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Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 14)

Es ist heute nicht anders: Von einigen Sonderfällen mal abgesehen, sind die Arbeiten hier im Supermarkt in ihrer täglichen, wöchentlichen und irgendwie auch jährlichen Routine immer die selben. Mit der Bürokraft hatte ich den Zählerstand abgelesen, hurra. Das war auch die einzige Aufgabe, die ich in den Jahren mit der Bürokraft erledigt habe. Rückblickend betrachtet war die Ausbildung ganz schön halbherzig. Der ganze theoretische Teil (Kassenabrechnungen, Büroarbeit etc.) ist an mir vollkommen vorübergegangen.

Aber immerhin Telefongespräche angenommen. Yeah!



Abends beim Gemüseausräumen mitgearbeitet. Mit Frau xxx, unserer Bürokraft, habe ich den Zählerstand des Gas- und des Wasserzählers abgelesen.
Weihnachtsartikel (Marzipan, Schokoladenweihnachtsmänner, Kekse …) im Laden platziert und gepackt.
Leergut annehmen. Telefongespräche angenommen. Preise für die Kasse gesucht.
Die Recycling-Boxen im Kassenbereich ausgeleert.



Milch 1

Milch ist ein natürliches Nahrungsmittel. Sie ist als anfängliche Nahrung für das Neugeborene bestimmt, enthält daher alle lebensnotwendigen Nährstoffe in leicht verdaulicher Form. Sie ist ein sehr wertvolles Lebensmittel (bei keinem anderen Lebensmittel – ausschließlich genossen – könnte man so lange überleben). Im Lebensmittelbereich wird nur Kuhmilch als "Milch" gehandelt.
Milch wird nicht nur getrunken. Der größte Teil der produzierten Milch ist der Ausgangsstoff für Butter, Käse, Joghurt, Quark, Trocken- und Kondensmilch, Sauermilch, Sahne und vieles mehr.

Die an die Molkereien gelieferte (Roh-) Milch wird auf ihre Güteeigenschaften überprüft: Eiweiß- und Fettgehalt und ihre bakteriologische Beschaffenheit. Nach diesen Eigenschaften wird die Bezahlung für die Landwirte festgelegt (Milchgeld).

1 l Milch wiegt 1029-1032 g. Sie ist somit schwerer als Wasser, aber leichter als Magermilch. Mit Hilfe einer Waage lassen sich so leicht Verfälschungen (durch Wasserzusatz oder Fettentzug) feststellen.

Ist Nestlé böse?

Nestlé ist so ein Fall für sich. Der Konzern wird (online in Foren und Social Media) gerne wie die BILD oder die AfD oder RTL zerrissen: Man muss jeden Kontakt vermeiden, man muss sowieso alles mit und von denen vermeiden, nur Boykott hilft gegen diese Pest. Wirklich daran halten tun sich wohl nur die wenigsten. Das liegt bei Nestlé aber alleine schon daran, dass das Unternehmen an unglaublich vielen anderen Firmen beteilig ist.

Offensichtliche Nestlé-Produkte zu vermeiden, ist gar nicht so schwer: Caro-Kaffee, Choclait-Chips, Choco-Crossies, Kitkat, Nescafé, Nespresso, Nesquick, Smarties, After Eight, Yes und etliche Cerealien (z. B. Clusters und Cini-Minis). Da steht überall auf der Vorderseite dick und fett "Nestlé" drauf.

Wesentlich weniger Auffällig ist die (volle oder teilweise) Beteiligung von Nestlé bei vielen anderen Artikeln: Wagner-Pizza, Maggi, Thomy, Vittel Wasser, S. Pellegrino Wasser, Contrex Wasser, Purina Tiernahrung, Gourmet Garden (veg. Fleischalternativen) oder auch Buitoni. Natürlich kann man sämtliche Produkte von Nestlé vermeiden, man sollte sich aber zumindest vorher mal ausführlich mit dessen Produkt-Portfolio beschäftigt haben, um überhaupt alles identifizieren zu können.

