Aus dem Hause
Vilsa gibt es ein
neues Produkt, dass es auch nur jetzt im Herbst geben wird. In dieser Schorle befindet sich trüber Apfelsaft aus dem
Alten Land.
Aber hatte ich bei dem Vertreter tatsächlich eo einen Aufsteller geordert, der bis zum Boden mit Ware gefüllt ist? Normalerweise boykottiere ich diese Displays, denn spätestens wenn die ersten 2/3 der Ware abverkauft sind, wird der Zugriff für die Kunden lästig und der Rest des Displays zur Stolperfalle.
Zwei Polizisten traten durch die Eingangstür und guckten etwas irritiert und offenbar etwas suchend in den Laden. Da ich das zufällig mitbekommen hatte, ging ich zu ihnen und erkundigte mich, ob ich helfen könnte.
"Ihr habt uns gerufen?", wollte einer der beiden Polizisten wissen.
Also ich hatte es nicht getan. Und auch im gesamten Kollegenkreis wurde die Frage ausdrücklich verneint. Ich überprüfte sogar unsere drei Telefone, aber auf keinem wurde kürzlich die Nummer der Polizei gerufen.
Als ich wieder nach vorne ging, standen dort bereits zwei Streifenwagen und insgesamt vier Polizisten führten mit ein paar Typen vor der Tür eine rege Diskussion.
Und da hatte ich auch eine Idee, was da für Verwirrung gesorgt haben könnte: Irgendjemand rief die Polizei (wegen eben jener Typen) und hatte "SPAR-Markt Gastfeldstraße" als Ortsbeschreibung angegeben.
So fühlt sich übrigens ein Leergutautomat, wenn Flaschen in ihn hineingesteckt werden. Also nehmt ein bisschen Rücksicht auf die armen Geräte und haut da nicht jeden Müll rein.
Nur zur Info: Ab sofort werden die E-Mail-Adressen übrigens gar nicht mehr angezeigt. Egal ob eingeloggter Nutzer oder nicht.
Dank an DJ Teac für den ausschlaggebenden Hinweis.
...macht sich welche.
Oder: Ladungssicherung für Anfänger.
(Quelle unbekannt!)
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löschen.
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Der Freimarktsumzug steht bevor und wir haben uns fest vorgenommen, dort frisch gebackene Mini-Donuts anzubieten. Aber aus mehreren Gründen möchten / können / wollen / dürfen wir die Maschine nicht einfach auf einen Tisch stellen. Es muss eine Scheibe davor, ein sogenannter Spuckschutz. Doch wie realisieren?
In den ersten Jahren hatte ich hier eine Bäckerei als Untermieter. Die haben auf dem Umzug eine Berliner-Backstation stehen gehabt und irgendwo musste das doch da auch gelöst gewesen sein. Also habe ich mal die alten Bilder rausgekramt, in der Hoffnung, dort fündig zu werden.
Linsk und rechts eine Führung aus Edelstahl und dazwischen eine ca. 50cm hohe Glasscheibe. Sollten wir auch hinbekommen, wenngleich ich etwas Sorge habe, dass uns die Zeit bis übernächsten Samstag wegrennt...
Eine fast neunzigjährige Stammkundin sprach mich an: Sie würde seit dem Vortag ihre Geldbörse vermissen. Hundertprozentig hätte sie die eingesteckt, aber als sie an der Kasse ankam, sei ihr Portemonnaie verschwunden gewesen.
Wir sahen uns die Videoaufzeichnung an: Die alte Kundin betrat den Laden und steuerte zunächst direkt auf den Leergutautomaten zu. Einen Einkaufswagen, in dem sich ihre offene Handtasche befand, hatte sie schräg hinter sich stehen. Während sie ihre Flaschen abgab, näherte sich ihr eine etwas heruntergekommen wirkende Frau und blickte direkt und ziemlich unverfroren in die offenstehende Tasche und wandte sich dann aber schnell wieder ab.
In den folgenden 15 Minuten hielt sich diese Frau immer irgendwie in der Nähe meiner alten Stammkundin auf. Tat zwar immer so, als würde sie sich zufällig für die Produkte in der Nähe interessieren – aber es war doch deutlich zu erkennen, wie sie immer wieder in unbeobachten Momenten die Nähe des Einkaufswagens und der offenen Handtasche suchte.
Schließlich gelang es ihr, in die Tasche zu greifen. Schnell ließ sie das Portemonnaie in ihrer Jackentasche verschwinden, stellte ihre "Alibi-Produkte", die sie in der Hand hielt, in das nächste Regal und verließ den Laden. Dabei ließ sie sich noch eine gefüllte Tragetasche mit SPAR-Aufdruck von meiner Kassiererin aushändigen.
