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Eierpappenkundin

Noch eine?

Ich erinnere mich allerdings nicht mehr an damals und kann daher nicht sagen, ob die alte Dame die selbe wie vor rund 3,5 Jahren war, die einfach wieder in den alten Trott zurückgefallen ist, oder ob wir noch eine ältere Kundin hatten, die es gut mit uns meinte und immer wieder alte Eierpappen zurückbrachte und ins Eierregal legte.

Ist ja zum Glück kein Schaden für uns, wenn sie es tut. Im Gegenteil. Für mein Altpapier bekomme ich pro Tonne 35 Euro. Hehe, los, bringt mir alle euer Altpapier. :-D


(Vergesst das wieder! Das war ein Witz!)

Links CXXXI

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Was Kunden dürfen – und was nicht

SPAR-Markt in Dölsach mit Trafikant

Mike hat mir diese Fotos eines SPAR-Marktes im österreichischen Dölsach, kurz vor Lienz, zugemailt. Vielen Dank dafür.



Es gab aber noch mehr Fotos und zu einem hat er noch etwas angemerkt:
"Interessant fand ich noch zwei weitere Dinge: Naemlich, das an der Kasse ein grosses Schild aushing, dass "der Traffikant keine Rabatte geben darf, da er sonst seine Traffik verliert" (was auch immer das heisst... Ist die Traffik der Laden?) und dass es dort noch einen Sparverein gibt, die ja inzwischen fast ueberall ausgestorben sind."
Das Schild liest sich für Außenstehende tatsächlich äußerst merkwürdig. Wer's auf dem Foto nicht entziffern kann:
Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde!

Der Trafikant darf Ihnen weder Rabatte oder Zugaben gewähren, noch Tabakwaren zustellen.

Er verliert sonst seine Trafik und Sie Ihren Trafikanten!
Bitte, was?!? :-O

Ist aber ganz einfach: Der Trafikant ist der Tabakwarenladen. Und die Trafik im Grunde seine Lizenz für den Verkauf jener Tabakwaren. Wie in Deutschland unterliegen Tabakwaren einer Preisbindung, die nicht umgangen werden darf. Wer es macht, kann seine Lizenz verlieren und darf folglich keine Tabakwaren mehr verkaufen, wodurch die Kunden ihren Tabakwarenladen verlieren. Mehr steht dort eigentlich gar nicht:


Rucksack

Vor unserem Wurstkühlregal stand minutenlang ein anscheinend herrenloser Rucksack. Kein Kunde im größeren Umkreis beachtete ihn oder wollte ihn haben. Gefährlich sah er nicht aus, eher vergessen.
Eine Kollegin erinnerte sich: "Da hat doch eben diese eine Kundin recht lange im Kühlregal nach einer bestimmten Wurst gesucht. Ich bin mir ganz sicher, dass die den stehengelassen hat. Sie hatte den nämlich erst zwischen ihre Füße auf den Boden gestellt und hat dann langsam durch das Regal gearbeitet.

Glücklicherweise war die Kundin sogar noch im Laden. Sie stand gerade an der Kasse und ihre Artikel wurden gerade von meinem Kassierer gescannt. Die Kundin selber guckte etwas verträumt in die Luft, als ich sie ansprach:
Vermissen Sie etwas?

Nöö… Ich gucke hier nur so herum.

Aber vermissen Sie denn nichts von Ihren Sachen?

Nein… Eigentlich nicht.

Aber der Rucksack hier, der gehört doch Ihnen?

Ach, ja, das ist meiner…

Den hatten Sie vor ein paar Minuten da hinten im Laden am Wurstkühlregal stehengelassen…

Ach, ich bin heute ja irgendwie total neben mir.
Ja, definitiv. :-)

Neuer Drucker in Findorff

Romy hat nun einen neuen Drucker im Büro stehen. Der alte Lexmark E330 hat nach über sechs Jahren Büroeinsatz das Zeitliche gesegnet. Das große Problem beim Neukauf war, dass der neue Drucker zwingend noch einen Parallel-Anschluss haben musste. Nach stundenlanger Suche sind wir tatsächlich (und ausgesprochen überraschend) beim Elektronikverramscher Saturn auf den HP2035 gestoßen. Mal gucken, wieviele zehntausend Seiten der jetzt durchhält. :-)


VM-Schoko-Brötchen

Eine Kollegin hat die Brötchen zwei Minuten zu lange im Ofen gelassen. Die zwangsläufige Konsequenz war, dass die Brötchen etwas zu dunkel wurden.

Ich: "Haa, haa, M. macht Schwarzbrötchen."

