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Etwas Silvesterstimmung

Weihnachten ist vorbei, Silvester steht vor der Tür. Wir beteiligen uns zwar auch nicht mit großem Feuerwerksverkauf am Jahresendgeschäft, aber doch haben wir heute mit etlichen Luftschlangen den Laden bereits in ein wenig Partystimmung versetzt:


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 74)

Die Woche verlief ohne weitere Höhepunkte. Nur staune ich jetzt gerade beim Abschreiben des Berichts etwas. An die Lichterkette erinnere ich mich, aber nicht mehr ein Stück daran, dass wir jemals einen Tannenbaum vor dem Laden stehen hatten … :-)

Diesen Fachbericht zum Thema Reissorten und auch den in der kommenden Woche finde ich aufgrund der Bilder ziemlich cool. Die sind nicht aufgedruckt, sondern aufgeklebt. Wenn ich mich richtig erinnere, war es vorher mal ein Plakat oder irgendein anderes gedrucktes Werbematerial. Selbst eingescannt hier im Blog wirken die Bilder unglaublich plastisch, zumindest empfinde ich es so.



Ware annehmen und vergleichen. Leergut annehmen. Brotlieferung kontrollieren und annehmen.
Streumaterial auf einem Rolli zusammengestellt und ausgezeichnet.
Abbauen unseres Weihnachtsbaumes und der Lichterkette, die bei uns vor dem Laden hing.
Aufräumen des Lagers und nachpacken der Reste.
Am Mittwoch Abend habe ich das Leergut von Bremerland (Milchkisten) auf eine Palette gestellt und in den Gang für die Abholung gestellt.
Kassen-Gutschrift für eine Kundin ausgestellt, die verschimmelten Käse umtauschen wollte.
Annehmen und vergleichen der Trinks-Lieferung am Freitag. Packen von Trinks.
Draußen habe ich die Rollis und Paletten zusammengestellt.



Die Reissorten I

Patna-Reis
Dies ist die bevorzugte Reissorte mit einem länglichen, harten Korn. Er ist weiß geschliffen und poliert und dadurch der Klassiker unter den Reissorten. Er ist neutral im Geschmack und "Saucen-freundlich". Ein Muss für fernöstliche Speisen.

Risotto-Reis
Dies ist ein vollaromatischer Mittelkornreis aus der italienischen Po-Ebene. Außen zart, aber bissfest im Kern. Ideal für Paella- und Risotto-Gerichte.

Milch-Reis
Ein weichkochender Rundkornreis, der beim Kochen viel Stärke abgibt. Dadurch eignet er sich gut für Süßspeisenen, denen er einen feinen, runden Geschmack verleiht.

WH reduziert, SILV aufgebaut

Wir haben übrigens nicht nur die Weihnachtssüßwaren reduziert, wir haben auch die Silvesterartikel zu einem gescheiten Aufbau zusammengeschoben. Ab Dienstag geht dann der Verkauf in den Endspurt …


Das war sie, die Gratwanderung

Wir hatten direkt heute Vormittag schon angefangen, die restlichen Weihnachtssüßwaren zu reduzieren. Wenn nicht heute noch schnell verkaufen, wann dann? Ist auch nicht ganz wenig, was diesmal übrig geblieben ist, aber ich muss auch zugeben, dass wir insgesamt für unsere Verhältnisse wirklich viel Ware bestellt hatten …

Wer da jetzt keine Vorstellung von der Menge hat – die Tische sind so groß wie eine Europalette (120x80 cm) und einen guten halben Meter hoch gefüllt:


Gratwanderungen, immer nur Gratwanderungen

Ich erwähnte schon so oft, dass wir hier im Supermarkt immer wieder auf sehr schmalen Graten wandeln. Eine Sache, bei der es unterschiedliche Philosophien gibt, ist zum Beispiel das Thema Preisreduzierung bei Weihnachtssüßwaren.

Wenn ich pauschal nach einem "Schema F" arbeiten müsste, würde ich es so handhaben: Bis zum letzten Augenblick vor dem Fest zum normalen Preis verkaufen und eben nach Weihnachten dann zu Sonderpreise. Wird vermutlich fast überall so gemacht.

Man kann die Ware natürlich auch schon vorher zu den reduzierten Preisen anbieten. Macht man es bei jedem Artikel immer so, erzieht man sich seine Kunden dahin, die Produkte nur noch auf den letzten Drücker zum reduzierten Preis zu kaufen. Das ist natürlich nicht der Sinn der Sache. Andererseits: Vor Weihnachten kaufen die Leute eher Weihnachtssüßwaren als nach dem Fest.

Als Händler möchte man natürlich einerseits nichts mit Verlust verkaufen, andererseits jedoch die Ware zum letzten Feierabend vor Weihnachten möglichst ausverkauft haben. Das ist nicht immer einfach.

Mein Weg ist der, dass ich unser noch vorhandenes Angebot an Weihnachtsüßwaren ständig beobachte. Einmal täglich gucke ich mir die Ware an und merke dabei natürlich, was sich schleppend verkauft. Auch da muss man wieder mit Augenmaß rangehen. Stellt man am 1. September einen Aufsteller mit Lebkuchen und einen mit Schokoladenweihnachtsmännern nebeneinander, werden die Hohlfiguren sich in den ersten Wochen ganz sicher wie ein Ladenhüter verhalten, während man nach wenigen Wochen schon den zweiten Aufsteller Lebkuchen nachbestellen könnte. Da muss man also die Art der Artikel mit dem Abstand zu Weihnachten betrachten. Lebkuchen, Dominosteine und Spekulatius werden nicht ohne Grund in der Branche als "Herbstgebäck" bezeichnet. Dass ich den Namen nicht mag, ist eine Sache – aber sie verkaufen sich nun mal im Herbst ganz hervorragend. Das wird in Richtung Weihnachten weniger, dafür steigt der Umsatz der "weihnachtlicheren" Artikel.

Wir hatten dieses Jahr mal ein sortenreines Display mit kleinen Mischbeuteln von Milka bestellt. Mit 2,99 € nicht unbezahlbar teuer, aber dennoch ein Markenprodukt (persönliche Abneigungen gegen Milka jetzt mal bitte außer Acht lassen). Wir waren uns sicher, dass wir diesen Artikel verkaufen werden. Dass da bis Anfang Dezember noch nicht viel passiert war, störte mich nicht. Siehe oben, Herbstgebäck.
Aber nun, drei Tage vor Weihnachten, kam doch leichte Panik auf. So haben wir gestern Abend diesen Artikel als ersten von allen auf den Sonderpreis von zwei Euro pro Beutel reduziert. Da ist sie wieder, diese Gratwanderung. Man möchte nichts verschenken, aber auch nicht darauf sitzen bleiben. Ich denke, bei den Milkamischbeuteln war das die richtige Entscheidung.

Ein paar Tüten haben wir immerhin schon verkauft seit gestern. Bin gespannt, wie viele wir davon bis Samstag 14 Uhr noch verkaufen werden …

Nachtrag: Zum Thema Reduzierung von Weihnachtsware habe ich gerade diesen Link bekommen. Wenn das so wahr ist, ist es ein starkes Stück.


Gestern Abend bei Hornbach

Als ich gestern Abend bei Hornbach war, um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen, fiel mir dieses Schild im Eingangsbereich auf. Ich habe mich im Geiste sowas hier auch schon aushängen gesehen. Seit zwei Wochen haben wir im Grunde täglich mit neuen Krankmeldungen zu tun, selbst Ines und mich hat (vermutlich) dieses RS-Virus dahingerafft, das gerade überall umhergeht. Inzwischen geht es wieder halbwegs.
Zu Spitzenzeiten waren hier in der vergangenen Woche sieben Leute gleichzeitig nicht arbeitsfähig, was bei 25 Leuten schon echt 'ne Ansage ist. Gefühlt habe ich seit Anfang Dezember die meiste Zeit damit verbracht, irgendwelche Lücken in unseren Personaleinsatzplänen irgendwie zu stopfen. Das hat mit dem tatkräftigen Einsatz aller, die nicht gerade röchelnd zu Hause waren, unterm Strich auch glücklicherweise ganz hervorragend geklappt.



Anekdote am Rande: Je kleiner das Auto, desto schwieriger wird es, innerhalb der markierten Flächen zu parken. Manche Leute sollten ihre Führerscheine mit in den Grundstein ihres Hauses einmauern.


Cramerstraße 135 / 22.12.2022

Das ist alles, was von dem alten Laden in der Cramerstraße in Delmenhorst übrig geblieben ist: Eine riesige Sandkiste.

Seit Montag sind die restlichen Teile der Fundamentplatte und der Pflasterung entfernt worden, das entstandene Loch wurde mit Füllsand wieder komplettiert und die Baustelle anschließend vollständig abgeräumt.

Das war's nun endgültig. Das Grundstück Cramerstraße 135-137 in Delmenhorst ist nun ein leerer Bauplatz, der auf die neuen Projekte wartet. Dort wird ja dereinst ein ähnlich großer Markt gebaut werden, der wohl auch zur EDEKA gehören wird.


Sympathisches Marketing

Gestern Nachmittag klingelte mein Handy. Ein Mitarbeiter der bei uns ansässigen Lokalzeitung meldete mich und versuchte, mich als Abonnent zurückzugewinnen. "Wir haben gerade auch ein ganz tolles Angebot, bei dem sie das neueste iPad und derzeit sogar noch einen Tankgutschein in Höhe von 50 Euro dazu bekommen."

Ich bat ihn, mir das Angebot mal mit allen Infos per E-Mail zukommen zu lassen. "Dann kann ich mir das später noch mal in Ruhe angucken", erklärte ich und meinte es auch so.

Der Anrufer erzählte mir, dass er das zwar könne, die Bestellung dann aber verbindlich sei, aber das wäre ja kein Problem weil ich ja innerhalb von zwei Wochen widerrufen könnte.

"Nein, nein!", entgegnete ich. "Sie sollen mir einfach mal die Zusammenfassung des Angebots mit dem iPad zukommen lassen."

Es ging zwei Minuten hin und her. Entweder war ich zu blöde, ihn zu verstehen oder er war zu blöde, mich zu verstehen. Ein Angebot könne er mir (angeblich aus rechtlichen Gründen) nicht via E-Mail zukommen lassen. Das käme dann einem Auftrag gleich.

"Ich muss die Entscheidung also jetzt hier am Telefon treffen?", fragte ich ihn.

Er bestätigte dies.

"Dann nein!"

Ich unterbrach die Verbindung dann auch direkt, noch während der Mann irgendeine Abschiedsfloskel sprach oder auch irgendwas anderes um mich doch noch zu überreden.

Von irgendwelchen dubiosen Vertriebsfirmen, die einem mit ihren Drückerkolonnen irgendwelche Abos aufnötigen wollen, ist man so ein Geschäftsgebaren ja gewohnt. Nur kam dieser Anruf direkt aus der Redaktion der Zeitung. Damit ist die Möglichkeit, dass ich doch wieder eines der (Digital-)Abos abschließe, noch weiter in die Ferne gerückt.

SPAR-EKW in einem E

Fundstück von Nico in einem EDEKA-Markt hier im Norden. Einer der Einkaufswagen ist noch mit einer "SPAR"-Griffstange ausgestattet. Ob der jetzt versehentlich zwischen die offiziellen Wagen gerutscht war und eigentlich gar nicht für die Verwendung durch die Kunden gedacht ist (so einen Wagen haben wir auch im Lager im Einsatz) oder ob der Wagen mit dem SPAR-Griff einfach nur eine kleine Erinnerung an alte Zeiten sein soll, weiß ich natürlich nicht.

