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E-Ink-Preisschilder

Carsten hat mir ein paar Bilder von digitalen Preisschildern geschickt, die er in einem Rewe-Markt in Rostock entdeckt hatte. Positiv aufgefallen ist ihm an diesen Etiketten, dass sie nicht mehr die typische LCD-Optik haben. Ich tippe mal auf elektronisches Papier.

In letzter Zeit sind diese Etiketten immer wieder in der Kritik (und auch Carsten spricht das Thema in seiner Mail besorgt an), weil damit die Preise, wie an Tankstellen inzwischen üblich, je nach Tageszeit angepasst werden könnten. Ob das jetzt so dramatisch wäre, weiß ich nicht. Abgesehen von den angedrohten Preiserhöhungen würden sich nämlich auch Preissenkungen (meistens initiiert durch die großen Harddiscounter) viel schneller durchreichen lassen.

Allerdings sehe ich in den digitalen Preisschildern einen ganz großen Vorteil, der für mich auch das Hauptargument für eine solche Anschaffung wäre: Der Preis an der Ware und in der Kasse stimmt immer überein und es gibt keine Diskussionen mehr wegen falsch gesteckter Preisschilder. Das wäre, ohne dass man da etwas schönreden muss, sowohl für Kunden als auch die Märkte durchaus ein großer Vorteil!


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Kommentare

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Chris_aus_B am :

Können die denn mit einem Sender(-Netzwerk) im Laden zentral angesteuert werden oder doch nur vom Mitarbeiter direkt vor Ort?
und spätestens wenn die Batterie alle ist, wird der richtige Preis auch nicht mehr angezeigt. Außerdem sollte jedes Teil ein Warensicherungsetikett bekommen (oder schon integriert haben), denn da könnten einige bastelfreudige Leute für einen regen Schwund sorgen.

Weiß jemand, ob das Ding im Bild nur Zahlen darstellen kann (à la 7-Segment-Anzeige) oder eine freie Pixel-Matrix (Bild)?

Rumpel am :

Es gibt hier mehrere Systeme.
Einige kriegen die Preise über die Schiene mit.

Dann gibt es Systeme die das per Infrarot machen. Entweder per Handgerät, oder aber per Sender an der Decke. Letzteres hat den Nachteil dass es in Kühlmöbeln durch das Glas nicht funktioniert.

Dann gibt es auch noch NFC Lösungen.

Mindestens ein Hersteller bietet welche an die das per Funk machen.

Bei allen Systemen wo mehrere, oder alle Schilder, die Daten immer empfangen, suchen sich die Preisschilder dann die Preise heraus die an sie gerichtet sind.

Carsten am :

Aktualisierung:
Im Laden hingen überall Geräte mit jeweils 4 Antennen, ähnlich wie ein Router mit 4 Wlan-Antennen.

Stromversorgung:
Neben der schönen Papieroptik ist ein weiterer Vorteil der äußerst geringe Stromverbrauch.

Ich habe kein Gerät zerlegt, tippe aber auf 3V-Knopfzellen á la CR2032.

Matthias am :

Ist das nicht eher der Hauptnachteil an den Dingern. Ich greife mir das Produkt zum Preis x aus dem Regal und während ich weiterk einkaufe steigt der Preis automatisch auf Preis x+y und dann geht die Diskussion an der Kasse erst richtig los. Nur mit dem Unterschied, dass der Kunde nicht mehr nachweisen kann das Produkt zu einem gewissen Preis aus dem Regal genommen zu haben.
Da man bei größeren Einkäufen auch nicht jedes Produkt überprüfen kann, sehe ich das als Kunde eher kritisch.

Rumpel am :

Die Gefahr sehe ich bei Läden die keine 24 Stunden Öffnungszeiten haben irgendwie nicht.

