Mein neuer Bürolocher sieht nicht nur fast aus wie ein italienischer Sportwagen, er gleitet auch genauso geschmeidig dahin, in diesem Fall durch das Papier.
Steffen hat mir geschrieben:
Hallo Björn,
ich habe mal eine Frage zu den Einkaufslisten-Apps für die Smartphones.
Und zwar gibt es ja immer mehr, bei denen man die Artikel im Supermarkt scannen und gleich den Preis dazu eingeben kann.
Hierbei meine ich nun nicht zum Vergleichen der Preise, sondern um seine Liste zu vervollständigen und eine allgemeine Preisübersicht zu erhalten.
Ich probierte so eine App mal aus und kam mir allerdings ziemlich beobachtet vor bzw. war es mir unangenehm, als wär ich zum Spionieren in dem Laden
.
Was sagst du zu solchen Apps bzw. wie reagiert du auf Einkaufende die ihre einzelnen Produkte aus dem Einkaufswagen scannen?
Ich muss zugeben, dass mir noch nie ein Kunde bei der Anwendung derartiger Apps aufgefallen ist. Allerdings wüßte ich auch nicht, was ich dagegen haben sollte. Den Produkten passiert dabei nichts und irritiert darüber, dass mich jemand "ausspionieren" möchte, werde ich auch nicht sein. Also…
Hier eine Aufgabe für Leser/innen mit technischem Verständnis (und/oder viel Kreativität): Dieser Rollbehälter voller Getränke ließ sich nur bewegen, in dem wir ihn mit einem Hubwagen angehoben haben. Obwohl alle vier Räder vorhanden waren, hat es keiner von uns geschafft, den Behälter ohne Hilfsmittel von der Stelle zu schieben.
Es gab in der Vergangenheit schon häufiger deutlich schwerere Rollcontainer, die sich mehr oder weniger mühelos auch von schwächeren Mitarbeiterinnen manövrieren ließen. Warum das in diesem Fall so ein Problem ist, kann sich niemand von uns erklären.
Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee. Für die originellste Antwort (und welche das ist unterliegt meiner subjektiven Meinung) verlose ich ein kleines Zotter-Walkers-Paket. "Die Halterung des Rades ist aus der Bodenplatte herausgebrochen" wurde im Laufe des Vormittags schon von einigen Kollegen vorgeschlagen – aber irgendwie klingt das zu einfach.
Mehrfachzusendung (unter anderem von Andy und von Jürgen (von dem dieses Foto ist)) eines Strichcodes auf den Lidl-Cider-Flaschen:
Musiktipp, falls ihr mal in die Gelegenheit kommt, an einem Samstag Abend einen Supermarkt beschallen zu müssen:
http://pulsradio.com/
Ab 21 Uhr nur zu empfehlen.
Strichcodezusendung von Jan, der das "flammende" Kunstwerk auf der Verpackung seines neuen "Cobb"-Grills entdeckt hat. Vielen Dank dafür.
Der Fahrer eines Getränkelieferanten hat eine volle Palette mit Limokisten gegen den mittleren Flügel unserer Eingangstür gerammt, was nicht ganz folgenlos blieb.
Aber mit Glasbruch kennen wir uns hier ja aus…
Fundstück von "Mo Calypse" in einem "E"-Markt. Ein Tippfehler kann ja mal passieren, aber fällt einem denn beim Ausdrucken des Schildes nicht auf, dass da glatt 20% der Wörter fehlen?
(Ich gehe zumindest mal stark davon aus, dass es eigentlich "Non-Food-Artikel" heißen sollte.)
Eine Plastiktüte voller Bierflaschen stand unmittelbar neben unserer Lagertür. Es war kein/e Kunde/Kundin in der Nähe und auch im Laden wirkte niemand so, als wenn die Tragetasche noch von Interesse sei. Aber woher kommt sie? Ich schaute mir die Videoaufzeichnung aus dem Leergutraum an, mit unerwartetem Ergebnis:
Eine mir nicht bekannte Kundin hatte die Tasche dort abgestellt, nachdem sie mehrere Minuten hinter einem Flaschensammler gewartet hatte, der den Automaten eine ganze Weile beansprucht hat. Statt darum zu bitten, dass er sie mal vorlässt oder auch nur einen meiner der in der Zeit mehrmals vorbeilaufenden Mitarbeiter anzusprechen, stellte sie ihre Leergutsammlung einfach neben der Tür ab, setzte ihren Einkauf fort, bezahlte und verließ den Laden. Da die Tüte dort schon rund eine halbe Stunde herumstand, war die Frau natürlich auch schon längst aus dem Geschäft verschwunden und folglich nicht mehr aufzufinden.
Naja, letztendlich waren's nur 96 Cent…
Den Bestand im Laden und Onlineshop doppelt zu führen, letzteren sogar mit abgezählten Mengen, war eigentlich eine gute Idee. In der Praxis ging der Schuss aber nach hinten los, da viele Sorten online fast gar nicht laufen, während hier im Laden im Grunde das gesamte Sortiment zwar langsam, aber doch immerhin kontinuierlich gewälzt wird. Ich wollte eigentlich das Problem mit den Nachlieferungen in den Griff bekommen, aber so war's nun auch nicht das sprichwörtliche Gelbe vom Ei.
Weil's so eine Quälerei war, gibt es im Shop momentan fast gar keine Zotter-Sorten. Was haltet ihr von einem Hinweis bei den Zotter-Artikeln im Shop, dass die Verfügbarkeit unterschiedlich ist und es zu einer Nachlieferungen (im Zeitrahmen von max. 2-3 Wochen) kommen kann? Das Hauptproblem sind dabei übrigens die Haltbarkeitsdaten. Die sind für eine Lagerhaltung des fast vollständigen Zotter-Sortiments mit "nur" ein paar Monaten ohnehin schon relativ knapp. Dazu kommt, dass ich sie bei einer Restlaufzeit von unter einem Monat am liebsten gar nicht mehr verschicke – der Geschmack ist dann nämlich meistens kein "Erlebnis" mehr.
So gab es nun wieder einmal dutzende Tafeln zum Sonderpreis hier im Laden. Das ist meistens kein Verlust, sondern nur "entgangener Gewinn", aber muss ja trotzdem nicht sein:
Wir kriegen
das Arschloch schon noch.
…und dann wird ein Richter ihn vielleicht irgendwann bitten, nie wieder zu klauen, weil sowas doch echt nicht nett ist.