Wie weit es möglich ist, den von mir
geplanten Bodenablauf überhaupt zu installieren (spricht eigentlich gar nichts gegen) und vor allem, welche verschiedenen Ausführungen es gibt, wird sich morgen zeigen. Da habe ich einen Termin mit dem Sanitärunternehmen meines Vertrauens.
Habe bei mir im Büro noch einen Aufkleber des NABU gefunden, der für die
Korkampagne wirbt, von der wir hier mit dem Markt in der Neustadt ja schon seit etlichen Jahren eine offizielle
Nebensammelstelle sind.
Zusammen mit dem
Aufkleber der Handelskammer klebt er jetzt unten an der Seitenscheibe neben unserer Eingangstür. Stört an der Stelle nicht, aber beeinflusst vielleicht den einen oder anderen Kunden positiv.
Neue Tiefkühltruhen müssen her, das steht außer Frage. Sie werden auf jeden Fall vom österreichischen Anbieter
AHT sein, einzig die Frage nach dem Modell ist noch nicht endgültig geklärt. Wird es die
Sydney (oberes Bild) oder doch die
Miami (unten)?
Ich persönlich finde die Sydney ja cooler (höhö, "cool" können sie hoffentlich beide vernünftig), irgendwie moderner. Vor allem wegen der schmalen senkrechten Scheibe an der Vorderseite. Aber ich befürchte, dass man darin die Ware schlechter sieht. Mittlerweile weiß ich aber von einem EDEKA-Markt, in dem diese Truhen zu sehen sind. Werde ich demnächst mal hinfahren und live angucken.
Welche findet ihr besser?
(Fotos:
AHT)
Großeinkäufe in dem Ausmaß sind bei uns doch eher ungewöhnlich. In den SB-Märkten "auf der grünen Wiese" dürfte das relativ alltäglich sein, hier mit meiner überwiegenden Fußgängerkundschaft ist das durchaus schon einen Blogeintrag wert.
Blogeintrag von meinem Azubi:
Ich saß an der Kasse und es kamen mehrere Moslems zu mir. (Man hat diese durch ihre Tracht auch
zweifellos als solche erkennen können)
Einer schaute auf meinen Namen (klingt nach Moslem), schaute mir in die Augen (und auf das Fielmann-Kassengestell) und sagte "
Selam Aleykum". In einem freundlichen und gut gelauntem Ton.
Ich entgegnete dies mit einem norddeutschen "Moin".
Hab mich ja schließlich schon gut integriert hier im Norden.
Dann war er offensichtlich ziemlich baff und seine Laune wendete sich schlagartig um glatte 180°. Es kamen zwar keine Beleidigungen, aber seine Freundlichkeit war weg.
Gut, dass ich nicht "Moin, moin!" gesagt hatte.
Auf vielvielfachen Wunsch der Belegschaft werde ich wohl doch wieder eine Spülmaschine für den Aufenthaltsraum anschaffen. Die kommt aber neben den kleinen neuen Kühlschrank mit unter die Arbeitsfläche, wodurch sich dann aber die reine Schrankfläche deutlich verringern wird.
Hatte ich erst gescheut, aber ist letztendlich auch egal. Was muss denn da wirklich sehen? Vor allem ein paar Teller, Tassen und Besteck. Wir brauchen keine Töpfe, kein Arsenal an Tupperdosen und auch im Grunde keinerlei sonstige Küchenausstattung. Werde das aber doch über eine Fachfirma machen lassen.
Momentan gibt es wohl Lieferschwierigkeiten bei den "
Russisch Brot" Buchstabenkeksen. Das Regal ist mittlerweile leer. Sowas kann immer mal vorkommen, auch wenn es es ärgerlich ist.
Heul… Keine Buchstabenkekse. Das SPAR-Kind muss verhungern.
Mir fiel eben auf, dass wir noch gar nicht die Ostersüßwaren haben. Dabei hatte ich schon Ende Januar damit gerechnet und auch in anderen Läden sollen die Artikel teilweise schon seit zwei Wochen stehen.
Kurz im Ordersatz nachgesehen: Die Auslieferung erfolgt ab dem 20. Februar, also erst übernächste Woche. Dann bin ich ja beruhigt.
Im Lager habe ich noch eine Kiste voller Obst und Gemüse zu Dekozwecken gefunden. Die Früchte sehen teilweise wie echt aus und waren, wenngleich der Kauf schon deutlich über zehn Jahre her ist, mal ziemlich teuer. Hatten wir mal für unser Schaufenster "
regionale Regale" angeschafft.
