Momentan läuft auf dem Monitor über dem Leergutautomaten mal wieder unsere kleine Halloween-Anküdigung. Ich will ja nicht schwarzmalen, aber mal abwarten, was als nächstes wieder dazwischen kommt und für einen schwarzen Bildschirm sorgt…
Seit ein paar Tagen haben wir das Bier "
Nordsch" im Sortiment. Das Bier wird in verschiedenen Sorten hier in Bremen gebraut und ist nicht nur ein Bio-Produkt, sondern zusätzlich auch noch nicht durch pasteurisieren haltbar gemacht. Die Flaschen stehen folglich bei uns im Kühlregal und sind mit 4 Euro pro 1-Liter-Flasche auch nicht ganz billig.
Aber, wisst ihr was? Das ist das
LECKERSTE Bier, das ich je getrunken habe. So unglaublich aromatisch und intensiv, wie man es bei vermutlich keinem Markenbier jemals erleben würde.
Mit der Tagespost trudelte hier die Initiativbewerbung einer Frau mittleren Alters ein. Die fett gedruckte Überschrift auf dem Titelblatt lautet:
Bewerbung als Empfangskraft
Sorry, die Türsteher-Geschichte ist spätestens seit dem Ende der Nachtschicht endgültig wieder vom Tisch.
Heute gab's mal zwei Becher Jogurt für den Preis von einem. Komisch nur, dass sich da trotzdem kein Kunde drüber gefreut und deshalb Hamsterkäufe gemacht hat.
"Wie das Land, so das Bier…"
So flach.
(Von einem Kunden vermutlich als Geschenk selbstgebasteltes) Fundstück auf dem Leergutautomaten.
Ein Kunde stand an der Kasse und löste den Alarm der Warensicherung aus. Er hatte keine Taschen bei sich und mein Gefühl sagte mir, dass er auch kein Ladendieb war. Also blieb nur die Möglichkeit, dass irgendein in seiner Bekleidung angebrachtes Warensicherungsetikett für das Piepen der Anlage verantwortlich war.
Also erklärte ich ihm, dass vermutlich irgendwo in seiner Bekleidung, meistens in der Nähe der Waschanleitung, ein kleines hartes Etikett angebracht sein müsste, auf dem, ein Text ähnlich wie "Vor dem ersten Waschen heraustrennen" steht.
Demonstrativ riss er sein Sweatshirt hoch und wurde erfreulicherweise auch sofort fündig. Gewaltsam riss er das gesamte Etikett heraus und –oh, Wunder– der Alarm verstummte.
Der Kunde wirkte verärgert: "Versteh' ich nicht. In anderen Läden ist das auch noch nie passiert!!!"
Tzja, es verkaufen zwar viele Geschäfte Textilien mit angebrachter "Quellensicherung", aber es haben eben nicht alle Läden so eine "böse" Warensicherungsanlage.
Mit der Tagespost trudelte hier eine Postkarte einer Blogleserin ein, die ihren Urlaub auf der dänischen Ostseeinsel
Møn verbracht hat. Vielen Dank dafür.
Wer schon längere Zeit mitliest, wird mitbekommen haben, dass ich inzwischen seit Jahren schon eine kleine Lagerhalle suche. Meine Preisvorstellung ist sicherlich nicht utopisch, nur ist eben ein Objekt in der richtigen Größe und Lage schwer zu finden.
Mittlerweile bin ich ja auch für die Option zu haben, selber zu bauen. Aber Gewerbegrundstücke sind ebenfalls schwer zu bekommen. Zumindest, wenn sie sich im Bereich unter 1000 Quadratmeter bewegen sollen. Flächen mit mehreren 10.000 Quadratmetern findet man im Grunde in jedem Gewerbegebiet.
Da ich es aber in der ganzen Sache nun nicht sonderlich eilig habe, bleibt genug Zeit, um in Ruhe zu gucken. Und nun ist mir vor ein paar Tagen eine relativ kleine Scholle in die Finger gekommen, die zum Verkauf steht. Nach einer kurzen eigenmächtigen Besichtigung gestern Abend, habe ich gerade folgende E-Mail an den Makler geschickt:
Sehr geehrter Herr xxx,
vielen Dank für das Exposé für das Grundstück in xxx.
In Anbetracht der inzwischen recht üppigen Vegetation, der deswegen nichtmal zu erreichenden (und zu bewertenden) "Restbebauung" in Form eines kleinen Häuschens (Garage? Werkstatt?) und den daraus insgesamt resultierenden Vorarbeiten für eine mögliche Weiternutzung, berufe ich mich auf die im Exposé hingewiesene Verhandlungsbasis und biete Ihnen glatte 100,-€/qm für das gesamte Gelände so wie es jetzt ist.
Ich bin gespannt, ob ich überhaupt auf meine E-Mail eine Antwort erhalte. Immerhin geht's um eine Preisdifferenz von rund einem Viertel des ursprünglich genannten Preises. Aber, glaubt mir, Dschungelcamp ist nichts dagegen!
5. Der Leergutautomat ist gerade ausgefallen.
Okay, geht erstmal wieder. Dieser [zensiert] Wackelkontakt.
Fragt nicht…
Heutige Negativerlebnisse:
1. Die Aufback-Brötchen waren gestern Abend nicht richtig vorbereitet worden. Durfte ich heute Morgen alles erledigen.
2. Der Leergutautomat war von gestern Abend noch bis oben hin voll.
3. Unser Warenwirtschaftssystem ist abgeraucht und ein Fall für den Support.
4. Eine Krankmeldung für (mindestens) heute trudelte hier eben auch noch ein.
Ich bin mal pessimistisch: To be continued…
Einer meiner Mitarbeiter, der sonst im Grunde nie samstags frei hat, wollte unbedingt heute seinen freien Tag haben. Ist natürlich kein Problem und steht in der Form schon längst auf dem Arbeitsplan.
Wäre ihm heute Morgen um kurz nach sechs Uhr fast zum Verhängnis geworden, als ich nicht mehr daran gedacht habe. Hehe… "
Guten Morgen, AUFSTEHEN!"
Ein Mitarbeiter wollte eben von mir wissen, ob wohl das "
Geld schon da" sei. Gemeint war, ob ich die Gehälter schon überwiesen hätte.
Bei mir gibt es die Kohle offiziell (und nach den Arbeitsverträgen) immer zum Ersten des Folgemonats. Meistens bin ich damit aber schon eine knappe Woche früher dran, je nach dem, wie ich die Abrechnungen von der
Datev bekomme.
Nach
der Frage bin ich mir sicher, dass ich meine Mitarbeiter zu sehr in diese Richtung verwöhnt habe.