Bastian ist folgendes passiert:
Heute habe ich mein Zimmer aufgeräumt und dabei einen Lidl-Pfandcoupon über 1,75€, datiert auf den 26.7.2010 gefunden. Leider schon etwas ausgebleicht (dämliches Thermopapier!), der Barcode war leider nicht mehr lesbar, aber die Adresse des Marktes und der Betrag waren noch deutlich lesbar.
Als ich den Coupon heute einlösen wollte, ging das natürlich nicht an der Kasse, da der Barcode nicht lesbar war. Kurz drauf kam der Filialleiter, dem ich meinen Coupon zeigte. Er sagte, dass der Coupon nicht mehr einlösbar sei. Meinen Einwand, dass ja der Betrag und die Adresse des Marktes noch lesbar waren konterte er mit der Aussage, dass die Coupons nur eine Gültigkeit von einer Woche hätten und ich das Ding wegschmeißen könnte. Auf Kulanz hat mir der Marktleiter den Coupon dann doch noch eingelöst.
Irritiert hat mich die Aussage, dass die Pfandcoupons ein "Verfallsdatum" haben und nur eine Woche einlösbar sind. Ist das zulässig?
Zur rechtlichen Lage kann ich leider nichts sagen. Vom Gefühl her dürften die Pfandbons nicht (innerhalb so kurzer Zeit) verfallen, aber ich weiß nicht, ob das in den AGB ausdrücklich anders geregelt werden kann.
Aber: Auch wenn ich LIDL persönlich nicht mag, kann ich mir nicht vorstellen, dass es generell im Unternehmen so gehandhabt wird bzw. werden soll, dass Leergutbons nach einer Woche verfallen. (Falls doch, wäre es noch ein Grund, LIDL zu meiden.)
Ich denke, dass der Marktleiter entweder gerade einen schlechten Tag hatte, falsch informiert war oder dich schlicht und einfach persönlich nicht mochte.
Gibt es unter den Lesern dazu noch weitere Erfahrungen?
Beim Einmal-Hin-Alles-Drin-Markt gibt es diese Woche Ferrero Kinder-Überraschung für
44 Cent. Ich sollte die Eier dort kaufen und nicht bei unserem regulären Hauptlieferanten.
Ich zahle alleine schon im Einkauf bei meinem Großhändler brutto
vierzehn Cent mehr pro Ü-Ei, also rund 58 Cent.
Also irgendwas läuft doch hier gewaltig schief.
Kleiner Infozettel, auf dem unsere Kunden die wichtigsten Informationen zum Lieferservice bekommen können. Kein bunter Z-Falz-Flyer, sondern einfach nur ein schlichter, selbstgedruckter A4-Zettel. Das reicht für diesen Zweck vollkommen aus. Ich hatte die Datei gerade in der Hand, weil wir ein paar Details verändern wollen/müssen. Unter anderem soll die neue Handynummer mit drauf...
Kein Meisterwerk, aber erfüllt doch immerhin seinen Zweck: Das Plakat, das hier im Laden in den Plakatrahmen an den Schaufenstern und auch in den Deckenhängern im Markt auf den Lieferservice hinweist.
Ich könnte ja schwören, dass ich das Bild hier im Blog schonmal gezeigt habe, aber auch die intensivste Suche führte mich gerade zu keinem Ergebnis. Also...
Der eine oder andere hat es in der letzten Stunde vermutlich schon bemerkt: Wer hier im Blog die Beiträge kommentieren möchte, muss sich ab sofort als Benutzer registrieren und diese Registrierung über eine gültige E-Mail-Adresse bestätigen.
Kurz: Ich habe die Schnauze voll von beleidigenden und verletzenden anonymen Ekelkommentaren.
Okay, ich geb's zu: Kleine Fleischsnacks (Gyros, Döner, Hackbällchen...) und im Deckel ein passender Dip, daher der Name. Aber ich finde, dass man das nur herausfinden kann, wenn man die Packungen sehr genau betrachtet und sich ggf. sogar die Beschreibung durchliest.
Bei uns waren die Produkte nicht der Renner und ich denke, die Erklärung ist definitiv auch oder möglicherweise sogar vor allem in der Verpackung zu suchen.
Was hättet ihr denn spontan in den bunten Pötten vermutet?
Gestern also fand der zweite der beiden Lufthansa-Kurztrips nach Palma de Mallorca statt. Es ging dabei weniger um erholsame Ferien auf der Insel, als mehr um die Gelegenheit, mal mit dem A380 fliegen zu können. Was soll ich sagen – das Flugzeug
ist beeindruckend.
Hier einfach mal ein paar Bilder aus der Sonne. Es war strahlend blauer Himmel und wir hatten 27 Grad. Die Verständigung mit den meisten Einheimischen war übrigens kein Problem. Wenn auf der Insel Spanisch gesprochen werden soll, muss ich sagen, dass Spanisch fast wie Deutsch ist.
"Kurztrip nach Palma de Mallorca" vollständig lesen
Hallo Björn,
wir waren im schönen Ötztal in Österreich und dort gibt es fast nur Spar. Dieser hier ist besonders schön wegen dem Holz und der tollen Alpen-Kulisse.
Liebe Grüße
Jenny
Vielen Dank für das Foto.