Was zum..? Wir sahen uns die Ereignisse an, die vor dem neugierigen Blick in die Tasche stattgefunden hatten. Die Frau hatte zunächst ganz normal ein paar Dinge eingekauft. Während sie noch in der Warteschlange stand, betrat ihr späteres Opfer den Laden. Sie bezahlte, ließ die Tasche an der Kasse stehen und betrat den Laden erneut. Wie es weiterging steht oben.
Wir haben die Videoaufzeichnung gesichert und eine Kopie davon für die Polizei auf CD gebrannt. Die alte Dame haben wir schließlich sogar noch zur Polizeiwache gefahren, wo sie den Diebstahl anzeigte. Ob die Bilder irgendwie helfen werden? Ich würde es wünschen. Der alten Frau ging es gar nicht so sehr um die paar Euro oder einen neu zu beschaffenden Ausweis. Es war die Demütigung, der Übergriff auf fremdes Eigentum. Und glaubt mir: Ich konnte das mehr als gut nachvollziehen...
Irgendwas stimmt mit der Kistenannahme des Leergutautomaten momentan nicht. Hin und wieder verweigert er eine Kiste, dann wiederum erkennt er sie. Das Problem ist bei uns aber zum Glück nicht allzu dramatisch, da wir nicht soooo viele Kisten zurückbekommen. Darum geht es aber gerade auch gar nicht.
Ich weiß gar nicht, wer von meinen Mitarbeitern dieses Schild geschrieben hat – aber ich habe mich über den Ausdruck "händisch" gefreut. Keine Ahnung, warum, aber ich mag das Wort einfach.
Offenbar ist
der Ausdruck aber nicht allzu vielen Menschen geläufig. Eine Kundin stand nun auch vor dem Gerät, sah mich mit großen Augen an und wollte wissen: "
Was heißt denn das?"
T-Shirt-Aufdruck einer Kundin:
"Two Coke for a better Planet."
Kapier' ich nicht.

Nichtmal mit ganz viel Fantasie und Google-Einsatz. Es ergibt ja nicht mal einen Sinn, schließlich wird dem Konzern hinter "Coke" eher ein Beitrag zu einer schlechteren Welt zugeschrieben.
Oder meint sie Kokain? Aber warum dann zwei? (Lines?)
Ich hätte sie
doch fragen sollen.
Bezugnehmend auf
diesen Artikel von gestern erreichte mich heute Vormittag die folgende E-Mail:
"Hallo, Björn,
ich bin stellv. Marktleiter bei LIDL. Die Pfandbons haben keinen Ablauf der Gültigkeit! Die werden unabhängig vom Datum angenommen.
Außerdem ist die Aussage des Marktleiters falsch, da das Datum direkt unter dem Scan-Code aufgedruckt ist und daher wohl auch nicht mehr zu lesen war oder? Ich nehme selber Bons aus dem letzten Jahr noch an."
Ich handhabe das hier nicht anders. Und eigentlich hätte ich das auch von keinem anderen Unternehmen ernsthaft erwartet.
Immer wieder mal fragen Kunden nach "Roland Mehl". Verständlich, denn immerhin sitzt die
Roland-Mühle hier Bremen. Vor einiger Zeit hatte ich mal direkt bei der Mühle ein paar 1kg-Pakete abgeholt. Ein recht mühsamer Vorgang und in keinem Verhältnis zum Warenwert.
Nun ist mir aber auch klar, warum man das Roland-Mehl im Grund nirgends findet. Ich zitiere:
"Die zuverlässige Qualität unserer Produkte sowie unsere Produktideen werden von erfolgreichen Unternehmen der Lebensmittelindustrie und des Backhandwerkes in Deutschland und in vielen anderen Ländern der Welt geschätzt. "
Alles klar, es wird also vor allem für Groß
verbraucher produziert. Alles klar.
Also, liebe Kunden: Wenn ihr Brot aus Roland-Mehl haben wollt, kauf beim Bäcker eures Vertrauens.
Es gibt Zufälle, die gibt es gar nicht...
Vor einigen Jahren in Schweden die Pringles "Salt & Pepper" entdeckt und gleich für lecker befunden. Vor ein paar Monaten wurde ich von einem Blogleser gefragt, ob er mir irgendetwas aus Schweden mitbringen soll – wie das ausgegangen war,
wisst ihr ja.
Tzja... Und nun sind die, nur ein paar Wochen nach dem Bericht, sogar bei uns gelistet. Ob sich da ein Einkäufer hier im Blog hat inspirieren lassen?
Da die Person das Blog nicht kennen wird, besteht wohl auch keine Gefahr, dass dieser Blogeintrag ihn ab jetzt vorsichtiger werden lässt.
Wenn der Typ jedenfalls nochmal wiederkommt, der hier regelmäßig mit Nüssen "Druckbetankung" macht, ist er fällig. Jetzt haben wir Fotos und ein Video von ihm und da hilft ihm auch keine Ausrede mehr.
Und wer mit so einer markant durchlöcherten Hose und auffällig bedruckter Kapuzenjacke herumläuft, macht einem die Erkennung netterweise noch einfacher.