M.: "Das sind keine Schwarzbrötchen. Höchstens, ähm, Vollmilchschokoladenbrötchen."

Hihi. :-)

Flaschensammlermorgen

Was für ein Morgen. Ob das was mit dem gestern begonnenen Freimarkt zu tun hat? Seit kurz nach sechs Uhr haben sich die Flaschensammler vor dem Leergutautomaten gestapelt. Einkaufswagenweise haben sie vor allem lose Bierflaschen reingebracht und das Gerät mit nassen, restgefüllten und verdreckten Flaschen an seine Grenzen gebracht.

Dementsprechend sah auch hinterher der Fußboden im Bereich der Leergutannahme aus. Erstaunlich, dass sie doch tatsächlich allesamt ohne große Diskussion den von uns überreichten Wischmop benutzt und den Boden wieder saubergefeudelt haben. :-)

SPAR-Markt in Lloret de Mar / Spanien

Michael hat mir geschrieben:
Hallo Björn,

als regelmäßiger Leser Deines Blogs, musste ich sofort an Dich denken, als ich im Party Ort Lloret de Mar an der Costa Brava in Spanien einen SPAR-Markt entdeckte, den ich selbstverständlich für Dich fotografiert habe. Ich hoffe Du hast ihn noch nicht in deiner Sammlung.
Dies ist übrigens einer von zwei SPAR Märkten in Lloret de Mar, der andere aber ist wenig spektakulär, bis auf ein Plakat, auf dem SPAR steht, ist dieser nicht als solcher zu identifizieren und wurde deshalb auch nicht fotografiert.
Was für 'ne Raffelhütte. :-)


Aufregen ohne nachzudenken…

Meistens reduzieren wir Artikel mit einem roten Aufkleber direkt an der Ware. Unter dem fettgedruckten Wort "Sonderpreis" steht dann meistens ein runder (Endet auf Null) Preis. Der Preis im Warenwirtschaftssystem bleibt dann aus praktischen und teilweise aus Sicherheitsgründen unangefasst.

Manchmal, bei größeren Mengen, ändern wir aber doch tatsächlich den Preis in den Kassen und hängen nur ein Schild an die Ware. Das Risiko dabei ist, dass man vergessen kann, den Preis schließlich wieder zurückzusetzen und dadurch, falls man den Artikel doch wieder ins Sortiment aufnimmt, Verlust zu machen, weil man diesen zum ehemaligen Sonderpreis verkauft.

Nun hatten wir letztes Jahr nach dem Fest ein paar Weihnachtsartikel auf diese Weise angeboten. Den Preis im Computer hatten wir schließlich so gelassen, wie er war, da wir sowieso bei diesen Artikeln in jeder Saison die Preise erneut überprüfen. Meistens aber eben erst, nachdem wir die Ware schon im Laden platziert haben. Ich rede hier von einem Zeitraum von maximal ein paar zehn Minuten und selbst wenn man in der Zeit mal ein oder zwei Teile verkauft, bringt einen das nicht um.

Eine Kundin hatte wohl das Glück, bei einem solchen Artikel genau in dem Moment zwischen Platzierung und Preisanpassung zugegriffen zu haben. Ein paar Tage später war sie jedenfalls wieder da und hat sich böse darüber beschwert, ja regelrecht aufgeregt, dass diese Lebkuchen jetzt das doppelte kosten würden. Mal eben eine Preiserhöhung um hundert Prozent wäre eine bodenlose Unverschämtheit und eigentlich müsste man das der Verbraucherzentrale melden.

Und wer schützt die Einzelhändler vor doofen Kunden? :-O

Läuft doch nicht so stark…

Ich bin ja ganz froh, dass ich bei dem Angebot mit dem Pocket Bike vor ein paar Monaten nicht doch schwach geworden bin. Stattdessen hatte ich einen kleineren Aufsteller mit dem Rhino-Energydrink genommen, auf dem sich beide Dosengrößen (0,33l und 0.5l) in deutlich überschaubareren Mengen befinden. Tun sich trotzdem schwer:


Fragen kann man ja mal…

Ein Mann sprach mich mitten im Laden an und stellte sich als der Bruder des Typens vor, der hier vor knapp zwei Jahren meinem Nachtschicht-Mitarbeiter eine Waffe vor die Nase hielt und das Geld aus der Kasse einforderte.

Ob sein Bruder hier denn jetzt nach der langen Zeit wieder einkaufen dürfe, wollte er lediglich von mir wissen.

Klar, sicher. Gerne doch. Natürlich. NICHT!

Hallo??? Der Typ hat einem meiner Angestellten ein Schießeisen vor die Nase gehalten. Geht's noch?!?