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Niedlicher Versprecher

Mal ein niedlicher Versprecher einer älteren Kundin:
Haben Sie Spangenstargel?
Ja, in Däsern und Glosen. :-D

Nicht scannen!!!111EINSELF

Kurzes Erlebnis an der Kasse: Eine Kundin mittleren Alters wollte partout nicht, dass mein Mitarbeiter die Waren über den Scanner zieht.

Nach kurzer Diskussion hat er dann die jeweiligen Artikelnummern manuell auf der Tastatur eingegeben, worauf die Kundin sichtlich erleichtert reagierte.

Ich bin ja neugierig, suchte etwas im Web und stieß dabei (unter anderem) auch auf diesen Text:
Als Ajna mir das erste Mal erzählte, daß der Strichcode an Waren ein spaltendes bzw. auflösendes Feld erzeugt, war ich zornig und verlachte Sie. Sie sagte mir auch, daß Sie ihre gekauften Waren nie über den Laser - Scanner an der Kasse laufen ließe; diese Scanner­­­systeme seien die schlechtesten, die es gäbe. Ich antwortete ihr, daß dies unmöglich sei und der Laserstrahl, der diese Strichcodes erfaßt, nie eine negative Energie auslösen könne. Sie sagte mir darauf, daß Sie diese Strichcode­wirkung unmöglich zu neu­­tra­lisieren imstande sei, sonst alles andere neutralisieren kann. [...]
Nehmen wir mal die Fakten: Der Strichcode ist ein auf die Umverpackung eines Produktes aufgedrucktes Bild. Ein Laser ist nichts anderes als Licht. Polarisiert und von einer Wellenlänge. Aber genau dieses Licht kommt anteilig auch im Sonnenlicht vor. Bei einem Handscanner ist oftmals überhaupt kein Laser im Spiel, die Dinger funktionieren mit ordinären LEDs. Aber wie auch immer: Da ist kein Hexenwerk und auch keine ionisierende Strahlung dabei, wenn wir hier die Artikel über den Scanner ziehen.

Zu Hause erstmal mit "positiver Energie" bestrahlen.

Lieferhandy

Hier im Stadtteil liefern wir Ware ja auch aus. Viele ältere Kunden und auch ein paar lichtscheue Nerds nutzen diesen Service. Bislang hat unser Bote immer seine private Handynummer rausgegeben. Er sagt zwar immer, dass es ihn nicht gestört hat, aber irgendwie war da doch so ein komischer Beigeschmack. Wer weiß, auf was für Ideen die Leute so kommen..?

Jetzt habe ich ihm so ein billiges PrePaid-Handy gekauft. Für 12,95 Euro inklusive 10 Euro Startguthaben. Das kann er dann nachts und am Wochenende ausschalten. Falls es jemanden der mitlesenden Kunden interessiert: Die Nummer lautet 0163-4672858.


E-Mail vom Anwalt

Ein Unternehmen, über das ich vor einiger Zeit berichtet habe, wurde in den Kommentaren ziemlich zerrissen. Nun habe ich eine E-Mail von einer Anwaltskanzlei bekommen, die dieses Unternehmen vertritt. Inhalt: Die fragwürdigen Kommentare sollen doch bitte gelöscht werden. Kein Problem, für sowas hätte bei mir sogar ein ganz unförmlicher Anruf gereicht.

Interessant fand ich die Vorgehensweise: Die haben den Blogeintrag mitsamt der Kommentare ausgedruckt, die Seiten wieder eingescannt und diese Grafiken dann als PDF-Datei verschickt. Warum sollte man auch den einfachsten Weg nehmen? :-)


activ(e) Ladendiebe

Meine Fresse, die Leute klauen echt alles. Diese leere Packung Tütensuppe haben wir eben im Regal gefunden. Soll man darüber weinen oder schon fast wieder lachen?!? :-O


BiFi-Aufschnitt

Es ist fast erstaunlich, dass es dieses Produkt nicht schon früher gab: Salami-Aufschnitt unter der Marke BiFi. Den superbekannten Namen hat die Mini-Salami ja. Ob sich die Marke auch ins Kühlregal portieren lässt, oder ob "BiFi" doch für immer einfach nur ein Snack bleiben wird, werden wir sehen...


