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Was man will und was man bekommt…

Heute ganz aktuell: "Erster veganer Supermarkt eröffnet". Ich zitiere aus dem Artikel:
bildeten sich vor der Kühltheke erste Schlangen von Käufern, die sich in der Filiale der Kette «Veganz» für Käse-Alternativen aus Kartoffelstärke und Fleischersatz aus Weizeneiweiß interessierten.
Und dann regen sich Leute bald wieder über Formschinken und Analogkäse, der ja letztes Jahr groß in den Medien war, auf. Muss man alles nicht verstehen…

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Kommentare

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DJ Teac am :

Das Gejammer zum Analogkäse war damals ja schon an Lächerlichkeit schwer zu übertreffen.

Jahrelang habens die Leute mit Genuss gefressen, und auf einmal ists ein Skandal.
Das passiert wenn es den Medien langweilig ist.

FlyingT am :

Hätten die Produzenten Analogkäse drauf geschrieben wäre es auch kein Problem. Jeder darf ja kaufen und essen was er will.

Wenn man mir aber Analogkäse als "echten" Käse verkauft, ist das beschiss.

DJ Teac am :

Der Kunde will das doch so haben.

Es war einfach nur Gejammer auf verdammt hohem Niveau weil die Medien sich wieder an irgendetwas aufgeilen wollten.

FlyingT am :

Der Kunde will verarscht werden? Das bezweifel ich irgendwie. Der Kunde will billig, das unterschreibe ich. Aber er will trotzdem ehrliche Angaben haben.

Ich z.b. habe kein interesse an ESL Milch, also suche ich im Supermarkt meines Vertrauens so lange bis ich eine Tüte "tradionelle" Milch finde. Steht ja drauf, alle glücklich. Ich will auch Mozzarella aus Büffelmilch, also lese so lange etiketten bis ich einen finde.

Und wenn jemand Käse schreibt, dann erwarte das ich auch Käse krieg. Ich würde behaupten das es genug Kunden gibt die sagen "ist mir egal, ich kauf das billige" auch wenn da Analogkäse auf der verpackung steht. Also warum verheimlichen?

tyler am :

Na, da seh ich dann ja doch gewaltige Unterschiede. Das eine ist ganz bewusst eine Käse-Alternative aus völlig anderen Zutaten.
Analogkäse und Formschinken stellen ja ernährungstechnisch keine Alternative zu echtem Käse oder Schinken dar. Es ist quasi das gleiche, nur aus schlechteren Zutaten zusammengekratzt.

MiniMoppel am :

Ich versteh den Zusammenhang auch nicht so ganz.

Jürgen am :

Vor allem, das eine ist freiwillig und das andere wird einem heimlich untergejubelt um mehr Gewinn zu machen

DJ Teac am :

Doch. Aber der Deutsche Jammert ja gerne. Da wird er immer wieder etwas finden. Egal was man macht.

tyler am :

Ein formlos hingetrotztes "Doch!" und pauschale Plattitüden über "Die Deutschen".
War sonst noch was?

The other one am :

Wo bekommt man eine Gemüse-Alternative aus Rindfleisch?

Da wäre ich interessiert.

Jürgen am :

Evtl. ist dies eine [url=http://www.amazon.de/s?rh=i%3Aaps%2Ck%3A3772436919|B0011DEPAG|B0099O9QVW|B008A20EOC%20|B0099O65CK|B0099OLEKI&ie=UTF8]Alternative[/url]

Kathy am :

Sorry, aber das Argument ist auch wirklich unsinnig, wie andere schon bemerkt haben. Die Leute, die sich da anstellen, sind garantiert nicht die, die sich darüber beschwert haben, dass der "Käse" keine Milch enthält.

Ist "Analogkäse" eigentlich komplett vegan oder sind da noch andere Inhaltsstoffe? Wenn er vegan ist, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum die ganzen Pizzabäcker diese "Analogkäse-Krise" nicht einfach umgedreht und für sich eingesetzt haben, indem sie extra vegane Pizzen anpreisen. In den USA gibt es schon lange sogar Lieferservices, die sich darauf spezialisiert haben. :-D

The other one am :

Die Leute haben doch immer was zu meckern.

Selbst wenn eine 1A Maus aus Freilandhaltung(!) im tiegefrorenen Spinat gefunden wird geht das Geschrei los.

Sonstwer2 am :

Der Analogkäse war als "vegetarischer Käseersatz" lange Zeit eine teure Spezialität, bis irgendjemand gemerkt hat, dass er sich billiger erzeugen lässt als echter Käse und ihn als Billigprodukt angeboten hat.

Statt ihn bei dieser Gelegenheit als gesundheitsfördernd cholesterinarmes Produkt zu vermarkten und groß GUUT! draufzuschreiben.

Klassischer Marketingfehler.

Iceflame am :

Wer Kochschinken kauft erwartet Kochschinken, wer Käse kauft erwartet Käse. Natürlich ist da das Geschrei groß wenn man dann etwas anderes bekommt.
Wer Kochschinken- und Käse-Ersatzprodukte kauft erwartet genau das, was er bekommt.
Wo ist das Problem?

The other one am :

"Wer Kochschinken kauft erwartet Kochschinken, wer Käse kauft erwartet Käse."

:-D

Ja, die gute, alte Zeit. Wann war das noch gleich? Vor 30 Jahren? Oder 40?

Horst-Kevin am :

Der Analogkäse wurde ja nicht als Käse verkauft, sondern als Pizza-Mix. Da damals noch niemand wusste, dass es Analogkäse gibt, sind die Käufer davon ausgegangen, dass es echter Käse wäre. Das Wort „Mix“ legt ja auch nahe, dass es sich um eine Mischung verschiedener Käsesorten handle. Betrogen im eigentlichen Sinne wurde aber nicht.

dr. pop am :

Die Käufer des Pizza-Mix wussten ganz genau, was sie da kaufen. Nur deren Kunden wussten nicht, was sich plötzlich auf der Pizza oder im Auflauf befindet. Und genau das ist Betrug.
In Deutschland ist doch alles geregelt von der Heckenhöhe bis zur Fahrbahnbreite.
Warum regelt man dann nicht auch, was auf eine Pizza darf und was nicht? Oder noch besser: Pizza darf nur noch in einer bestimmten Region Italiens hergestellt werden. Ausschließlich mit Zutaten aus der Region.
Bei Champagner und Wiener Schnitzel gibt es doch auch klare Verordnungen.

The other one am :

"Pizza darf nur noch in einer bestimmten Region Italiens hergestellt werden."

Gute Idee. Italien. Das hat man ja schön gesehen am Beispiel des Büffelmozarellas. Ohne diesen Mozzarella kann man in Deutschland seinen Tagesbedarf an Dioxin kaum decken.

Oskar am :

Den einen verkauft man mindere Qualität über den niedrigen Preis, den anderen verkauft man's zu einem höheren Preis wegen fehlenden Inhaltes.

Dann doch lieber billig...

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