Skip to content

Exotisches Leergut (172)

Zitat aus der Wikipedia:
Dandelion and Burdock (engl. wörtlich Löwenzahn und Große Klette) ist eine traditionsreiche alkoholfreie Getränkspezialität aus Großbritannien, die es dort seit etwa 1265 gibt. Traditionell wird sie aus gegorenen Wurzelextrakten beider Pflanzen hergestellt. Heute ist das dunkelbraune Getränk, das in vielen britischen Supermärkten zu kaufen ist, jedoch oftmals ein Softdrink aus Wasser, viel Zucker, Farbstoffen und Aromastoffen.
Fundstück vor dem Leergutautomaten auf der kleinen Fensterbank.


Telefonieren mit dem Headset

Ich saß selber an der Kasse, während eine Kollegin in aller Ruhe ihre Frühstückspause machte. Eine Kundin lief durch den Laden und füllte einen unserer Einkaufskörbe mit den unterschiedlichsten Waren. Dabei führte sie die ganze Zeit laute Selbstgespräche. Dabei sprach sie sich selber offenbar ständig in der zweiten Person an.

An der Kasse merkte ich, dass sie mit einem kleinen Headset telefonierte. Sie hat die ganze Zeit laut weitergeredet, was selbst die einfache und auf das Notwendigste beschränkte Kommunikation zwischen mir und ihre erschwerte.

"Unhöflich" ist noch enorm untertrieben für so ein Verhalten. Merkt man sowas nicht?! Oder leben die Leute schon so sehr in ihrer Headset-Selbstgespräche-Welt, dass das für die schon vollkommen normal ist? :-(

Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, ihr beim Weggehen noch "schönen Gruß" hinterherzurufen, der dem Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung gelten sollte. Das hatte sie aber wohl nicht richtig verstanden und antwortete mit einem "ebenso".

"Bestes aus Bio"

Kann mir einer erklären, was uns der Hersteller oder Werbetexter damit genau sagen möchte? "Bio" ist doch kein Rohstoff, aus dem man andere Produkte herstellen kann. Oder hab' ich da irgendwas nicht mitbekommen?! :-O


Lange ist es her…

Gerade eher zufällig wiedergefunden: Auszug aus dem Markenregister. Die aufgrund "fehlender Unterscheidungskraft" missglückte Anmeldung der Wortmarke "Shopblogger" im Jahre 2006:


Lustige Strichcodes – 91

Henning hat mir diesen Strichcode geschickt, den er auf einer neuen Anjola -Flasche entdeckt hat. Er kommt, wer hätte es gedacht, in Form einer Anjola-Flasche daher. Vielen Dank für die Zusendung! :-)



Er hatte auch ein Bild von der Vorderseite der Flasche mitgeliefert und ich staunte etwas. Früher war Anjola ein reines Ananas-Getränk, jetzt gibt es schon mehrere neue Sorten, die unter dem Markennamen vertrieben werden, unter anderem eben die "Ingwer-Zitrone". Fritz wird sich was dabei gedacht haben, aber ob sie so auf der Welle des Anjola-Kultstatus weiterreiten können?


Einkaufswagen mit Namen?

Als ich mir vor rund 1,5 Jahren für die Arbeiten am Dach meiner Halle eine Arbeitsbühne ausgeliehen hatte, bin ich zum ersten Mal über die Namen auf den Verleihgeräten der Firma Buchtmann in Delmenhorst gestolpert. Auf jeder Maschine steht irgendwo in schnörkeliger Schrift ein Frauenname. (Hier z.B. ist ein Foto von Tiffy zu sehen.) Das Geheimnis dahinter: Jedes Gerät hat einen anderen Namen und darüber werden sie intern identifiziert. Ist auf jeden Fall sympathischer, als nur über die Kennzeichen.

Seit dem gucke ich immer genauer hin, wenn ich irgendwo ein Gerät von Buchtmann sehe – und freue mich, wenn ich den Namen schon einmal gesehen habe und die Maschine "kenne". Verliert irgendwie die Anonymität, wenngleich ich nun eher weniger zur Zielgruppe der Firma gehöre.

