Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Nimm das Schild ab und lass es uns versuchen…"
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
Wir ich ohnehin schon eine "Schrotttour" fahren muss, finden sich auch noch mehr Dinge, die entsorgt werden müssen. Zum Beispiel zwei alte Blechschränke, extrem verrostet (der Putzschrank vor allem von innen) und verbeult. Ich will zwar neue Spinde für die Mitarbeiter anschaffen, aber die dann natürlich bitte einheitlich und neu.
Ich glaube, mit dem Video wird das heute nichts mehr oder zumindest erst sehr spät am Abend. Habt Geduld, mir bleibt ja auch keine andere Wahl…
So sieht es hier jetzt erst mal aus. Die beiden neuen Tiefkühltruhen stehen an Ort und Stelle und bieten einen unglaublichen Kontrast zu den alten Truhen im Vordergrund. Auch das geflieste Stück Wand versprüht noch den Charme einer seit ein paar Jahrzehnten vergangen Ära.
Nachtrag: Diesbezüglich bin ich aber schon mit dem Dekorateur der Edeka in Kontakt, damit wir zumindest für die Übergangszeit die Wand irgendwie halbwegs ansprechend verstecken.
Jetzt müssen da noch die Preisschilder ran, aber das können wir alles in Ruhe erledigen, während das Video (aktueller Stand: 19%) hochlädt…
Der Schrotthändler ist da. Spannender wird es gerade nicht mehr, es gibt auch keine weiteren Fotos. Ich habe aber später noch ein Video für euch, aber bis bei
meinem rostigen Draht meiner kleinen DSL-Leitung hier im Markt eine 2,2GB große Datei bei YouTube hochggejuckelt ist, wird es wohl noch eine Weile dauern…
So sieht der Bereich, an dem der Tiefkühlschrank stand, nun aus. Der Boden ist gereinigt, so weit das überhaupt möglich war, und die Wand ist entstaubt, bzw. die Fliesen sind abgewaschen. Besser wird es so auf die Schnelle erst mal nicht.
Die beiden Affenschaukeln versuchen wir noch irgendwie verschwinden zu lassen und dann können eigentlich schon die beiden neuen Truhen da hin:
Während wir meinen Anhänger mit dem Innenleben der Kühlschränke (und auch noch anderem Altmetall hier aus der Firma) gefüllt haben…
…waren die beiden Kältetechniker nicht untätig und haben das kleine Stück vom Tiefkühlschrank mal eben an die Straße geschoben. Jetzt heißt es putzen, putzen, putzen und dann irgendwie aus dem großen Chaos wieder einen Supermarkt machen.
Mal gucken, wann der Entsorger mit seinem LKW kommt.
Erst mal den Apfeltisch aus dem Weg räumen…
Und los:
Durch die Tür:
Und an die Straße auf den Parkstreifen:
Abfahrbereit steht das 4-türige Teil vom Kühschrank bereit:
Die beiden Teile sind schon getrennt. Nun müssen wir nur noch darauf warten, dass das Kältemittel aus der Anlage raus ist und dann können wir die Teile eigentlich schon nach vorne vor den Laden schieben:
Die Fachböden hat gestern Abend schon ein Kollege aus dem ausgeschalteten Schrank entfernt, damit wir heute etwas weniger Masse zu bewegen haben:
Die Deko ist weg:
This is the point of no return: Sämtliche Stromleitungen sind gekappt und liegen als Bündel vor dem Schrank. Die Abwasserrohre sind auch schon weg und sobald das Kältemittel raus ist, können wir die Einzelteile getrennt werden:
Vor einer Weile hatte ich beim privaten Frühstück zu Hause diese "
Innocent"-Saftflasche in der Hand:
Auf dem Etikett war ich über diesen Aufdruck gestolpert:
Spontan machte sich Protest in mir breit. Wie kann denn eine Plastikflasche besser als eine Glasflasche sein? Aber da muss man etwas weiter denken. Ich habe aus Reflex die vorliegende Einweg-Plastikflasche mit einer gewöhnlichen Glas-Mehrwegflasche verglichen. Das kann natürlich nicht funktionieren.
Aber hier ist natürlich der Vergleich mit Glas-Einwegflaschen gemeint. Und da sieht das mit der Ökobilanz schon wieder anders aus. Für die Herstellung wird zwar der Rohstoff Erdöl verwendet, allerdings ist der Energieaufwand für das Glasrecycling (man benötigt ja sehr hohe Temperaturen, die irgendwie erzeugt werden müssen) nicht zu verachten. Letztendlich schneiden so Glas-
Einwegflaschen tatsächlich schlechter ab.
Am besten sind immer noch Mehrwegsysteme.
Der Tiefkühlschrank ist übrigens AUS!
Beide Hauptschalter sind umgelegt.
Das war's. Ende, aus, vorbei.
Morgen früh kommen die Kältetechniker, die das Kältemittel abziehen, die elektrischen Leitungen kappen und parallel dabei helfen, die Teile auseinanderzubauen.
Und um 14 Uhr ist das Kapitel endgültig Geschichte.
Eine Arbeit, die ursprünglich für morgen geplant war, ist damit schon komplett erledigt: Der Tiefkühlschrank ist vollständig ausgeräumt, in den beiden kleinen Truhen haben wir, so weit möglich, eine neue Platzierung gebastelt. Einige Artikel mussten dabei auf der Strecke bleiben, aber das war ja nun vorher schon bekannt.
Die Fachböden nehmen wir hier noch raus und entsorgen sie selber, das macht die Arbeit morgen buchstäblich etwas leichter. Nicht vergessen darf ich, die acht LED-Röhren auszubauen. Die kosten zusammen immerhin rund 300 Euro und funktionieren noch tadellos.
Die beiden neuen Truhen haben übrigens integrierte LED-Beleuchtung, jeweils vorne und hinten einen LED-Streifen auf voller Länge. Bei der rechten Truhe erkennt man den dünnen hellen Streifen auf der Vorderseite sehr gut:
Flavia hatte eine Frage zu Salattheken:
Hallo Björn,
ich habe mal eine Frage.
Bei unserem REWE steht ganz vorn eine größere Selbstbedienungs-Salatbar.
Diese ist weder vom (unabhängigen) Bäcker, noch von den Kassierern einsehbar.
Ist das zulässig?
Da kann im Grunde doch auch mal jemand auf die Idee kommen Böses zu tun, "harmlos" wäre ein Durchfall-bewirkendes Medikament zuzugeben, die Möglichkeiten sind ja quasi unbegrenzt so.
Klar, ich nehme da einfach nichts von, dennoch interessiert mich, ob das so OK ist.
Nun:
Das Risiko besteht selbstverständlich. Bei solchen Theken halte ich aber eher das Risiko des allgemeinen "Angrabbelns" und "Beniesens" für größer, weshalb ich persönlich sie nicht mag und daher auch nicht bei unserer Modernisierung einplanen werde.
Rechtlich ist das übrigens nicht zu beanstanden. Letztendlich könnten böse Menschen auch verpackte Ware manipulieren (mit einer Spritze und Kanüle z.B.), wie es ja in der Vegangenheit im Rahmen von Erpressungen auch schon passiert ist.