Klaus hat mir viele Fotos aus einem SPAR-Markt in Bangalore / / Südindien zugeschickt. Vielen Dank dafür und hier seine E-Mail dazu:
Hallo Björn,
bei meinem letzten Besuch in Bangalore / Südindien bin ich mit meinen Kollegen im dortigen SPAR-Markt gewesen. Wir sind auf der Suche nach einer kleinen Gewürzsammlung zum Mitnehmen gewesen. Leider sind wir nur am Sonntag unterwegs gewesen und abends hatte "nur" der Spar auf.
Durch die "Deutsche Bank"-Filiale im gleichen Gebäude war dann auch das Heimatgefühlt perfekt...
Auf den Bilder hab ich auch noch ein paar interessante Eindrücke aus dem SPAR festgehalten:
* billig kopierte Lego Bauklötze
* die Reisauswahl
* 1KG Chilis für nicht mal einen Euro (1€ ~ 60 Rs.)
* Lindt Schokolade gibt es aus dem Kühlschrank
PS: im Laden hängt ein Plakat mit der Aussage, dass Spar 180.000 Mitarbeiter hat. Zählt Dein Team dazu?
Zur Frage nach den Mitarbeitern: Rein rechtlich gehörten wir auch zu SPAR-Zeiten nie dazu. Ich bin selbstständig und meine Mitarbeiter sind offiziell bei mir, bzw. meiner Firma "Neustädter Frischmarkt e.K." angestellt.
Durch Schnee und Eis hat sich offenbar irgendwie ein Loch in unserem Flachdach entwickelt. Seit heute Morgen tropft es im Kaffeegang von der Decke. Mal gucken, was der Hausverwalter dazu zu sagen hat...
PS: Momentan haben mich Arbeit und Privatleben sehr eingenommen und daher bleibt hier blogtechnisch einiges liegen. Was nicht heißt, dass nichts passiert. Ich mache mir viele Notizen und viele Bilder und ich verspreche, dass ihr alles zu sehen bekommen werdet.
Gegen Schnee und Schmutz, den die Kunden hier im Minutentakt hereintragen, lässt sich derzeit kaum etwas ausrichten – außer regelmäßig den Boden zu wischen.
Jedes Jahr hatten wir (teilweise sogar viel) zu wenig Dominosteine. Dies wollten wir in diesem Jahr ändern und haben etliches mehr von den dreistöckigen Süßwaren bestellt.
War ja irgendwie klar, wie das ausgehen würde: Während ein paar Tage vor Weihnachten die gesamten Bestände an Gebäck und Süßwaren schon deutlich reduziert sind, ist noch ein riesiger Turm an Dominosteinen übrig...
Ziemlich genau in Augenhöhe lag knapp zwei Meter vor mir auf einem Pappkarton ein komisches, rechteckiges beigefarbenes Ding. Was zum..? Ich verbog mir fast die Augen, hatte aber keine Idee, was das für ein Teil sein könnte.
Eine Kollegin, die gerade mit im Büro stand, half mir weiter. Und lachte, weil ich es nicht erkannt habe. Nun, aus meiner Perspektive sah das Ding absolut rechteckig aus (wie gesagt: Perfekte Augenhöhe) und passte absolut in kein Schema der mir bekannten Gegenstände.
Im neuen Onlineshop haben wir ausdrücklich darauf geachtet, keine "Datensammler" zu werden und haben folglich auch die Angabe von Telefonnummer und E-Mail-Adresse der alleinigen Entscheidung des Kunden überlassen. Allerdings mit einem kleinen Hinweis:
Die Angabe von E-Mail-Adresse und Telefonnummer ist freiwillig, aber bitte bedenken Sie, dass wir Ihnen nur dann eine automatische Eingangsbestätigung senden können, wenn Sie eine E-Mail-Adresse angeben. Desweiteren erleichtern Sie uns durch die Angabe von E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer die Bearbeitung, falls sich aus ihrer Bestellung Rückfragen ergeben.
