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Frisch hier!

Die letzten Tütchen der reduzierten MAMA-Nudelgerichte hatte ich für mich gebunkert, denn ich wollte sie auch irgendwie mal probieren. Da es heute für einen Tag Mitte Juli ziemlich kühl ist, dies wird noch durch das trübe Wetter und den Wind unterstützt, dachte ich mir, das wäre der richtige Zeitpunkt, um sich die Nudeln mal heißzumachen. Von Innen wird einem bekanntlich am schnellsten warm.

Ich hatte mir gerade einige der Nudeln auf die Gabel geschaufelt, als ein Kollege zu mir ins Büro kam, der einige Dinge wissen wollte. Ich hielt mit der vollen Gabel in der Hand inne und hielt sie mit den aufgeladenen Nudeln mehrere Minuten über die Schüssel. Nachdem das Gespräch beendet war, wollte ich mit inzwischen eiskalter Hand weiteressen, aber so einfach war das gar nicht.

Ich will ja nicht sagen, dass es hier kalt ist, aber …


Heute vor 20 Jahren: Eröffnung Findorff

Vom Eröffnungstag selber gibt es keine Fotos und nennenswerte Beiträge, aber am Abend vorher hatte ich diesen Blogeintrag verfasst: 1 Tag: SPAR Findorff - Der Abend vor der Eröffnung

Am 20. Juli 2006 hatten wir den Markt eröffnet, vor genau 20 Jahren.

Wo ist die Zeit hin?

Seit dem 1. Juli 2020 sind wir da nun schon wieder raus und nachdem der Lieferdienst Gorillas da eine Zeitlang sein Lager hatte, ist nun ein Bio-Markt dort ansässig.

R.i.P., Firma Trautwein-SB

Obwohl die Firma Trautwein und ich seit der Installation unseres ersten Leergutautomaten im Oktober 2007 bis zum Ende des zweiten Geräts, konkret bis zum Einzug der Maschine von Sielaff 14 Jahre später eine bewegte Zeit miteinander hatten, war deren Insolvenz gänzlich an mir vorbeigegangen.

Hätten mich nicht ein paar von euch darauf hingewiesen, wüsste ich es vermutlich bis heute nicht. Aber: Partner Tech Europe und Anker übernehmen Rechte an Trautwein Rücknahme-Systemen.

Die Patente und Technologien hat Anker von Trautwein übernommen, Mitarbeiter und Gebäude blieben zurück. Will man die Website https://trautwein-sb.de/ aufrufen, wird man neuerdings direkt auf https://www.anker.net/ weitergeleitet.

Damit dürfte Trautwein wohl Geschichte sein. :-(

Lustige Strichcodes – 822

Fundstück von Monika auf einer Packung "American Style Sandwich" der Lidl-Eigenmarke Grafschafter: Ein Strichcode mit "Stars and Stripes", wobei letztere sich einfach schon aus der Sache ergeben. Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Neues Display mit Einbau: 329,99 €

Ich war gegen Mittag kurz in der Firma, um ein paar Sachen zu holen. Bei meiner obligatorischen Runde durch den Laden, man könnte es auch abwertend als "Kontrollgang" nennen, hab ich irgendwie meinen Fuß blöde aufgesetzt, war nach außen weggeknickt und innerhalb einer Sekunde lag ich auf dem Boden.

Dem Sprunggelenk geht es gut, aber meinem Google Pixel 8 Pro, das ich die ganze Zeit in der linken Hand hielt und beim Aufprall mit Kraft auf den Boden geschlagen habe, hat es das Display zerbröselt. Das war in der Form nun eine Premiere für mich, denn ich habe noch nie bei einem Smartphone ein kaputtes Display gehabt. Finde ich aber rückwirkend lustig, wie mein erster Blick nach dem Sturz meinem Handy galt. :-D

Zum Glück habe ich einen sehr kompetenten Fachbetrieb hier in unmittelbarer Nachbarschaft, der das Gerät wieder hinbekommen hat. Da Jamin in seiner Werkstatt aus Qualitätsgründen nur Originalteile verbaut, kamen knapp 330 Euro zusammen. Das tat dann gleich ein zweites Mal weh …


Die Kids und die Kitz, die ja auch nur Kids sind!

Beim Anblick dieser Reh-Mutter mit ihren beiden Kleinen fiel mir etwas ein:

Zitat Wikipedia: "Als Kitz werden vor allem in der Jägersprache die Jungtiere von Reh-, Gams- und Steinwild bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres oder bis zum 31. März des auf die Geburt folgenden Jahres bezeichnet."