Reihnold am :

Wenn man es tagsüber macht und der Preis steigen sollte, könnte man ja auch einen Versatz einbauen. Preis wird eine Stunde als geändert angezeigt, bevor die Preisanpassung an der Kasse greift. Das jemand in einem kleinen Laden wie bei Björn länger als eine Stunde einkauft halte ich doch eher für unwahrscheinlich.
Bei Preissenkungen wird sich sicher niemand beschweren, wenn es sofort greift (bzw. muss da ja auch sofort greifen, da man sonst Kunden einen höheren als den ausgezeichneten Preis abrechnet).

OxKing am :

Dann lässt du das halt an der Kasse liegen. Problem gelöst. Schließlich ist das erst der Ort an dem der Handel stattfindet.

Lars am :

Ich finde dieses Art der Etiketten auch klasse.

Wir haben bei uns auf der Arbeit noch welche aus Papier und da ist es sehr zeitaufwendig Angebotsschilder zu stecken und zu ziehen. Besonders wenn die Artikel von Maggi oder Knorr im Angebot sind.

Bas am :

Das manuelle austauschen der Auszeichnungen ist zwar eher stumpfe Arbeit, benötigt in der Summe aber sicher auch viele Arbeitsstunden und sichert damit Arbeitsplätze.
Als Arbeitnehmer in der Branche würde ich die Dinger daher kritischer sehen... die Entwicklung ist aber auf Dauer sicher unvermeidlich.

Andreas am :

Weil du gerade selbst sagst, dass dann der Preis an der Kasse und auf dem Preisschild immer der gleiche ist ...was wenn auf dem Weg vom Regal bis zur Kasse der Preis umgestellt wird? Ich weiß, relativ unrealistisch, aber das ist doch immer ein häufiges Argument der Gegner. Deine Meinung dazu?

Thomas' am :

Das Argument, dass Preise leichter schwanken können, ist doch wieder so ein typisches deutsches "über etwas MUSS man ja meckern", wenn man schon keine echten Argumente findet.

Denn bei Papierpreisen wäre es ja völlig unmöglich die Preise anzupassen!

Carsten am :

Es macht einen Unterschied, ob man Zettel drucken, hinlaufen und austauschen muss oder schlicht und einfach die Arbeit nur noch ein Knopfdruck ist (oder gar per Cronjob).

Rumpel am :

Ja macht es, na und?
Dieses ständige "Alles nur um uns besser abzuzocken" gehabe nervt.

naja am :

Vor einzwei Jahren wurde in Pressemitteilungen und Zeitungsartikeln das "man kann die Preise je nach Tageszeit erhöhen und reduzieren" von den Herstellern und den Händlern explizit als Vorteil benannt. Aber klar, jeder der irgendwas kritisch findet bei dem du es nicht so siehst, ist nur ein Idiot.

Wunder am :

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, wie das gehen soll, dass sich der Preis mit der Tageszeit ändert. Das würde ja heißen, dass ich ein Produkt aus dem Regal nehme, 20min durch den Markt schlender und plötzlich ist es an der Kasse teurer. Das würde definitiv zu vielen Diskussionen führen!

Für die schnelle Preisanpassung von Tag zu Tag, ohne das die Kassierer die Preisschilder strecken müssen und ohne den ganzen Papiermüll der normalen Preisschilder ist es aber eine gute Sache.

maadien am :

Mit dem Preis auf Schild und Kasse stimmt zumindet bei uns REWE nicht unbedingt.
Habe es schon zweimal erlebt, dass die Kasse einen anderen Preis wollte als das E-Etikett (die selben wie oben zu sehen).
Also irgendwie scheinen die dann doch nicht so ganz synchron zu sein.
Oder es war wirklich Zufall, dass das Etikett irgendwo durch einen anderen Preis abbekommen hat.
Ansonsten gabs in den 2 Jahren nie Probleme.

Roland am :

Gruss aus der Schweiz hierzu.

