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Erwünschter Batterienumtausch

Ein Kunde hatte zwei Packungen Monozellen (D) gekauft und erst zu Hause nach dem Auspacken festgestellt, dass es die falsche Größe ist. Eine Packung war noch geschlossen, die andere hatte er irgendwie mit Tesafilm rekonstruiert und zugeklebt. Sie war aber dennoch deutlich sichtbar beschädigt und vermutlich würde kein Kunde diese Packung freiwillig zum vollen Preis kaufen.

Das sagten wir auch dem Mann, boten aber an, zumindest die unbeschädigte Packung zurückzunehmen. Er war nicht ganz glücklich darüber ("Was soll ich denn jetzt mit den Batterien..?"), aber schien zumindest Verständnis für unsere Situation zu haben.

Ich hasse sowas. Das sind die Momente, in denen man eigentlich nur verlieren kann. Nimmt man die Ware nicht zurück, ist man der unfreundliche Buhmann und lebt keinen Kundenservice. Nimmt man die Ware zurück, kann man sie eigentlich nur noch mit Preisabschlag verkaufen und ärgert sich dann über sich selber.

(Es gibt auch noch eine dritte Option: Natürlich hätte man auch dem Kunden den Kaufpreis bereits mit Abschlag zurückgeben können, aber das wäre wieder mit irgendwelchen Erklärungen verbunden gewesen.)

Kinderprogramm

Aus Krankheitsgründen ist der Kindergarten, in den der Fünfjährige einer Kollegin heute eigentlich wie üblich gehen sollte, geschlossen. Also hatte sie ihn vorhin kurzerhand mit zur Arbeit gebracht.

Unsere Tochter ist in der Schule, sonst hätten die beiden miteinander spielen können, aber auch so langweilt sich der Kleine nicht.

Die Kollegen werden nun von unserem Haussheriff (inkl. originalem Stern aus irgendeiner Zeitschrift) der Reihe nach mit Handschellen gefesselt oder alternativ mit dem Laserschwert zerteilt. Läuft. :-)

Es sieht aber so aus, als wenn wir unser Tagwerk dennoch erreichen würden.

Flummiautomat in Gipskartonwand

Unser Flummiautomat (Oha, der steht ja auch schon 18 Jahre hier im Laden! Das finde ich krass!) steht seit einer Weile nicht mehr neben der Eingangstür in der Vorkassenzone, sondern hinten vor dem Durchgang ins Lager neben dem Werkzeugregal. (Auf diesem Bild kann man ihn rechts daneben erahnen.)
Genau daneben befindet sich die Tür ins Lager. Die Wände drumherum waren 2007 für unseren ersten Leergutautomaten in Trockenbauweise aus Gipskartonplatten entstanden. Entsprechend empfindlich sind sie, wenn man mit schweren Rollcontainern oder Paletten dagegen fährt.

Aber so ein Plastikfuß eines Flummiautomaten scheint noch stabiler als die sogar doppelt beplankte (!) Trockenbauwand zu sein. Da muss mal jemand schwungvoll mit einem Rollcontainer oder einer Palette dagegen gefahren sein und hat die Ecke des Fußes durch beide Lagen Gipskarton hindurch in die Wand gedrückt. Reife Leistung …




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Er bloggt – und das nicht wenig!

In der vergangenen Woche bekamen wir, begleitet von einem einzigen Stern, folgende Rezension bei unserem Google-Eintrag:

Wer hier einkauft, der sollte wissen: Der Betreiber "bloggt" nebenher - und das nicht wenig. Das erklärt vielleicht auch, warum vieles im Laden etwas schludrig rüberkommt: Die Zeit geht halt fürs Bloggen drauf.

Außerdem muss man sich darauf gefasst machen, sich im Blog wiederzufinden, wenn man z.B. mal das Personal was fragt.
Dass das keine sachliche Bewertung ist, sollte klar sein. Eigentlich pelle ich mir ein Ei auf sowas – aber diese "Bewertung" ist nun mal da und sie wird von Dritten gelesen. Nun tüftle ich seit einer Woche an einer passenden Antwort, aber mir fällt beim besten Willen nichts Gutes eins.
Dass das Blog eher zu kurz kommt, wenn in der Firma viel zu tun ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Dass ich jetzt erst Zusendungen von 2020 bearbeitet habe, kommt nicht von ungefähr.