--> Also "Kitz" gleich Jungtiere.

Bei Menschen heißen die Kinder, auf Englisch: Kids.

Und so kam mir spontan der Gedanke, ob das nur ein Zufall ist oder ob "Kitz" und "Kids" den gleichen Ursprung im Wortstamm haben. Das Internet ist ja nicht nur für vor Dummheit strotzende Inhalte da, sondern manchmal auch heute noch sinnvoll zu verwenden und so recherchierte ich.

Um mal nur zwei mögliche Quellen anzugeben:

Hier steht was über das Wort KID: https://jakubmarian.com/origin-of-the-word-kid/

Im Etymologischen Wörterbuch des Deutschen steht etwas über das Wort KITZ: https://www.dwds.de/wb/etymwb/Kitz

In beiden fällt der gemeinsame Nenner kið auf, aus denen sich die Begriffe und Bedeutungen entwickelt haben. Also selbst wenn die beiden Wörter nach Jahrhunderten keinen unmittelbaren Zusammenhang haben, so basieren sie doch auf dem selben Ururururenkel. Also: Kein Zufall, die Begriffe haben tatsächlich den selben Ursprung.


Collab: 1 Euro

Die Collab-Dosen werden langsam weniger. Inzwischen haben wir nur noch etwas mehr als eine Lage auf dem Display stehen. Juhu. Dass von dem Aufsteller nach ziemlich genau einem halben Jahr immer noch so viel Ware übrig ist, zeigt recht deutlich, dass sich (fast) kein Mensch für dieses Produkt interessiert …

Inzwischen haben wir die Dosen auf 1,00 € pro Stück reduziert, also den halben Preis. Die MHDs sind zwar noch bis etwa Oktober, aber ich kann das Zeug nicht mehr sehen. Los, kauft den Rest nun endlich, bevor ich hier collabiere.


Countdown: 1200

Heute sind es noch 1200 Tage bis zum Ende der kuriosen Konstellation mit den beiden Mietverträgen zwischen mir und der Edeka. Dabei wird an dem Tag gar nichts Aufregendes passieren. Es ist vermutlich so, als wenn man plötzlich 18 ist – man fiebert dem Datum entgegen und dann ist doch alles so wie am Tag zuvor …

1200 Tage. Das sind insgesamt 28.800 Stunden oder 1.728.000 Minuten. Klingt zwar nach mächtig viel – und doch läuft es wie Sand durch die Finger.

SPAR-Markt auf Schiermonnikoog

Ein Foto des Ladens gab es hier 2018 und zehn Jahre zuvor an dieser Stelle schon zu sehen. Der kleine SPAR hat sich in den vergangenen 18 Jahren zumindest äußerlich kaum verändert – zumindest äußerlich. Innen wird er als schick und modern beschrieben.

Vielen Dank für die Zusendung des Fotos an Blogleser Dennis, der den Markt während seines Urlaubs auf der Insel Schiermonnikoog entdeckt und fotografiert hat. :-)

Jetzt aber auch mal bei Google Street View zu bewundern.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

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Gartenelefant

Beim Besuch des nahegelegenen Hornbach-Marktes stolperte unsere Tochter über diese Elefanten-Gartenfigur – und natürlich kam die Bitte, sie kaufen zu dürfen.

Ich schwanke noch leicht zwischen Kitschig- und Niedlichkeit, aber natürlich ist es ein Elefant und so ziert das Figürchen nun ab sofort unsere heimische Scholle.


Mutmaßlich der Leergut-Rekord

Drei Jugendliche / Heranwachsende haben Leergut mitgebracht. Mit den Säcken, die unserem Raum hier vor dem Leergutautomaten fast vollständig ausfüllten, haben sie vermutlich den bisherigen Allzeit-Rekord für mitgebrachtes Leergut bei nur einem Besuch aufgestellt.

In anderen Läden wird die maximale Anzahl der abzugebenden Flaschen streng vorgegeben, hier sieht es dann eben so aus, wie auf diesem Foto.
Wir hatten den dreien aber gesagt, dass sie andere Kunden vorlassen und nicht ununterbrochen selber den Automaten bedienen sollen. Das hat funktioniert und mit diesen Unterbrechungen waren sie letztendlich rund eine Stunde hier zugange. Dafür haben sie hinterher auch etwas über 100 Euro an Bargeld ausgezahlt bekommen …


Eine Dose Rekorderlig

Als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt hatte dieser "Kunde" eine Dose Rekorderlig-Cider aus dem Regal genommen und in seiner rechten Jackentasche verschwinden lassen.

