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Schwachmaten unterwegs!

Um eine Hand freizubekommen, legen manche Kunden eine Ware mal eben kurz beiseite und vergessen sie dann oft genug dort im Regal. Handelt es sich um kühlpflichtige Produkte und werden sie zu spät gefunden, ist es zwar ärgerlich aber durchaus als "kann ja mal passieren" zu verbuchen.

Ganz sicher ist diese Packung Brombeeren nicht "mal eben kurz" in Gedanken ganz hinten ins Regal mit den Fertiggerichten gelegt worden, wo sie dann beim Auftauen die gesamte Ware darunter mit dunkelrotem Fruchtsud (nicht von Vaddi) benetzt hat. Nach dem Abspülen haben wir die Knorr-Becher immerhin noch zum Sonderpreis auf den Restetisch gelegt.

Das ist kein Dummejungenstreich mehr sondern knallharte Sachbeschädigung.


Letzte Dose weißer Thunfisch

Die letzte der sechs Dosen dieses Thunfischs nähert sich in den nächsten Tagen ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum. Zwei Jahre stand sie nun als eine von ursprünglich sechs Dosen bei uns herum. Eine hatte ich zwischendurch mal mit nach Hause genommen, die anderen vier Dosen hatten wir im Laufe der Zeit tatsächlich verkauft.

Diese eine Dose nehme ich nun auch mit nach Hause. Das ist dann einer der Artikel, denen ich keine weitere Chance hier im Regal geben würde – selbst wenn wir den Thunfisch noch nachbestellen könnten. Offenbar lief der nicht nur bei uns nicht so ganz gut …


Einkaufswagenreinigung

Gestern Vormittag war übrigens der Mitarbeiter einer Firma hier, die auf die Reinigung von Einkaufswagen spezialisiert ist und hat sich mal um unsere Wagen gekümmert. Die anthrazitfarbenen Wagen ziehen den Schmutz geradezu magisch an und nach nun inzwischen gut vier Jahren war diese Reinigung überfällig.

Bei uns hinten auf der Rampe ging das ganz bequem:



Der Mann hatte übrigens nicht nur einen einfachen Hochdruckreiniger auf seinem Fahrzeug, sondern eine recht potente Maschine von Kärcher (HDS 1000), die pro Stunde mit bis zu 200 Bar 900 Liter fast kochendendes Wasser ausspuckt. Der Preis liegt dafür auch schon im gehobenen vierstelligen Bereich:


Der Zehner

Kleine nachträgliche Anmerkung zu meinem Beitrag Knüddelscheine: Natürlich hat die Kollegin keine komplett demolierten Scheine an die Kunden rausgegeben. Sowas wie diesen zum Beispiel, den vor ein paar Tagen irgendein Kollege angenommen hat. Zerfetzt, geklebt und eine Ecke fehlt sogar schon gänzlich …



Der Versuch, dieses Bild mit meiner gewohnten Software PaintShopPro zu bearbeiten, scheiterte übrigens an einer softwareseitigen Sperre. Dass ein Drucker bei Geldscheinen den Dienst verweigert, kann ich ja noch nachvollziehen. Warum man nicht einmal das Foto einer Banknoten verkleinern können soll, erschließt sich mir dagegen eher weniger.


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 76)

Eine weitere Woche ohne spektakuläre Zwischenfälle.

Ach, doch: Es hat geschneit, auf dem Parkplatz war es glatt und der Azubi musste streuen gehen. Das war immerhin mal eine Abwechslung, wenn auch nicht die coolste. Obwohl es "cool" ganz sicher war. :-P

Im Berichtsheft klebte hier nur ein Vordruck, den wir bestimmt auch mal verwendet haben – aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern, das Formular jemals im Rahmen des Arbeitsalltags ausgefüllt zu haben …



Leergut annahmen. Getränkeabteilung aufräumen (Auch leeren Getränkekiste absammeln). Preise für die Kassen suchen. Bruch aufwischen. Nährmittel packen (Nudeln, Reis, Zucker).
Als eine Kundin etwas umtauschen wollte, habe ich mich komplett um diesen Vorgang gekümmert.
Kunden gezeigt, wo welcher Artikel steht.
Trinks annehmen, vergleichen und packen. Leergut auf Paletten ordnen und rausfahren.
Draußen habe ich gegen Glatteis gestreut.
Getränke (einweg) packen. Abgelaufene Ware aussortieren.
Trinks annehmen und packen.



