Sabine hatte dieses Stillleben am Rheinufer in Karlsruhe entdeckt. Vielen Dank für das Foto.
Einkaufswagen sind nicht nur praktische Helfer in Selbstbedienungsgeschäften aller Art. Nein, sie sind auch regelmäßiger Bestandteil irgendwelcher wilder Müllkippen.
Hah! Meine Privatsphäre ist geschützt. Meinen Laden erkennen SIE nicht auf den Fotos. Also: Google Street View kann kommen!
(Disclaimer: Ich bin übrigens ein großer Freund von Google Street View und halte die Argumente mit der "Privatsphäre" für absolut lächerlich. Ja, da wäre dann mein Haus zu sehen. Ja, sehen auch so schon täglich tausende Leute, die daran vorbeifahren. Und trotzdem weiß niemand, dass es MEIN Haus ist. Und wenn ich Einbrecher wäre, würde ich die Gegend persönlich auskundschaften. Das hilft nämlich weiter als ein paar möglicherweise veraltete Fotos.)
Die Piepe ist nicht nur ein See in in der Gegend, sondern umgangssprachlich auch ein Treffpunkt bei einem Kiosk an eben jenem See. Ein Treffpunkt für alle möglichen kaputten Typen, Junks und Alkoholiker. Nun hat mich eben eine Mitarbeiterin angerufen. Sie hat den Typen, der hier vor knapp zwei Wochen den Bacardi geklaut hat, gerade dort stehen gesehen.
Ob sie die Polizei informieren sollte, wollte sie wissen. Wir hatten die Videoaufzeichnung von der Tat nicht gespeichert und hätten also ggf. keine weiteren Beweise ausser unserer Aussage. Auch dürfte das Diebesgut nicht mehr bei ihm sein. Das Fahrrad war das selbe, aber auch das war kein Beweis.
Dann eben keine Polizei, das hätte nichts gebracht.
Schade eigentlich.
Mutig, mutig, die Sechserträger mit kleinen Mineralwasserflaschen komplett so hinzustellen, dass sie nicht im Verbund sondern exakt senkrecht übereinander gestapelt sind.
Verehrte Kunden, bitte heute und morgen nicht in der Getränkeabteilung husten oder laut sprechen.
Wow, kaum leuchtet an dem Leergutautomaten eine rote Lampe auf, wissen alle möglichen Leute genau Bescheid, was dem Gerät fehlt und welche Probleme da sowieso immer auftreten.
Und ich betreibe hier nur einen Supermarkt.
Die Leute, die in Technikläden arbeiten, tun mir jedenfalls gerade kollektiv Leid.
Unser Leergutautomat ist heute ausgefallen. Von einem Mikroschalter ist das kleine Metallfähnchen vom Kontakt abgebrochen und ich kann das Problem auch nicht selber beheben. Ich hoffe, dass heute noch ein Techniker kommt, aber vermutlich wird's erst morgen etwas.
Von den Kunden kommt die übliche Antwort: "Jaja, immer sind die Automaten kaputt." Heute allerdings habe ich in dem Zusammenhang schon von mehreren Kunden gehört, dass der Rücknahmeautomat beim Discounter an der Ecke schon seit mehreren Wochen außer Betrieb sein soll.
Eine Kundin sprach mich an und trug dabei in einer Hand ein Brötchen, dass sie mir entgehenhielt. "Wo kann ich das wegwerfen?", wollte sie wissen und entdeckte währenddessen den Ständer mit dem blauen Müllsack vor dem Leergutautomaten: "Kann ich das da reinwerfen?"
"Was ist denn damit?", wollte ich wissen.
"Das ist mir eben runtergefallen."
Ich würde niemanden dazu zwingen, ein "abgestürztes" Brötchen zu kaufen. Trotzdem tat ich naiv und stellte die Einwortfrage: "Und?"
Sie sah mich ungläubig an und während ich das Brötchen entgegennahm, erklärte ich, dass ich das durchaus gerne noch essen möchte. Es war frisch aufgebacken und der kurze Bodenkontakt kann nicht so schädlich sein.
Ich befürchte, ich habe sie in ihren Grundfesten erschüttert.
