Weihnachten ist vorbei und seit gestern gibt es Weihnachtssüßwaren und "Herbstgebäck" zu recht attraktiven Sonderpreisen. Nur Spekulatius und vor allem Dominosteine haben wir noch in so großen Mengen, dass ich mir jetzt schon Sorgen um den Abverkauf mache...
Wär' doch was für den Onlineshop. Dominosteine pro 125g-Packung für nur 20 Cent...
Bill Hammack erklärt, wie man die Wartezeit an Supermarktkassen für jeden Kunden "gefühlt gleich kurz" (Da sich die Wartezeit auf den Geschwindigkeitsdurchschnitt aller Kassenkräfte verteilt) gestalten kann. Das Konzept mit der einzelnen Warteschlange für mehrere Kassen ist übrigens nicht ganz neu und mir schon vor einigen Jahren in England begegnet.
Wenn ich den Platz hätte, würde ich das System übrigens gerne auch in meinem eigenen Laden realisieren. Die eigentliche Schlange ist dann zwar deutlich länger, aber man ist ständig in Bewegung und muss nicht minutenlang gelangweilt herumstehen.
...muss man aber nicht. Man kann die vollen Kisten nämlich auch einfach auf die entsprechenden Paletten stellen. Der nächste wird seine Flaschen nämlich auch einfach obendrauf stapeln...
Wir versuchen schon die ganze Zeit, den schlimmsten (und in Form von Getränkeresten auch aggressivsten) Schmutz vom noch so jungen Anstrich fernzuhalten. Sieht zwar mit den ollen Pappen momentan nicht ganz so hübsch aus, wird sich auf Dauer aber hoffentlich bezahlt machen.
Mittlerweile ist das Wasser in der Hohlraumdecke schon weitergewandert und hat sich vor dem Regal mit den Walker's-Chips einen neuen Weg nach unten gesucht. Also steht da nun auch eine Fleischkiste auf dem Boden und wir haben einen weiteren braunen Fleck mehr an der Decke. Juhu.
Sven hat mir einige Fotos von mehr oder weniger kleinen SPAR-Märken in Manchester zukommen lassen. Vielen Dank dafür.
Auf dem oberen Bild ist übrigens der Markt auf dem Campus der Universität von Lancaster zu sehen.
Noch weniger Verständnis als für Ladendiebe (deren Handlungen man ja zumindest irgendwie nachvollziehen kann), habe ich für irgendwelche "Gutmenschen", die UNS dann vorwerfen, dass wir doch den armen Mann nicht einfach festhalten und anzeigen können und dass das ganze Einkaufserlebnis zerstört würde, wenn sie so so ein Verhalten hier miterleben müssen.
Da möchte man seinen Kopf doch abwechselnd schütteln und schwungvoll auf den Schreibtisch schlagen...
Tabakwaren, Spirituosen, vegane Artikel, Kaffee, Kosmetik- und Körperpflegeprodukte und auch Maaa-xiii-King – all das sind seit Jahren die Renner im Klaugewerbe.
Seit ein paar Tagen scheint der Trend in Richtung Kassensüßwaren zu gehen. Vorletzten Samstag hatte sich ein Typ bekanntlich den kompletten Regalbestand TicTac eingesackt und bei einem unmittelbar vorhergehenden Besuch schon den kompletten Bestand an "Wrigley's 5 Gum". Letztere scheinen sich momentan zum neuen Renner zu entwickeln. Der Junk eben hatte sich seine Umhängetasche mit dieser netten Sammlung vollgestopft:
Inzwischen tropft es auch einige Meter weiter aus der Decke. Da sich seit Donnerstag zwar der Eigentümer des Gebäudes, aber nicht der Verwalter und schon gar kein Handwerker hier gemeldet hat, werde ich nun in Absprache mit meinem direkten Vermieter selber einen Handwerker beauftragen.
Während wir den einen Teil des Ladens verschönern, arbeitet ein paar Meter weiter das aus (immer noch unbekannten Gründen) der Decke tropfende Wasser gegen uns und hinterlässt momentan vor allem große Pfützen im Kaffeegang.
Was auch immer die Ursache dafür ist: An der Decke werden wir zunächst einen hässlichen braungelben Fleck zurückbehalten...
Auf dem oberen Bild ist übrigens sehr deutlich zu erkennen, wie extrem stark es von oben tropft: Jeder der "weißen Punkte" ist ein dicker Wassertropfen in dem das Blitzlicht meinere Kamera reflektiert wird.
Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut überstanden. Es waren bei mir zumindest zwei herrlich entspannte Tage. An Heiligabend dagegen war kaum an Ruhe zu denken, denn während die einen schon in trautem Beisammensein vor dem Weihnachtsbaum saßen, haben die anderen noch Pinsel und Farbrolle geschwungen und ihren Laden hübscher gemacht.
Der Anstrich des Fußbodens in dem Bereich vor dem Leergutautomaten war dringend notwendig, wie auf den folgenden Bildern sehr deutlich zu sehen ist.
Eigentlich hätte die Farbe mindestens drei Tags aushärten müssen, bevor sie wieder belastet wird – doch wie hätten wir das hier anstellen sollen, dazu noch ausgerechnet in dem Bereich, der am stärksten frequentiert wird?
Zwei etwas heruntergekommene Typen betraten den Laden und steuerten direkt auf den Leergutautomaten zu. Während der eine seine Tüte voller "Oettis" in die Maschine stopfte, verschwand der andere wieder kurz in den Laden, machte eine schnelle Runde durch die Getränkeabteilung und kam wieder zurück, als wenn nichts gewesen wäre.
War es aber schon. Im Vorbeigehen hat er sich nämlich mal eben eine Dose Elephant-Bier in die Jacke gesteckt. Ich ließ die beiden zunächst gewähren, sprach den Elefantenbierdieb aber natürlich am Ausgang an und forderte ihn auf, uns ins Lager zu folgen.
Gesichter kann ich mir nicht merken, aber als ich den Namen in seinem Ausweis las, klingelte es wieder. Und richtig: Vor gut zwei Jahren hatten wir ihn schon einmal bei einem Diebstahl erwischt.
Als ich ihm erklärte, dass ich ihn auch diesmal wieder wegen Ladendiebstahls anzeigen werde, ließ ihn dies vollkommen kalt. Und wir alle wissen auch, warum...