Ein es der Formulare, das wir im Betrieb genutzt haben.
Erklärungen dazu in der folgenden Woche.

Bake & Leuchte

Eine komplette Leitbake inklusive Warnleuchte hat irgendjemand bei mir aufs Grundstück geworfen. Das Ding liegt nun in dem verwilderten Grünstreifen hinter der Halle und lässt es sich erst mal gutgehen. Mit etwas Glück steht auf der Bake ein Hinweis drauf, wem sie gehört – dann könnte ich sie demnächst mal ihrem Eigentümer zurückbringen. Das muss aber noch ein paar Tage warten, denn ich hatte gerade keine Lust, durch das nasse Dickicht zu kraxeln und nachzusehen.

Interessanter ist, wie sie überhaupt dort hingekommen sein mag. Falls mein Nachbar die Bake nicht über den Zaun geworfen hat, muss sich irgendjemand bei mir auf dem Grundstück herumgetrieben haben …


Nichts gemerkt vom Stromausfall

In mehreren Kommentaren wurde es nun erwähnt. Die einzige Meldung, die ich online gefunden hatte, lautete: "Momentan wird an einem temporären Zwischenfall im Stromnetz des Versorgungsgebietes von wesernetz Bremen GmbH gearbeitet. Der Bereich Gastfeldstraße in Südervorstadt, Neustadt, Stadtbezirk Bremen-Süd, Bremen (PLZ 28201) ist seit 07.01.2023 um 15:06 Uhr betroffen, das Problem soll schätzungsweise bis gegen 16:40 Uhr behoben sein. Der Netzbetreiber hat dazu leider keine weiteren Infos bekannt gegeben. Von Nutzern wurden bisher keine Ausfälle gemeldet."

Gastfeldstraße / Südervorstadt ist genau unser Bereich. Aber wenn da irgendwo der Strom auch tatsächlich weggewesen ist, dann auf jeden Fall nicht bei uns. Kurz. Wir waren davon offenbar nicht betroffen.

In der Praxis würde es so aussehen: Alle Kunden raus, Kühlpflichte Ware wieder zurück in die Kühlgeräte. Mehr können wir nicht machen. Für wenige Stunden würde den Produkten nichts passieren, dauert der Stromausfall länger, wird es mit den Kühlketten schon kritisch. Wir haben für den Markt keine eigene Notstromversorgung (Seit vermehrt von Blackouts die Rede ist, kam mir zumindest der Gedanke einer Anschaffung schon häufiger in den Sinn) und auch die Solaranlage ist derzeit nur in Planung.

Den größten Stromausfall hatten wir vor 20 Jahren, als ausgerechnet an Heiligabend durch starken Eisregen plötzlich der Strom ausfiel. 2,5 Stunden ging nichts mehr. Wir saßen im Markt, hatten Kerzen angezündet und Gebäck geöffnet und haben die Zeit ausgesessen.

"Bestehende Rezeptur"

Immer dann, wenn auf irgendwelchen Produkten mit einer neuen Rezeptur geworben wird, ist dieser Hinweis vor allem eine Warnung an die Fans dieser Produkte: "Achtung, wir produzieren dieses Lebensmittel ab sofort mit billigeren Zutaten, damit wir mehr Geld verdienen. Schmeckt nicht mehr so gut, aber das werden die meisten Verbraucher gar nicht merken, hihi …"

Thomy hat da mal den anderen Weg versucht. Finde ich gut. :-)


Postkarte von Hey Henry

Matthias hatte mir bereits Ende 2022 diese Postkarte von Hey Henry geschickt. Schönes Motiv, der normale Weihnachtswahnsinn. Wer selber Karten von ihm kaufen möchte, findet sie hier in seinem Etsy-Shop. Ich hoffe, das war jetzt genug Verlinkung. ;-)

Vielen Dank dafür!



