Gregor hat mir vorhin diesen ec-Beleg aus dem Markt in der Münchener Straße in die Hand gedrückt. Hätte die Kundin eine gute dreiviertel Stunde früher eingekauft, wäre es perfekt gewesen.
Ein Verlag bringt ein Kochbuch heraus, das auf den Standesämtern den frisch verheirateten Paaren ausgehändigt werden soll. Das Buch ist im A5-Format und wird durch Anzeigen finanziert.
Der Preis für eine solche Anzeige scheint im ersten Moment gar nicht so teuer zu sein: 1,20 Euro netto pro Brautpaar. Bei garantierten 2160 Brautpaaren / Exemplaren im Jahr sind das mal eben etwas über 2500 Euro, die die Anzeige kosten würde. Trotz des Preises pro Paar empfinde ich das in der Summe als zu teuer.
Hat jemand Erfahrung mit solchen Büchern? Gerne sowohl aus der Sicht der Werbenden als auch der Anwender.
Von Anfang an hat der Ablauf in der neuen Spüle bei uns im Lager Probleme gemacht. Mal lief das Wasser gut ab, dann wieder gar nicht. Insgesamt war es immer sehr frustrierend, dort Flüssigkeiten ablaufen zu lassen. Oder das, was im Versuch dabei herausgekommen ist. Oftmals irgendwann unten aus dem aufgeschraubten Syphon in einen Eimer.
Irgendwann hatte ich mal einen Klempner gefragt, ob er einen Tipp für mich hätte, wie man das Problem lösen kann. Hatte er leider auch nicht. Das Gefälle in den Rohren ist zwar insgesamt gering, aber ausreichend. Das Rohr in der Wand ist nicht vertopft und wenn auch die Rohre vom Spülbecken bis zur Wand nicht blockiert sind, gäbe es für ihn keine Erklärung für das Phänomen.
Ich habe dann mal den klassischen gerümmten Syphon gegen einen flacheren ausgetauscht, der Speziell für Duschwannen gedacht ist. Damit funktioniert es jetzt, wenngleich das Ergebnis physikalisch nicht großartig zu erklären ist. Insgesamt schätze ich, dass es sich dabei um ein (Luft-)Druckproblem in der Abwasserleitung handelt. Die Wunder des alten Gemäuers hier…
"Genug Sumpfsuppe für Freund da sein!", sprach der Sumpfling zu Simon dem Zauberer – und drückte ihm diese Flasche Orangenlimonade in die Hand. Ich hätte ja den Bananenshake bevorzugt.
Hier noch ein Foto von einem "DeSPAR"-Markt in Italien, das mir Manuel M. vor einiger Zeit zugemailt hatte. Was für eine traurig aussehende Ladenfront…
Der Tagesabschluss. Die Überprüfung der Erreichbarkeit aller Kassen im Netz. Normalerweise funktioniert ja immer alles, NetBEUI hat uns tatsächlich in über zehn Jahren nie im Stich gelassen. Aber es gibt diese Abfrage und sie entscheidet erstmal über Feierabend oder keinen Feierabend.
Nach meinem gestrigen Bericht über die beiden Briefe bezüglich meiner Mitarbeiterin im anderen Markt, hatte sich Sat1-Regional bei mir gemeldet. Zusammen haben wir vorhin einen kleinen Bericht mit Interviews und Schnittbildern produziert.
Wie es sich für einen "nah&gut"-Supermarkt in den Farben böau und gelb gehört, habe ich mich dazu in eine blaue Weste verpackt. Ungewohnter Anblick, oder?
Wann der Bericht gesendet wird, kann ich übrigens noch nicht sagen. Spätestens am Wochenende soll ich aber genauere Informationen bekommen.
Eine Kundin suchte ein bestimmtes Produkt. Der Artikel aus der Abteilung "Frühstückscerealien" ist meiner Meinung nach nicht besonders wichtig, aber inzwischen in den meisten Vollsortimentern zu finden. Wir hatten ihn auch mal im Sortiment, aber irgendwann vor ein paar Jahren ist das Produkt dann, aus welchen Gründen auch immer, bei uns verschwunden. Ich versprach der Kundin aber, mich noch einmal darum zu bemühen.
Gestaunt habe ich den Kommentar der Frau: "Alle normalen Läden haben das im Programm."
Sind wir nun unnormal (Antwort: Ja! Aber das ist eine andere Sache…) oder wollte sie damit nur noch zusätzlich bekräftigen, dass die Sorte ins "normale Sortiment" eines "normalen Ladens" gehörten würde?
Als ich eine Kollegin rauslassen wollte, kamen gerade drei ausgesprochen wenig vertrauenserweckende Heranwachsende die Straße entlanggelaufen.
"Eh, habt ihr noch auf?", gröhlte aus etwa 20m Entfernung einer der drei quer über die Gastfeldstraße.
