaktivatoren aus der alten Kasse in den neuen Tisch mitnehmen oder ein paar neue kaufen? Immerhin liegen die zusammen bei rund 2000 Euro.

Wenn wir die alten Geräte umziehen sollen, müssten sie jetzt schon ausgebaut werden. Das würde bedeuten, dass ich einerseits drei Wochen lang Probleme mit nicht entsicherter Ware habe, dazu kämen die beiden Löcher unter dem Förderband, in denen das Band einsinken und eine Mulde bilden würde.

Eine weitere Möglichkeit wäre gewesen, die Geräte am 14. März bei Abbau des alten Tandemtisches aus diesem auszubauen und hier zwischendurch während der Aufstellung in den neuen einsetzen zu lassen. Das wäre aber eher eine improvisierte Lösung geworden, wenn auch die günstigste.

Nun habe ich aber doch entschieden, zwei neue Entwerter zu kaufen. Diese werden nun beim Kassentisch-Hersteller noch im Werk absolut fachgerecht integriert. Bei uns entsteht keine "Entwertungslücke" und dazu haben wir zwei neue Entwerter. Wer weiß, wie lange die alten nach inzwischen rund 14 Jahren Laufzeit noch durchgehalten hätten?

Kaffee-Schokolade

Eine Frau kaufte mit ihrer etwa vierjährigen Tochter bei uns ein. Eine ganz bestimmte Sorte Kaffee-Schokolade war gerade nicht vorrätig, woraufhin die Kleine ein ganz langes Gesicht machte.

Da steht und schmunzelt man erst mal. Wie viele Vierjährige stehen denn bitte auf Kaffee-Schokolade? :-D

Bei SPAR?

Ein älter Stammkunde kam rein, betrachtete die neue Gemüseabteilung und sprach mich an: "Bin ich hier bei SPAR?"

Ich war irritiert. War das scherzhaft gemeint oder tatsächlich ernst? Ich wusste den Tonfall nicht so ganz zuzuordnen. Sollte er so verwirrt sein? Er nahm mir die Qual der Wahl ab, in dem er seine Frage um die Aussage ergänzte, dass sich ja einiges verändert hätte. Positiv, wohlgemerkt. :-)

Brötchenalternative

Der erste Kunde des Tages wollte vorhin um sechs Uhr Brötchen kaufen. Da diese aber noch nicht fertig waren, scheiterte dieser Plan allerdings. Er nahm es augenscheinlich gelassen: "Kein Problem, dann nehme ich was anderes."

… und ging mit zwei Bier zur Kasse.

ec-Belege-Übersicht

Ein Kollege suchte eine bestimmte Zahlung in einem unserer ec-Terminals und hat sich dafür eine Übersicht über alle Zahlungen der letzten Tage aus dem Gerät gezogen. Nach dem das Terminal eine ganze Weile gedruckt hat, war der Streifen einige Meter lang. :-)

(Das schwarze in der Mitte ist nur eine Getränkedose, um den langen Ausdruck zu fixieren. Das andere Ende ist ganz hinten vor dem kleinen weißen Schrank.)


1kg Pflaumenmus

Die Kollegin konnte es sich nicht nehmen lassen, diese "winzigen" Gläser Pflaumenmus zu bestellen, die ich nun gerade so auf meiner Hand balancieren kann. Ein Kilo Pflaumenmus, das reicht ja gerade mal für zwei, maximal drei Brötchen. :-D


Die drei "Häh?!"

Das dritte "Häh?!" des Tages hatte ich vor ein paar Minuten, als ich eine leere (aber bepfandete) Einwegflasche einer Marke eines Mitbewerbers bei uns im Regal gefunden habe. Aber das eigentlich nur am Rand erwähnt.

