Was mir vor ein paar Tagen erst aufgefallen ist: Bei YouTube gibt es die Funktion "Video-Anmerkungen" nicht mehr. Das waren diese (meistens nervigen) Textboxen, die man irgendwo in den Videos unterbringen konnte.
Blöderweise waren sie auch eben nur meistens nervig. Mein Video "Trickbetrueger im Supermarkt", das es inzwischen auf über 290.000 Ansichten bringt, hatte ich mit Hilfe dieser Anmerkungen-Funktion vollständig kommentiert. Ohne diese Hinweise ist das Video im Grunde nicht zu verstehen; aufgefallen war mir das nur zufällig vor ein paar Tagen, als ich den Film einer neuen Kollegin im Rahmen ihrer Kassenschulung zeigen wollte.
Leider habe ich die originale Videodatei nicht mehr, so dass ich auf das Material zurückgreifen muss, das bei YouTube auf dem Server liegt. Das werde ich in den nächsten Tagen komplett überarbeiten und eine neue Version dieses ausgesprochen lehrreichen Videos erstellen, über das schon so manche neue Mitarbeiter von mir gestaunt haben.
Inzwischen haben wir übrigens tatsächlich die dritte Kiste mit Waren vom alten Picas-Bestand aus der Halle geholt und auch mit eingebaut.
Eine etwas eigenwillige und "supermarktuntypische" Mischung, aber nach und nach verkaufen sich die Sachen ja. Ist auch fast kein Wunder, immerhin liegen die Preise bei rund einem Drittel der normalen Verkaufspreise! Das Finanzamt wird's trotzdem freuen, denn das ganze Zeug haben wir vor zig Jahren schon mal als privaten Bestand ausgebucht und nun läuft es hier doch noch wieder ganz regulär durch die Kasse.
Anstatt vor der Tür auf sein Herrchen zu warten, schlich sich der kleine Bello erst in und dann durch den Laden und schnüffelte sich schließlich durch unser Leergutlager.
Sein Herrchen stand nichts ahnend an der Kasse und war zutiefst erstaunt, als wir ihm vom Besuch in unserer Leergutannahme berichteten.
Inzwischen hängen die beiden Schränke auch. Sie sind nicht miteinander verschraubt, aber die Zwischenwände habe ich weggelassen, so dass man problemlos Kabel von einer auf die andere Seite ziehen kann.
Sie hängen auch erstaunlich gerade, nur die Aufhängungen der Türen haben diesen Namen überhaupt nicht verdient und so hängen die Türen sichtbar schief. Sie fallen zwar nicht raus, aber optisch ist das eine Katastrophe; da werde ich mir eventuell noch mal eine neue Technik einfallen lasen.
Ansonsten bin ich ganz zufrieden mit den Teilen. Nun kommt die mühsame Aufgabe, das Innenleben des alten Schranks wieder zu zerpflücken und die Komponenten (teilweise) in die neuen Kästen zu verschieben. Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, wieso auch nicht es hat ja Zeit …
Der überaus "sympathische" Herr mit der Schirmmütze deutete an, ein Bier kaufen zu wollen und versucht in dem Moment, in dem die Kassenschublade offen stand, mit einem schnellen Griff das Bargeld zu entwenden. Er schaffte es immerhin, mit 30 Euro zu entkommen. Was für eine "lohnenswerte" Beute für eine solche Tat …
(Vom Monitor abgefilmt von einem Kollegen mit seinem Toaster Handy.)
Damit die beiden Schränke ordentlich nebeneinander befestigt werden können, haben wir die Teile jeweils auf einen Kistenstapel gestellt. So werden wir sie anbringen. Da hängen sie nicht im Weg, sind aber dennoch bequem mit einer Leiter zu erreichen.
Da der Kühlraum ohnehin momentan nicht aktiv ist, könnten wir uns ja eigentlich auch die acht Schrauben sparen und die Schränke auf den Kistenstapeln stehen lassen. Ein Provisorium hält bekanntlich sowieso immer am längsten.
Es gibt aus dem Hause Coca-Cola einen neuen Energydrink. Dass es so lange gedauert hat, bis sie auf dieses Produkt gekommen sind, ist eigentlich erstaunlich – aber nun gibt es Coca-Cola-Energy, einen Energydrink, der nach Coca-Cola schmeckt. Naja, jedenfalls ungefähr so wie Coca-Cola. (Ich mag ja Cola, aber bei diesem Gesöff reichte mir die eine Dose.)