Auf mehrfachen Wunsch und auch aus eigenem Interesse hier noch einmal die Bilder aus dem letzten Beitrag im direkten Vergleich mit Bildern, die in den letzten zehn Minuten entstanden sind.
Ich habe auf meinem Rechner noch zwei Fotos gefunden, die Ende Mai 2001 entstanden sind. Beide Bilder sind etwa vom selben Standpunkt aus entstanden. Ich finde sie sehr interessant, immerhin hat sich unglaublich viel seit dem verändert:
Hier der Blick in Richtung Kasse, die man im Hintergrund hinter den vielen Pfeilern nicht sehen kann. Die große Tiefkühltruhe stand zu der Zeit noch und wir hatten sogenannte "Schlauchmilch", die in den grauen Kisten geliefert wurden, die auf dem Rollbehälter gestapelt sind. Interessantester Punkt auf dem Bild ist eigentlich das Angebotsschild für Vienetta-Eiscreme: 2,49 ist dort zu sehen. 1,99 kostet es heute regulär. Klar: Damals hatten wir noch die D-Mark. Interessant ist in dem Zusammenhang übrigens auch, dass wir das Eis heute umgerechnet günstiger im Sonderangebot haben als damals. 1,11€ (oder sogar noch günstiger) ist ein relativ normaler Angebotspreis.
Der alte Fleischtresen, den wir irgenwann umgebaut und eine Weile als SB-Truhe vewendet haben, ist am linken Bildrand noch zu erahnen. Das Holzregal für die Eier steht unverändert an der Wand und sogar dieses orangerote BiFi-Regal haben wir noch. Die großen Regalreihen existieren zwar vom Grundsatz noch, allerdings hatten wir in 2002 komplette neue Regale angeschafft. Die neuen Regale waren weniger tief, so dass wir eine komplette zusätzliche Reihe unterbringen konnten. DAS war ein unglaublich aufwändiger Umbau, bei dem wir hier von Samstag 18 Uhr bis Sonntag 23 Uhr im Grunde ohne Unterbrechung gearbeitet haben. Hätte viele Bilder für's Blog gegeben, aber das gab es damals noch nicht und daran, dass man sowas überhaupt dokumentieren könnte, hat auch niemand gedacht...
Daniel hat mir ein paar Fotos von SPAR-Märkten und deren Werbeschildern in Irland geschickt. Dazu schreibt er:
Als ich kürzlich in Irland unterwegs war, haben meine Freundin und ich uns beim ersten Spar Markt den wir gesehen haben, kurz angeguckt, gegrinst und geknipst.
Der Spar Markt in Kilkenny war leider eine Baustelle, aber das Logo fand ich doch recht schick, ebenso wie das von dem Markt in Dublin.
Spar ist in Irland wohl eher eine Art Straßen-Verpflegung mit kalten und warmen Snacks, Süßigkeiten, Getränken usw. Die komplette Einkaufswelt ist wohl Tesco und SuperValue vorbehalten, dicht gefolgt von Aldi und Lidl. Diese sind aber im Vergleich zu den ersteren, scheinbar Geistermärkte mit nur vereinzelt vorhandenen Kunden. Oder ich war nur zu den falschen Zeiten einkaufen
Vielen Dank an die beiden für die Fotos. Den Markt auf dem untersten Foto hatte ich übrigens hier auch schon einmal – bei Dunkelheit mit Beleuchtung.
Ein Kollege war gerade privat hier im Laden und folglich auch in Zivilbekleidung. Plötzlich fiel uns ein Typ auf, der mit einer mit unbekanntem Inhalt prall gefüllten Tasche den Laden durch den Eingang verlassen hatte.
Reflexartig sprangen wir auf und rannten durch den Laden, hechteten über die Schranke und wurden vor der Tür mit einer völlig neuen Überraschung konfrontiert. Es war nunmal so, dass mein Mitarbeiter in Zivilbekleidung war und vor mir herrannte. Ein Kunde dachte nun wohl, dass ich hinter einem Ladendieb her bin und hätte ihn beinahe mit ein paar handfesten Argumenten in Form einer ausgestreckten Faust aufgehalten.