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Meine Läden in Google Street View

Was für eine Freude: Endlich sind die Bilder aus Bremen in Google Street View verfügbar. Natürlich musste ich mir zuerst ansehen, wie die beiden Läden aussehen. Dazu brauchte ich eigentlich gar nicht lange zu suchen, denn entliche Leser hatten mir schon die entsprechenden Links zugeschickt. Danke dafür. :-)

Hier der Markt in der Gastfeldstraße. Das Bild muss irgendwann zwischen Juni 2007 und Mitte Februar 2009 entstanden sein, denn wir hatten schon 24 Stunden geöffnet, aber ich hatte noch den auf weißem Papier gedruckten Hinweis auf die 24-Stunden-Öffnung im Fenster hängen.
Warum das Plakat mit den Gemüseangeboten und eines der anderen Aktions-Plakate allerdings unkenntlich gemacht worden sind, kann ich nicht sagen.



Apropos unkenntlich: Irgendein Volldepp hat doch tatsächlich veranlasst, dass das Gebäude Ecke Münchener Straße und Starnberger Straße in Bremen Findorff unkenntlich gemacht wird. Uhuuhuuuuuuuu, gut, dass das Gebäude jetzt nicht mehr zu sehen ist. Das hässliche Gemäuer hätte sowieso keinen interessiert. Jetzt wird die Privatsphäre aller Mieter so richtig geschützt, jawoll! Allen bösen Einbrechern hat da jemand aber ein richtig gemeines Schnippchen geschlagen...

Hier ist das Haus übrigens noch einmal in voller Pracht zu sehen.

Aber zumindest ist mein Laden im Erdgeschoss noch zu erkennen. Sonst hätte ich nämlich dafür gesorgt, dass die Verpixelung im unteren Bereich rausgenommen wird. :-|


Scho(c)kospinne

Kein schönes Foto, zumal ich es mit meiner Handykamera abfotografiert habe. Aber wenn man genau hinsieht, kann man Schoko-Ingwerstäbchen erkennen, die ich in einer Werbeunterlage für Weihnachtssüßwaren eines Bio-Lieferanten entdeckt habe.



Den Zettel hatte ich an meine Tastatur gesteckt und als ich nach längerer Abwesenheit flüchtig aus dem Augenwinkel hinschaute, hat mich fast der Schlag getroffen. Nicht, dass ich Angst vor Spinnen hätte. Aber wenn so eine fette Vogelspinne plötzlich unerwartet neben einem auf der Tastatur hockt. Nun... :-O


Bio nicht!

Zwei Kundinnen unterhielten sich vor dem Wurstregal und konnten sich offenbar nicht entscheiden, was sie nun kaufen sollen. Ein paar Gesprächsfetzen drangen zu mir ins Büro:
"Wie wäre es mit der hier?"

"Nein, das ist Bio! Bio will ich nicht."
Von dieser Einstellung habe ich ja hier schon häufiger berichtet. Ganz offensichtlich hat da eine ganze Branche ein Imageproblem.

MERIAN Bremen

1982 gab es das letzte MERIAN-Magazin, dass sich der Stadt Bremen gewidmet hat. Heute, also 28 Jahre später, gab es wieder eine Bremen-Ausgabe. Gestern schon wurde sie in allen Tageszeitungen angekündigt, heute Morgen kamen die Hefte endlich in den Handel – auch zu mir.



Die Erwähnung auf Seite 8 finde ich jedenfalls supernett und erfüllt mich schon mit einem gewissen Stolz. Auch wenn vielen die MERIAN-Hefte offenbar gar nicht kennen – meine erste Begegnung mit ihnen war irgendwann in meiner Kindheit. Für mich sind die Hefte eine Institution mit einem gewissen Wert und nicht nur "irgendein Heft". Vielen Dank, liebe Merian-Redaktion!



Jetzt wissen die Touris, wo sie einkaufen müssen. :-)

Der schöne Abend

Zwei Heranwachsende nahmen sich eine leere Kiste aus der Getränkeabteilung und versuchten, diese am Leergutautomaten zu versilbern. Vergeblich. Sie besaßen sogar noch die Dreistigkeit, mich im Vorbeigehen anzusprechen und mir mitzuteilen, dass der Automat die Annahme ihrer Kiste verweigern würde.

Ich bin in Feierabendstimmung und hatte keine Lust, auf die Polizei zu warten. Also klärte ich die beiden nur kurz darüber auf, was "Hausverbot" bedeutet und begleitete sie zum Ausgang. Dreht sich der eine beim Rausgehen um und wünscht mir tatsächlich noch einen "schönen Abend".

Ich habe keinen schönen Abend! Ihr Dumpfbacken habt mir den mit der Aktion nämlich verdorben!!!

Die Ritter-Sport-Mousepads sind weg!