Nun kam mir der Gedanke, dass ich ja auch meine (geplanten) neuen Einkaufswagen so beschriften könnte. Jeder Wagen hätte einen anderen Namen und Kunden könnten sich darüber freuen, wenn sie "ihren" Wagen immer wieder benutzen würden. Und was sich daraus für Möglichkeiten ergeben würden… "Habe heute Ramona ziemlich mit Wodka gefüllt" oder "Ich habe am Samstag einen ausgedehnten Einkaufsbummel mit Iris gemacht" oder auch "Claudia hat doch ein Rad ab. Die muss wohl mal zur Reparatur."

Ich find's lustig. :-)

Links 370

Darum trug dieser Parfüm-Dieb einen Frauen-Badeanzug

So reift der Leerdamer

Warum man kleine Läden unterstützen sollte

Auch die beste City-Lage leidet unter Kundenschwund

Hiernach kaufen Sie nie wieder Schokopudding aus dem Discounter

Warum Superfood nicht super ist

Keine Zusatzstoffe? Von wegen!

Schrottprodukte-Alarm in Deutschland

Discounter Penny gibt hässlichem Gemüse eine Chance

CaptionBot erkennt und beschreibt Bilder. Mehr oder weniger. :-)

Ihr Name war..?

Anruferin: "Und Ihr Name war..?""

Ich: "Harste. Heinrich. Anton. Richard. Samuel. Theodor. Emiel."

Ehrlich? Es kitzelte in den Fingern, ihr zu sagen, dass ich immer noch so heiße. Aber ich glaube, das hätte sie gar nicht verstanden…

Finde den Fehler…

Eine Kollegin quälte sich gerade mühsam vom Hof, da ein Auto so an der Straße parkte, dass die halbe Einfahrt versperrt war.

Ein paar Typen von der Moschee standen wortlos daneben.

Als die Kollegin weg war, ist einer der gerade erwähnten Zuschauer in dieses Auto gestiegen und weggefahren.

Wie sagt man Arschloch auf Arabisch?

Meine E-Mail-Verwaltung

Ich wundere mich immer, wenn Firmen eine eigene Domain haben, als E-Mail aber dann eine ganz andere Adresse angeben, häufig "@t-online.de"-Adressen. Historisch gewachsen? Zum doof/faul, POP3 zu konfigurieren und einen entsprechenden Client zu benutzen? Keine Ahnung.

Einfach nur so möchte ich euch mal darlegen, wie ich meine E-Mails verwalte und was ich sonst noch so mit E-Mails anfange.

Ich habe ja nun einige eigene Domains und bin prinzipiell auch ein großer Freund davon, diese für E-Mails zu nutzen. Seit Ewigkeiten schon besitze ich eine Lizenz von "The Bat", allerdings benutze ich dieses Programm sein ein paar Jahren schon gar nicht mehr.
Wir hatten damals alles mögliche konfiguriert. Newsletter, Lieferanten, Freunde, Social Media, Familie, Firma, Mitarbeiter und so weiter und so weiter. Es war ein schier unüberblickbarer Haufen an definierten E-Mail-Adressen (lieferanten@harste-online.de, bjoern@harste-online.de, regional@harste-online.de usw.), Verzeichnissen und entsprechenden Filtern, die wir bei The Bat eingestellt hatten. Das war so gut organisiert, dass es letztendlich im reinsten Chaos endete, zumal man die meisten Dinge sowieso nie wieder nachgeschlagen hat und nur für den "könnte ja mal nützlich sein"-Fall im Archiv lagen. Abgesehen davon, waren sämtliche Spamfilter nutzlos oder unglaublich kompliziert so konfigurieren – mit entsprechenden Konsequenzen.

