So sieht übrigens momentan unser häufigster Arbeitsplatz aus:
Es war ein mühsamer Gegner, aber nun sind wir fertig: Die Decke über der neu gewonnenen Ladenfläche ist nun vollständig mit den Platten verschlossen und muss jetzt nur noch ("mal eben schnell …") verspachtelt werden. Die Übergänge zu den vorhandenen Strohputzflächen werden wir in einem zweiten Schritt herstellen, wahrscheinlich mit durch das die hier anfallenden Maurerarbeiten ausführende Bauunternehmen.
Mit dem bisherigen Ergebnis sind wir jedenfalls super zufrieden und täglich kann man sich die neue Ladenfläche schon besser vorstellen:
Auch nach rund zwei Monaten wissen die Steuerungen unserer beiden
Coca-Cola-Kühlschränke noch nicht so richtig, wie sie mit unseren Öffnungszeiten umgehen sollen. Mal ist das Licht an, mal ist es aus, alles augenscheinlich ohne jegliches System.
Egal. In sieben Wochen sind sie eh wieder ausgemustert. (Dann werden nämlich sämtliche von der Industrie gestellten Kühlschränke und auch der elf Jahre alte und inzwischen vollkommen ramponierte
Getränke-Kühlschrank durch ein 2,5 Meter langes Kühlregal ersetzt.)
Willkommen in der Neustadt …
Das unerwartet gelieferte Bier ist ja als Feierabendbier (VERDIENT!) wirklich lecker, aber nach nur anderthalb Flaschen wird mir schon ganz duselig im Kopf.
Das wird doch wohl nicht verdorben sein?
Feierabend. Wir haben leider nicht ganz so viel geschafft, wie geplant. Eigentlich wollten wir komplett fertig werden, aber erstens kommt es ja immer anders und zweitens als man denkt. Dann wird der Rest eben "Montagsarbeit" …
Klappt mit den Platten eigentlich ganz gut, auch die doppelte Beplankung lässt sich mühelos anbringen. Das größte Handicap dabei sind übrigens die schräg laufenden Balken, so dass man die Platzierung der Schrauben schon etwas bedachter ausführen muss.
Ob wir heute noch das komplette Stück schaffen, wissen wir nicht.
Vorgenommen hatten wir es uns für heute zwar schon, aber wir sind hier ja auf der Arbeit und weder auf der Flucht noch im Treibhaus.
Die Unterkonstruktion für die neue Decke ist fertig. Dann werden wir uns mal hoch motiviert mit den Gipsfaserplatten herumschlagen …
Der Rest der Unterkonstruktion geht eigentlich ganz schnell: Kantholz an den Balken halten, mit der Wasserwaage am Niveau der schon vorhandenen Hölzer ausrichten(*) und festschrauben.
*) Natürlich von unten und nicht so, wie wir die Wasserwaage da oben auf den Balken abgestellt haben.
Auf die Hilfskonstruktion haben wir den ersten Teil der eigentlichen Unterkonstruktion für die Fermacell-Platten montiert. Wenn wir jetzt die Platten anbringen, sind sie, von den vorhandenen Beulen und Ungleichmäßigkeiten mal abgesehen, überwiegend auf dem Niveau der vorhandenen Decke – theoretisch zumindest. "
Die Theorie ist nicht die Wurzel, sondern die Blüte der Praxis." (
Ernst Freiherr von Feuchtersleben (1806 - 1849))
Theoretisch sollen nächste Woche ja die Handwerker kommen und das, was mal mein Büro war, in brauchbare Ladenfläche verwandeln. Bis dahin sollte, damit die Wände ordentlich verputzt werden können, die Decke zu sein. Also kümmern wir uns heute darum.
Hier im Gebäude ist zwar alles krumm und schief, aber wir versuchen natürlich dennoch, möglichst präzise zu arbeiten. Darum bauen wir uns erst mal eine kleine Hilfskonstruktion, mit der wir die eigentliche Unterkonstruktion an das Niveau der vom Laden kommenden, vorhandenen Strohputzdecke anpassen können:
So sieht die rechte Hälfte der Wand hinter dem Kühlregal in gestrichen aus:
Am 12. Juli
wollte MiDD wissen: "
Apropos Hof, darüber liest man ja gar nichts mehr. Ist da Ruhe oder das Thema verbannt?
Nein, das Thema habe ich nicht hier aus dem Blog verbannt, ich schreibe auch nicht aus Scham oder irgendeiner vermeintlichen politischen Korrektheit nichts darüber – die Situation hier hat sich
wirklich entspannt.
Erst gestern Nachmittag, als wir hier mit dem Hänger die Fermacell-Platten
geholt hatten, fiel es uns mal wieder ausgesprochen positiv auf. So sehr, dass ich sogar einem vom Vorstand gestern Abend noch eine WhatsApp-Nachricht mit einem wirklich ernst gemeinten Dank geschickt habe. Als Antwort bekam ich Dank für's Verständnis und die Geduld zurück und die Aussage, dass sie (also der Vorstand) auch froh sind, endlich das Chaos mit den (vor allem allfreitaglichen) Besuchermassen in den Griff bekommen zu haben.
Wenn's so bleibt – super!
Auch das rechte Drittel der Wand über / hinter unserem großen Kühlregal hat schon die erste neue Farbschicht drauf. Auch da werden wir wohl noch mal einen zweiten Anstrich machen müssen, aber auch hier kann man sich das Ergebnis schon richtig gut vorstellen: