Keine Chance mehr für Start-Ups
Gerade als Mittelständler und vor vielen Jahren selber Existenzgründer habe oder hatte ich immer eine gewisse Grundhaltung im Kopf: Gib kleinen Firmen, Existenzgründern und Start-Ups eine Chance.
Zumindest letztere werden es zukünftig bei mir schwer haben. Die Arroganz, die mir vor allem in den letzten zwei bis drei Jahren begegnet ist, toppt meine eigene noch um Längen. Da kommen irgendwelche Leute daher, deren wichtigstes Statussymbol die englischsprachige Jobbezeichnung auf der Visitenkarte ist und erzählen mir dann, dass alle meine Kunden zum Mitbewerber abwandern werden, wenn man deren supergeiles, megahippes und instagramtictocgehyptes Produkt nicht sofort kauft – und wenigstens diverse Regalmeter (in Greifhöhe!) zur Verfügung stellt und selbstverständlich das Display im Laden (in der Kassenzone!) unterbringt.
Aber "Start-Ups" (Nicht mit klassischen Existenzgründern verwechseln!) sind sowieso so ein Geschäftsmodell, das wenig ehrbar ist. Als seriöser Existenzgründer ist man darauf aus, eine Firma zu gründen, sich nicht zu übernehmen und wirtschaftlich solide zu arbeiten und dabei ggf. noch die aufgenommenen Bankkredite zurückzuzahlen. Ein "Start-Up" funktioniert anders. Eine gute oder auch völlig an den Haaren herbeigezogene Idee wird gepuscht, das Geld kommt von irgendwelchen Investoren (die auch mit einem Komplettverlust ihres Investments rechnen müssen) und dann wird immer weiter skaliert und die Kuh gemolken, bis nur noch heiße Luft kommt.
Bei uns betrifft das im Grunde ausschließlich Lebensmittel, die sich in drei Kategorien (auch sich überschneidend) einteilen lassen: Functional Food, Bio, Vegan. Nichts gegen bio und vegan – aber der drölfoktillionste industriezuckerfreie und komplett vegane Schokoriegel (selbstverständlich gluten-, nuss- und vor allem vollkommen geschmacksfrei) wird den Markt nicht revolutionieren. Punkt.
Zumindest letztere werden es zukünftig bei mir schwer haben. Die Arroganz, die mir vor allem in den letzten zwei bis drei Jahren begegnet ist, toppt meine eigene noch um Längen. Da kommen irgendwelche Leute daher, deren wichtigstes Statussymbol die englischsprachige Jobbezeichnung auf der Visitenkarte ist und erzählen mir dann, dass alle meine Kunden zum Mitbewerber abwandern werden, wenn man deren supergeiles, megahippes und instagramtictocgehyptes Produkt nicht sofort kauft – und wenigstens diverse Regalmeter (in Greifhöhe!) zur Verfügung stellt und selbstverständlich das Display im Laden (in der Kassenzone!) unterbringt.
Aber "Start-Ups" (Nicht mit klassischen Existenzgründern verwechseln!) sind sowieso so ein Geschäftsmodell, das wenig ehrbar ist. Als seriöser Existenzgründer ist man darauf aus, eine Firma zu gründen, sich nicht zu übernehmen und wirtschaftlich solide zu arbeiten und dabei ggf. noch die aufgenommenen Bankkredite zurückzuzahlen. Ein "Start-Up" funktioniert anders. Eine gute oder auch völlig an den Haaren herbeigezogene Idee wird gepuscht, das Geld kommt von irgendwelchen Investoren (die auch mit einem Komplettverlust ihres Investments rechnen müssen) und dann wird immer weiter skaliert und die Kuh gemolken, bis nur noch heiße Luft kommt.
Bei uns betrifft das im Grunde ausschließlich Lebensmittel, die sich in drei Kategorien (auch sich überschneidend) einteilen lassen: Functional Food, Bio, Vegan. Nichts gegen bio und vegan – aber der drölfoktillionste industriezuckerfreie und komplett vegane Schokoriegel (selbstverständlich gluten-, nuss- und vor allem vollkommen geschmacksfrei) wird den Markt nicht revolutionieren. Punkt.
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Mitleser on :
Fleno on :
Was mich aktuell nervt... es gibt keine Eisbecher mehr mit stinknormalem Schockoeis... nur Erdnussbutter-Teig-Keks Mischungen am besten noch vegan, etc... Leute, Schocki mach glücklich und glückliche Kunden kaufen mehr ein...
Mitleser on :
Benjamin on :
Fürst Pückler ist auch nicht schlechter als die vielen exotischen Sorten, die es meistens nach kurzer Zeit nicht mehr so gibt.
Pepe on :
Jokie on :
Peter on :
Raoul on :
Aber in Sachen Eis vermisse ich in Deutschland dennoch das geile französische Cassis und Malaga. Niemand bekommt das so hin wie die Franzosen (auch wenn Malaga einen anderen Ursprung hat)
Anne la Terne on :
Silvan Theiss on :
hartmut on :
In Startup-Sprech wohl eher "Optimal geschmacksneutral!"
hartmut on :
Bei "Glutamatfrei" zB. denkt der kleine Biologe in mir immer:
Heißt das jetzt komplett frei von tierischen und pflanzlichen Proteinen?
Andi on :
Crazy_Borg on :
Das Ziel der meisten Startups ist ja auch nicht der Aufbau einer Existenz, sondern nur den Laden bekannt genug zu machen dass irgendein Konzern anbeisst und den Laden komplett kauft.
Und der überteuerte+vegane+bio+protein-gluten Markt ist wie angemerkt doch eh schon total übersättigt mit Produkten.
Hätte lieber wieder hochqualitative Produkte mit weniger Pfennigfuchser Panschchemie drin. Hab zuviel Lege geguckt...
Carsten Maschmeyer on :
Peter on :
Chris_aus_B on :
Jakob on :
Pepe on :
Raoul on :
Hat unser Edeka jetzt (Stand: Vor zwei Wochen) auch. 2 Aktionspaletten. Mal gespannt, wie der Abverkauf läuft.
Aber Ballisto gibt‘s doch weiterhin?
Raoul on :