Für das Blog hier hatte ich irgendwann mal die bekannte Adresse bei Google-Mail eingerichtet. Ich hatte noch eine alte Adresse bei web.de und das war und ist ein ganz fürchterliches und unübersichtliches Ding. G-Mail ist da ganz anders, richtig praktisch. Auf diese Mails konnte ich jederzeit von jedem Rechner zugreifen, sogar vom mobilen Gerät. Dazu kommt, dass der Spamfilter wirklich gut funktioniert. Ich bin sehr glücklich damit, auch wenn Google immer wieder kritisiert. Ich mag deren Produkte einfach…
Das ging so weit, dass ich irgendwann mal für sämtliche E-Mails meiner sämtlichen Domains (die sowieso schon an eine zentrale Adresse zusammenliefen) eine Weiterleitung auf den Google-Mail-Account eingerichtet habe. Seit dem benutze ich das eingangs erwähnte Mailprogramm nicht mehr und alles läuft hier an einem Punkt zusammen.

So weit, so gut…

Bei täglich mehreren Dutzend E-Mails wird sowas schnell unübersichtlich. Der Versuch, irgendwelche liegengebliebenen Mails zu beantworten, wird irgendwann absolut unmöglich. Es musste eine neue Organisation her.

Ich richtete vor rund fünf Jahren eine neue Mailadresse bei Google ein, die ich ausschließlich als Backup benutze. Jede E-Mail, die bei shopblogger@gmail.com landet, wird automatisch einmal auch in das Backup-Postfach weitergeleitet. Das Backup-Postfach ist übrigens mittlerweile zu fast 100% gefüllt (14,7GB von 15GB), so dass ich dafür tatsächlich in den nächsten Wochen mal auf die Bezahlversion upgraden werde. Zwei Euro im Monat für praktisch unbegrenzten E-Mail-Speicherplatz sind ein guter Preis.

Im Hauptpostfach liegen aktuell lediglich knapp 60 Mails. Alles, was nicht wirklich wichtig ist oder nur zur Kenntnis genommen werden möchte (z.B. Benachrichtigungen und Newsletter), lösche ich ziemlich kurzfristig, so dass wirklich wichtige Dinge nie gänzlich versumpfen können. Damit komme ich seit mehreren Jahren wunderbar zurecht und würde auch nicht auf ein anderes System umsteigen wollen. Muss natürlich nicht für jeden gelten, aber ich habe so meinen Weg gefunden.

Es gibt sogar für mich persönlich noch eine Steigerung: Inzwischen benutze ich die E-Mail-Funktion sogar vollkommen zweckentfremdet als Merkzettel für alle möglichen Dinge. Irgendwelche Kleinigkeiten, die mir ein- und auffallen, aber nicht sofort erledigt werden können, schicke ich mir einfach selber per Mail. Habe ich dann morgens am Schreibtisch verfügbar und kann mich in Ruhe darum kümmern.

Küchenfront in Graphitschwarz

Bevor wir da irgendwelche Experimente machen, wird die Front des Kühlschranks dunkelgrau werden. Ist zwar nicht gerade "blau mit schwarzen Sprenkeln", dürfte farblich aber noch am besten zu den bestehenden Türen passen. Und letztendlich ist es irgendwie auch egal. Ich hätte wohl auch den Farbton Rosa "Orchidee" bestellen können. :-D


Der Milch-Ex-Press

Maik hatte mir dieses Foto des alten SPAR-"Milch-Express" geschickt, ein "rollender Frische-Markt", wie er von seinem Betreiber selber genannt wurde. Es gab vor ein paar Jahren mal einen schönen Artikel über den Milch-Express: Das ist zur Rarität geworden: Ein Supermarkt auf Rädern

Ende 2015 hatte Alfred Dattinger mit 70 Jahren den Job endgültig aufgegeben. Das Auto steht abgemeldet herum, eine Ära ist zu Ende. Schade irgendwie. Andererseits: Kann sich einer vorstellen, selber mit so einem Wagen herumzufahren? Wer würde so ein Projekt eigenverantwortlich fortsetzen wollen?


"Büro2" – wo hin?

Vor rund zehn Jahren hatten wir hier im Markt in der Gastfeldstraße ein ungenutztes Kühlhaus umgebaut: Fliesen wegstemmen, Dämmung ausbauen, Elektroinstallation, Innenausbau – fertig.

