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Vorgestern gekauft! (Klar, sicher…)

Die Bio-Brote bekamen wir bis zum Großbrand in der Bäckerei täglich frisch und wurden bei uns auch nur maximal zwei Tage lang verkauft.

Das Foto stammt noch aus der Zeit vor der Feuersbrunst. Eine Kundin bestand zu dem Zeitpunkt der Reklamation darauf, dieses Brot "vor zwei Tagen" gekauft zu haben:


E-Ink-Preisschilder

Carsten hat mir ein paar Bilder von digitalen Preisschildern geschickt, die er in einem Rewe-Markt in Rostock entdeckt hatte. Positiv aufgefallen ist ihm an diesen Etiketten, dass sie nicht mehr die typische LCD-Optik haben. Ich tippe mal auf elektronisches Papier.

In letzter Zeit sind diese Etiketten immer wieder in der Kritik (und auch Carsten spricht das Thema in seiner Mail besorgt an), weil damit die Preise, wie an Tankstellen inzwischen üblich, je nach Tageszeit angepasst werden könnten. Ob das jetzt so dramatisch wäre, weiß ich nicht. Abgesehen von den angedrohten Preiserhöhungen würden sich nämlich auch Preissenkungen (meistens initiiert durch die großen Harddiscounter) viel schneller durchreichen lassen.

Allerdings sehe ich in den digitalen Preisschildern einen ganz großen Vorteil, der für mich auch das Hauptargument für eine solche Anschaffung wäre: Der Preis an der Ware und in der Kasse stimmt immer überein und es gibt keine Diskussionen mehr wegen falsch gesteckter Preisschilder. Das wäre, ohne dass man da etwas schönreden muss, sowohl für Kunden als auch die Märkte durchaus ein großer Vorteil!


Weingelee-Aufsteller

Wir haben momentan einen kleinen Aufsteller mit Weingelees als Brotaufstrich im Laden stehen. Die Produkte sind toll, schmecken wirklich kräftig nach Wein und sind, wenn ich das richtig sehe, nicht alkoholhaltig. Und trotzdem finde ich das kleine Mädchen auf dem Display befremdlich. Ein Kind als Werbegesicht für ein Produkt aus Wein passt irgendwie nicht. Ich meine, man bewirbt doch auch kein alkoholfreies Alster als Kinderlimo.

Das geht doch nicht nur mir so, oder? :-O


21 DM3.99

Fundstück in meinem Elternhaus: Eine Packung Kleenex-Taschentücher, auf denen noch ein altes SPAR-Preisetikett klebt. Die Preisauszeichnung erfolgte in der 21. KW und die Schachtel kostete damals 3,99DM.

Was sagt uns das?

Nun: Diese Art der Auszeichnung haben wir nur im ersten dreiviertel Jahr nach unserer Eröffnung gemacht, da ich Anfang 2001 schon auf das Warenwirtschaftssystem inklusive Scannerkassen umgestellt habe. Die Schachtel ist also in der 21. KW im Jahr 2000 ausgezeichnet worden.



Das war die letzte Woche im Mai und am 30. Mai hatten wir hier damals die Eröffnung. Diese Schachtel Kleenex stammt also noch von der Erstbestückung hier im SPAR-Markt. Die sollte man sich erhalten, aus der Zeit dürfte es nicht mehr viele Sachen geben. :-)



Links 371

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Sessel und Champagner

Eingangsbereich der "Perfetto"-Lebensmittelabteilung im Karstadt Düsseldorf. In Kombination mit einem edlen Sessel werden hier Champagner und hochwertige Pralinen angeboten. Kann man wohl nicht überall so hinstellen. :-)

Vielen Dank an Albert, der mir das Foto geschickt hat.


Uralter Kühlschrank

So sieht übrigens unser >30 Jahre alter Kühlschrank im Aufenthaltsraum aus. Das Teil funktioniert zwar noch, verbraucht aber einerseits zu viel Strom (alleine durch die unnötigen Tiefkühlfächer unten) und ist auch von innen nicht mehr sonderlich appetitlich. Sobald die neue Front für den neuen Kühlschrank hier ist, wird der alte Kühlschrank endgültig ausgemustert.


Biddewasislos?

Ein Stammkunde stand an der Kasse und hatte ein paar Teile auf dem Förderband liegen. Er wollte noch ein paar Schachteln Zigaretten haben, was aufgrund des Automaten ein paar Augenblicke länger dauerte. Genau hinter ihm stand eine Frau mittleren Alters, die nur ein Teil aus dem Kaffeeregal in der Hand hielt.

"Ach, gehen Sie doch bitte vor, das dauert hier noch", sagte der Mann zu ihr, während er auf die nächste Schachtel Zigaretten wartete.

Sie ging einen Meter nach vorne, auf Höhe meiner Mitarbeiterin drehte sie sich plötzlich wortlos um, lief zurück in den Laden, warf die Packung wieder ins Regal und verließ den Laden zügig und ohne ein weiteres Wort zu verlieren.

Zurück blieben ein irritierter Stammkunde, eine irritierte Kassiererin und ein irritierter Björn.

