Hier sitzt gerade der erste Bewerber, der sein Kassentraining an den neuen Kassen bekommt. Ist ja fast auch schon ein Meilenstein hier in der Geschichte des Ladens.
Ein Mann wollte Kaffee aus der Vitrine kaufen und sprach deshalb die Dame an, die Ware in ein Kühlregal einsortierte: "
Na, geiles Luder…"
Das "geile Luder" erwiderte sofort: "Du weißt schon, dass sowas zur Begrüßung einer fremden Frau nicht sehr nett ist, oder?"
Der Typ grinste nur und fragte nach dem Kaffee. Während er schon zum Kaffeeregal vorging, kam die Angesprochene ins Büro, erklärte mir, was vorgefallen war, drückte mir den Schlüssel für die Vitrine in die Hand und wünschte viel Spaß mit dem Kunden.
Während ich den Schrank aufschloss, sprach ich ihn auf das Gesagte an: "
Ich weiß, dass meine Frau sehr hübsch ist, aber manche Sprüche sollte man für sich behalten, sowas mögen wir hier nämlich nicht."
Statt Einsicht zu zeigen oder den Versuch zu unternehmen, um Entschuldigung zu bitten, grinste der Mann nur und bestätigte, dass das doch nur "nett gemeint" und "nicht so schlimm" gewesen ist.
Liegt wohl immer im Auge des Betrachters.
Bei uns gibt es jetzt übrigens Originalteile aus dem Volkswagenwerk, nämlich die legendäre
VW-Currywurst:
Was haltet ihr von diesem Produkt:
http://www.ecogrill100.de?
Und die zweite Frage: Wieviel würdet ihr dafür bezahlen?
Ich kann die Grills bekommen, finde sie sogar ziemlich cool, aber der Verkaufspreis müsste mindestens 6,50€ betragen – schon recht viel, wenn man bedenkt, dass man den durchschnittlichen Einweggrill mit Aluschale für unter drei Euro bekommt.
Vor ein paar Tagen hat mich Rene mit einem Kumpel besucht. Extra aus Frankfurt hergefahren…
…waren sie natürlich nicht, sondern nur auf der Durchreise. Aber ist doch nett, dass sie einen Abstecher zu mir gemacht haben. Die beiden waren auch nicht allzu enttäuscht, dass es sich beim "Shopbloggerreallifeshop" tatsächlich um einen fast normalen Supermarkt handelt.
Diesen Strichcode hat Stefan auf einer "Zubrowka"-Wodka-Flasche aus Polen entdeckt. Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem
Aufdruck auf den Grasovka-Flaschen lässt sich erahnen, aber letzterer ist dagegen doch noch deutlich interessanter gestaltet.
Gestern Nachmittag ist mir hier in der
Waterfront ein mehrere Meter langes, komisches Muster auf dem Fußboden vor einem der Läden aufgefallen. Ich hatte die dunklen Fliesen zwar schon häufiger gesehen, aber noch nie bewusst darüber nachgedacht, was die Kästen und Striche überhaupt darstellen sollen.
Beim nächsten Laden war wieder so ein Muster, allerdings mit einer minimal geänderten Anordnung der Striche und Kästen. Hmm… Was für einen Sinn soll das haben? Da wir in Laufrichtung, also von der schmalen Seite, auf die Zeichen blickten, erschloss sich nicht sofort, was mir ein paar Augenblicke in den Sinn kam: Binärzahlen. Und tatsächlich: Beim ersten Geschäft stand 00001, beim zweiten 00010, beim dritten 00011 und so weiter. Leider sind nicht alle Läden auf diese Weise (erkennbar) durchnummeriert, sondern nur diejenigen an der Außenseite – aber immerhin. Bestimmt ein Relikt aus der Zeit und den Planungen des
Space Parks.
Wäre ja neugierig, wie vielen Besuchern
das schon aufgefallen ist.
(Wer nachgucken will, wird evtl. auch den Fehler finden. Bei einer Zahl ist dem Fliesenleger wohl eine "1" zu viel reingerutscht…)
Heute ganz aktuell: "
Erster veganer Supermarkt eröffnet". Ich zitiere aus dem Artikel:
bildeten sich vor der Kühltheke erste Schlangen von Käufern, die sich in der Filiale der Kette «Veganz» für Käse-Alternativen aus Kartoffelstärke und Fleischersatz aus Weizeneiweiß interessierten.
Und dann regen sich Leute bald wieder über Formschinken und Analogkäse, der ja letztes Jahr groß in den Medien war, auf. Muss man alles nicht verstehen…
Zusendung von Blogleser Henning, der dieses Schild im Schaufenster eines Fischgeschäftes entdeckt hat…
Der Vorteil moderner Geräte besteht darin, dass sie meistens über ein großzügig dimensioniertes Display verfügen, auf dem u.a. Fehlermeldungen ausführlich und im Klartext angezeigt werden. So z.B. bei meinem Lexmark C544, der mir hier mitteilen wollte, dass, ähm, also…
Ein langjähriger Stammkunde, dem Alkohol nicht abgeneigt, hat vor einer Weile die Grenze abwärts überschritten und sich Waren eingesteckt, die er ohne Bezahlung mitnehmen wollte. Anzeige, Hausverbot.
Das Hausverbot ignorierte er gestern und versuchte erneut, kostenlos seinen Alkoholpegel aufzustocken. Wieder gab es eine Anzeige, diesmal wohnte der Mann dem Ausfüllen des Diebstahlsprotokolles bei. Mein Mitarbeiter füllte Feld für Feld aus, Name, Adresse, etc. Beim Feld "Beruf" bestand der Mann darauf, dass dort "Alkoholiker" eingetragen wird.
Na, denn…
Ja, hier ist alles in Ordnung. Die Installation der neuen Kassen hat problemlos geklappt, aber dennoch ist hier alles momentan sehr aufreibend: Selbst erfahrene Kassierer/innen fühlen sich in den ersten Stunden wie komplette Neulinge und (wie erwartet) tauchen an der Kasse in einer Tour nicht scanbare Artikel und natürlich auch Preisdifferenzen auf. Das war zu erwarten, denn zwei Kassensysteme mit mehr als 10000 Artikeln im laufenden Betrieb komplett abzugleichen, ist schon eine Herausforderung und war im Grunde nicht zu 100% zu schaffen. Es besteht vielleicht bei 5% aller Artikel Korrekturbedarf, aber sowas parallel zum normalen Geschäftsbetrieb zu machen, fordert natürlich etwas Zeit.