In dem Zustand habe ich einen Starter auch noch nicht gesehen. Ist ja kein Wunder, dass die Leuchtstoffröhre nicht mehr leuchten wollte. Aber auch das ist jetzt egal, nun verrichtet dort eine LED-Retrofit-Röhre ihren Dienst.
Gegen kalte Duschen wurde jetzt übrigens über unserer Lagertür ein "Wetterschenkel" montiert. Klingt so hochtrabend, ist aber letztendlich nur ein gekantetes Stückchen Blech, das als eine Art kleines Vordach dient.
Wir haben jetzt übrigens das Störtebeker "Atlantik Ale" im Sortiment. Mehrere Kunden hatten danach gefragt und da man diese Bierspezialität hier in der Gegend nur schwer bekommen soll, sind sie nun überglücklich, mich als Bezugsquelle zu haben.
Was ist nun das Besondere an diesem Bier? Nun, Störtebeker beschreibt es so:
"Kräftige kalte Hopfung mit den Sorten Tradition, Perle, Cascade, Amarillo und Citra lässt das unglaubliche Duftspiel aus Zitronen, Grapefruit und Melone entstehen und sorgt für die kräftige Herbe."
Eine Kundin hat so sehr von diesem Bier geschwärmt, dass ich ein richtig schlechtes Gewissen hatte, es letztendlich überhaupt nicht gemocht zu haben und den letzten Schluck sogar in den Ausguss kippte.
Verstörend ist es irgendwie, wenn man eine Kundin im Vorbeigehen mit der Tageszeit grüßt ("Morgen…") und als Antwort Reaktion nur ein aufgesetzt wirkendes Lachen folgt, so als hätte jemand in einer Smalltalk-Runde einen schlechten Witz erzählt bekommen.
Tobias hatte mir mal dieses Bild eines Schildes geschickt, das er in seinem Heimatort gefunden hat. Über den erwähnten "Partnerschaftswald" konnte ich im Web leider nichts finden, den Ort Dienheim gibt allerdings durchaus (noch).
"Gab es sowas öfter?", wollte Tobias wissen. SPAR hat, wenn ich mich richtig erinnere, durchaus häufiger mal was gesponsert, gerne auch Sportveranstaltungen. Ist aber lange her. Wie oft da allerdings Wälder dabei waren, kann ich nicht sagen.
Eine Kundin suchte die Dr.Oetker "Ofenfrische Pizza Pepperoni-Salami", die leider gerade nicht mehr vorrätig war.
Während wir etwas ratlos in die Tiefkühltruhe blickten, erweiterte sie die eingangs gestellte Frage: "Oder etwas anderes, was nicht so auf den Magen schlägt, aber schnell geht?"
In Wildschweinfett gesottene, scharfe Ochsenkaldaunen habe ich dann einfach mal nicht vorgeschlagen, stattdessen lieber eine Tüte Fertiggericht mit Reinheitsgebot aus Bremerhaven.
mich würde mal interessieren was in deinen ehemaligen Geschäften (Also in Achim und in der Tierhandlung) heute drin ist und ob es bei denen läuft.
Kuz: Bei beiden läuft nichts mehr.
Der alte Picas-Laden wurde zu Wohnraum umgebaut und sieht heute so aus. Die Markise ist weg, alles wurde gestrichen und anstelle der Schaufenster wurden ein paar mehrflüglige Sprossenfenster eingebaut auf die alten Schaufenster wurden nur weiße Folien geklebt, die wie Sprossenfenster aussehen sollen:
Der Laden in Achim wurde zwar nicht zu Wohnraum umgebaut, steht aber dennoch leer. Da ich da mittlerweile seit ein paar Jahren schon nicht mehr vorbeigefahren war, habe ich auch keine Ahnung, wie lange der türkische Händler nach uns da noch drin war. Wer es wagen möchte, kann den Laden provisionsfrei mieten, aber an dem Standort ist man mit einem Wettbüro oder einer Shisha-Bar, hauptsache zugeklebte Scheiben, wohl besser dran. Brr…
Keine Ahnung, was ich gerade verstörender finden soll: Dass unser Automat dieses zusammengepropfte Gebilde aus einer zerbrochenen Bierflasche und einer Illustrierten überhaupt angenommen hat – oder dass jemand so stumpf war, das Teil überhaupt erst in den Automaten zu geben?
"Was ist aus IHR eigentlich geworden?", wollte Christian wissen. Nun… "Sie" ist eine Stammkundin, die im Zeitraum vor 5-10 Jahren, also in den ersten Jahren dieses Blogs, immer wieder durch etwas merkwürdige Verhaltensweisen und Äußerungen auffiel. Hier sind ein paar der Beiträge, in denen sie es hier ins Blog geschafft hatte:
Die Frau ist immer noch Kundin bei uns, kommt sogar recht häufig und kauft hier ein. Was auch immer passiert ist: Sie ist ganz normal (geworden?) und verhält sich, wie die meisten anderen auch. Reinkommen, Sachen zusammenpacken, eventuell smalltalken, bezahlen, tschüss.
Sollte sich das jemals wieder ändern, werdet ihr es erfahren.
Ich bin mal wieder großzügig "eingeladen" worden, an einem Tagesseminar "Bundeskongress" Compliance Management teilzunehmen – für eine Gebühr in Höhe von über 1000 Euro.
Viel mehr wundere ich mich darüber, dass es einen "Berufsverband der Compliance Manager" gibt. Das klingt so unglaublich hochtrabend…