Falls es jemand probieren möchte, das Produkt ist ab sofort bei uns im Sortiment.
Die beiden neuen Netzwerkschränke sind inzwischen längst geliefert worden und stehen seit dem hier im Lager und warten darauf, montiert zu werden. Diese Baustelle haben wir nun endlich in Angriff genommen.
Dazu haben wir uns mal wieder von einem Bekannten die hervorragende Eibenstock-Maschine ausgeliehen und mit einer 62er-Bohrkrone oben in die Ecke der Bürowand ein Loch für die Kabel gebohrt. In den Fußboden zu bohren, ist eine Sache. Überkopf mit dem Gerät zu arbeiten, schon etwas anstrengender, denn mit der Bohrkrone und dem Staubsaugerschlauch wiegt das Maschinchen schlappe 10 Kilo.
Morgen sollen dann planmäßig, mal gucken, wie viel Zeit uns das Tagesgeschäft lässt, auch schon die beiden Gehäuse an die Wand über der Tür am rechten Bildrand kommen.
Ich war dabei, Wein zu packen, als ein Typ mit Rucksack in mehreren Metern Entfernung an mir vorbeiging, den Weg zur Kasse einschlug und direkt den Laden verließ.
Richtig gesehen habe ich den jungen Mann nur maximal zwei Sekunden. In der Zeit hatte ich ihn schon als Ladendieb, mindestens aber verdächtig eingestuft. In dem Moment konnte ich nichts mehr ausrichten, aber ich sah mir seinen Weg durch den Laden mal genauer auf der Videoaufzeichnung an. Als hätte ich es geahnt: Er hatte seinen Rucksack mit den unterschiedlichsten Waren aus dem Kühlregal, vor allem Käse, gefüllt und diese natürlich nicht bezahlt.
Aber wir haben ein paar schöne Bilder von ihm (in besserer Belichtung, Schärfe und von vorne) und wenn er wieder reinkommen sollte, wird er hoffentlich weniger Erfolg haben.
Vor einer Weile wurde aus der "Wagner Big Pizza" (hieß die nicht früher sogar mal "Big American Pizza"?) die "Big City Pizza". Jeder Geschmacksrichtung wurde eine Großstadt bzw. ein Ort zugeordnet. Aus Texas wurde Budapest, aus Supreme wurde London, aus Western wurde Mexico City, Boston blieb Boston und Hawaii blieb Hawaii.
Ob die Variationen nun wirklich jeweils ortstypisch sind, sei mal dahingestellt. Aber ich finde die Idee mal wirklich schön. Es macht die Pizza irgendwie zu einem weniger anonymen Produkt, wenngleich das ja auch nur ein Gefühl ist. Aber der neue Markenauftritt gefällt mir mal richtig gut. Wenn jetzt nicht ausgerechnet Nestlé hinter der Marke stecken würde, wäre es perfekt.
Auch in England verschwindet (zumindest ab und zu mal) die Tanne. So auch in Eastbourne, wo aus dem SPAR-Markt in der Terminus Road ein "Best-One" geworden ist.
Wäre fürs Blog hier nicht weiter spannend, wenn der Markt nicht vor ein paar Jahren schon mal als "SPAR-Markt aus aller Welt" den Weg in mein Archiv gefunden hätte …
Blogleserin Inge hatte über mehrere Tage das Verschwinden der Tännchen (auch derer am Schaufenster) verfolgt und für mich festgehalten. Vielen Dank für die Zusendung.
Da wir gerade bei EDEKA-Werbung sind: Es gibt übrigens noch einen (inzwischen rund 6 Monate) alten EDEKA-Werbespot, den ich hier schon lange mal vorstellen wollte. Ich habe das Gefühl, dass "Herzklopfen" es nie zu einer offiziellen Veröffentlichung geschafft hat, aber vielleicht ist diese auch nur an mir vorbeigegangen.
Diesen Spot finde ich unglaublich genial, die Aussage ist einfach nur wunderschön. Er spielt mal nicht mit irgendwelchen Klischees und ist insgesamt einfach mal völlig anders als alle anderen Spots.
Auf einer Skala von 1-10 bekommt der von mir glatte 11 Punkte!