Ich habe, glaube ich zumindest, noch irgendwo ein paar unbenutzte Einkaufswagengriffe mit "SPAR"-Aufdruck in einem Karton bei mir in der Halle liegen. Wenn sie auf unsere neuen Wagen passen würden, könnte man so einen Erinnerungs-Einkaufswagen ja auch mal bauen – aber die Frage hat sich direkt erledigt, denn unsere neuen Wagen sind breiter als die alten und so würden die Stangen auch gar nicht passen.

Aber ist nach vier Jahren ohne die Tanne inzwischen vielleicht auch völlig egal.


SPAR-Markt in Wagrain / Österreich

Vielen Dank an Blogleser Stefan, der diesen SPAR-Markt in Wagrain (SPAR-Reservat Österreich) entdeckt und gleich für mich fotografiert hat. :-)

Es ist übrigens tatsächlich der selbe Markt, der hier im Blog 2010 schon zu sehen war. Die Fassade hat zwischenzeitlich eine gründliche Neugestaltung bekommen:

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Frittierte LED-Röhre

Es kann selbstverständlich ein Zufall sein, dass genau die LED-Röhre, die sich genau in dem Bereich vor unserer Klimaanlage befindet, kaputtgegangen ist. Wir haben 120 Stück davon, ein Treffer der einen kausalen Zusammenhang vermuten lässt, ist also nicht ganz unmöglich.

Da die Klimaanlage seit einer Weile als Wärmepumpe läuft und heiße Luft in den Laden pustet, ist ein Hitzetod der LED-Röhre jedoch nicht unwahrscheinlich. Ich habe die Ausblastemperatur noch nicht gemessen, aber die Luft ist so heiß, dass es sehr schnell sehr unangenehm wird, die nackte Haut vor die Öffnung zu halten.

Ich glaube nicht an Zufälle und so bleibt diese Röhre erstmal unausgetauscht, solange die Anlage hier heizen muss.


SPAR-Markt in La Roche-en-Ardenne / Belgien

Vielen Dank an Blogleser Thomas, der mir die folgenden Bilder des SPAR-Marktes in La Roche-en-Ardenne geschickt hat. Der Markt hat zwei Eingänge, so dass man von der Straße durch das Gebäude direkt bis ans Ufer der Ourthe gehen kann.

Hier die flussseitige Gebäudeseite:

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!


Von der anderen Seite sieht das Gebäude (Street View Link) deutlich imposanter aus:



Für den Lieferdienst haben sie übrigens ein kleines Elektromobil im Einsatz:


Gut und Schlecht im MoPro-Kühlraum

In den letzten Tagen hatten wir ein paar Arbeiten in unserem Kühlraum für Molkereiprodukte durchgeführt. Dabei hatten wir ein paar sehr erfreuliche und auch merkwürdige Erlebnisse.

Die Kanten der Fliesen im Bereich der Tür waren / sind teilweise abgeschlagen. Das hatte bei der Betriebskontrolle der Mann von der Lebensmittelüberwachung moniert. Mal eben neue Fliesen einsetzen wäre etwas mühsam und zu aufwändig gewesen, aber da der Schaden sich auf einen relativ kleinen Bereich beschränkt, haben wir die Kanten der Türzarge einfach mit Riffelblech-Winkeln verkleidet.

Die Arbeit ist aus unserer Sicht richtig (zumindest ausreichend) schön geworden und es sieht so aus, als wäre es nie anders gewesen:



Innerhalb des Kühlraums gibt es eine Tür, durch welche man in den Tiefkühlraum gelangt. Diese Tür ist aus Edelstahl und mit einem kreisförmig geschliffenen Dekor versehen. "Kreismarmorierung" heißt das wohl landläufig und bewirkt, dass man kleine Kratzer nicht gleich bemerkt.

Der Versuch, die Tür mit Metallpolitur wieder schön glänzend zu bekommen, scheiterte übrigens grandios. Dass man dieses Dekor wegpolieren kann, hatte ich nicht erwartet: