Was für ein Kontrast: Eine sauteure Multifunktionsmaschine hier auf dem alten Estrich im Lager. Fast egal, hier geht es um Funktionalität, aber zugegebenermaßen könnte man die Baustelle wirklich irgendwann mal anfassen. Dahabtihrjarecht.
Erstmal bleibt das Gerät eingepackt. Anfang nächster Woche kommt dann die fachmännische Installation inklusive Anbindung an unsere Warenwirtschaft.
Die Kollegen waren gestern Abend noch fleißig und haben den Schrank und die Spüle demontiert und die Ecke (so gut es eben geht) saubergemacht. Montag kann der Drucker dann kommen und Dienstag soll das Gerät aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Ich bin gespannt…
Die Arbeiten an unseren Türen und Fenstern sind zwar beinahe abgeschlossen, aber einge Dinge plätschern noch vor sich hin. Ende letzter Woche hatten wir zum Beispiel ein paar Bleche an die Unterseiten der drei Lagertüren bekommen, damit sie nicht durch Rollbehälter, Paletten und Einkaufswagen beschädigt werden.
(Ich hätte die Dinger zwar erst anbauen lassen, nachdem die Türen gestrichen worden sind (kommt noch, sobald es wärmer wird), aber dabei werden sich die Herrn Ingenieure bei der Planung schon was gedacht haben…)
Das hier war der durchschnittliche Anblick der Spüle, die vor ein paar Jahren mal für Ordnung in der Leergutannahme sorgen sollte. Im Netzjargon würde es jetzt wohl "Fail!" heißen. Wie auch immer: Bis auf den kleinen Schrank, auf dem die Leergutkasse steht, wird das Ensemble nun wieder verschwinden. In der Ecke wird nämlich ab nächster Woche der neue A3-Drucker-Kopierer-Scanner stehen. Ist nicht optimal, aber leider die einzige Fläche, auf der dieses riesige Gerät unterzubringen war…
Hier der Strichcodes einer Flasche Kaufland-Tafelessig. Ich würde auf eine Salatschüssel tippen, aber irgendwie passt das auch nicht ganz. Andere Vorschläge?
Inzwischen haben wir auch eine Türschwelle unter unserer neuen Eingangstür, womit alles insgesamt noch etwas harmonischer aussieht. Nun müsste nur mal eine dauerhafte Lösung für die olle Waschbetonplatte her, die wir vor der Tür haben. Das Ding ist nämlich der reinste Schmutzmagnet.
Hier seht ihr unsere zukünftigen Gemüseschilder. Können wir zwar momentan noch nicht einsetzen, aber zumindest ist damit schonmal ein kleiner Punkt auf dem Weg in die neue Gemüseabteilung abgearbeitet.
So sehen sie übrigens in der Praxis aus. Hier an unserem Musterteil, das mittlerweile seit ein paar Jahren im Lager verstaubt:
Sophia hat mir diesen Barcode von "Lisas Kartoffelchips" geschickt. Mit den Blüten eher ein "hübsch dekorierter" als ein lustiger Barcode, aber was soll's. Dass sich da überhaupt jemand Gedanken gemacht hat, dieses rein zweckmäßige Grefikelement zu gestalten…
Viel spannender finde ich in diesem Fall den Hinweis "Gekocht von: Mehmet in Kessel Nr: 1" – das bringt einem das Produkt deutlich näher, es steckt plötzlich ein Mensch dahinter. Und wenn's nur der war, der die Maschine bedient hat. Aber es ist schonmal ein kleiner Schritt, um sich vom anonymen Industrieprodukt zu distanzieren.
(In der Fastenzeit 2015 wird Sophia wieder auf alle Lebensmittel mit Strichcode verzichten und darüber bloggen auf www.strichcode-fasten.de – Vielleicht ist das ja was für den einen oder anderen von euch…)