Das ist eher harmlos, denn große Mengen kann man niemandem vorwerfen. Nicht-Flaschensammler haben auch nicht immer Lust, für jede einzelne Flasche zu laufen und wenn jemand z.B. eine Party veranstaltet, fällt auch viel Leergut an. Nett ist es dann, wenn jemand mit vielen Einzelgebinden andere Kunden zwischendurch vorlässt und nicht den Automaten ewig lange am Stück blockiert.
b) Sie haben viele schmutzige, verformte, beschädigte, besonders exotische oder noch mit Gammel und sonstigen Flüssigkeiten gefüllte Flaschen und Dosen.
Das ist das Hauptproblem. Restflüssigkeiten verschmutzen den Automaten und verhindern die Griffigkeit der Transportbänder. Lichtschranken und Sensoren blockieren, klebrige oder verformte Gebinde bleiben irgendwo in den Geräten hängen und müssen oftmals durch einen Mitarbeiter herausgeholt werden.
Die gesammelten Reste, die oft als große Pfütze vor den Automaten verbleiben, riechen meistens sehr unangenehm und kleben und sorgen somit meistens für das "leergutautomatentypische" Umfeld.
In diesem Jahr haben wir übrigens wieder die "sexy Adventskalender". Die mit den Kerlen drauf liefen im letzten Jahr sehr gut, der "weibliche" Kalender nicht so. Das könnte allerdings am ausgesprochen bescheidenen Motiv gelegen haben. Dieses Jahr gefällt der Kalender ja sogar mir richtig gut. Aber wenn, dann hänge ich mir den Spongebob-Kalender auf.
Achso: Der Glaser war vorhin da und hat ganz unspektakulär binnen einer Viertelstunde die angeknackste Scheibe der Ausgangstür gegen eine neue ausgetauscht.
Das ging so schnell, dass ich nichtmal mehr dazu gekommen bin, ein Foto zu machen.
Ergänzung auf einem der gedruckten A4-Schilder über den Mehrweg-Kisten in der Weinabteilung. Ich weiß leider nicht, ob's ein Kunde oder einer meiner Mitarbeiter war. Aber egal, ich musste lachen und für's Blog hat es auch gereicht. Mission erfüllt.
Die Visa-Schreibtischutensilien-Box hat übrigens einen neuen Eigentümer. Die gesuchte Zahl war die 325 (ermittelt durch Eingabe einer Zahlenkolonne in meinen Taschenrechner, dann ein paar mal die Wurzeltaste drücken und vom dargestellten Ergebnis die letzten drei Ziffern).
Wenn ich nichts übersehen habe (falls doch, bitte melden!), hat niemand diese Zahl erraten. (Axel W. mit seinen 500 Mails mit unterschiedlichem Inhalt mal außen vor gelassen...)
Der Gewinner heißt Jan A. und hat immerhin auf die Nummer 324 getippt und ist damit am nächsten dran und bekommt von mir in den nächsten Tagen die Box zugeschickt.
Hat man ja auch nicht alle Tage, dass die Leser, die einen Besuchen möchten, gleich mit einem Sattelschlepper vorgefahren kommen und dabei stundenlang in zweiter Reihe stehen und die komplette Gastfeldstrasse blockieren. Matthias "Actro" hat mich jedenfalls eben besucht und hatte es irgendwie gleich ein paar Minuten später vom Truck aus geschafft, den Besuchs-Blogeintrag online zu stellen.
Ich wollte ihn auch mal besuchen, aber nachdem ich den ganzen Tag hinter ihm hergefahren war, habe ich aufgegeben.
Aufgrund der doch durchaus positiven Reaktionen auf meine Frage, ob auch die anderen Zotter-Adventskalender interessant wären, habe ich jetzt beide Exemplare, sowohl den "Cube" als auch die "Himmelstreppe" bestellt.
Nachdem der neue Onlineshop leider noch nicht komplett fertig ist, habe ich die beiden Artikel nun (schweren Herzens) noch in den alten Shop eingepflegt. Wir kämpfen im neuen Shop noch mit ein paar Problemen und vor allem Design-Unstimmigkeiten und wenn das alles geregelt ist, wird der offizielle Startschuss erfolgen.
Hier ist der Link zur "Himmelstreppe" und hier der Link zum "Cube". Dazu möchte ich anmerken, dass ich die Bestellung an Zotter erst heute abgeschickt habe. Also bitte ich um etwas Geduld bei der Auslieferung. Rechtzeitig vor dem 1. Dezember werden die Kalender aber schon ankommen.
Wenn die Weihnachtsware in derart ramponierten Kartons hier angeliefert wird, ist das ausgesprochen ärgerlich. Da diese Artikel (bei mir und den meisten anderen Einzelhändlern) keinen Regalplatz bekommen, sondern an exponierter Stelle als Sonderplatzierung stehen, sind intakte Kartons wünschenswert. Jetzt müssen wir den Matsch irgendwie mit Klebeband replikieren und hoffen, dass es schließlich halten wird...
Einer Kundin ist vor der Kasse eine Tüte Nüsse (geröstet, gesalzen und luftdicht verpackt) heruntergefallen. Mit spitzen Fingern hob sie die Packung auf und verlangte einen der kleinen Gemüse-Knotenbeutel von meiner Mitarbeiterin, um die Nüsse einzupacken.
"Oh, wenn die aufgegangen sind, können Sie sich aber natürlich auch gerne eine neue Packung nehmen. "
"Die sind nicht offen", die Kundin wedelte mit der Packung, die sie nach wie vor nur mit ihren Fingerspitzen hielt, vor den Augen der Kassiererin hin und her. "Aber die lagen auf dem Boden. Die kann ich wohl schlecht so in meine Tasche zu den anderen Sachen legen."