Die nationalen Händler haben es - wohl auch sehr vom Geschäftsführer abhängig - hier teilweise ÜBERHAUPT nicht im Griff. Oft sind Preisschilder über Monate hinweg nicht aktualisiert (grösserer Coop hier in der Gegend) - bei einer Preissenkung ist das natürlich negativ für den Markt - der Kunde sieht höheren Preis und kauft ggbfls deshalb nicht, kassiert wird eine kleinere Summe - bei einer Preiserhöhung wird der Kunde mit zu tiefer Summe "gelockt". Gut, ich kenne meine Pappenheimer, und merke mir die Preise mehr oder weniger gut, und gehe anschliessend reklamieren (Ja! Auch wegen 5 Rappen... Prinzip ist Prinzip) - der Witz daran ist, gewisse Produkte die ich öfters kaufe, reklamiere ich dann praktisch im Wochenrhytmus. Passieren tut nichts.. und ja, es wäre kein wirklicher Aufwand, die Schilder anzupassen, und Coop (immerhin der zweitgrösste Detailist der Schweiz) dürfte durchaus wollen, das die Schilder stimmen.

Bei gewissen Produkten ist es fast ein Running Gag geworden..

Aber die Konkurrenz (Migros, Spar :-) ) ist entweder teurer, weiter weg, oder auch nicht besser..

Aber dann heulen sie rum, weil man zu Aldi fährt.. komischerweise stimmt dort immer alles..

Aber wie heisst es so schön, es ist einfacher den Splitter im Auge des anderen zu sehen, als den Balken im eigenen Auge.

Jörg am :

Moin,

wie funktioniert denn die Aktualisierung? Hängt da jedes Etikett im WLAN und wird immer von selber aktualisiert, wenn man im Zentralsystem einen neuen Preis eingibt?
Und wie läuft das mit der Stromversorgung? Hängen die am 12-Volt-Netz? Oder werden die mit Batterien gespeist - und wenn ja, läuft man dann nicht den ganzen Tag herum und wechselt Batterien?

Danke!

Rumpel am :

Es gibt welche die beziehen den Strom über die Schiene, und welche mit Knopfzellen (die halten ewig).

Bei denen die per NFC umgestellt werden kann ich mir auch vorstellen dass die gar keine dauerhafte Stromversorgung haben.

Da kommt der Strom um das Display zu ändern vom Handheld beim ändern.
E-Ink braucht ja nur Strom um die Anzeige zu ändern.

Carsten am :

Aktualisierung erfolgt über Funk. Ein ähnliches System habe ich auch bei der Metro gesehen. Nur dort sind es normale LCD-Displays gewesen und nicht wie hier so schicke Papierdisplays.

Einen Batteriewechsel wird man eher nicht in Betracht ziehen. Hopp und weg rechnet sich bestimmt besser.

Rumpel am :

Die Dinger kosten wesentlich mehr als eine poplige Knopfzelle......

Andreas am :

Hallo,

ja, die Etiketten werden per Funk angesteuert.

Die Etiketten funktionieren mit Batterie. Wenn das per Kabel angeschlossen wäre, wäre das ja ein riesen Aufwand.

Ich nehme mal an, das sind E-Ink-Etiketten. Im Gegensatz zu den alten LCDs brauchen die nur Strom, wenn sich der Preis auf dem Display ändert. Eine Batterie hält daher ewig (zumindest ein paar Jahre?).

Andreas

Wumpitz am :

Ich weiß nicht, wie ich mir das mit den Preisen je nach Tageszeit vorstellen soll. In größeren Supermärkten verbringt man gut und gerne eine halbe Stunde oder länger mit dem Einkauf. Kurz hinterm Eingang lege ich mir eine Tafel Schokolade für ausgewiesene 0,99€ in den Einkaufwagen. Eine halbe Stunde später möchte der Kassierer aber 1,19€ von mir haben, da sich der Preis in der Zwischenzeit geändert hat. Das ist zwar rechtlich unproblematisch (invitatio ad offerendum), aber bietet wohl Anlass zu unendlich langen Diskussionen an der Kasse und zu verärgerten Kunden.

