Mal einen Monat später als sonst, normalerweise musste die Bestellung immer schon bis Anfang / Mitte Juni gesendet sein, haben wir gestern die Bestellung der Weihnachtssüßwaren für dieses Jahr erledigt. Dreieinhalb Stunden (!) waren wir zugange, bis wir den 250 Seiten dicken Ordersatz durchgearbeitet hatten. Es läuft ja nicht so ganz wie im Quelle-Katalog ab. "Das will ich und das und das …", sondern wir müssen uns zunächst einen Überblick über die angebotenen Artikel verschaffen und dann anhand mehrerer Faktoren abwägen, was wir davon bestellen wollen:
Welche Artikel sind notwendig? Welche
hatten wir noch nie und sind deshalb interessant? Welche brauchen wir auf keinen Fall? Was hatten wir überhaupt im letzten Jahr bestellt und welche Produkte liefen davon besonders gut und besonders schlecht? Und natürlich ganz wichtig bei uns: Wir dürfen den beschränkten Platz hier im Markt nicht aus den Augen verlieren. Da ist man dann tatsächlich auch mit unserer Erfahrung immer eine Weile dabei. Natürlich sind das keine 3,5 Stunden stramme Arbeit gewesen. Wir sitzen am Sonntag zu Hause bei Tee und Kuchen und natürlich lässt man sich auch immer mal ablenken.
Aber so haben wir gestern bei hochsommerlichen Außentemperaturen diesen alljährlichen Akt hinter uns gebracht. Besonders spannende Artikel, die hier erwähnt werden sollten, haben wir nicht bestellt. Nur die Glückskekse zum Jahresende haben wir diesmal als kompletten Aufsteller bestellt. Die haben uns die Kunden letztes Jahr nämlich buchstäblich aus den Händen gerissen.
Vielen Dank an Hendrik, der mit diesen Strichcode mit Strohhalm und Limetten- (oder Zitronen-)Scheibe auf einer Flasche Tymbark-Limonade entdeckte, die seine Frau in Breslau gekauft hat:
Urlaub in den Sommerferien, wie es sich für einen Azubi gehört.
Diesen Strichcode mit Fahrrad, Bus und Baum hat Ines hier im Laden auf einer Packung "Traffix"-Kekse von der Bohlsener Mühle entdeckt. "
Hast du den schon?", folgte die übliche Frage beim Entdecken ungewöhnlicher Strichcodes. Antwort: Jetzt ja.
Diesen Strichcode mit einer Walnuss hat Susanne auf einer Packung Choco Crossies in der Sorte "Maple Walnut Brownie" entdeckt.
Vielen Dank für die Zusendung.
Ein Kunde quälte sich mit einem kleinen Knotenbeutel herum, der sich nicht auseinanderfalten ließ. Mit trockenen Händen ist das mitunter auch wirklich mühsam.
Eine Kundin stand in seiner unmittelbaren Nähe und bekam mit, wie er sich mit der Tüte quälte und fragte ihn, ob sie ihm helfen könne.
Seine Antwort: "
Danke. Ich ärgere mich gerne alleine herum …"
Hihi.
Die Anzeige
zu diesem Fall habe ich inzwischen geschrieben und zur Polizei geschickt. Eine Kopie des Schreibens der Staatsanwaltschaft habe ich einmal mal dazu gelegt – inklusive einer kleinen persönlichen Anmerkung. Konnte ich mir einfach nicht verkneifen …
Verdienter Urlaub.
Soll sich mal jemand anders um die Papp-Presse kümmern.
Fundstück von Susanne auf einer Packung "Beef Nuggets" von Block House: Ein Strichcode mit einer weidenden Kuh. Muh. Vielen Dank für die Zusendung!
Als wir unseren neuen Haartrockner auspackten, staunte ich nicht schlecht, als mir der in Schrumpffolie eingepackte und mit einem Aufkleber versehene Stecker des Geräts auffiel.
Sollte man das Gerät also spontan zurückgeben wollen, weiß ein eventuell anderer Kunde, dass es noch vollkommen unbenutzt ist. Wie sinnvoll das nun ausgerechnet bei einem Haartrockner ist, weiß ich nicht – aber die Idee ist dennoch ganz nett:
Diesen SPAR in Barcelona hatte ich hier Anfang 2015
schon einmal drin, aber nun gibt es mal eine aktualisierte Ansicht bei Tageslicht.
Vielen Dank an Blogleser Henning für die Zusendung:
Seit letzter Woche ist übrigens (unter anderem) Pepsi wieder überwiegend lieferbar und auch einige Rockstar-Energydrinks sind schon wieder mit dabei. Da haben sich EDEKA und Pepsico wohl auf irgendwas geeinigt. Finde ich gut. Diese
dauerleeren Regale sind nämlich unglaublich lästig.
Die
Ende 2007 und gut drei Jahre später
Anfang 2011 installierten Lichtbänder sind inzwischen schon eine ganze Weile nicht mehr im Einsatz.
Was die Elektriker damals so mühsam aufgebaut haben, wandert hier gerade nach und nach auf den Schrott. Bzw. erst einmal bei mir in die Halle und in einem zweiten Schritt dann im vollen Anhänger zum Schrottplatz. Von diesen beiden "neuen" Lichtbändern haben wir schon alles abgebaut, nur noch die nackten Tragschienen hängen jetzt noch an der Decke.
Nach diesen beiden Lichtbändern werden wir noch die ganz alten Kästen demontieren und dann kann sich hier mal der Maler an der Decke austoben. Dann sieht es wieder richtig hübsch aus.
Da werde ich mir wohl für meine Arbeitskleidung neue Namensschilder anfertigen lassen müssen. Und die Werbeabteilung muss natürlich auch die Außenwerbung hier ändern. "EDEKA Björn Meyer" klingt noch etwas ungewohnt, aber da werden wir uns schon alle dran gewöhnen. Wie wir das mit Ines machen, weiß ich noch gar nicht. Unterschiedliche Namen finde ich bei Ehepartnern irgendwie blöd, aber ich glaube nicht, dass sie auf "Meyer" umsteigen möchte …
(Haben die zu viel von ihrem eigenen Produkt konsumiert?!)
In einem Onlineshop für Modellbau, speziell Modelleisenbahnen, habe ich auch einen kleinen Rauchgenerator / Dampfentwickler entdeckt, mit dem man Dampfloks und brennende Häuser realitätsnah oder zumindest realitätsnäher gestalten kann. Die Dinger gibt es seit Jahrzehnten und sind prinzipiell recht unspektakulär.
Nur die Produktbeschreibung finde ich spitze.