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Batterien für's Tierheim

Mal wieder eine Geschichte von Gregor:

Eine ältere Dame kommt rein. Lässt eine Tirade ab, wie schlimm alles wäre, insbesondere sei die Parkplatzsituation rund ums Geschäft miserabel. Sie ertastet erst den Packtisch, dann den Altbatterienkarton, dann die Tierfutterspendenbox. Sie entnimmt ihrer Handtasche einen Plastikbeutel mit Batterien und schüttet den Inhalt in die Tierfutterspendenbox. Da sie viele Batterien hatte, dauert das recht lange. Die Menschen in der Kassenschlange machen sie im Kanon auf den Fehler aufmerksam. Die ältere Dame ist offenbar genauso hör- wie sehbehindert und bemerkt keinen dieser Versuche, ihr Gehör zu finden.

Einer löst sich aus der Kassenschlange und spricht sie direkt laut an. Sie staunt die Box mit dem Tierfutter und den Batterien an. "Woher soll man das denn wissen? Naja, macht ja nix!", entgegnete sie. Beim Versuch, den geleerten Beutel wieder in die Handtasche zu pfriemeln, verliert sie einen Autoschlüssel, die britische Marke an der Wildkatze erkennbar.

Die Menschen in der Kassenschlange debattieren, ob man ihr nicht die Fahrlizenz entziehen sollte. Ich bin in der Pause und fühle mich erinnert an eine Signatur, die ich unter einer E-Mail las: "Manchmal möchte man alle Warnhinweise entfernen und die Dinge einfach ihren Lauf nehmen lassen…"

Losgeplappert

Das Telefon klingelte und ich meldete mich wie gewohnt. Die Stimme einer offenbar älteren Frau ertönte und ließ mir im Grunde keine Zeit, um noch einmal verbal dazwischenzugrätschen:
Guten Tag, hier ist Frau Meiermüllerschulz. Ich würde gerne eine Bestellung aufgeben. Und zwar brauche ich zwei Stangen Porree, vier süßsaure Äpfel, einen Beutel Kart…
"HAAAAALT!", unterbrach ich sie.

Sie ruft jetzt morgen noch einmal an. Dann ist auch mein Bote wieder hier, der im Idealfall, der er die Sachen auch zusammensuchen muss, die Bestellungen selber aufschreibt. Für den Fall, dass sie wieder im selben Tempo ihre Liste runterrattert, sollte er noch schnell einen Steno-Kurs besuchen. :-D

9,8 Tonnen CO2 gespart!

Meine erste Lichtblick-Stromrechnung kam hier eben an. :-)

Fast 21.000kWh… (*) Darin enthalten sind rund 3.500kWh für Licht (trotz LED). Der drittgrößte Verbraucher sind wohl die sechs Computer (drei Kassen und drei in den Büros), die rund um die Uhr laufen. Habe ich einfach mal mit 500W pro Stück angesetzt, so dass auch alle anderen Kleingeräte mit drin sind) macht knapp 2500kWh. Bleiben fünfzehntausend Kilowattstunden, die fast ausschließlich für die Kühlanlagen draufgehen! Das sind 748kWh pro Tag, 20 pro Stunde. Die Kühlung zieht kontinuierlich 20kW aus der Leitung. Das ist schon krass. Ich bin mal gespannt, wie sich der Wert mit den neuen Kühlanlagen verringern wird.

(*) Ist jetzt nicht so neu, der Verbrauch ist hier pro Monat relativ normal. Aber mit so einer Rechnung in der Hand denkt man manchmal eben auch über alltägliche Dinge noch mal nach.


Auto voller Metallschrott

Ein Auto voller Metallschrott und alter Regalteile, die hier im Lager und in einem Nebenraum standen und die ich nun erst mal bei mir in der Halle auf einem größeren (bereits bestehenden) Schrotthaufen zwischenlagere. Wenn es reicht, um meinen Anhänger vollzumachen, werde ich das Zeugs mal zum Schrottplatz fahren. Es ist immer wieder erstaunlich, wie unglaublich viel Zeugs sich hier im Laufe von Wochen und Monaten ansammelt.

Die Ausmist-Aktion hat übrigens einen Grund: Ich will die Ecke hinter unserem Aufenthaltsraum freibekommen, weil ich dort doch langfristig mit meinem Büro hinziehen möchte. Planmäßig soll die Fläche, auf der sich momentan noch das Büro befindet, nämlich Ladenfläche werden. :-)

Im Vordergrund liegen übrigens die sechs alten Leuchten mit den Entladungslampen aus der Gemüseabteilung, die ich vor knapp zwei Jahren gegen LED-Strahler ausgetauscht habe.


Angebot Kühlanlagen

Mittlerweile habe ich hier Angebote für die kompletten neuen Kühlanlagen vorliegen. Knapp 28 Meter Wandkühlregal, 12 Tiefkühltruhen mit Glasdeckel, ein 4m langes Kühlregal für Salate und andere Convenience-Produkte und natürlich auch das kleine Kühlregal für Getränke, das ich von allen Geräten als erstes anschaffen werde und das daher schon so gut wie bestellt ist. :-)

Playstation-Store-Guthaben ab 18?

Worüber ich zunächst gar nicht weiter nachgedacht hatte: Warum sind auf unserem Kartenständer die Guthaben-Karten für den PlayStation-Store mit einer Altersbeschränkung versehen? Das ist doch nur Guthaben. Und die Altersbeschränkung müsste doch der Store..? Hah! Eben nicht.