Und nun? Überlege ich, ob ich mit dem Büro woanders hinziehen kann. Wir haben zwar das winzige (<4qm!) Kassenbüro, aber das reicht gerade für die notwendigen Arbeiten rund um das Tagesgeschäft. Da da auch Mitarbeiter Zugang haben, ist das kein Ort, an den ich mich zum konzentrierten Arbeiten zurückziehen kann. Dazu möchte ich dort wichtige Dinge (angefangen bei allen Personalsachen) zwingend heraushalten. Das war ja auch der Grund, warum ich damals überhaupt ein eigenes Büro haben wollte…

In diesem Ladenplan seht ihr oben links einen abgetrennten länglichen Raum. Eigentlich sind das sogar zwei Räume: Ganz in der Ecke ist das Büro und davor der Raum, in dem wir die Brötchen backen.
Wer die Platzprobleme hier kennt, wird nachvollziehen können, dass ich diese Ecke gerne zur Verkaufsfläche hinzufügen würde. Das Büro müsste also umziehen und Brötchen backen möchte ich zukünftig gerne direkt im Verkaufsraum, so wie es auch jetzt schon in vielen anderen Supermärkten passiert.

Nur: Wo soll ich hin?

Nach Hause möchte und vor allem kann ich mit den Sachen nicht, weil das logistischer Unsinn wäre. Die Mitarbeiter sind hier und sämtliche Personalfragen müssen hier vor Ort geklärt werden können, ohne erst die entsprechende Mappe aus dem heimischen Büro zu holen. Und das war nur ein Beispiel von vielen.

Noch eine Ecke im Lager abtrennen, wie schon Ende 2005, als wir einen Lagerraum für hochpreisige Waren (u.a. Tabak und Alkohol) gebaut hatten? Dafür ist kein Platz, wir saufen jetzt schon ab auf der kleinen Fläche.

Eine Wohnung im Haus obendrüber? Alle vermietet und auch nicht zu verkaufen, dazu wäre eine komplette Wohnung auch ein bisschen zu viel des Guten.

Einen Wohncontainer auf den Hof stellen? Nein!

Nach vielen Überlegungen habe ich nun einen Kompromiss gefunden. Der Personalraum hier war mal sehr groß, vor rund 13 Jahren hatten wir ihn mit einer (improvisierten und nie richtig fertig gewordenen) Leichtbauwand etwa halbiert. Die abgetrennte Fläche dient als Lager für temporär nicht benötigtes Geraffel und sonstiges Zeugs hier aus der Firma. DAS kann auch in den Keller oder in die Halle, benötigt aber definitiv keinen eigenen, knapp 10qm großen Raum. Da werde ich wohl hinziehen, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Ich möchte eine richtige Mauer mit vernünftiger Tür bauen, die Elektrik muss neu gelegt werden (dafür ist erstmal der neue Verteilerschrank im Keller nötig), Netzwerkkabel müssen da hin, alles muss renoviert werden usw.

Kurz: Viel Stoff für viele neue Blogeinträge. :-D

Ausgang vs. Kein Ausgang

Wie baut man eigentlich einen Notausgang in einen Laden, ohne dass man riskiert, dass einem dadurch die Bösewichte mit der Ware abhauen? Selbst bei einem Türalarm wären die Leute zwar nicht unauffällig verschwunden, aber trotzdem verschwunden…

Abgeklebte Ecke auf dem Kassendisplay

Kopfkratzend stand ich am Kassentisch und betrachtete den Monitor der Kasse, mit der meine Mitarbeiterin gerade arbeitete. "Warum hast du da einen Zettel dran kleben? Hat das irgendeinen Sinn?", fragte ich neugierig.

Die Antwort folgte prompt und ich gebe zu, dass ich das vermutlich niemals erraten hätte. In der Ecke wird die Uhrzeit angezeigt und mit dem Zettelchen hält sich diese Kollegin davon ab, ständig da draufzugucken, wodurch für sie nämlich die Zeit gefühlt gar nicht vergehen will.

Achso. :-D