Als Dali-Fan finde ich zwischen den Bildern an der Wand natürlich die Weihnachtsmützen-Adaption der Beständigkeit der Erinnerung (ganz rechts an der Wand zu erahnen) richtig klasse. :-D


So gut der Leergutautomat auch ist …

… ein Problem hat auch unser guter Automat von Sielaff immer wieder: Umfallende Flaschen auf dem Flaschentisch. Wenn erst mal eine liegt, fällt auch der Rest um. Wenn dann noch ein gewisser Andrang vor dem Gerät herrscht und die Kunden eine Flasche nach der anderen einwerfen, hat man alleine auch kaum eine Chance, das Chaos schnell in den Griff zu bekommen.

Aber sonst macht das Ding nach wie vor einen super Job.

(Will sagen, ich würde ihn wieder kaufen!)




Biergeschenk

Blogleser Josef hatte mir vor Weihnachten ein kleines Paket (zugegebenermaßen war es im Hinblick auf die Transportsicherheit gar nicht mal so klein) mit einem Träger Wildbräu-Bier geschickt. Vielen Dank dafür! :-)

Noch haben wir keine Zeit gefunden, die Hopfenkaltschale zu testen, aber ich werde es auf jeden Fall und mit großer Vorfreude tun. Immerhin bin ich ein großer Fan der hellen bayerischen Biere.




Abgewetztes Markierungsband

Von dem vielen Markierungsband, das wir hier zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp drei Jahren im gesamten Kassenbereich zum leichteren Einhalten der 1,5-Meter-Abstände auf dem Fußboden verteilt hatten, ist inzwischen nicht mehr viel übrig.
Das Klebeband hatte doch relativ gut gehalten, so dass ich nie eine Notwendigkeit zum Überkleben gesehen habe. Inzwischen ist die Thematik nicht mehr so relevant, viele Leute sind inzwischen nach drei Jahren Übung auf "mehr Abstand" konditioniert und eigentlich könnten die Klebebandreste auch langsam mal vom Fußboden entfernt werden.

Mechanisch (mit Spachteln oder Schabern) ist es eine Quälerei, irgendwelche Lösemittel möchte ich hier nicht im großen Stil verwenden. Es wird also wohl darauf hinauslaufen, dass sich die Reste der Markierungsbänder in einem unbekannten Zeitraum von weit über zehntausend Füßen pro Woche von ganz alleine entfernen … Erstaunlich, wie hartnäckig sowas sein kann.


Abbruch Kleingartengebiet Langeoog

Auch wenn das Kleingartengebiet in der Nähe des Flughafens ganz gezielt von den Pächtern aufgegeben wurde, es ist dennoch schade, dass da nun sechs Hektar Naturfläche mit irgendwelchen Industrie- und Bürogebäuden zugestellt werden.

Im Laufe des vergangenen Jahres wurde das ehemalige Kleingartengebiet komplett geräumt. Bewuchs wurde entfernt, die Gebäude abgerissen. Eine Sache, die mir nicht in den Kopf geht: Nicht ein einziges der Häuser war unversehrt. Vandalismus wurde an jedem einzelnen betrieben. Eingeschlagene Scheiben, herausgerissene Türen, Brandspuren, Graffitis, überall Müll. Auch wenn das Gelände aufgegeben wurde – muss sowas sein?

Dieses Bild war im März entstanden, als ein Teil der Gebäude noch stand:

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Regaletikett-Jubiläum

Dass wir noch eines unserer alten Regaletiketten hier im Laden hängen haben, wusste ich. Irgendwie hat sich beim Blanchet-Wein nie der Preis verändert und offenbar hat dieses eine Etikett auch unseren Umbau 2018 mit den vielen Neuplatzierungen unbeschadet überstanden.

Bei meiner Bestellung heute Vormittag bin ich mal wieder direkt über das Preisschild gestolpert, da ich den Artikel nachbestellen musste. Beim genaueren Blick fiel mir auf, dass das Etikett genau 10 Jahre alt ist. Das Druckdatum rechts unten gibt an, dass es in der ersten Kalenderwoche 2013 erstellt wurde.

Krass irgendwie. :-)