Man könnte die Preise natürlich mit einer gewissen Verzögerung an die Kasse weiterleiten, also der Preis ändert sich am elektronischen Preisschild von 0,99€ zu 1,19€, aber an der Kasse wird für eine weitere halbe Stunde noch 0,99€ verlangt. Bei einer Preisminderung müsste aber sofort der neue Preis verlangt werden, da man sonst Gefahr läuft, dem Kunden "zuviel" abzuziehen.

Also, ich sehe das noch eher locker. Dem Supermarkt wird es mit den Preisen nach Tageszeit mehr Probleme als Nutzen bringen. Das könnte höchstens funktionieren, wenn jedes Produkt einen NFC-Chip enthält und der Einkaufwagen "notiert" zu welchem Preis ich das Produkt in den Wagen gelegt habe.

Rollo am :

Die Idee mit dem NFC Chip finde ich gut... Und wenn ich die Ware wieder zurück lege wird mir der aktuelle Preis gutgeschrieben... :-)
Entnahme für 0,99 Euro (im Angebot)
Zurücklegen für 1,49 Euro
--------
Bleiben 50 Cent Guthaben die ich mir auszahlen lassen kann... Björn? Einwände? Andersrum gehts natürlich auch!

Ronaldo am :

Die Dinger habe ich letzte Woche auch in einem Edeka-Markt in Pinneberg gesehen. :-)

Johannes am :

Hast du eine Ahnung was die Dinger in der Anschaffung und im Unterhalt kosten? Ich stelle mir das nicht ganz billig vor für jedes Produkt so ein elektronisches Presisschild zu kaufen.

Johannes am :

Hast du eine Ahnung, was die Dinger in Anschaffung und Unterhalt kosten? Ich stelle es mir nicht ganz billig vor, für jedes Produkt so ein elektronisches Preisschild zu kaufen.

Biks am :

Wenn die Preisanzeige zentral gesteuert wird, könnte man das System noch viel weiter treiben, als nur tageszeitabhängige Preise zu vergeben.

Man muss nur durch irgendwelche Sonderkonditionen die Kunden dazu bringen, dass sie sich per Smartphone im Laden verfolgen lassen. Dann könnte das System detektieren, wenn ein solcher Kunde alleine in einem Gang ist und dann auf diesen Kunden abgestimmte Preise anzeigen (und natürlich auch an die Kasse übermitteln, sobald er dort ist). Also beispielsweise Produkte, die er häufig kauft, für ihn ein bisschen teurer machen. Wenn sich die Preise sowieso ständig ändern, würde das gar nicht auffallen.

Ob so etwas tatsächlich irgendwann irgendwo gemacht wird, hängt wohl hauptsächlich davon ab, ob es sich rechnet und ob es hinreichend legal ist, um kein zu großes Risiko zu sein.

Ben33458 am :

Das ist ehr eine Taktik, die ein Gebrauchtwagenverkäufer anwendet, der den Kunden dannach wahrscheinlich eh nie wieder sieht.
Doch wer Stammkunden halten will, sollte nicht anfangen Sie so zu verarschen, sonst sind sie ganz schnell bei der Konkurrenz.

Wenn ein Kunde sowieso etwas öfters kauft, wird ihm sogar ehr auffallen, das der Preis sich geändert hat. Und eine ungerechtfertigte Preiserhöhung kann dann auch mal schnell dazu führen, das der Kunde dannach eben kein Stammkunde mehr ist.

Wenn es Kundenspezifische Preise geben wird, dann ehr in die andere Richtung:
Kunden kauft große Mengen, bekommt dafür einen besseren Preis eingeräumt.
Oder System merkt, Kunde kauft das Produkt immer im Internet bei der Konkurrenz und bekommt dann gezielt für diese Produkte ein Spezialangebot nach Hause geschickt, das ihm dann auch am Regal angezeigt wird.