Tim möchte folgendes wissen:
Hallo Björn,
interessant, wie uns das Netz verändert: Ich lese quasi täglich in deinem Blog und als es jetzt im Zuge einer Abschlussprüfung
um Point-of-Sale-Werbung geht und ich dabei ein paar Nachfragen an den Einzelhändler des Vertrauens stellen will,
ist mir nicht mein Händler um die Ecke eingefallen, sondern der Shopblogger.
Es geht in meiner Abschlussarbeit darum, eine Produktneueinführung zu planen und dieses Produkt
in Supermärkte zu bringen. Dabei würde ich gern Probiertheken in ausgewählten Märkten einrichten,
Werbung in den Supermärkten platzieren und generell natürlich die Marktbetreiber dazu bringen,
mein Produkt zu platzieren. Dies allerdings lokal begrenzt auf einen representativen Testmarkt (NRW).
Wie läuft so etwas ab? Gehe ich direkt an die Märkte heran?
Gibt es Agenturen, die die PoS-Werbung abhandeln und entsprechend mit Personal in den Märkten umsetzen?
Fällt dir zur Idee sonst noch etwas ein?
Es gibt Handelsagenturen, die sich vor allem bei kleineren und/oder regionalen Herstellern darum kümmern, dass die Ware in die Läden kommt.
Ansonsten einfach mal direkt in dem/den Laden/Läden nachfragen. Verkostungsstand ist schonmal ein guter Ansatz, immerhin gibt es vermutlich keine Werbung (Fernsehen, Print, Plakate...), also müssen die Kunden im Laden auf das Produkt gestubbst werden. Dazu sollte das Produkt auch nicht irgendwo im Regal verschwinden, sondern z.B. irgendwo an exponierter Stelle platziert werden, vorzugsweise auf einem dekorativen Aufbau oder Display, möglichst mit auffälliger (Papp-)Rückwand. Zusätzlich natürlich leicht zu erstellende Werbemaßnahmen, wie Plakate am/im Laden oder Durchsagen, in denen auf das Angebot hingewiesen wird.
Das sollte für den Anfang reichen.
Innerhalb der nächsten Stunde machen wir uns hier auf den Weg nach Frankfurt. Da
der kurze Aufenthalt auf "Malle" ja nicht gerade für einen entspannenden Urlaub reichen wird, hoffe ich doch zumindest darauf, dem einen oder anderen Blogger über den Weg zu laufen.
Kurzen Reisebericht und hoffentlich auch ein paar schöne Fotos werde ich euch dann am Montag präsentieren. Falls ich nach der Hauruck-Aktion irgendwann wieder ausgeschlafen und munter bin.
Der Weg ist das Ziel. Zumindest, wenn man das erste Mal die Chance hat, im A380 zu fliegen.
Vorhin war ein etwas sehr verpeilt wirkender Kunde im Laden, der entweder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand oder bei dem schlicht und einfach ein paar Synapsen verquer waren.
Warum der Typ aber die mit Ware gefüllten Körbe aus der Gemüseabteilung im Laden verteilt hat..? Keine Ahnung.
WARUM ich dieses Foto mal irgendwann gemacht habe, weiß ich nicht mehr. Fand's aber gerade in meinem Blogbilder-Verzeichnis wieder und musste schmunzeln. Hatte ich nicht erst vor drei Tagen
Spangenstargel, ähh... Stangenspargel
hier im Blog erwähnt?
Aber, da ist der Beweis, das Zeugs heißt wirklich so. Und wie schon einige Kommentatoren richtig festgestellt hatten, gibt es auch "Spargelköpfe" und "Spargelabschnitte" und die ganzen Stangen werden eben als "Stangenspargel" verkauft.
Clemens schreibt mir:
Hi Björn,
meine Frau und ich waren im Januar/Februar (2010 <- nur falls das mit dem veröffentlichen etwas länger dauert
) in Norwegen und die letzte Station unserer Reise war Tromsø. Einen Spar hast du ja schon mal im Blog gehabt.
Die angehängten Photos sind von einem etwas größeren in der selben Straße. (Anm.d.Red.: Die Fotos habe ich auf ein Bild reduziert. Die Innenansichten würden den Rahmen hier dann doch zu sehr sprengen...)
Meine bessere Hälfte wunderte sich warum ich unbedingt Photos von einem Supermarkt machen wollte und auch nach der Erklärung hörte das Augenrollen nicht auf. Ich dachte mir einfach das die Bilder sich in deiner Sammlung wohlfühlen werden.
Werden sie. Vielen Dank für die Einsendung!
Zu der Donut-Backstraße gab es übrigens auch einen elektrischen Drehteller, auf dem die fertig gebackenen Kringel abgelegt werden und z.B. mit Puderzucker bestäubt werden können.
Leider funktionierte der Antrieb des Tellers nicht, als ich die Maschine gekauft habe. Wir haben schließlich das Ding komplett zerlegt – und nichts gefunden. Strom floss, der Motor baute ein Magnetfeld auf, eigentlich war alles klar.
Nur, dass das Getriebe in den Jahren des Stillstands etwas festgegammelt war, das musste erst der Radio- und Fernsehtechniker nebenan herausfinden. Aber nun geht's und wahrscheinlich werden wir nächste Woche Samstag noch einen weiteren Backstraßentestlauf machen!