Die kommen erst mal ins Archiv in der Halle. Die Dinger werde ich jedenfalls nicht wegwerfen, dafür finde ich sie deutlich zu schade.
Kopierter Schnipsel in einer Kiste im Lager: "Die Aromen der Rebsorten"
Ich denke, das hilft im Alltag hier im Laden kein Stück weiter. Ich würde keinem Kunden einen Wein über die möglichen Aromen verkaufen. "
Hier, nehmen Sie doch den Riesling. Da haben Sie gleich das Gefühl, sie hätten ihren Rasen gemäht."
Aber ist auf jeden Fall mal einen Versuch wert, beim nächsten Glas Wein einfach mal zu versuchen, auf die einzelnen Aromen zu achten.
Viele Außendienstler tauschen Ware, die z. B. abgelaufen ist, gegen frische Ware gleichen Werts um. Das ist häufig nur eine Nettigkeit und kein Pflichtprogramm.
Ich weiß, einem geschenkten Barsch guckt man nicht in'n…
Aaaaaber…
Wenn man im Austausch nicht andere exotische Artikel bekommt, für die man entweder erst einen neuen Regalplatz suchen muss (und bei uns häufig oft nicht findet) oder die man nicht mal bei der Edeka mangels Listung nachbestellen kann, wäre das Leben hier im Laden doch etwas einfach.
Kommt aber nun auch nicht täglich vor.
Werbeanruf der
RWE (oder irgendeinem Vertriebspartner), man habe die Tarife gesenkt und möchte mir ein unverbindliches Vergleichsangebot erstellen.
Bin seit knapp sechs Wochen glücklich bei Lichtblick. Aber das bekam die Anruferin nicht mehr mit, denn sie legte ziemlich zügig wieder auf, als ich sagte, dass ich kein Interesse daran habe.
Hier in der Damentoilette ist im Hintergrund noch relativ viel Platz, den ich gerne zukünftig für sämtliche Putzutensilien und auch als Standplatz für unsere Wischmaschine nutzen würde. Dazu wäre es sinnvoll, dort einen entsprechend dimensionierten Ausguss zu installieren. Ob das nun wie in meiner E-Mail an unseren Haussanitärer unbedingt ein Bodenablauf sein muss, wird sich zeigen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich würde bei uns in einem Nebenraum gerne einen Bodenablauf für Schmutzwasser installieren lassen.
Zur detaillierten Besprechung bitte ich um einen kurzen Termin vor Ort hier im Markt in der Gastfeldstraße.
Und, ja, das sind Vorarbeiten für den großen Umbau!
Seit
ziemlich genau zwei Jahren habe ich hier nun die LED-Röhren im Laden im Einsatz. Nicht alle seit Anfang an, ich habe tatsächlich die alten Leuchtstoffröhren immer nur wenn sie defekt waren gegen eine LED-Röhre ausgetauscht (und einige alte sind immer noch im Dienst) – aber bislang habe ich noch kein (!) Problem mit einer der Röhren gehabt.
Noch bin ich begeistert.
Mal wieder eine Geschichte von Gregor:
Eine ältere Dame kommt rein. Lässt eine Tirade ab, wie schlimm alles wäre, insbesondere sei die Parkplatzsituation rund ums Geschäft miserabel. Sie ertastet erst den Packtisch, dann den Altbatterienkarton, dann die Tierfutterspendenbox. Sie entnimmt ihrer Handtasche einen Plastikbeutel mit Batterien und schüttet den Inhalt in die Tierfutterspendenbox. Da sie viele Batterien hatte, dauert das recht lange. Die Menschen in der Kassenschlange machen sie im Kanon auf den Fehler aufmerksam. Die ältere Dame ist offenbar genauso hör- wie sehbehindert und bemerkt keinen dieser Versuche, ihr Gehör zu finden.
Einer löst sich aus der Kassenschlange und spricht sie direkt laut an. Sie staunt die Box mit dem Tierfutter und den Batterien an. "Woher soll man das denn wissen? Naja, macht ja nix!", entgegnete sie. Beim Versuch, den geleerten Beutel wieder in die Handtasche zu pfriemeln, verliert sie einen Autoschlüssel, die britische Marke an der Wildkatze erkennbar.
Die Menschen in der Kassenschlange debattieren, ob man ihr nicht die Fahrlizenz entziehen sollte. Ich bin in der Pause und fühle mich erinnert an eine Signatur, die ich unter einer E-Mail las: "Manchmal möchte man alle Warnhinweise entfernen und die Dinge einfach ihren Lauf nehmen lassen…"