Ein paar meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren ebenfalls schon empört darüber: "Das ist hier wie unser zweites Zuhause, quasi unser Sekundärwohnzimmer. Mit so einem Text greift der uns auch persönlich an!"
Und denkt an den Besuch des Kontrolleurs von der Lebensmittelüberwachung vor ein paar Wochen, der darüber gestaunt hat, wie unerwartet sauber unser Laden vor allem in den kritischen Bereichen (Brot, Bake-Off, Frische) war. So schlimm kann es also nicht sein.

Ganz ehrlich: Das schreite ja förmlich nach "wollte nur ins Blog". Unter der Prämisse würde ich sagen, dass er sein Ziel erreicht hat. Ich hatte schon überlegt, folgendes zu antworten: "Man muss sich auch darauf gefasst machen, sich im Blog wiederzufinden, wenn man unsachliche Rezensionen schreibt". Aber das würden dann diejenigen Besucher der Seite nicht verstehen, die dieses Blog nicht kennen oder überhaupt erst gar nicht wissen, was mit "bloggt" gemeint ist.

Vielleicht hat von euch ja noch jemand eine bessere Antwort, ich lasse mich da gerne inspirieren. Es dürfen natürlich auch gerne subtile Tiefschläge in Richtung des Rezensenten sein, aber bitte selbstverständlich keine unflätigen Beleidigungen.

Nachtrag: Nachdem ich den Text aus dem Kommentar von "Wurm" in leicht modifizierter Version als Antwort auf die Rezension veröffentlich hatte, ist die Rezension wohl tatsächlich wieder gelöscht worden. Hmm …

Die Herausforderungen bei der Benutzung einer Spülmaschine

Mit Geschirrspülmaschinen habe ich seit 30 Jahren oder so zu tun und halte mich im Umgang mit diesen Geräten für recht erfahren. Man neigt immer schnell dazu, eigenes Wissen auch von anderen zu erwarten, aber das ist natürlich verkehrt.

Wieso aber Leute ernsthaft auf die Idee kommen, Gläser zum Beispiel in so einem Gerät mit der Öffnung zur Seite auf die Körbe zu legen, geht mir nun gar nicht in den Kopf. Selbst wenn man keine eigene Spülmaschine zu Hause hat, sollte einem doch der gesunde Menschenverstand selbst bei völliger Abwesenheit jeglichen technischen Verständnisses … Ach, nicht aufregen. Nur wundern.


Ju gott Mehl

Bei manchen Leuten fragt man sich ja ernsthaft, wie die überhaupt ohne jegliche fremde Hilfe drei Schritte geradeaus laufen können ohne dabei über die eigenen Füße zu stolpern und tödlich zu verunglücken. Junge, Junge, Junge …


Die ersten Räder in der Box

Tadaaa … Ines und ich haben heute unsere Räder zum ersten Mal in unsere neue Fahrradgarage gestellt. Sie stehen nur neben den Bügeln und sind noch nicht an ihnen angelehnt, da der Beton etwas länger als nur einen halben Tag aushärten sollte, aber das macht ja nichts.

Schöne Erkenntnis: Unsere bisher rein theoretische Planung ging absolut gut auf. Einerseits wollten wir die Fahrradabstellanlage (resp. den Zaun um die vier Bügel) so klein wie möglich gestalten, andererseits musste man sich ja darin auch noch bewegen und die Räder rein- und rausschieben können, ohne irgendwo anzustoßen. Das passt auch in der Praxis ganz hervorragend. Gekostet hat das alles zusammen übrigens neben zwei Auto-Parkplätzen auch knapp 7000 Euro brutto. Alleine die beiden schweren Drehflügeltüren machen ein Drittel dieser Summe aus. Aber was tut man nicht alles, um die velomobilen Kollegen zu unterstützen. :-)


Der erste Sonnenaufgang auf dem Weg zur Arbeit 2023

Minus 2 Grad, gefühlte Temperatur minus 7 Grad, aber wir sind mit dem Fahrrad zur Firma gefahren – wie eigentlich immer, wenn es nicht gerade regnet oder größere Transportaufgaben anstehen.

Die Tage werden wieder länger und so haben wir heute den ersten schönen Sonnenaufgang des Jahres im Park Links der Weser zu sehen bekommen. Für Ines und mich ist das immer die Belohnung fürs Radeln. :-)

Eigentlich müsste man für diese Momente zu Hause einen Shortdrink mixen und einpacken (oder sowas mitnehmen) und den Moment bei einem Cocktail zelebrieren. Quasi ein "Dayopener" als das Gegenstück zu meinem geliebten Sundowner. ;-)


SPAR-Markt in Kragerø / Norwegen

In der südnorwegischen Kleinstadt Kragerø gibt es nicht nur einen SPAR-Markt, sondern einen, der direkt an der Küste liegt und sogar über einen "Kundenparkplatz" für Boote verfügt. Kunden dürfen dort eine Stunde lang für ihren Einkauf festmachen.