Uff…

Habe gerade die Info bekommen, dass wir jetzt schon Adventskränze für die Saison 2016 vorbestellen können, bzw. bestimmte Produkte im Laufe der nächsten Woche sogar bestellen müssen.

Auf den Schreck erstmal noch das letzte Osterei runterschlucken.

LED-Retrofit-Röhre vs. Leuchtstoffröhre

Die eigentlichen Röhren kann man kaum voneinander unterscheiden. Selbst ein Elektro-Fachmann hat schon von unten in meine hochwertigen Retrofit-Röhren geguckt und sie für klassische Leuchtstoffröhren gehalten. Fand ich gut.

Aber beim Blick in die Leuchten kann man den Unterschied ganz gut sehen. Die Leuchtstofflampen strahlen rundherum und dementsprechend wird auch der Reflektor in den Kästen angestrahlt. Das sieht man auf der rechten Bildhälfte sehr deutlich. Die LED-Röhren, links im Bild zu sehen, strahlen dagegen nur nach unten und so bleibt der Reflektor darüber dunkel.

Das sieht jetzt aber auch nur auf dem Foto so krass aus. Bezüglich der Beleuchtung des Marktes macht es nämlich keinen Unterschied.


Ein winziger Magnet und die Folgen

Den ganzen Vormittag hatten wir schon Kummer mit dem Leergutautomaten, weil immer wieder leichte Blechdosen am Anfang der Rutsche in den Cruncher hängengeblieben sind. Zwischendurch haben wir das Ding von innen sogar noch ausgesprochen gründlich gereinigt, da wir dachten, dass die Dosen vielleicht auf dem mit Getränkeresten verklebten Blech hängen blieben – aber es half nichts. Mehrere Kunden beklagten sich, weil der Automat streikte und als ich auf die Suche nach der Ursache für die hängenbleibenden Dosen ging, entdeckte, dass die Weiche auf der linken Seite magnetisch war. So sehr, dass Dosen da im Vorbeirutschen hängenbleiben konnten:



Ich wollte gerade ausholen und eine Mail an Firma Trautwein schreiben und fragen, wer denn auf die glorreiche Idee gekommen war, an so einer Stelle einen dermaßen kräftigen Magneten einzubauen. Da fiel mir zum Glück noch rechtzeitig ein, dass es natürlich sein könnte, dass der Magnet gar nicht zum Automaten gehört, sondern irgendwie am Leergut klebte und dann selber am Blech der Weiche hängengeblieben ist. Genau so war es dann auch.

Auch nach jahrelanger Erfahrung mit starken Magneten ist es auch für mich immer wieder faszinierend, welche Kraft so ein winziges Teil hat. Der ist gerade mal einen guten Millimeter dick und hat nur fünf Millimeter Durchmesser:


Meine Planungen zur neuen Unterverteilung

Unsere neue Unterverteilung hier im Markt muss erneuert werden. Ist bekannt, die Planungen dafür habe ich im Kopf, aber sowas lässt sich nicht mal eben wie ein Ersatzteil austauschen. Für einen kompletten Supermarkt sind schon einige neue Leitungen notwendig.

Ich habe mir am Wochenende mal ein paar Gedanken gemacht, welche Verbraucher wir tatsächlich haben werden. Damit müsste sich die Bestückung des Standschrankes relativ genau planen lassen. (Dahinter jeweils meine Einschätzung zur benötigten Absicherung)

Verwaltungsbüro
3 x 16A (Licht, Steckdosen)

Kassenbüro
3 x 16A (Licht, Steckdosen)

Aufenthaltsraum
3 x 16A (Licht, Steckdosen)

Lager Licht
1 x 16A

Lager Ballenpresse
1 x (3x16A) (Drehstrom)

Lager Leergutautomat
3 x 16A

Lager Steckdosen
6 x 16A

Toiletten
3 x 16A

Hofbeleuchtung
1 x 16A

Kühlanlagen
1x (3x32A) (evtl. sogar 3x63A), bekommen eine eigene UV

Laden Klimaanlage
1 x (3x16A) (Drehstrom)

Kassentisch
3 x 16A

Werbeanlage
1 x 16A

Backofen
3 x (3x16A) (Drehstrom)

Gemüse-Licht: 3-Phasen-Stromschiene
1x(3x16A)

Laden Steckdosen
1 x (3x16A) (Drehstrom)
11 x 16A

Steckerfertige Kühlmöbel
11 x 16A

Durchlauferhitzer Laden
1x(3x32A) (Drehstrom)

Videoanlage
3 x 16A

Laden Licht (Aktueller Stand, 12 Lichtbänder. Wie kann man das am besten lösen, dass das Ladenlicht in mehreren Blöcken vom Büro aus schaltbar ist?)
12 x (3x16A)

Das müsste im Wesentlichen alles sein. Kann sein, dass an einzelnen Stellen noch der eine oder andere Verbraucher zu berücksichtigen ist, aber das ist für die aktuelle Planung unrelevant. Eigentlich ganz überschaubar, aber letztendlich braucht es nicht viel mehr zu sein…