Sabbeln statt zahlen

Eine Kundin hatte eingekauft. Naja, eigentlich noch nicht ganz: Die Ware war schon über den Scanner gezogen, als das Handy der Kundin klingelte.

Statt den Anrufer wegzudrücken oder zu ignorieren ging sie ran und telefonierte für deutlich über eine Minute. Nicht viel Zeit für ein ausgiebiges Gespräch, aber die wartenden Kunden hinter ihr und auch mein Mitarbeiter verdrehten (zumindest schon gedanklich) die Augen.

Ich glaube, ich wäre nicht so ruhig geblieben. Weder als wartender Kunde noch als Kassierer... :-O

SPAR-Markt in Cortellazzo / Italien

Mike hat mir dieses Foto zugemailt. Dazu schreibt er:
Moin,

hier ein Bild fuer deine Kategorie Spar-Maerkte aus aller Welt. Das hier ist ein Spar Markt in Cortellazzo, Italien, oestlich von Jesolo. Ein Bild aus dem Innenraum habe ich leider keines, da gerade in dem Moment die Polizia vorbeikam und sich mit dem Verkaeufer unterhalten hat. Die zu fotografieren hab ich mich leider nicht getraut ;-).
Hätte bestimmt für eine interessante Diskussion und mühsame Erklärungen gesorgt. Oder eine gemütliche Nacht ganz im Kreise der Familie. :-)


Was wir nicht haben!

Seit etwa zweihundertjahren gibt es diese Geräte. In fast jedem Haushalt findet man eine, in eigentlich allen Büros sowieso. Es gibt sie von schlicht und billig bis zum luxeriösen Modell voller Mikroelektronik.

Die meisten Vertreter und sonstigen gewerblichen Besucher wundern sich immer wieder, dass ich ihnen einen kleinen besonderen Getränkewunsch nicht erfüllen kann. Aber das wäre auch tatsächlich beinahe der einzige Grund, so ein Gerät anzuschaffen. Wir haben hier zwar ein paar wenige Kolleginnen, die sich ihr Heißgetränk in einer Thermosflasche mitbringen (und das ist auch noch meistens Tee), aber ansonsten besteht im Kollegenkreis offenbar eher kein Bedarf. Wir hatten früher auch mal so ein Gerät, sogar verschiedene Modelle nacheinander. Es scheiterte aber meistens am mangelnden pfleglichen Umgang: Entweder wurden die Zubehörteile beschädigt oder das Innenleben wurde bis zum Überschreiten der Ekelgrenze vergammeln lassen. Dann eben nicht, dachte ich mir und bringe damit immer wieder Leute zum staunen.

Ja, wir haben keine Kaffeemaschine. :-)

In den Sack geschüttet

Ein Mann, Marke Flaschensammler, stand vor dem Leergutautomaten und entsorgte seine gesammelten Werke.

Plötzlich sah ich aus der Entfernung, wie er kurz mit einer Flasche in der Hand zögerte, sich schließlich zum blauen Müllsack umdrehte und den Restinhalt der Flasche dort hineingoss. Es dürfte sich mindestens noch um die halbe Flasche gehandelt haben.

Als ich ihn zur Rede stellen wollte und darauf hinwies, dass es sich dabei um einen Mülleimer und keinen Ausguss handele, guckte er mich an wie zwei Wagenladungen Stroh, zuckte mit den Schultern und fütterte weiter den Leergutautomaten.

Weiteres Einreden sinnlos.

