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Druckplatte

Beim aufräumen in einem Nebenraum hier ist mir im wahrsten Sinne des Wortes eine Druckplatte aus Aluminium vor die Füße gefallen. Was sie leider nicht ohne Beschädigung überstanden hat. :-(

Die Platte stammt aus dem Jahr 2002 und stellt die Seite dar, auf der ein Artikel über mich, meinen Laden und Artikel aus Fairem Handel zu finden war. Ein Stammkunde hatte mir das Ding aus der Druckerei mitgebracht und ich habe mich damals sehr darüber gefreut. Auf der kleinen Kante hatte ich das Stück an die Seite eines Regals gehängt und da hing sie seit... Naja, Jahren eben.

Trotz des Knicks werde ich die Platte aber hier in Ehren halten. Sowas bekommt man ja nun auch nicht alle Tage. :-)



Hier ist der Artikel noch einmal in lesbarer Version.


Traubenpanne

War ja klar. Murphy in Reinform. Und Ingo, hör auf, so blöde zu lachen... Was passiert ist? Nun, wir hatten diese Woche Trauben in Kiloschalen im Angebot. Wir hatten jeden Tag fünf Kisten, die teilweise ärgerlicherweise nichtmal bis zum frühen Nachmittag gereicht hatten.
Und heute? Samstag, der bekanntermaßen umsatzstärkste Tag der Woche: Zehn Kisten bestellt. Und vier übrigbehalten. Grmpf.


Die wichtige Sechs

Zwei Kunden philosophierten an der Kasse über den öffentlichen Personennahverkehr der Stadt. Ergebnis: Auf die Straßenbahnen hier in Bremen könnte man verzichten.

Bis auf eine: Die Linie Sechs.

Uni – Bahnhof – SPAR – Flughafen. :-)

Donut-Tüten

Nachdem wir nun auch den ersten Karton mit speziellen Tüten für die Donuts bekommen haben, ist die Ausstattung beinahe komplett.

Heute Abend werden wir übrigens noch einen Testlauf mit der Backstraße durchführen. Es werden nicht tausende Mini-Donuts entstehen, herpilgern wird sich also nicht lohnen. Wer aber zufällig gerade in der Nähe ist, darf gerne ein paar Kringel probieren. Die sind nämlich wirklich lecker! :-)


DAS ist ein Einkaufswagen!

Bobby von discounto.de hatte mich angeschrieben und mir dieses Foto von sich und seinem Geschäftspartner geschickt. Vor jemand wieder etwas von "billiger Werbung" schreit: Hier habe ich schon einmal über Discounto berichtet.)

Wie auch immer: Einen Laden mit solchen Einkaufswagen ausstatten (vielleicht mit herunterklappbaren Trittleitern ausgestattet) und schon dürfte die Kennzahl "Umsatz pro Kunde" deutlich steigen.
Naja, vielleicht auch eher auf Null sinken, weil keiner mehr die Wagen befüllen kann. Pech gehabt, da fehlen wohl doch die ausklappbaren Trittleitern... :-)


Etwas Apfellieblos

Gestern berichtete ich von dem kompletten Aufsteller VILSA "Apfelliebe", den ich bestellt hatte. Kein Bio-Produkt, aber ein doch eher natürlich und authentisch wirkender Artikel: Eine Apfelschorle aus trübem Direktsaft aus der Region und kein Zuckerzusatz. Toll.

Das zusätzliche Apfelaroma will da so gar nicht passen:

PS: Was ist eigentlich Apfelsaftaroma? :-O


Packerknoten

Vor etlichen Jahren, noch weit vor meiner Selbstständigkeit, hat mir mal ein Mitarbeiter unseres Pressegrossisten einen tollen Trick, also eine besondere Technik, gezeigt, wie man Zeitungen bündeln kann. Wie bündeln die meisten Leute ihre Zeitungen, z.B. für die Altpapiersammlung? Meistens wird ein viel zu langes Stück Band abgeschnitten, dann werden die Enden über Kreuz gelegt, das schwere Zeitungspaket wird überkopf gedreht und eventuell muss sogar noch eine zweite Person mithelfen und den Daumen auf den zukünftigen Knoten drücken. Kennt ihr alle, oder?