Korrigiert mich, falls ich falsch liege: Der Playstation-Store hat pauschal keine eigene Altersbeschränkung, das heißt, wer Guthaben hat, kann tatsächlich uneingeschränkt auf sämtliche Inhalte zugreifen. Wenn sich also ein Kind oder Jugendlicher diese Karte kauft, könnten damit trotzdem auch die Inhalte ab 18 angesehen / heruntergeladen werden. Also wurde die Altersbeschränkung direkt über die Guthabenkarten geregelt.


Lustige Strichcodes – 113

Strichcode-Zusendung von Christiaan, dem gleich drei winter-, bzw. weihnachtliche Motive auf Produkten von ALDI in (vermute ich) den Niederlanden aufgefallen sind.

Vielen Dank für die Bilder! :-)


Links 401

"Gesündere Lebensmittel statt Massenware"

"Kunden wollen mehr Information"

MHD überschritten - Lebensmittel also reif für die Tonne?

Bitte hört auf mit eurem Local-Commerce-Bullshit!

Warentest Olivenöle: Kein bisschen lecker

Zigarettenautomaten droht das Aus

Gutes Leben – ohne Konsum?

Buffalo buffalo Buffalo buffalo buffalo buffalo Buffalo buffalo.

Restaurant verkauft Burger-Brötchen im Lego-Style

Vogelgrippe: Viele „Freiland-Eier“ stammen aus dem Stall

Alte Gemüseschilderschildchen

Von unseren ganz alten Gemüsepreisschildern hatten ich hier noch einen Ordner von Meto mit den vielen kleinen Schildchen für die Artikelbezeichnungen liegen. Die Kassetten habe ich schon lange nicht mehr im Einsatz (kommen auch nicht mehr, unabhängig davon, wie die neue Gemüseabteilung aussehen wird) und das Buch mit den Schildchen (immerhin eine kleine bis mittlere dreistellige Anzahl) ist damit auch hinfällig geworden und von mir zugunsten der Studenten (Fernwärme) hier in Bremen entsorgt worden.

Diese Preiskassetten sind eigentlich toll, aber irgendwann verliert man immer die Übersicht bei diesen Schildchen. Das war schon in meinem Ausbildungsbetrieb so und das war bei uns nicht anders und auch wenn die gedruckten Schilder, die ich seit Jahren nutze (zunächst selbstgedruckte, später über unser Warenwirtschaftssystem) zwar nur zur einmaligen Verwendung sind, ist es deutlich weniger frustrierend und zeitaufwändig (und damit günstiger), als ständig die passenden fertigen Schilder raussuchen zu müssen…


Im Vereinsheim gemeldet?

Mir fiel gerade auf, dass ein Ladendieb, den wir hier vor ein paar Jahren mal erwischt hatten, als Meldeadresse ein im Umland sehr einsam gelegenes Vereinsheim eines Fußballvereins angegeben hatte.

Da würde mich doch glatt mal das wie und wieso interessieren.

Ja, nein, ja, nein, was denn nun?

Dieser Moment, wenn man unbedigt etwas verbloggen möchte, das einen beschäftigt – man aber dann zögert, weil einem die Idee in den Sinn kommt, dass der Beitrag gerade auch auf den Umsatz negative Auswirkungen haben könnte.

Blöde Situation. :-|

Sorry :D

Laut Anweisung verbotene Kritzelei auf einem Inventurzettel. Aber wer kann bei so einer Entschuldigung schon böse sein? :-)


Kostenlose Doppelgeschenkpackungen

Habe hier noch dutzende "Doppelgeschenkpackungen" (so habe ich die irgendwann mal getauft) von Zotter liegen. Im Onlineshop hatte ich die mal inklusive zwei Tafeln für 6,99€ angeboten, die Geschenkpackung ist nämlich nicht ganz billig.

Mittlerweile geht es aber in die Richtung, dass ich Zotter im Shop gar nicht mehr handeln werde und so sind die Packungen mehr oder weniger überflüssig geworden. Bevor ich die nun wegwerfe oder weitere Jahre verstauben lasse, habe ich mir ausgedacht, dass es die kostenlos zu jeweils zwei gekauften Zotter-Tafeln dazu gibt. (Nur offline hier im Laden und so lange der Vorrat reicht!)

Nur zusammenbauen müsst ihr die selber. ;-)




Keine Wahrnehmung durch Herrn Garste

Mal wieder einer der monatlichen Testkäufe. Im Innenbereich gab es diesmal eine böse Abwertung. Es zählt nämlich auch, dass Kunden "wahrgenommen" werden, man also nicht nur achtlos an ihnen vorbei läuft, sondern im Idealfall freundlich grüßt.

Ich habe zwar keine Ahnung, wer dieser Herr Garste ist, aber den Schuh muss ich mir in diesem Fall wohl selber anziehen. Die Verwechselungsmöglichkeiten mit den Nachnamen irgendwelcher anderer Mitarbeiter halte ich jedenfalls für sehr klein. :-)

(Da muss ich aber in dem Moment schon sehr in Eile oder abgelenkt gewesen sein. Gerade ich bin hier in meinem eigenen Geschäft schon sehr bemüht, Kunden zu grüßen und zu beachten.)