Vielen Dank an Torsten für die Zusendung! :-)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Bio-Zertifizierung

Wir sind übrigens, und das auch schon seit letztem Jahr, bio-zertifiziert. Vereinfacht heißt das, dass wir bei bestimmten Warengruppen (bei uns sind das Gemüse und offene Backwaren) nach strengen Vorgaben arbeiten und gewisse Dinge protokollieren. Dazu sind die zuständigen Mitarbeiter entsprechend geschult worden.

Es gibt viele Punkte, die beachtet werden müssen, aber konkret geht es dabei vor allem darum, dass Bio-Produkte nicht mit konventioneller Ware in Kontakt kommen und dadurch z. B. mit irgendwelchen Pflanzenschutzmitteln "kontaminiert" werden oder auch mit konventioneller Ware vermischt werden – zum Beispiel durch Brotkrümel / Körner, die von oben auf darunter liegende Bio-Ware rieselt.


Die erste Osterware 2023

Ostern ist ja erst in zwei Monaten, aber wir haben bereits die erste Osterware in Form eines gemischten Displays von Alnatura hier im Laden stehen.

Keine Ahnung, ob's jedes Jahr früher wird. Diesen Spruch hört man ja immer nur von den Kunden, wenn die erste Weihnachtsware in den Handel kommt. ;-)


Projekt Fahrradabstellanlage – Fertig!

Fertig ist das Lager für Ladendiebe unser neuer Fahrradständer.

Die vier Bügel bieten Platz für acht Fahrräder und noch zusätzlich ein Lastenrad. Wie auf dem Bild zu sehen ist, sind es selbstverständlich vernünftige Anlehnbügel mit Knieholm, so dass sich jedes Rad problemlos und sicher anschließen lässt.
Der ganze Fahrradparkplatz ist mit massivem Drahtzaun geschützt, durch zwei abschließbare Tore kommt man rein und raus. Das Dach dient in erster Linie dem Schutz vor Eindringlingen, aber natürlich auch vor Regen, Schnee und Sonne. Dass untergestellte Fahrzeuge bei dem typischen Wind hier bei Regen nicht komplett trocken bleiben können, ist mir klar. Vielleicht ziehen wir noch Sichtschutzstreifen in die Zaunelemente ein, die würden dann auch vor Nässe schützen, aber das nur irgendwann vielleicht eventuell mal bei Gelegenheit.

In erster Linie soll der neue Fahrradständer dazu dienen, dass unsere Mitarbeiter und natürlich auch Ines und ich selber unsere Räder dort sicher abstellen können. Wir haben es schon so oft erlebt, dass fremde Leute hier auf dem Hof an den abgestellten Rädern herumgefummelt haben. Da waren dann Kettenschaltungen verstellt (die lieben es bekanntlich, im Stand in kleinere Gänge geschaltet zu werden), Kabel herausgezogen, Klingeln und Bremsgriffe verdreht und Schutzbleche verbogen …

Damit ist es nun hoffentlich vorbei. Ich freue mich sehr darüber und auch sämtliche fahrradfahrenden Kollegen haben diese Erweiterung positiv kommentiert.

Und wenn ich mal wieder meinen Hochdruckreiniger hier habe, um die Außengeräte der Kühlanlagen zu reinigen, werde ich auch mal Moos und Algen von der Mauer pusten. Damit wäre das dann jetzt hoffentlich auch geklärt. ;-)


Projekt Fahrradabstellanlage – Bild 7

Aktueller Stand: Das Dach ist ausgerichtet und wird derzeit von zwei der Monteure befestigt. Der Dritte bohrt momentan die Löcher, in denen die Fahrradbügel einbetoniert werden. Wenn die sich ranhalten, könnte das Projekt doch noch heute fertig werden. ;-)


Projekt Fahrradabstellanlage – Bild 6

Die Pfosten sind alle fest und ein Teil der Doppelstabmatten ist schon montiert. Aktuell installieren die Monteure die Halterung für das Dach an der Mauer.

Geplant war, dass die Arbeiten heute fertig werden sollen. Obwohl die mit drei Leuten da zugange sind, zweifle ich jedoch noch daran, dass sie das schaffen werden.

Abwarten. ;-)