Seine Frau stand daneben und hat zugeguckt und war absolut uneinsichtig, als ich ihr erklärte, dass auch sie hier nun Hausverbot hätte. Ja, sie hat nicht geklaut, aber sie hat es gebilligt, dass ihr Gatte dies tut. Das rechtfertigt ein Hausverbot zumindest aus meiner Sicht schon ganz gut.


Beinahe demolierte Heckklappe …

Na, das wäre ja was gewesen. Da hätte ich doch beinahe mindestens einen Lackschaden in unser neues Auto gedengelt – und ich hätte es niemandem in die Schuhe schieben können.

Ich war wie üblich hier auf dem Hof Rückwärts in "meinen" Parkplatz gefahren. Der Platz ist seit unserem Einzug hier bereits mein Parkplatz. Genau vor der Rampe zu unserem Notausgang, zwischen Trafostation und unserem Container für die entleerten Einweggebinde aus dem Leergutautomaten.

Schon immer bin ich gerne so weit wie möglich nach hinten gefahren, aber bei keinem anderen Auto konnte ich bislang die Heckklappe von innen öffnen. Da ich Leergut mit zur Firma gebracht hatte und Zeit sparen wollte, öffnete ich die Klappe mit einem Druck aufs Display und während sie hochfuhr, stieg ich aus. Ich schnappte mir die mitgebrachten Gegenstände und drückte auf den Taster, um die Klappe zu schließen. Schlagartig sank mir das Herz in die Hose, noch im selben Sekundenbruchteil fiel mir ein, dass es ja auch schon beim Öffnen der Klappe gepasst haben muss.

Da war noch rund ein Zentimeter zwischen der Kante der Heckklappe und der senkrechten Strebe des Geländers an der Rampe, zu sehen im Video bei 0:35. Der Ausdruck "knapp" beschreibt es noch nicht ganz treffend, finde ich. :-O


50 Euro und der Kassenbestand

Als ich die Kasse einer Kollegin abrechnen wollte, ergab sich, dass sie auf den Cent genau laut Software eine Differenz 50 Euro zu wenig in der Kasse hat. Das war schon ungewöhnlich, denn eigentlich ist sie unser unangefochtener Champion hinsichtlich stimmender Kassen. Da es am einfachsten ist kontrollierte ich zunächst, ob ich alles richtig eingegeben habe. Kann ja mal vorkommen, dass man die falsche Zeile erwischt, vor allem wenn nicht alle unterschiedlichen Banknoten in der Abrechnung vorhanden waren. Tippt man dann zum Beispiel die Anzahl fünf bei den 10ern und nicht bei den 20-Euro-Banknoten ein, hat man ganz schnell exakt 50 Euro zu wenig. Aber ein Eingabefehler war es nicht. Wir zählten also noch einmal alles gründlich nach, aber es war keine Differenz zu finden.

"Hast du irgendwie Geld gewechselt oder habt ihr euch heute Morgen beim Kleingeld rausgeben vertan?", fragte ich, aber die Kollegin verneinte beides. Die Kollegin ging mit Bauchschmerzen in den Feierabend, aber in mir gärte es noch. So guckte ich nach, wer die Kasse zuletzt vor ihr hatte.

Der Kollege, der den Kasseneinsatz am Abend zuvor hatte kassiert eigentlich auch sehr sauber, aber ich erfuhr, dass er aufgrund vieler Bargeldauszahlungen nicht den vollen Betrag unseres normalen Kassenbestands (500 Euro) in den Einsatz legen konnte. Daher waren nur 450 Euro darin. Das wäre auch kein Problem gewesen, wenn die Schichtleitung eine entsprechende Notiz hinterlassen hätte.

Aber selbst ohne diese Notiz hätten die beiden Kollegen am Morgen beim gemeinsamen Zählen der Kasse (Vier-Augen-Prinzip) das Fehlen der 50 Euro auffallen müssen. Da aber 60 Millionen Menschen nicht richtig Ostdeutsch können, hat der Kollege, der die Ansagen der Kollegin aus dem Osten in den Taschenrechner eingetippt hat, an einer Stelle nicht 46 €", sondern "96 €" verstanden. Dummerweise glich dieses Missverständnis exakt die Fehlmenge im Kasseneinsatz aus, so dass niemandem der Fehler aufgefallen war, da er in dem Moment einfach niemandem auffallen konnte.

So viel Aufregung, aber zum Glück keine echte Differenz. :-)