Thomas am :

In unserem REWE gibt es die in Teilbereichen schon seit über 2 Jahren. Meiner Beobachtung nach ändern sich die Preise häufiger (d.h. mehrmals in der Woche), aber nicht während des Tages.

Tabea am :

Es mögen sich alle Kritiker mit dem Preiserhöhungsargument einmal vorstellen, wie oft es bereits vorkam, dass sie auf eine Tankstelle gefahren sind und genau in der Sekunde bevor sie den tankhahn greifen springt die Anzeige um und der Sprit ist so viel teurer,dass sie nun nicht mehr tanken möchten..

Eben, noch nie vorgekommen, also sollte man sich meiner Meinung nach da nicht zu große Sorgen drum machen, zumal sich die Preise sicherlich nicht alle dreißig Minuten ändern werden.

sarc am :

Das hatte ich tatsächlich schon mal, dass sich der Preis ändert, während ich grad draufgefahren bin (allerdings billiger, hab also schon getankt... ;-)). Da ist es dann übrigens so, dass die kurz vorher die Zapfsäulen abschalten, wenn alle aus sind die Preisanpassung vornehmen, und dann gehts wieder. Gibt da also keine Probleme mit Preisänderungen, die man nicht mehr (solang man den Preis auch an der Säule noch mal kontrolliert).

Entsprechend denke ich auch, dass es da zu keinen wirklichen Preisanpassungen über den Tag im Supermarkt kommen wird. Höchstens Vergünstigungen, Kaufland hatte zum Beispiel ne Zeitlang die Reste der Backtheke abends billiger abgegeben (machen sie jetzt auch nciht mehr, scheint wohl ausgenutzt worden zu sein). Über die Woche könnt ichs mir dann schon eher vorstellen, die wichtigsten Lebensmittel am Anfang etwas teurer für alle, die nach dem WE einkaufen müssen, Schnaps und Bier am Wochenende teurer... Andererseits müssten da alle mitziehen, sonst dürften sich einige schnell nen neuen Stammsupermarkt suchen. Sehe da also keine Riesengefahr, irgendwie...

Michael am :

Bei den Tankstellen ist beim Treibstoff eine untertägige Anpassung ja was normales. Da wird das Problem eines sich für den bereits "angelockten" Kunden plötzlich ändernden Preises so gelöst, daß die Preise an den Säulen erst mit einem zeitlichen Verzug umgestellt werden - vielleicht 10 oder 15 Minuten. So lange halt, wie ein Kunde normalerweise vom Sehen der großen Preistafel bis zum Tanken braucht (was ein mehrminütiges Warten bei besetzten Säulen ja einschließen muß).

Im Handel könnte man ähnlich verfahren: eine Preiserhöhung wird zuerst am Regal angezeigt und erst 30 Minuten später an der Kasse auch so umgesetzt. Die 30 Minuten sind hier nur ein Beispiel - das man je nach Größe des Marktes und durchschnittlicher Einkaufsdauer anpassen müsste.

Hier sehe ich auch weniger Probleme als an der Tankstelle, denn im Supermarkt sollten sich die Preise nicht 5 mal am Tag ändern - vielleicht einmal. Und das ja nicht bei allen Produkten.

Ich denke nämlich nicht, daß es sich lohnt, das Personal 5 mal am Tag durch den Markt rennen zu lassen, um Preise im cent-Bereich an x-verschiedenen Produkten mehrmals zu ändern.