Botschaftertreffen-"Live"blog, Teil 5

Nach dem Besuch bei Ritter-Sport ging es direkt nach München. Gebucht hatte ich im relativ neuen "Stay2Munich". Ich wusste nicht, was mich erwartete – aber die Bewertungen bei HRS waren überwiegend gut bis sehr gut und das würde ich so unterschreiben. Superfreundlich, sauber und gut ausgestattet. Aber eben am Stadtrand.

Als ich das Gebäude sah, musste ich lachen. Kamen wir nicht gerade von einer Firma voller bunter Quadrate? :-)



Der Blick aus dem Zimmerfenster im dritten Stock war irgendwie gewohnt. Hier in Bremen sind McDonalds und METRO übrigens auch unmittelbar nebeneinander... :-O



Quietscheentchen im Badezimmer. :-)



Den Weg zum Oktoberfest haben wir uns übrigens gespart. Gewitter und Starkregen hatten uns schon auf dem Weg nach München begleitet und es hat auch den ganzen Abend mehr oder weniger stark geregnet. Naja, nächstes Jahr vielleicht. ;-)

Botschaftertreffen-"Live"blog, Teil 4

Vergesst das "live"... Da die UTMS-Anbindungen im Verlauf der Autobahnen nicht gerade prickelnd bis gar nicht vorhanden sind, musste ich das gesteckte Ziel, quasi live zu bloggen, doch aufgeben. Inzwischen bin ich wieder in Bremen.

Nachdem sich wir 22 "Botschafter" uns vor dem Haupteingang des Verwaltungsgebäudes getroffen hatten, begann der gestrige Tag zunächst mit einer kleinen Runde, in der wir uns alle vorstellten. Welch Überraschung: Die meisten Teilnehmer sind selber Blogger oder aber doch zumindest auf Plattformen wie Twitter oder Facebook aktiv.

Danach begann der spannendste Teil des gesamten Besuchs im Werk: Der Rundgang durch die Schokoladenproduktion. Aber ausgrechnet davon kann ich euch leider keine Bilder bieten. Innerhalb der heiligen Hallen war striktes Fotografierverbot. Die Produktionsschritte sind grob betrachtet ganz einfach: Die Zutaten für die Schokoladenmasse werden gemischt und gewalzt. Danach wird die Schokoladenmasse conchiert, ggf. mit anderen Zutaten (z.B. Haselnüsse, Erdbeerstücke etc.) vermischt, in Formen gefüllt, abgekühlt und verpackt. (Auf diesem Foto, das man leicht im Web selber finden kann, sind die schon aus den Formen gestoßenen Tafeln auf dem Weg durch den Metalldetektor zu sehen.
Im Großen und Ganzen alles recht unspektakulär, aber es war doch mal schön zu sehen, wie die Schokolade produziert wird.

Danach ging's ins Restaurant und im Anschluss daran haben wir uns alle in einem der Besprechungsräume versammelt. Abschließend haben wir ein großes Brainstorming veranstaltet, bei dem viele Ideen für alle möglichen mehr oder weniger guten Marketingaktionen herausgekommen sind. In meiner "Doppelrolle" als Konsument und Händler betrachte ich die Dinge ja auch noch von einer weiteren Seite.



Es gab (natürlich) unmengen an Schokolade zu essen... :-)



Vor dem Brainstorming gab es Gelegenheit, alle Ritter-Sport-Zutaten im Originalzustand zu probieren: Napolitaner-Waffeln, Rosinen mit und ohne Rum, Nüsse, Mandeln, Erdbeerstücke, Marzipan, Nougat und Butterkekse. Das hat Spaß gemacht und war doch sehr interessant.



Viel mehr gibt es zunächst leider gar nicht zu berichten. Mal gucken, wie es als "Botschafter" weitergeht. Für uns ging die Fahrt jedenfalls direkt nach dem Treffen nach München weiter. Wir brauchten schließlich ein Bett für die Nacht und außerdem sollte es ja noch auf die Wiesn gehen. Dazu später mehr...