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Seite im Kochbuch

Ein Verlag bringt ein Kochbuch heraus, das auf den Standesämtern den frisch verheirateten Paaren ausgehändigt werden soll. Das Buch ist im A5-Format und wird durch Anzeigen finanziert.
Der Preis für eine solche Anzeige scheint im ersten Moment gar nicht so teuer zu sein: 1,20 Euro netto pro Brautpaar. Bei garantierten 2160 Brautpaaren / Exemplaren im Jahr sind das mal eben etwas über 2500 Euro, die die Anzeige kosten würde. Trotz des Preises pro Paar empfinde ich das in der Summe als zu teuer.

Hat jemand Erfahrung mit solchen Büchern? Gerne sowohl aus der Sicht der Werbenden als auch der Anwender. :-)

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Comments

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The other one on :

Ich will es mal so sagen:

1950 lag die Scheidungsrate in der BRD bei etwa 15%.

Heute liegt dieser Wert schon jenseits von 50%.

Jürgen on :

Dann bekommen manche halt das Kochbuch zweimal im Jahr. Und wenn keiner mehr da ist der Kocht, wird das Buch um so wertvoller

The other one on :

Wenn keiner kocht ist das Buch wertlos.

Adrian on :

Hab mal ein Praktikum beim Standesamt gemacht.
Lt. Auskunft des Standesbeamten landet das Werk bei den meisten Paaren ungelesen in der Ecke.
Die klassische Hausfrauenehe gibts wohl in der Regel nicht mehr. Und wer etwas Ehrgeiz beim Kochen hat, greift eher zu Dr. Oetker als zu nem kostenlosen Werk vom Standesamt.
Abgesehen davon: Wie wahrscheinlich ist es, dass die Paare in Deinem Einzugsgebiet wohnen bleiben?

Insgesamt also drei Gründe das Geld sinnvoller anderweitig einzusetzen.

The other one on :

"Die klassische Hausfrauenehe gibts wohl in der Regel nicht mehr."

Richtig. Da muss man monatlich mit gewissen Einschränkungen rechnen.

plumtree on :

Kompletter Quatsch da auch nur einen Cent reinzustecken.
Diese Standesamtgimmicks fanden alle Hochzeitspaare (OK, fünf reicht nicht für einen repräsentativen Querschnitt), die wir in den letzten Jahren begleitet haben megapeinlich.
Im besten Fall werden sie an irgendjemanden weiter geschenkt.
Normalerweise landen sie in irgendeiner dunklen Ecke und werden nach zwei Jahren entsorgt.

JoeNevermind on :

Würde ich auch sagen.

Unser Standesamtskochbuch wurde noch nicht einmal durchgeblättert!

Lass es sein.

LG
Joe

dr. pop on :

Und wenn man sich dann scheiden lässt, bekommt der eine Suppen & Salate und der andere Hauptgerichte & Nachtisch. Ist ja auch nicht so toll. ;-)

The other one on :

Du sprichst hier von Detlev und Guido, oder? ;-)

Tim G. on :

Mit so wenig Informationen kann man unmöglich darauf schließen, ob der Preis gerechtfertigt ist.
- Wieviele Seiten hat das Buch insgesamt ?
- Wielviele Seiten davon sind in Farbe ?
- werden Sonderfarben (Patone/HKS) verwendet ?
- was für eine Papierqualität wird verwendet ?
- mit welchem Verfahren wird gedruckt und gebunden?
- Hardcover, Softcover, Foliert,... ?
- Wieviele Anzeigen sollen insgesamt geschaltet werden ?
- Wer hat die Rechte an Texte u. Bildern?
- was wird an Texte und Bildern hinzugekauft
- viele weitere mögliche Kriterien...
Deine Frage ist da also eher schwer zu beantworten.

Aber im Punkt Nutzen schließ ich mich meinen Vorrednern an und rate dir eher davon ab.

saya on :

Gibt es so etwas wirklich? Als ich geheiratet habe 2007 habe ich kein Kochbuch bekommen. Mein Mann übrigends auch nicht ;-)

Alf on :

Als Scheidungsanwalt ein lohnendes Geschäft, für einen Supermarktbetreiber dürfte es dagegen einem Totalverlust gleichkommen. Lass es.

Ubi on :

Also wir haben damals auch so ein Ding bekommen. Die Werbung war auf extra Seiten "eingeheftet". Einfach nur nervig, ewig diesen Werbekram dazwischen zu haben.
Außerdem ist es nicht gerade das beste Kochbuch. Was soll ist mit einem Kochbuch, in dem ein Essen fertig ist wenn es gar ist (keine Angabe von Kochzeiten) ??
Kochbücher werden meist gezielt gekauft. Ich fürchte, das Geld ist nicht gut investiert.

noxx on :

Wir haben dieses Jahr auch eins bekommen. Ich habe sogar auch einmal reingeschaut und es dann ins Regal gestellt wo es seitdem unberührt steht.
Der Inhalt ist 08/15 und die Werbung mehr als nervig, da stimme ich mir dir vollkommen überein.
Wer denkt sich so einen Schund aus?

The other one on :

"Was soll ist mit einem Kochbuch, in dem ein Essen fertig ist wenn es gar ist (keine Angabe von Kochzeiten) ??"

Ich kann da kein Problem entdecken. Essen ist nun mal fertig wenn es gar ist. Alleine daran scheitern ja schon die meisten Hobbyköche.

Und woher sollen die Autoren deine Kochzeiten kennen? Manche Leute essen z.B. nur Abends warm.

dtxer on :

Warum nimmst du nicht die 2500€ und druckst damit Kochbücher die du direkt an deine Kunden verteilst :-D

Marzipankartoffel on :

Wenn es sich nicht gerade um das beste Kochbuch aller Zeiten handelt (http://tinyurl.com/bwtkla5) wird es mit Sicherheit weggeworfen.

Ich finde die Idee von dtxer ausbaufähig. Wie wäre es mit selbstgebastelten Gutscheinen, die an Hochzeitspaare deines Stadtteils verteilt werden? Die können dann den Gutschein bei Dir einlösen (und zum Beispiel das o. g. Buch erhalten, in das ein schöner Werbespruch von Dir eingefügt worden ist). Du hättest auch die volle Kostenkontrolle, weil Du selbst bestimmst, wie viele Gutscheine Du abgibst.

The other one on :

Dann schau dir das mal an:

[url=http://www.amazon.de/Modernist-Cuisine-Die-Revolution-Kochkunst/dp/3836532565/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1321093905&sr=8-1]Kochkunst[url]

Schon alleine die Bilder in den Büchern sind der Knaller.

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