Die Preise werden nämlich nicht aus dem Büro z.B. per WLAN auf die Schilder gespielt, sondern da muß immer noch eine menschliche Person ans Regal gehen (oder zumindest in die Nähe). Eine Technik, die jedes Schild mehr oder weniger permanent mit einer Zentrale vernetzt wäre vermutlich zu teuer und zu energieaufwändig. Evtl. wäre noch vorstellbar, daß Kühlregale mit Schienen für solche Preisschilder ausgestattet werden, welche eine Niedervolt-Versorgungsspannung und 2 Leitungen für einen Datenbus führen. Aber bei normalen Regalen würde ich das eher nicht vermuten. Zumindest wäre eine Nachrüstung kompliziert & teuer....

Natürlich würde so eine zentral steuerbare Lösung interessante Möglichkeiten eröffnen: man könnte z.B. in der Früh und um die Mittagszeit die Sachen im gekühlten "Take-away"Regal teurer machen - da kommen vmtl. meist Leute, die Hunger haben und auch höhere Preise akzeptieren ... *ggg*

Schmid Andreas am :

Die Preise werden sehr wohl über WLAN geändert. Wo wäre denn der Vorteil wenn ich zu jedem Etikett laufen muss, da kann ich auch gleich ein Papier Etikett stecken?

Jedes Etikett ist wie eine kleiner Computer, wieso soll das Etikett nicht erreichbar sein?

Und zum Preis. Das normale 2,7" Etikett mit schwarz/rot Anzeige kostet im Moment ca. 15,-€ brutto.

Sokrates am :

So so, eine "menschliche Person" muß das machen.
Naja, immer noch besser, als eine unmenschliche.

shopgirl71 am :

Gibts hier im Bremer Rewe am Buntentorsteinweg auch, es ist vor allem eine enorme Zeitersparnis für die Angestellten. Dieses tägliche Etiketten stecken geht einem auf den Sims.

Kornstrasse 4ever am :

Vielleicht ist es einfach nur ein falsches Beispiel - aber irgendwie fehlt mir auf dem Schild ein Hinweis auf 100gr/kg-Preis als Vergleichsmittel.

Weiß jetzt nicht, ob das bei diesem Produkt "Standard" wäre, aber ich bin ein großer Freund der vergleichbaren Werte im Kleingedruckten. 8-)

Alph am :

Da es sich dort um um ein Stück handelt, gibts nichts anderes anzugeben.

Ansonsten steht bei entsprechenden Waren die EUR/100gr-Angabe etwas kleiner unter dem Preis, mit jewils sich ändernder Angabe EUR/kg, EUR/Stk. Oder eben EUR/100gr.

Peter am :

halo an alle
Nur mal zur Info:
rein rechtlich zählt nur der Preis der an der Kasse angezeigt wird, die Etiketten am Regal sind nur eine Info für den Kunden :-D

ansonsten kann ich mir nicht vorstellen das die Preise mehrmals am Tag angepasst werden , der Aufwand ist doch recht groß da ja nach jeder Preisänderung ein Mitarbeiter die geänderten Preise ja auch prüfen müsste um die Diskussion mit den Kunden " am Regal steht aber der Preis XXX " zu vermeiden.


@ Johannes (nr 12)

es muss pro Regal platz ein Schild gekauft werden und dann wird nur ein Aufkleber oder Einstecker angebracht um welches Produkt es sich handelt.
Der Preis wir dann elektronisch eingegeben

eigentlichtyler am :

Warum sollte ein Laden die Preise für To-Go-Food nicht kurz vor der Mittagspause anheben?
Oder Bier- und Chipspreise kurz vor dem Anpfiff des EM-Finales?
Oder generell ab 20:00, wenn die Konkurrenz zu hat, 10% auf alles extra nehmen?
Wenn man sich die Preisschlacht der Supermärkte und Discounter ansieht, dürften die so eine Optimierungsmöglichkeit nicht lange ungenutzt lassen, wenn die Technik einmal da ist.