Ich verneinte.
Zunächst steuerten sie direkt auf meine Tür zu und erweckten den Eindruck, als wenn sie sich einfach Zutritt verschaffen wollten. Möglicherweise, weil wir ebenfalls zu dritt waren, gingen sie aber doch am Laden vorbei. Nicht, ohne mich noch mutig zu beschimpfen: "Scheiß Brillenschlage, Kartoffel."
Sowas tut nicht weh. Manche Leute tragen ihr Äußeres wie das berühmte "Schild" mit sich herum. Da weiß man schon vorher, was man von eventuellen Aussagen und/oder Reaktionen zu halten hat. Nämlich rein gar nichts.
Die Waschmittelhersteller sind kreativ beim Auffinden von Namen für ihre Produkte, bedienen sich dabei aber meistens aus einem bestimmten Schlagwortkatalog: "Sommer", "Frühling", "Frische", "Wind", "Blüten", "Blumen", "Wiesen" und Pflanzennamen allgemein sind schonmal gute Kadidaten, aus denen sich ein Waschmittel (oder Weichspüler) positiv benennen lässt. Wer würde sich nicht gerne mit nach windfrischem Lavendelblütenduft riechenden Handtüchern abtrocknen?
Erstaunt war ich über ein Produkt aus dem Hause Dash mit dem zumindest außergewöhnlichen Namen "Tiefseewirbel". Was will denn der Hersteller bei den Kunden wohl mit dem Namen für Assoziation erzeugen? Rostfrisch wie die Titanic?
Leere Batterien hatte vermutlich jeder schonmal in der Hand. Ein leeres Batterieregal haben nur die mit einem eigenen Laden. Ich zum Beispiel. Weil der eine Lieferant uns nicht mehr damit beliefert und die Umstellung auf den neuen Lieferanten etwas zäh war. Aber es gibt ja fast kein Problem, das sich hier in der Firma nicht irgendwie lösen ließe.
Gut, dass das nicht ausgerechnet zu Weihnachten passiert ist. Die vielen batteriebetriebenen Spielzeuge. Die armen Kinder müssten Bücher lesen oder sich dem Gesellschaftsspiel hingeben.
Eine Kundin sprach mich vor dem Leergutautomaten an: "Da steht etwas von Annahmekanal blockiert. Können Sie da mal gucken?"
Auf den ersten Blick erkannte ich schon, dass eine kleine Bierflasche im Annahmeschacht lag. Als ich hineingriff, um sie herauszuholen, klöterte Glas an Glas. Hinter der ersten Flasche lag noch eine weitere. Ich zog auch diese aus dem Leergutautomaten. Und noch eine und noch eine und noch eine und noch eine und so weiter…
Hinterher standen zwölf gleiche Bierflaschen nebeneinander in einer Reihe auf der Fensterbank. Was zum..?
Was, wie und warum genau, kann ich nicht beantworten. Aber offenbar hat ein Kunde oder eine Kundin die Funktion der "Ampel" am Leergutautomaten nicht verstanden. Grünes Licht: Flasche einwerfen. Rotes Licht: Warten. Blaues Licht: Leuchtet blau. Hin und wieder ignorieren Leute das rote Lämpchen und füttern das Gerät zu schnell. Dann piept der Automat einmal und schiebt einem die zuletzt eingegebene Flasche wieder entgegen. Spätestens in dem Moment sollte man merken, dass etwas nicht stimmt.
Zwölf Flaschen in den Automaten zu bekommen, erfordert aber schon eine ziemliche Ignoranz bezüglich der optischen und akustischen Signale des Rücknahmeautomaten. War es Ungeduld oder Unverständnis? Ich kann es nicht sagen. Auf jeden Fall muss der Kunde oder die Kundin die Flaschen mit Gewalt in das Gerät geschoben haben. Immer rein da, das piept so schön.
Anruf eines Mitbewerbers, der eine Information von mir einholen wollte. Eine ehemalige Mitarbeiterin von mir hat sich nämlich bei ihm beworben und hat angegeben, hier bei mir ein knappes halbes Jahr als Verkäuferin beschäftigt gewesen zu sein. Kasse, Verkauf, Kundenberatung, Disposition und Warenplatzierung soll in der Zeit zu ihrem Aufgabengebiet gehört haben.
Erstmal hatte ich Mühe, den Namen überhaupt zuzuordenen. Das war ja alles schon ein paar Jahre her, aber glücklicherweise bewahre ich alle Unterlagen, angefangen vom kleinsten, scheinbar unwichtigen Notizzettel von jedem Mitarbeiter akribisch auf.
Stellen wir fest: Sie hat drei Tage an der Kasse gesessen, kam am vierten Tag ohne Abmeldung nicht mehr zum Dienst, war nicht mehr erreichbar, hat sich nie wieder hier gemeldet.