Diese Bündeltechnik liebe ich und vermittele sie hier möglichst vielen Mitarbeitern. Versuche es zumindest. Manche bekommen sie nach Jahren nicht hin. Eine ehemalige Mitarbeiterin, inzwischen Rentnerin, hatte die Technik durch reines Zusehen gelernt. Plötzlich konnte sie es...
Wenn ich die Methode jemandem zeigen möchte, beginne ich das Gespräch immer so: "Wetten, dass ich das Paket innerhalb von 30 Sekunden alleine mit so wenig Band wie gerade nötig so stramm zusammenbinden kann, dass man kaum noch einen Finger unter die Schnur schieben kann?" Normalerweise ernte ich darauf erstaunte Blicke und ungläubiges Kopfschütteln – und beweise in den folgenden 30 Sekunden stets das Gegenteil.

Der Vertreter des Zeitschriftenhandels ist mittlerweile längst in Rente, aber was ich von ihm gelernt habe, wird mich immer an ihn erinnern. :-)

Vor einiger Zeit habe ich beim eher zufälligen durchblättern irgendeines Kinder- oder Schulbuches die folgende Abbildung entdeckt:



"Packerknoten" heißt es dort und beschreibt exakt die Technik, die ich hier für meine Remittenden anwende. Leider bin ich bei der Suche im Web nicht weiter fündig geworden. Das, was dort als "Packerknoten" aufgeführt wird, beschreibt etwas völlig anderes. Falls aber Interesse besteht, mache ich mal mal ein Video daraus. :-)

Ich arbeite im Einzelhandel

Diesen Text an Anja mir zukommen lassen. Die genaue Quelle ist unbekannt, der Text ist auf etlichen Blogs und Fun-Seiten zu finden. Und jetzt auch hier... :-)

Ich arbeite im Einzelhandel.

Ich bin in der Lage, gleichzeitig 3 Kunden zu bedienen, an der Kasse 4 Fragen zu beantworten, Preise für 5 verschiedene Artikel aus dem Stegreif auswendig zu wissen, Bestellungen bei 6 verschiedenen Firmen zu tätigen und nehme 7 eingehende Telefongespräche an.

Ich spreche alle Sprachen mit allen Dialekten, kann jede Währung im Nu umrechnen, habe mit allen Bereichen dieser Abteilung zu tun, kenne jeden Artikel und weiß dessen Eigenschaften und wann er lieferbar ist.

Ich bin verantwortlich für die kleine Aufschrift auf der Verpackung, für defekte Produkte, dafür, dass die Firma nicht liefern kann, für unvollständige Beschreibungen und deren schlechte Übersetzung, die Reparaturdauer beim Hersteller, eventuelle spätere Mängel und natürlich auch für die ungünstigen Einkaufspreise.

Des Weiteren bin ich verantwortlich für das heutige Wetter, die unwürdigen Bedingungen Ihrer Anreise, die ollen Busse, U- und S-Bahnen. Die verstopften Straßen und die vollen Parkhäuser gehen ebenfalls auf meine Kappe, Sie dürfen mich gern dafür anschreien.

Ich habe magische Fähigkeiten und kann ausverkaufte Artikel herzaubern, außerdem bin ich in der Lage, die Ware zu Ihrem Wunschtermin vorrätig zu haben.

Ich kann die Wünsche meiner Kunden von Ihrer Stirn ablesen. Ich weiß auch, dass wenn Sie eine Rücklage für Freitag machen, Sie diese erst am Samstag abholen werden.

Ich lächle, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden den Psychiater. Ich bin Ihnen gerne beim Abbau Ihrer Aggressionen behilflich und ertrage mit voller Ruhe auch gern die schlimmsten Beschimpfungen und Bedrohungen.

Alkohol- und Knoblauchfahnen, sowie Schweißgeruch gehören zu meinen Lieblingsdüften, hauchen Sie mich ruhig nach Herzensluft an.

Ich ersetze die Hausinformationen, kann Drucker, Faxe und Fernseher reparieren, Stromkabel verlegen, Plakate drucken und das ganze Mobiliar selber schreinern; kann schauspielern, singen, tanzen, fliegen, mich unsichtbar machen und unter Wasser 30 Tage die Luft anhalten.

Ich kenne weder Sonn- noch Feiertage, arbeite gerne unentgeltlich bis in die späten Abendstunden und meine Familie ist mir eh’ unwichtig, denn persönliche Freizeit ist mir ein Graus. Die einzige Freude meines Daseins ist es, anderen selbstlos zu dienen.

Ich arbeite gerne im Einzelhandel!