Und da bin ich auch schon mitten im eigentlichen Thema: Warum wettern so viele gegen Nestlé? Was macht das Unternehmen schlimmer als andere? Fragt man herum, bekommt man seit Jahren immer (IMMER!) wieder die selben Antworten, vor allem: Nestlé zapft ohne Rücksicht auf die Bevölkerung Wasser ab und verkauft es mit großem Gewinn und Nestlé zerstört den Regenwald. Im Handelsblatt gab es dazu 2019 einen ausführlichen Artikel. Viele der Skandale sind etliche Jahre her, hängen aber noch in den Köpfen der Leute fest. Es wird gar nicht mehr hinterfragt, ob Nestlé etwas an seinem Verhalten geändert hat. Ist das mit den Quellen immer noch akut? Ich weiß es nicht, man findet kaum aktuelles Material darüber.

Will ich damit jetzt Nestlé in Schutz nehmen? Nein. Ganz sicher nicht. Alle Firmen, deren Ziel es ist, eine möglichst hohe Dividende für ihre Anleger zu erwirtschaften, sollte man sehr, sehr kritisch beobachten. Und, ehrlich gesagt, die oben genannten "alten Sünden" von Nestlé hängen auch in meinem Kopf fest.

Was haltet ihr von Nestlé? Boykottiert ihr dessen Produkte? Ist es euch egal? Was würdet ihr davon halten, wenn es in einem Supermarkt keine Nestlé-Produkte mehr gäbe? Nun: Wir haben bei uns im Markt ein Experiment gestartet. Es ist nicht so radikal, dass wir nun alle Produkte, in denen Nestlè seine Finger im Spiel hat, von jetzt auf gleich verbannen, vor allem bei Maggi und den "Nes"-Produkten würde es wohl viele enttäuschte Kunden geben. Aber verbannt haben wir tatsächlich "Buitoni", da unser Nudelregal zu eng war und wir entschlossen haben, diese Sorte neben Barilla, Birkel und unseren Eigenmarken nicht auch noch führen zu müssen. Alle anderen Nestlé-Artikel werden wir zwar vorerst im Sortiment behalten, schließlich wollen wir unsere Kunden nicht vor den Kopf stoßen, aber wir nehmen keine neuen Produkte auf. Wenn von den alten welche ausgelistet werden oder vom Markt verschwinden, kommen Alternativen ohne Nestlé hier in die Regale. Aktionsartikel, also vor allem ganze Aufsteller, wird es entsprechend auch nicht mehr geben.

(Das Foto stammt noch vom letzten After-Eight-Aufsteller, den wir vor ein paar Monaten bekommen hatten und den ich noch vor diesen ganzen Überlegungen vorbestellt hatte.)


Ein Stein mit Gesicht

Pareidolie, die Eigenschaft unseres Gehirns, in beliebigen Gegenständen Gesichter zu erkennen, kennt wohl jeder von euch. In Bremen Nord liegt an einer Landstraße dieser kleine Findling vor einem Haus und wenn die Sonne im richtigen Winkel steht, sieht es für mich immer so aus, als wenn der Stein zur schreienden Fratze wird …

Ohne die Sonne und ohne das Schattenspiel erkennt man da einfach nur einen Stein. :-)


Noch ein Sonntagsschnappschuss

Noch ein Sonntagsschnappschuss. Das Regal mit den Obst- und Wurstkonserven hätte zugegebenermaßen etwas ordentlicher sein können, aber nur für's Foto wollte ich das nun auch nicht extra vorziehen. Ansonsten finde ich das Bild irgendwie cool, warum auch immer. Vermutlich auch wieder wegen der Licht-Schatten-Spielerei. :-)


Vegan, nicht vegan, ganz egal.

Eine Kundin suchte vegane Kekse. Wir haben sogar welche im Sortiment, die angebotene Sorte wollte sie jedoch nicht, weil dort das böse Palmöl verarbeitet ist.

Letztendlich entschied sie sich für einen anderen Artikel. Diese Kekse waren zwar nicht vegan, dafür ausdrücklich "mit frischer Butter" zubereitet. Meine Kollegin wies die Kundin natürlich darauf hin.

Ihr Kommentar, während sie die Kekse in den Korb fallen ließ: "Ist mir jetzt völlig egal, die muss meine Schwiegertochter ja essen."

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Was macht es? Weißes Licht!