Madner Kami am :

"Allerdings sehe ich in den digitalen Preisschildern einen ganz großen Vorteil, der für mich auch das Hauptargument für eine solche Anschaffung wäre: Der Preis an der Ware und in der Kasse stimmt immer überein und es gibt keine Diskussionen mehr wegen falsch gesteckter Preisschilder. Das wäre, ohne dass man da etwas schönreden muss, sowohl für Kunden als auch die Märkte durchaus ein großer Vorteil!"

BINGO! Letzten Montag hatte ich in meiner Abteilung so viele Preisschilder umzustecken, dass ich anderthalb Stunden damit verbracht habe das zustande zu bekommen. Locker eine weitere halbe Stunde ist drauf gegangen, um Kunden zu verklickern, dass XYZ jetzt diesen und jenen Werbepreis hat, ich aber schlichtweg noch nicht dazu gekommen bin, das Schild auszutauschen, weil ich hier zwei mal zwei Finger dicke ungeordnete Stapel an Preischildern in den Händen hatte... Mit elektronischen Preisschildern wäre das in 5 Sekunden erledigt gewesen, ich hätte nicht ein Drittel meines Arbeitstages mit nem absurden Stapel an Papier verbracht und alle wären glücklicher. Die "Gefahr", dass sich die Preise nach belieben ändern, sehe ich nicht. Das könnte jetzt auch schon passieren. Vo mir aus können sie das Datum der letzten Preisänderung im Display mit anzeigen, damit die Aluhutträger ein Foto machen können, um dann an der Kasse diskutieren zu können...

Bas am :

Ein Drittel des Arbeitstages - mit elektronischen Etiketten gibts den Arbeitsplatz dann vielleicht bald auch nicht mehr. Die automatische Warenwirtschaft hat ja auch schon viele wegrationalisiert.

Madner Kami am :

Mein Arbeitstag besteht in aller Regel gerade eben nicht aus dem Austauschen von Etiketten.

Bas am :

Rechne alle Stunden die in allen Abteilungen nur dafür draufgehen. Wieviele Arbeitsplätze können da wohl insgesamt eingespart werden? Warum sollte es am ende nicht gerade dein Arbeitsplatz sein der mit der Zeitersparnis überflüssig wird? Wenn manuelle Arbeit verschwindet verlieren Leute ihren Job.

Jan am :

Prinzipiell gibt es etwas, was sich Preisangabenverornungs nennt, demnach müssen die Preise und ggf Grundpreise sowei ein paar weitere Angaben wie Handelsklassen etc angegeben werden.

Somit zählt der Preis an der Ware, wenn man keine Ordnungswidrigkeit oder Abmahnung der Konkurenz riskieren will, beides meist nicht billig. Für Großmärkte, die nicht an Verbraucher verkaufen, gilt dies nicht.

Rumpel am :

Dass sich dieser Mythos immer noch hält dass man einen Anspruch auf den Preis an der Ware hätte.....

GelberBuntstift am :

Zu Nummer 12: 30.000,- hat das ganze bei uns für 1800qm gekostet. Schilder, Technik, Schienen.

Allgemein: die elektronischen Etiketten sind ein Traum. Keine Preisänderung Montags stecken, die Aktionspreise passen immer. Wenn der Preis laut Kunde doch mal nicht stimmt, dann wurde in der Regel verkehrt eingeräumt.

Preisänderungen sind seitdem nicht mehr geworden, in der Regel ändern sich die Preise von Sonntag auf Montag. Kurzfristige Änderungen gibt es natürlich immer, aber auch dann nur wenn der Laden zu ist.

Die Batterien in den abgebildeten Schildern (sind von Samsung) halten mindestens 1 Jahr (länger haben wir die noch nicht und es ist noch keins wegen leerer Batterie ausgefallen), sind CR2032.

GelberBuntstift am :

Nachtrag: dem Markt, in dem das Bild entstanden ist wünsche ich viel Spaß bei dem nächsten QS-Check. Auf dem Schild fehlt die Deklaration. Entweder "Herkunft und Klasse" oder sowas wie "Deklaration: siehe Packung".

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