Vor ein paar Tagen wurden ja wieder die Uhren um eine Stunde auf Winterzeit zurückgedreht. Bei der ganzen Umstellerei sind mir die Zeiten in unseren Kassen durchgerutscht. Die Uhren in den Kassen gehen sogar nicht nur (inzwischen) eine Stunde vor, sondern gehen komplett nach Mond, Venus und Rho Cassiopeiae.
Der Grund dafür ist in einer Software zu suchen, an der ich eigentlich sehr hänge, die aber mittlerweile an ihre Grenzen stößt. Nein: Bereits gestoßen ist.
Der Anruf bei der Hotline hat mich wieder daran erinnert, dass wir zur Umstellung auf Sommerzeit das selbe Problem schon einmal hatten: Die Software akzeptiert beim Datum nicht die Eingabe "10" für 2010. Man hat in den Achtzigern bei der Programmierung wohl nicht damit gerechnet, dass das Ding noch über zwanzig Jahre später im Einsatz sein würde.
So gibt's eben krumme Uhrzeiten auf den Kassenbons. Solange das Datum halbwegs stimmt, wird's wohl (hoffentlich) nicht zu größeren Problemen führen.
Übrigens: Die Bio-Weine, die wir hier in den goldenen Mehrwegkisten anbieten, sind ab sofort auch kistenweise zum Sonderpreis zu bekommen.
Darüber dürfte sich mit Sicherheit der eine oder andere Kunde freuen, denn wir haben (jetzt schon) einige Kunden, die den Wein gleich kistenweise abnehmen.
Conny und ihr Mann waren Anfang August in Österreich in den Flitterwochen und sind da auch auf SPAR-Fotoshoppingtour für mich gegangen.
Alle Märkte sind in Kärnten, Österreich.
Die beiden in Kühnsdorf und Völkermarkt sind recht normale - wenn auch recht große.
Aber der dritte ist ein Unikum. Es ist nämlich einer wo Frauen und Männer oben ohne einkaufen dürfen. Und vor dem Laden sind lauter Nackte. Und oft geht man sogar ohne Slip - nur mit einem Handtuch um die Hüften einkaufen.
Wieso? Leicht erklärt. Dieser Sparmarkt befindet sich in Eberndorf um genau zu sein in einem Hotel auf einem FKK Campingplatz bzw. ein Naturisten Feriendorf namens Rutar Lido. (dort machten wir Urlaub)
Es ist ein Sommer-Sparmarkt - weil nur im Sommer geöffnet und gleichzeitig ist es ein Campingplatzsparmarkt. An der Kasse sitzt oft Fr. Rutar selbst - sie ist über 80. Sie verkauft dort sogar selbstgemachte Marmelade.
Jeden Morgen holte ich dort meine Semmeln.
Mal ein ungewöhnlicher Sparmarkt. Vielleicht sogar der einzige wo man nackte Brüste von Kundinnen sieht.
Anbei auch ein Foto vom Hotel in welchem der Markt ist. www.rutarlido.at das ist die Webseite des Platzes wo der Markt ist.
Vielen Dank für die Fotos. Nur die Oben-Ohne-Bilder hattest du in der E-Mail leider vergessen.
Vor ein paar Tagen hat mich ein Bekannter gefragt, ob ich ihm einen Gefallen tun könnte. Er hatte sich versehentlich 200 Pariser bestellt, allerdings gefielen sie ihm nicht so richtig und so fragte er mich, ob ich die Präservative hier im Laden verkaufen möchte.
Nun.... Versuchen kann man's ja mal, dachte ich mir und habe sie jetzt einfach mal zu einem runden Preis in unmittelbarer Nähe der Kasse (und anderen Kondomsorten) untergebracht. Jetzt wurde ich schon von einigen Kollegen gefragt, wer denn einzelne Verhüterlis kaufen soll. Keine Ahnung, was die haben. Ich finde die Idee eigentlich sogar ganz interessant. Wer am Wochenende auf Tour geht, braucht eventuell nur eine einzige Nahkampfsocke und möchte dafür nicht unbedingt eine ganze Packung mit sich herumschleppen.
Naja, mal gucken, wie sie laufen werden.
Nachtrag: Nichts Böses ahnend hatte ich die Aktion eingeleitet. Aber nachdem ich jetzt mehrfach (auch via E-Mail) darauf hingewiesen worden bin, lasse ich das doch lieber mit den "Einzelgummis".
Ein Kunde kaufte eine Einwegflasche (mit DPG-Logo, also mit 25 Cent bepfandet), von der das Etikett sich schon sichtbar löste. Mein Kassierer gab ihm folgenden Tipp mit auf den Weg: "Sie sollten das Etikett mit etwas Tesafilm fixieren. Wenn es abfällt, können Sie die Flasche nämlich nicht mehr zurückgeben und das wäre ja schade, immerhin haben Sie dafür gerade 25 Cent Pfand bezahlt."
Antwort des Kunden:
"Das ist mir doch völlig egal, ob das abfällt. Ich habe noch nie im Leben Pfand abgegeben und werde es auch nie!"
Auch in anderen Ländern gibt es Pfandsysteme für Dosen und obwohl wir hier in Deutschland wahrscheinlich diesbezüglich schon jeden Schwachsinn mitmachen mussten, findet man auch im Ausland noch Dinge, die sonderbar erscheinen und einen zum schmunzeln bringen.
So wie diese Dose, die Arne in Singapur gekauft und getrunken hat, die einen Hinweis zur Pfandabwicklung in Südaustralien trägt.