Jetzt habe ich nämlich genau das Problem, dass eine Kundin eine bestimmte Sorte Zotter-Schokolade bestellt hat, die nun aber gerade ausverkauft ist. Normalerweise liefere ich die Sachen nach, aber jetzt zu Weihnachten soll das Paket ja möglicherweise auch mit einer Alternative ausgestattet noch rechtzeitig ankommen. Nur wie soll ich die Kundin fragen, die keine Rückrufnummer oder Mailadresse hinterlassen hat? Und was soll ich jetzt machen?
PS: Wenn hier Judith J. mitlesen sollte: Bitte melden!
Fertig. Die Seitenwände sind etwas gelber geworden, die Wand rund um den Automaten etwas leuchtender (hier nochmal im direkten Vergleich der alte Anstrich) – insgesamt sind wir mit dem Ergebnis absolut zufrieden! Und am Heiligabend (aber nicht erst nach Mitternacht...) ist dann der Fußboden dran.
PS: Die Farbe ist noch ganz frisch und sieht daher stellenweise auf dem Foto etwas checkig und unsauber verarbeitet aus. In Wirklichkeit ist es eine absolut gleichmäßige Fläche geworden!
Vorbereitungen für die Pinselei. Etwas unkonventionell war der (jaja, ich weiß... immer noch ungenutze...) Bildschirm über dem Leergutautomaten vor Farbklecksen gesichert. Die Kollegin hat ihn schlicht und einfach mit Stretchfolie umwickelt.
So schön hat der Raum vor dem Leergutautomaten vor 2,5 Jahren mal ausgesehen. Inzwischen sind viele Liter Biersüff über den Fußboden geflossen und die Wände haben etliche Beschädigungen abbekommen.
Aber das wird sich in den nächsten Tagen ändern. Heute sind erstmal die Wände fällig. (Der Fußboden folgt am Heiligabend, damit die Farbe über zwei Tage Zeit hat, um vernünftig zu trocknen.)
Vorarbeit: Dellen und Löcher ausspachteln.
Während die Spachtelmasse trocknet, räumen wir jetzt die Kühlschränke leer und schieben sie ins Lager, damit die Wände frei zugänglich sind. Mehr Fotos später...
Uns fiel ein ziemlich heruntergekommener Typ auf, der sich mit einem leeren Einkaufskorb an der Kasse anstellte. Wir waren irritiert, was er da machte und überlegten, ob er schon möglicherweise etwas eingesteckt haben könnte. Also sahen wir uns die Videoaufzeichnung rückwärts an. Da war nichts. Er betrat den Laden, nahm einen Korb und stellte sich in die Schlage an.
Während wir die Aufzeichnung ansahen, verpassten wir den spannendsten Teil: Er nahm den kompletten Bestand an TicTac aus dem Regal an der Kasse, tat sie in den roten Korb und ging damit in den Laden, wo er sich die gesamten Packungen in aller Ruhe in sämtliche Jacken- und Hosentaschen stopfte, während er so tat, als würde er einkaufen. Streng genommen tat er sogar nicht nur so, sondern legte tatsächlich auch einige Artikel in den Korb, die er schließlich bezahlte. Am Ausgang sprach ich ihn an und forderte ihn auf, mir ins Lager zu folgen.
Dort packte er insgesamt 62 (!) Packungen TicTac aus.
Nachdem die Polizei wieder weg war, fiel meiner Kassiererin ein, dass sie den Typen etwa eine Stunde vorher schon einmal gesehen hatte, als er bei ihr ein paar Kleinigkeiten bezahlte.
Wir sahen uns die Videoaufzeichnung vom fraglichen Zeitraum an. Und wieder war's das gleiche Schema. Da plünderte er den gesamten Regalbestand an Wrigley's "5 Gum", insgesamt Kaugummi im Verkaufswert von rund 75 Euro.
Das hat die Polizei zwar nachträglich im Protokoll ergänzt, die Ware ist aber natürlich nicht mehr auffindbar gewesen.
Anschreiben vom Entsorgungsunternehmen, das hier in Bremen für die Verteilung der gelben Wertstoffsäcke zuständig ist:
...heute erhalten Sie Ihre Wertcoupons für das Jahr 2011. Die Anzahl ist auf die Mitarbeiterzahl Ihres Unternehmens abgestimmt. [...] Unter www.gelb-kommt-an.de finden Sie alle Verteilerstellen in Ihrer Nachbarschaft.