Als wir unser altes Fleischkühlhaus in der Firma nicht mehr brauchten, ich dort aber vor 2005 noch nicht mein Büro eingebaut hatte, nutzen wir die Fläche als Lager und ich als Spielwiese. Immerhin hatten wir dort genug Strom und fließend Wasser zur Kühlung. So ein Weißlich-Gaslaser der Marke Coherent Innova 90 ist zwar ein recht unhandliches (und vor allem schweres) Spielzeug, aber der weiße Lichtstrahl (rund 4 W hatte der Laser) wärmte den kleinen, schwarzen Alu-Kühlkörper in einer Minute ganz gewaltig auf. Und ja, damit kann man sich das Augenlicht wegschießen. Bei einem Volltreffer mit der Leistung hilft auch der Lidschlussreflex nicht mehr, aber selbst vagabundierende Strahlung durch unvorsichtig in den Strahl gebrachte Gegenstände, kann schon sehr gefährlich sein. Trotzdem machen Laser Spaß – wenn man damit umgehen kann. Seufz, das ist lange her.

Röhre verkauft, Kühlhaus zum Büro umgebaut, Hobby eingeschlafen. :-(

(Ja, das große Netzteil ist von Spectra Physics und gehörte nicht zur Coherent-Röhre.)


Abladen auf dem Schutzstreifen (Die Fortsetzung)

Seit April letzten Jahres ist das Halten auf Fahrradschutzstreifen ausdrücklich verboten. Nun gibt es bei uns keine andere Möglichkeit, so dass wir uns seit dem mit immer wieder neuen Ausnahmegenehmigungen über Wasser gehalten haben. Aktuell haben wir die fünfte oder sechste Ausnahmegenehmigung. Das sollte eine vorübergehende Behelfslösung sein, bis eine vernünftige, dauerhafte Lösung gefunden wurde. Ich stand, nicht zuletzt für besagte Ausnahmegenehmigungen, ständig im Kontakt mit dem Amt für Straßen und Verkehr hier in Bremen.

Nun hatten wir endlich einen Ortstermin und haben uns mit dem ASV und einigen Mitgliedern des Berats die Situation hier vor dem Markt angesehen und einige mögliche Lösungen erörtert.

1. Auf einem der Parkstreifen ein (temporäres) Halteverbot einrichten:
Scheint die einfachste Lösung zu sein, aber es ist allen klar, dass dort garantiert jeden Morgen Autos stehen würden. Natürlich könnten wir dann die Polizei benachrichtigen und diese würde dann versuchen, die Halter der Fahrzeuge zu erreichen und letztendlich auch die Autos abschleppen lassen. Das ist aber nicht in ein paar Minuten erledigt und kein LKW-Fahrer hat die Zeit, so lange zu warten. Und wo sollte er auch warten? Auf dem Schutzstreifen? Und die Zeit dann zum Abladen nutzen? Merkt ihr auch, nicht wahr?

2. Einen der Parkstreifen mit Pollern für uns absperren:
Wäre eine super Sache. Aber mal ehrlich: Für die maximal eine Stunde am Tag würde dann die Fläche dauerhaft nicht mehr als Parkfläche zur Verfügung stehen. Das wäre wirklich unfair.

3. Den Schutzstreifen auflösen. Der existiert (derzeit) ohnehin nur auf etwa 20% der gesamten Länge der Gastfeldstraße, nämlich in dem Bereich von etwa 50m vor und bis 150m nach meinem Laden. Große Einwände vom Beirat, der Schutzstreifen muss bleiben und verbessert werden. Der Radfahrer in mir hat dem Anliegen zu 100 Prozent zugestimmt.

Es wird nun auf folgende Lösung hinauslaufen:

4. Der Schutzstreifen und die Parkstreifen bleiben, wir werden weiterhin mit Ausnahmegenehmigungen arbeiten. Die bekommen wir aber in der maximal ausstellbaren Länge von drei Jahren, so dass ich mich nicht mehr alle paar Monate darum zu kümmern brauche. Drei Jahre sind ein Intervall, mit dem ich leben kann.

Seit April 2020 brauchten wir unsere Ausnahmegenehmigung übrigens noch nie vorzuzeigen. Mal gucken, wann da die Premierenvorstellung folgen wird. :-D

Lustige Strichcodes – 396+397

Der "Respect"-Allzweckreiniger, das sind die weißen Flaschen in der Mitte dieses Aufstellers, tragen sogar gleich zwei Strichcodes für diese Sammlung auf einer Flasche.
Im oberen Bereich einen mit dem Respect-Logo, der Weltkugel mit dem Pfeil und am unteren Rand des Etiketts einen Strichcode mit ein paar Blumen, Bäumen und der Sonne.

Gefunden, wie so oft, vom lebenden Barcode-Scanner Ines. :-D