Für die beiden Ritter-Sport-Mousepads haben sich übrigens zwei neue zukünftige Besitzer gefunden.

Die gesuchte Zahl war die 158 und wurde von niemandem erraten.

Am dichtesten dran und am schnellsten damit waren Martin K. und Daniel L. Sie hatten beide die 156 vorgeschlagen. (Der Tipp folgte später von noch jemandem.) Alle anderen Einsendungen waren weiter als zwei von der 158 entfernt.

Vielen Dank an alle Leser für das fleißige Mitmachen und das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt! :-)

Verzögerung bis Januar

Oha, der geplante Austausch der Deckenleuchten wird sich noch bis Anfang Januar 2011 verzögern. Für den Elektriker eigentlich ein Luxusproblem: Die Auftragslage ist so gut, dass man diesen größeren Job im Grunde nicht dazwischenschieben kann.
Ich möchte es aber auch niemanden anders machen lassen, da "mein" Elektriker hier alle Gegebenheiten kennt und mit den Installationen hier vertraut ist.

Naja, werde ich mich eben noch ein paar Wochen gedulden müssen. Also, ihr alten Leuchten – rüber nach 2011 dürft ihr noch.

"Eine Minute gratis einkaufen"

So eine Aktion gab es hier auch schon einmal: Eine Kundin hatte in einer Stadtteilzeitung gewonnen und durfte sich drei Minuten lang den Wagen füllen. Sehr zielstrebig erreichte sie damals exakt 270,- Euro Warenwert. Hier sind ein paar Bilder davon zu sehen.

Die Jungs hier in dem Video scheinen so etwas ähnliches zu veranstalten. Ich verstehe zwar kein Wort Niederländisch, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass das gar nicht echt und vor allem nicht mit dem Laden abgesprochen war. :-)


Aus dem SPAR-Markt

Ausschnitt aus dem gedruckten Programm der Schwankhalle Bremen, das hier im Laden auf dem Packtisch ausliegt.

Es könnte natürlich sein, dass "SPAR-Markt" nur als Gattungsbegriff für einen beliebigen Supermarkt gemeint war. Aber da ich der einzige SPAR-Markt hier in der Gegend und auf dieser Weserseite bin, bilde ich mir jetzt einfach mal ein, dass da jemand einfach nur beim Setzen des Textes an mich gedacht hat. :-)


Eigenmarken im fremden Laden

E-Brief von Hendrik:
Hallo Björn!

Bestimmt für deinen Blog ist das Bild aus der Anlage. Es stammt aus dem toom-Markt in Netphen. Toom gehört zur REWE-Group und bietet deshalb auch REWE-Bio-Produkte. Viele Eigenmarke-Produkte kommen von ein und dem selben Hersteller, egal ob "Rewe Bio", "BIOBIO" oder "real,- Bio". Entweder hat bei dem betreffenden Produkt ein Mensch an der Abpack-Maschine geschlampt, im Lager oder sonst wo in der Transportkette. Jedenfalls haben "BioBio-Produkte" in der Kühltruhe eines tooms nichts zu suchen.
Kommt durchaus mal vor. Bei mir sind auch schon Produkte angespült worden, die eigentlich für METRO gedacht waren. Und "BioBio" hatte ich hier auch schon liegen. (Ich hätte schwören können, dass ich das hier auch mal im Blog hatte, aber ich habe gerade nichts finden können. Sollte das wirklich schon so lange her sein..?)

Passiert eben mal, dass Produkte mit falschen Verpackungen in den Kartons für einen anderen Händler landen. Na, und? Ganz ehrlich? Ohne, dass es böse gemeint ist: Den Unterschied bemerken die meisten Kunden doch nichtmal. :-)


Flaschen einpflegen

Der Leergutautomat hat die Annahme mehrerer Mehrwegflaschen verweigert und so habe ich mir die Sammlung auf dem kleinen Fenstersims vor dem Automaten aufgereiht und wollte ans Werk gehen, die Gebindeformen in das Gerät einzupflegen.

Natürlich kamen ständig Kunden mit Leergut und so habe ich die Arbeit immer wieder unterbrochen und die leeren Buddeln einfach neben dem Automaten stehenlassen. Während die Kunden den Leergutautomaten "fütterten", habe ich hinter den Kulissen die Flaschen wieder abgeräumt.

Plötzlich: "Piiiiep."

Nanu? Zweiter Versuch des Kunden: "Piiiiep."
Offenbar verweigerte der Automat irgendeine Flasche.

Ich ging um das Gerät herum, um mir die Ursache für das Problem anzusehen. Ich traute meinen Augen nicht und sprach den Kunden ziemich direkt an: "Warum stopfen Sie da gerade Flaschen in den Automaten, die Ihnen nicht gehören?"

"Die standen da so herum."