Die erste Merkwürdigkeit hatte ich heute Morgen. Da rief mich der Edeka-Kundendienst an und berichtete von einer etwas kuriosen E-Mail, die dort eingegangen ist. Ein Mann, lt. Adresse (der echten?) hier aus dem Stadtteil, schrieb auf Englisch, dass er hier bei seinen Kreditkartenzahlungen abgezockt werden würde und dass es notwendig wäre, noch mehr derart abgezockte Kunden zu finden, die dann gemeinsam zur Polizei gehen und das anzeigen sollen. Andererseits beschrieb er uns nicht mit konkreter Adresse, sondern einzig mit dem Merkmal "The all-night-and-day shop in Bremen (except Sundays: 00.00h to 24.00 Hours!)". Aufgrund unserer 24h-Vergangenheit (und der räumlichen Nähe zu seiner Anschrift) fühle ich mich zwar prinzipiell schon irgendwie angesprochen, aber andererseits haben wir nun auch schon seit über sieben Jahren eben nicht mehr rund um die Uhr geöffnet.

Gegen Mittag hatte ich das nächste große Fragezeichen über dem Gehirn schweben: Da trudelte mit der Tagespost eine Bewerbung rein. Eine komplette Mappe mit Anschreiben und allem was dazu gehört. Wäre jetzt nicht weiter erwähnenswert, wenn der junge Mann nicht vor exakt vier Wochen auch schon eine solche Mappe geschickte oder ich gar nicht erst darauf reagiert hätte. Statt eine neue Bewerbung (verpeilt oder hoffnungsvoll?) zu schicken, hätte er besser mal auf mein Schreiben reagiert.

Das sind die Tage, an denen einem vom Kopfschütteln schwindlig wird.

Sortiment / linke Seite (Entwurf 1)

Hier ein erster Entwurf, wie man die Sortimente in den Regalen auf der linken Ladenseite anordnen könnte. Ob es jetzt sinnvoll ist, auf jeden Fall nicht "edekakonform", die Drogerie-Artikel bis an die Kasse zu ziehen, sei mal dahingestellt.

Was ich aber in diesem Entwurf sehr schön finde, ist der Übergang von der Getränkeabteilung (Das Regal wo die vielen "4" stehen und der Bereich links davon) direkt zu den Spirituosen und Wein, gefolgt von Knabbergebäck.

Ich werde mir in den nächsten Tagen noch mal genauere Gedanken dazu machen. Vielleicht schaffe ich es auch (in sinnvoller Anordnung), Süßwaren, Schokolade und Zeitschriften mehr in die Kassennähe zu ziehen und dann die Non-Food-Artikel in dieser Ecke links neben dem Kassentisch unterzubringen.

Aber in die Richtung wird's irgendwie gehen und die Regale bleiben auf jeden Fall genau so stehen, wir auf dieser Zeichnung:


Die alte Gemüseabteilung (ex)

Wir hatten gestern Nachmittag schon angefangen, die alte Gemüseabteilung zu demontieren. Nicht mit brutaler Gewalt und ein Schlachtfeld hinterlassend, sondern Stück für Stück. Die abgebauten Teile sind immer gleich im Anhänger gelandet, damit der Platz im Laden immer so ordentlich wie möglich aussah und vor allem die Kunden nicht behindert wurden. Dadurch dauerte alles natürlich eine Weile. Als ich am frühen Abend den Laden verließ, sah die Abteilung so aus:



"Wenn ihr neben den notwendigen Dingen noch Zeit habt", sagte ich zu meinem Mitarbeiter, "könnt ihr da gerne weitermachen. Aber bitte auch immer nur Stück für Stück, damit es nicht wie eine Müllhalde aussieht. Und wenn es länger dauert, ist es eben so, die Teile müssen ja nicht heute Abend weg sein."

Als ich heute Morgen hier auf den Hof fuhr, staunte ich nicht schlecht. Mein Anhänger, gestern Abend noch relativ leer zurückgelassen, sah nämlich so aus:



Keine Ahnung, wie die das noch geschafft haben. Aber meine Leute haben gestern Abend noch die komplette alte Gemüseabteilung zerlegt und in Einzelteilen in den Hänger verfrachtet. Wow! :-O